Fachärztliches Gutachten wegen Behinderung (Fahreignung)

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2 Antworten

Hallo disara

Das fachärztlichorthopädische oder chirurgische Gutachten soll Aussagen über Prothesenverträglichkeit, Stumpfverhältnisse, Belastbarkeit der betroffenen Gliedmaßen bzw. der Prothesen, eventuelle Auswirkungen bei Langzeitbelastungen, Restfunktionen bei Teillähmungen und dergleichen enthalten.

Bei der Beurteilung der Bewegungsbehinderungen sind auch die Kapitel 3.9.1 (Erkrankungen und Folgen von Verletzungen des Rückenmarks) bis 3.9.3 (Parkinsonsche Krankheit, Parkinsonismus und andere extrapyramidale Erkrankungen einschließlich zerebellarer Syndrome) zu beachten.

http://www.fahrerlaubnisrecht.de/Begutachtungsleitlinien/BGLL%203.3.htm

Du musst zur MPU zwecks Prüfung der Fahrtauglichkeit, d.h es werden die kognitiven und physischen Voraussetzungen zum sicheren Betrieb eines Fahrzeugs getestet.

Kognitiv ist bei Dir ja alles ok, das Hauptaugenmerk wird also auf deiner physischen Behinderung liegen. Wahrscheinlich ist ein Reaktionstest dabei, bei dem u.a. die Beweglichkeit deiner Prothese getestet werden soll (d.h. ob Du im Ernstfall schnell genug von Gas zu Bremse kommst).

Wenn Du im normalen Leben mit der Prothese klar kommst (wovon ich mal ausgehe), sollte der Test kein großes Problem für Dich sein...

Ich bin schon mal auf dem Verkehrsübungsplatz gefahren mit einer Fahrschule. Und da wurde dann direkt ein umgebautes Auto genommen mit Automatik. Also gehe ich auch davon aus, dass es zukünftig so gehandhabt wird.

Kann mir nicht wirklich vorstellen, dass es mit der Prothese normal funktionieren würde, auch wenn im Alltag alles gut klappt. Muss ja auch sicher fahren können :-)

Danke schon mal für Deine Antwort.

Wie lange dauert so etwas ungefähr?

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