Fachbücher rückwirkend als Betriebsausgabe - Freiberufler?

2 Antworten

Hallo,

m.E. sind keine Ausgaben die vor deiner Gewerbeanmeldung (Datum Gewerbeanmeldung) getätigt wurden steuerlich wirksam bzw. zu berücksichtigen.

Da kann aber sicherlich dein Steuerberater dir konkrete Auskünfte erteilen.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

d.E. ist aber falsch ......

problemlos möglich, bereits bei einigen Betriebsprüfungen so praktiziert, war überhaupt kein Problem.

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Das sind vorweggenommene Betriebsausgaben und in der EÜR/EStErklärung des betreffenden Jahres zu erfassen. Handelt es sich um abgelaufene Veranlagungszeiträume, für die ein rechtskräftiger Steuerbescheid ergangen ist, kommt eine Änderung nicht mehr in Betracht.

Okay super, bei meinen Ausgaben, handelt es sich nur um Sachen, die ab Anfang des Jahres gekauft wurden, also sollte es damit keine Probleme geben, solange ich die Fachbücher begründen und mit einer Rechnung belegen kann, richtig?

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Hilfe! Krankenkasse verlangt hohe Nachzahlung! Bitte wer kennt sich genau aus? Ich war Freiberufler?

Hallo folgende Situation,

ich war 2015 Arbeitslos. Hatte dann im Oktober 2015 die Chance kurzfristig freiberuflich an einem Projekt zu arbeiten.

Ich habe weder gewerbe sondern ledigilich eine Steuernummer. Meiner Krankenkasse habe ich dies dann gemeldet und wurde dann als "freiwillig versicherter freiberufler" eingestuft. Meinen Gewinn sollte ich schätzen. Dies tat ich auch über das Jahr hinaus realistisch. Habe ca 2200€ Gewinn pro Monat angegeben. Ich wurde eingestuft und musste ca 400€ im Monat an die Krankenkasse bezahlen. Ich hab jetzt in den drei Monaten Oktober 2015, November 2015 und Dezember 2015 viel Verdient gehabt (aussergewöhnlich) und bin somit in den 3 Monaten auf 18000€ Gewinn gekommen.

Als dieses große Projekt vorbei war, konnte ich zwar noch weiter die Tätigkeit ausüben aber mein Verdienst ist rapide eingebrochen.

So konnte ich zwischen Januar 2016 und Juni 2016 pro Monat im Durchschnitt 2500€ Gewinn machen.

Ab Juli ging nichts mehr und ich hatte keine Aufträge mehr, deshalb habe ich ab Juli 2016 einen 450€ Job an der Tankstelle angenommen. Ich konnte dann über meine Frau krankenversichert werden.

Diesen 450€ Job hab ich 3 Monate gemacht. Ab 1.Oktober 2016 konnte ich wieder freiberuflich arbeiten und dies wieder mit einem durschnittlichen Gewinn von 2500€ pro Monat, da sich weitere Aufträge ergeben haben.

Also hab ich im Jahr 2016 9 Monate freiberuflich gearbeitet und dabei ~22000€ Gewinn gemacht.

März 2017 habe ich alles beendet und bin seit dem glücklich festangestellt.

Jetzt hab ich meiner Krankenkasse Steuerbescheid 2015 und Steuerbescheid 2016 vorgelegt.

Ok ich verstehe, dass ich 2015 viel Verdient habe und ich dafür etwas nachzahlen soll, aber die Krankenkasse verwendet den Steuerbescheid 2015 auch für die Monate Januar 2016 - Juni 2016, den Steuerbescheid 2016 verwendet sie erst ab 01.Oktober 2016.

Obwohl im Steuerbescheid 2016 klar steht ich hab im GANZEN Jahr 2016 22000€ Verdient, berechet mir die Krankenkasse vom 01.10.2015 - 30.06.2016 den Höchstbetrag. Also bis zu diesem Zeitpunkt wo ich den 450€ Job angenommen habe, erst ab 01.10.2016 wird der gernige Beitrag berechnet.
Das erzieht sich meiner Logik. Wofür liefere ich denen einen Steuerbescheid in klipp und klar steht ich hab im Jahr 2016 so und soviel verdient? Wieso wird der Steuerbescheid 2016 erst für die Zeit ab 01.10.2016 verwendet?

Wie gesagt ich habe die Krankenkasse nicht angelogen, als es am Anfang darum ging meinen monatlichen Gewinn zu schätzen und ich dies mit ca 2000€ tat. Ich sehe es ein, dass ich für 2015 wo ich an dem großen Projekt gearbeitet habe für diese 3 Monate nachbezahle, aber nicht auch noch für ein halbes Jahr 2016.

Bitte helft mir, die Krankenkasse will nun mehrere Tausend Euro von mir die ich nicht habe. Hilft mir jetzt nur noch der Strick?

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Freiberufler oder Gewerbeanmeldung?

Hallo!

Ich bin Student und möchte neben dem Studium als Texter/Redakteur, Übersetzer und Korrektor/Lektor arbeiten, bzw. tue es schon. Alles sog. "Freie Berufe", so viel weiß ich. Das Thema Scheinselbstständigkeit habe ich schon ausgeschlossen. Ich habe mich bereits beim Finanzamt als freiberuflich gemeldet und habe eine Steuernummer erhalten. Zwei Auftraggebern habe ich schon Rechnungen geschrieben (in denen die Übersetzungs- und Texttätigkeit hervorgehen) und Honorare bekommen.

Ich habe am Beginn meiner Tätigkeit einen Antrag bei der Künstlersozialkasse gestellt wg. Rentenversicherung. Krankenversichert bin ich gesetzlich als Student. Die KSK hat meinen Antrag jetzt geprüft und will zig Dinge als Nachweis jetzt von mir haben, unter anderem meinen Schriftwechsel mit Auftraggebern und wie ich Kunden akquiriere, was ich sehr seltsam finde.

Dazu kommt, dass ein Auftraggeber, dem ich etwas übersetzt habe, sich weigert, mit der KSK zu kooperieren, weil die angeblich so viel Dinge wissen wollen vom Auftraggeber, was Geld (Steuerberater) und Zeit kostet. Er hat mir empfohlen, vom Antrag zurückzutreten und mir eine Gewerbeanmeldung als "Werbeagentur" zu besorgen.

Meine Fragen zu der Angelegenheit:

1.) Sind die beschriebenen Tätigkeiten mit einer Anmeldung als Werbeagentur abgedeckt oder bekomme ich da Probleme, weil ich die sog. "Katalogberufe" der Freien Berufe ausführe? Soll ich evtl. andere Tätigkeiten angeben, damit ich eine "Werbeagentur" sein kann?

2.) Geht die KSK solche Dinge an wie Schriftwechsel und Kunden-Akquise? Muss ich darauf eingehen?

3.) Habe ich steuerliche / finanzielle Vor- oder Nachteile als Gewerbetreibender? Muss ich in die IHK?

4.) Falls ich doch in die KSK muss bzw. darf: Muss ich alle Nachweise, die die KSK haben will und die sie in dem Schreiben aufführen, erbringen, oder reichen ein/zwei Nachweise?

5.) Gibt es für mich als Student in solchen Fragen eine weitere (kostenlose) Beratungsmöglichkeit? (Evtl. Rechtsberatung, meine Eltern haben eine Rechtschutzversicherung? An der Uni habe ich jetzt nichts gefunden...)

Noch als Background: Ich möchte auch nach meinem Sprach- und Literaturwissenschaftsstudium in einem der Freien Berufe arbeiten (Texter, Lektor), vielleicht auch freiberuflich. Soll ich das mit in die Entscheidung einbeziehen und gleich in der KSK bleiben? Hat das Vorteile für mich?

Für Antworten wäre ich sehr, sehr dankbar! Vielen Dank im Voraus!

Christoph

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