Facharbeiterlohn nach bestandener Gesellenprüfung

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3 Antworten

Also der Betrieb muss die Urkunden / Zeugnisse herausrücken. Ab der bestandenen Prüfung muss mehr bezahlt werden, wieviel ist unternehmensabhängig. Ist es ein tarifgebundenes Unternehmen kommt es noch dicker: In vielen Tarifen ist verankert, dass die Auszubildenden nach bestandener Prüfung noch 1/2 oft auch 1 ganzes Jahr zum Gesellenlohn beschäftigt werden müssen. Es lohnt sich für euch sicher, beim Arbeitsgericht anzurufen, die sind euch sicher behilflich und können euch mitteilen, ob ihr überhaupt einen Anwalt einschalten müsst. Oft reicht eine schriftliche Aufforderung mit dem Hinweis, den Betrieb bei der Handwerkskammer zu melden. Die Kammer lässt so ein Vorgehen sicher nicht durchgehen.

Danke fürs *chen und viel Erfolg!!!

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Ja, am besten zum Rechtsanwalt, das wird sonst nicht gut ausgehen.

Alleine schon die Urkunde muss der Betrieb aushändigen, die gehört nämlich dem Gesellen und sonst Niemandem!

Ob der Betrieb Facharbeiterlohn zahlen muss, ist nicht ganz klar, weil ich nicht weiß, ob so eine Vereinbarung vertraglich getroffen wurde oder ob Ihr Sohn als einfacher Arbeiter weiterbeschäftigt werden kann.

Denn nur, weil jemand eine Weiterbildung macht, heißt das noch nicht, dass der Arbeitgeber ihn nach erfolgtem Abschluss auch in der höheren Qualifikation beschäftigen muss.

Das mit dem Facharbeitergehalt habe ich mir so gedacht, weil das die Begründung der Firma war.Danke für die Antwort

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Ab zum Rechtsanwalt für Arbeitsrecht !

Habe ich mir auch schon so gedacht. Habe heute nocheinmal eine E-Mail geschickt wo ich den Bearbeiter aufgefordert habe die Bescheinigung zu schicken. Heute sind alle Unterlagen gekommen, selbst die für das AA, nur diese Bescheinigung fehlte.Da kann doch irgend etwas nicht stimmen.

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