FA bemängelt Umsatzsteuer Voranmeldung bzgl. Feld 35/36

5 Antworten

Wenn Du Porto in Rechnung stellst ist es auf keinen Fall umsatzsteuerfrei. Du mußt bei der Berecchnung von Porto ebenso wie bei andeen Umsätzen 19 % Umsatzsteuer aufschlagen, ganz so, wie es mit der Hauptleistung passiert.

Ich weiss nicht, Porto steuerfrei wäre.

Auf jeden Fall hat er Dir einen falschen rat gegeben.

Ausserdem ist es klar das den Finanzbeamten das Auffällt, denn anderer Steuersatz kann ja nicht 0 sein, denn den Steuersatz von 0 % haben wir in deutschland nciht.

Wenn Du steuerfreie Umsätze hättest würden die in die Kz 41-48 gehören

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann hast du Deine Aufwendungen für Briefmarken in die Umsatzsteuer-Voranmeldung eingetragen. Dieses ist natürlich verkehrt. Dieses dem Finanzamt so mitteilen und berichtige Umsatzsteuer-Voranmeldung. Thema durch.

Umsatzsteuer auf Porto ist m.E. von wfw so nicht richtig dargestellt. Umsätze der "gelben Post" sind nach §4 steuerfrei. Da steht nicht - Wenn man zur Post geht! Also reiner Kostenersatz steuerfrei. Versandkostenpauschale natürlich pflichtig. Da ist die Verpackung, das Verpacken, der Weg zur Post und der Versand selber incl. Und was auch klar ist, wenn über einen Mitbewerber verschickt wird, also ein Paket über Hermes, dann ist da natürlich Vorsteuer drin und muss auch mit Umsatzsteuer als Kostenersatz weiterbelastet werden.

Zum Buchen der Portoausgabe und Vereinnahmung drei Möglichkeiten. Durchlaufende Posten, steuerfreier Erlös oder Kostenersatz. Alle drei Möglichkeiten kommen auf die Vereinbarung mit dem Kunden an.

Hallo,

danke für die schnelle Antwort. Es handelt sich hierbei um Kosten für Portokosten (Briefmarken).

Diese monatlichen Aufwendungen trage ich in meine Einnahmen- Überschuss Rechnung in das Konto 4910 Porto ein.

Auf den Quittungen ist der Vermerk "umsatzsteuerbefreit..." enthalten.

Wie buche ich die Ausgaben denn dann korrekt?

Die Versandkosten die auf den Rechnungen an meine Kunden enthalten sind, versteure ich wie die Hauptleistung mit 19%

Gruss Markus

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@Jasmoa

Wenn du die Briefmarken einkaufst, hättest du wenn dann Vorsteuer, keine Umsatzsteuer! Da die Post aber keine Umsatzsteuer verlangen muss, kannst du auch keine Vorsteuer abziehen. Das Porto hat also in der USt-Erklärung gar nix zu suchen, dass gehört in deine EÜR.

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@Jasmoa

4910 ist ja auch genau dafür gemacht. Drauf achten, dass keine Vorsteuer gezogen werden darf. Damit ist die Ausgabe korrekt verbucht. Nur der Aufschlag der 19% ist m.E. verkehrt. Zwar gilt, die Nebenleistung teilt das los der Hauptleistung. Aber ich oben geschildert bleibt m.E. das Porto auch für den Kunden umsatzsteuerfrei. Damit unberechtigt ausgewiesene Umsatzsteuer, die abzuführen ist, vom Kunden aber nicht gezogen werden darf. Rechnung kann glaub ich auch nicht berichtigt werden. Machs doch einfach so: Ruf Deine Umsatzsteuerstelle an. Schildere denen, dass Du da das Porto eingetragen hast und frag, wie es richtig geht. Interessiert mich übrigens aus formalen Gründen, kurze Mitteilung wäre nett. Bin mir aber ziemlich sicher, dass die auch sagen werden - Porto ist umsatzsteuerfrei. Schönen Gruß Dirk

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"Die Versandkosten die auf den Rechnungen an meine Kunden enthalten sind, versteure ich wie die Hauptleistung mit 19%"
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...also, Gullup hat sich weiter oben ziemlich verwirrend ausgedrückt. Ich greife deshalb mal diesen Satz hier auf.
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Deine Versandkosten versteuerst du nicht wie die Hauptleistung, sondern sie gehören zur Hauptleistung selbst.
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Denn nicht du beförderst, sondern die Post. Die dir in Rechnung gestellten Porti berechnest du weiter; da greift nirgendwo eine Steuerbefreiung.
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Auch wenn du deine Rechnung noch so sehr auseinanderpflückst (Dokumentenpauschale, Porto, anteilige Grundsteuer usw.), bleibt es immer noch deine Rechnung für deine Leistung, und die ist steuerbar und steuerpflichtig.

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