Fachchinesisch (medizinische Begriffe)! Hilfe

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i.v.-Narkose: intravenöse Narkose, also eine Narkose mit Hilfe von Medikamenten, die direkt in die Vene gespritzt werden

Dormicum und Diso sind Notfallmedikamente, die zur Sedierung genutzt werden.

Intubation: Beatmung des Patienten über einen Schlauch, der in die Luftröhre geschoben wird.

xx Liter O2/min: Angabe, mit wie viel Litern Sauerstoff pro Minute der Patient beamet werden soll.

AF von xx/min: Atemfrequenz, also wie oft der Patient pro Minute atmet

besseres Outcome: einen möglichst guten Ausgang, ein möglichst gutes Ergebnis für den Patienten

iv....intravenös....Dormicum und Disoprivan sind Sedierungsmittel, intubieren heißt Schlauch in den Hals und beatmen,den Rest bitte ergooglen

iv. Narkose mit Dormikum und Disoprivan: Narkoseeinleitung mit den Medikamenten Midazolam (Dormicum) und Propofol (Disoprivan) über einen intravenösen Zugang (Infusion)

Intubieren ist das Einlegen eines Schlauches in die Luftröhre zur Beatmung mittels eines Instruments das Laryngoskop heisst. (sieht son bissel aus wie ein Schuhlöffel mit Griff und Licht an der Spitze (google) Dieser Schlauch nennt sich Endotrachealtubus und hat einen aufblasbaren Ballon am unteren Ende zum blocken, damit er luftdicht abschliesst. AF bedeutet Atemfrequenz von x pro Minute, Also die Anzahl der Beatmungen pro Minute, die man an dem Beatmungsgerät einstellt. Und x Liter ist die Menge an Sauerstoff in Liter, die pro Minute vom Gerät zur Beatmung zur Verfügung gestellt wird.Es wird gleichzeitig noch ein Medikamnet gegeben um den Blutdruck anzuheben. Ein Outcome ist der Therapieerfolg, der mit den Massnahmen erreicht werden soll.

intubieren heißt nicht unbedingt Endotrachealtubus, es gibt noch andere Tuben, beispielsweise den Larynx- oder den Guedeltubus. Die darf man nicht vergessen :) Sonst echt toll

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@Letha

Ja da haste recht. Aber aus dem Kontext würde ich in dem Fall auf eine endotracheale Intubation getippt haben. Aber bei uns im Rettungsdienst würde bei einem Güdeltubus niemand von intubieren sprechen. Beim Einlegen eines Larynxtubus schon eher.

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@sachlich123

"Ja da haste recht"

Nee, hat er nicht. Und Du auch nicht. Ein Guedeltubus ist eine Röhre, denn nichts anderes heisst Tubus auf Deutsch. Aber man kann damit sowenig intubieren wie mit einer Röhrenjeans, die man auch Jeanstubus nennen könnte.

Auch mit einem Larynxtubus kann man das nicht. Dafür geht der nicht tief genug.

Befasse dich noch mal mit der Definition der Intubation.

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@derdorfbengel

Dennoch wird im allgemeinen Sprachgebrauch des Rettungsdienstes von "Intubation" beim Einlegen eines Larynxtubus geredet. Ob das nun definitionsgerecht ist oder nicht. Beim Güdeltubus oder Wendltubus ist das nicht der Fall. Daß der Larynxtubus keine endotracheale Intubation darstellt ist richtig und das habe ich auch nicht behauptet. Und tief genug geht der Laryxtubus allemal blos halt wegen seiner Form und der phrygealen Anatomie ins falsche "Loch", aber unterhalb des Kehlkopfes.

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Was sage ich als Rettungssanitäter bei meinem Auftritt an der Unfall-Stelle

Hallo,

ich gehe gerade ein paar Fallbeispiele durch, leider habe ich schon allein bei meinem Auftritt Anlaufschwierigkeiten. Das macht mich dann so nervös, dass ich den Rest, sprich Anamnese etc. garnicht mehr klar durchblicken kann. In der Regel bin ich immer ziemlich aufgeschlossen, was smalltalk mit kassierern, nachbarn etc. betrifft. Ich höre alten menschen zu und bin da ziemlich locker und aufgeweckt. aber wenn es darum geht, ein fallbeispiel vor der klasse bzw. Gruppe vorzuspielen, bekomme ich meine Probleme. Ich denke, ich habe auch nicht wirklich guten Draht zu meinen Mitschülern. Ich fühle mich etwas unwohl, weil ich mich so ein bischen abgrenze von meiner Lebenseinstellung und persönlichen mentalität, was aber nun dazu geführt hat, dass ich mich nicht wirklich wohl fühle. Nun muss ich aber in der Gruppe die Fälle durchspielen und bekomme immer einen Blackout. Und wenn ich mir das ehrlich überlege, weiß ich ich garnicht wirklich, wie ich überhaupt auftreten soll. Ich komme nun an die Unfallstelle, der Patient sitzt/liegt da am Boden und ich gehen nun auf ihn zu.OK. Ich kann mir vorstellen, dass dies nicht mein Problem sein würde, es reicht ja auch allein schon die Spontanität, die ich auch im Smalltalk mit den Nachbarn entwickle. Aber gespielt und vor der Gruppe fällt mir leider kein passender Satz ein...Hallo....kommt man an mit einem Hallo?

Wer kann mir helfen und tipps zur Vorstellung geben. Im Endeffekt kann ich mir das eh zusammen puzzlen und was eigenes draus machen, aber mir fällt einfach nichts selber ein. Ich bin Euch allen sehr dankbar

liebe grüße aus bremen

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