F90 Vorsatzschale mit Ansetzbinder

4 Antworten

Eine F90 Wand oder Vorsatzschale ist ein zugelassenes System, dass kannst du nicht einfach bauen wie du möchtest. Du musst dich da an die Systeme der Hersteller halten. Am besten schaust du dir einfach mal die Kataloge von Knauf und Rigips an, die haben auch Merkblätter etc. dort siehst du gleich welches System am platzsparensten ist. Da du eh Schallschutz erfüllen musst, würdest du mit dem ankleben an die bestehende Wand wahrscheinlich eh nicht weit kommen. Wie gesagt, halte dich an die zugelassenen Systeme bzw. Wandaufbauten!

Hallo, vielen Dank für Deine Antwort und Mühe. Die Broschüren der jeweiligen Hersteller habe ich schon gesichtet und ich hatte ja durchaus vor mich daran zu halten. Das Problem ist halt, dass daraus nicht hervorgeht ob ein Ständerwerk notwendig ist oder nicht. Zumindest ist nirgends ausgeschlossen, dass man auch zB 3 lagig beplankt aber dies eben direkt mit der bestehenden Wand verbindet (Ansetzbinder)

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@hlohse

Mit Bauaufsichtsämtern diskutiert man nicht, sondern verlangt richtige und begründete Verfügungen. Das haben die nicht so gern, denn dann müssen sie die konkreten Vorschriften benennen und ihr könnt die Rechtmäßigkeit der Anordnungen überprüfen.

Die "Broschüren" der Hersteller (wie z.B. Promat) beschreiben die baurechtlich zulässigen Konstruktionen (Bauartzulassung). Wenn ihr Euch daran haltet kann nichts schief gehen.

Bei GF könnt ihr dazu keine zuverlässigen und verbindlichen Antworten erhalten.

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Erstens ist zu bezweifeln, dass die Bauaufsicht für eine innenliegende Wand, die keine Brandwand ist, diese Forderung erheben kann. Ich sehe dazu weder eine Rechtsgrundlage noch eine sachliche Notwendigkeit; außerdem sind derartige Wanddurchbrüche in vielen Bundesländern baugenehmigungsfrei.

Zweitens muss für ein Verbundsystem in F 90 eine Bauartzulassung vorhanden sein, an die du Dich halten musst. Dazu haben Knauf und Promat entsprechend zugelassene Systeme. Kannst Sie beim Verkäufer oder Hersteller anfordern; teilweise auch im Internet ausdrucken.

Hallo, vielen Dank für Deine Antwort und Mühe. Die Broschüren der jeweiligen Hersteller habe ich schon gesichtet und ich hatte ja durchaus vor mich daran zu halten. Das Problem ist halt, dass daraus nicht hervorgeht ob ein Ständerwerk notwendig ist oder nicht. Zumindest ist nirgends ausgeschlossen, dass man auch zB 3 lagig beplankt aber dies eben direkt mit der bestehenden Wand verbindet (Ansetzbinder)

Leider ist Hamburg extrem restriktiv es Brandschutz betrifft. wir haben schönen einmal im selben Haus einen Durchbruch gemacht und auch da mussten wir - trotz nach Architektenmeinung nicht bestehender sachlicher Notwendigkeit eine F90 Tür einbauen. Alle Diskussionen mit Bauamt halfen da nix :-( Danke noch einmal für Deine Mühe

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@hlohse

Mit Bauaufsichtsämtern diskutiert man nicht, sondern verlangt richtige und begründete Verfügungen. Das haben die nicht so gern, denn dann müssen sie die konkreten Vorschriften benennen und ihr könnt die Rechtmäßigkeit der Anordnungen überprüfen.

Die Grüneintragung im Bauschein ist lediglich ein Hinweis, dass die gesamte Wand und nicht nur die Vorsatzschale einen Brandschutzwiderstand von F-90 haben muss. Es kommt also auch darauf an, was die vorhandene Wand erreicht und in welchen Baumaterialien sie errichtet wurde (Fachwerk, Beton, Mauerwerk??)

Ansonsten kann die Forderung nach F - 90 nur für tragende Wände erhoben werden, da die Wand weder eine Brandwand noch eine Wohnungstrennwand ist.

Die "Broschüren" der Hersteller (wie z.B. Promat) beschreiben die baurechtlich zulässigen Konstruktionen (Bauartzulassung). Wenn ihr Euch daran haltet kann nichts schief gehen.

Bei GF könnt ihr dazu keine zuverlässigen und verbindlichen Antworten erhalten.

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Mit Bauaufsichtsämtern diskutiert man nicht, sondern verlangt richtige und begründete Verfügungen. Das haben die nicht so gern, denn dann müssen sie die konkreten Vorschriften benennen und ihr könnt die Rechtmäßigkeit der Anordnungen überprüfen.

Die Grüneintragung im Bauschein ist lediglich ein Hinweis, dass die gesamte Wand und nicht nur die Vorsatzschale einen Brandschutzwiderstand von F-90 haben muss. Es kommt also auch darauf an, was die vorhandene Wand erreicht und in welchen Baumaterialien sie errichtet wurde (Fachwerk, Beton, Mauerwerk??)

Ansonsten kann die Forderung nach F - 90 nur für tragende Wände erhoben werden, da die Wand weder eine Brandwand noch eine Wohnungstrennwand ist.

Die "Broschüren" der Hersteller (wie z.B. Promat) beschreiben die baurechtlich zulässigen Konstruktionen (Bauartzulassung). Wenn ihr Euch daran haltet kann nichts schief gehen.

Bei GF könnt ihr dazu keine zuverlässigen und verbindlichen Antworten erhalten.

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