Facebook Nachrichten an Amt weitergegeben - legal?

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8 Antworten

Die Nachrichten gehen um das Umgangsrecht - warum ich mir sorgen mache das er seinen Sohn fallen lässt - das ich ihm versuch klar zu machen das er seinen Sohn nicht kennt und was er alles lassen soll bezüglich Geschenke etc. Er meinte letztes Jahr im Sommer mal eben er möchte nach 5 Jahren wieder Kontakt zu seinem Sohn. Und damit bin ich mehr als unzufrieden - jetzt droht er mir trotz vereinbarten Treffen und erlaubten Telefonaten mit Gericht Jugendamt usw. Und in den Nachrichten vor einem halben Jahr war ich nicht gerade "freundlich" gestimmt. Und nun will ich wissen in wie weit ich das Jugendamt dazu bringen kann diese unfreundlichen Nachrichten nicht anzuerkennen - da sie "meine" Privatsphäre stören.

Achso, du hattest dich mit dem Vater von deinem Sohn unschöne nachrichten geliefert, das zählt bei keinem etwas. Da brauchste Dir gar keine Sorgen machen. Brauchst auch keine Angst haben, wenn er sich schon 5 Jahre nicht gekümmert hat, dann kommt er eh schlecht an das Umgangsrecht, da sich das Jugendamt in den fall für Mutter und Kind entscheidet, da sich Vater und Kind entfremdet haben.

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Hallo Schmetterling86 eine konkrte Antwort kann ich leider nicht geben, nur, Ämter ( ganz gleich in welche Stadt - Und Jugend oder Sozialamt) haben da immer einen Sonderstatus!! Für so eine kniffelige Situation würde ich bei einem Rechtsanwalt nachfragen, es gibt ja am Gericht sogenannte "Beratungsscheine" die man dann dem Anwalt gibt, sodaß es dich nicht´s kostet- höchstens ein bisschen Zeit und telefonieren, welcher Anwalt helfen kann. Viel Glück- hoffe ich konnte ein wenig helfen. Gruß Therese

Ämter […] haben da immer einen Sonderstatus!!

Was das Briefgeheimnis angeht haben Ämter selbstverständlich keinen wie auch immer gearteten Sonderstatus.

Es ist aber dem Empfänger überlassen, wer die an ihn adressierten Mitteilungen lesen darf und wer nicht. Eine Verletzung des Briefgeheimnisses wäre es erst, wenn das Jugendamt die Nachrichten ohne Zustimmung des Empfängers gelesen hätte.

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ich meine das es schon unter datenschutz fällt und das jugendamt darf diese ohne euer beider einverständnis nicht einmal verwerten, sondern muss es gleich vernichten ohne es gelesen zu haben.

es kommt aber darauf an, ob private nachrichten, oder öffentliche nachrichten.

Das Briefgeheimnis schützt Dich davor, dass Briefe, die an Dich adressiert sind von Dritten gelesen werden. Wenn ich Dir also nun z.B. bei Facebook etwas schreibe darf es ohne Dein Einverständnis kein anderer lesen. Das Briefgeheimnis schützt Dich als Empfänger, nicht aber als Absender. Entscheidet der Empfänger, dass auch andere die Mitteilung lesen dürfen musst Du wohl damit leben - und das nächste mal vielleicht vorher darüber nachdenken, was Du dem Vater Deines Sohnes so schreibst.

Wenn er die Nachrichten weiter gegeben hat, dann muss er ja sich engeloggt haben.Wie konnte das denn passieren? Verwenden darf man das auf alle Fälle vor Gericht nicht, schade...man weiß ja nicht um was es geht. Jugendamt, denke da das der vater vielleicht einen schlechten Einfluss nachweisen wollte?

Ich schätze, dass es um Nachrichten ging, die die Fragestellerin dem Vater geschrieben hat.

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Auf solchen Plattformen sollte man schon aufpassen was und wem man was schreibt. Ich denke es spricht nichts dagegen, ist aber nicht die feine Englische.

Worum geht es denn in den Nachrichten? Würde weiterhelfen.

Der vater meines Sohnes, dann bist Du die Mutter?

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