extremer Schimml in der neu bezogenen Wohnung

8 Antworten

Es wird wohl so sein, dass die Wände deiner Wohnung durch die Angrenzung an den Hang relativ kühl sind. Strömt nun warme Lust (mit hoher Luftfeuchtigkeit) beim Lüften am Tag in die Wohnung, kondensiert das Wasser an den kühlen Wänden und Einrichtungen. Prompt hast du danach den Schimmel zu Hause. Es ist wie bei der Kellerlüftung. Tags, wenn's draußen heiß ist (und damit relativ mehr Feuchtigkeit in der Luft ist) sollte nicht gelüftet werden, dafür in der Nacht, wenn die Außentemp. niedriger sind.

Entweder liegen hier Baumängel vor oder Lüftungsfehler - oder beides zusammen.

Ein Bruchsteinhaus hat sehr dicke Wände die die Wärme, aber ebenso auch die Kälte speichern. Wenn es nun draußen sehr heiß ist und man dann die Fenster öffnet zum lüften, dann kondensiert die warme Luft an den meist kalten Innenwänden (warme Luft speichert mehr Feuchtigkeit als kalte Luft) und es bildet sich Feuchtigkeit. Also, wenn es heiß ist, entweder Nachts lüften oder am frühen Morgen.

Ein Sachverständiger sollte sich die Sache ansehen und messen, ob Feuchtigkeit von unten kommt (gibts da noch einen Keller?) oder ob die Feuchtigkeitsisolierung des erdberührenden Mauerwerkes defekt ist. Es gibt Kollegen, die bieten eine Erstberatung mit allen Messungen (aber nix schriftliches) für 99 € an. Sowas sollte einem das schon wert sein.

Hallo, wir lüften meist morgens und spät abends da das auch die Zeiten sind zu denen wir zu hause sind. Unter unserer Wohnung gibt es keinen Keller. Danke für die schnelle und hilfreiche Antwort

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Achso ganz vergessen: Auch unsere Textilien sind ständig feucht. Die ganz Wohnung riecht sehr unangenhem und unter dem Kratzbaum unserer Katze haben sich Flechten gebildet...

Das hört sich so an, als ob die Wand pitschnass ist. Du solltest doch mal einen Sachverständigen hinzuziehen.

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Normal iat das jedenfalls nicht... Ich persönliche würde mir ganz schnell eine andere Wohnung suchen, weil ich glaube, eine schnelle Lösung wird es hier nicht werden. Allerdings würde ich mich an den Mieterbund wenden, denn wenn schon deine Möbel schimmeln und deine Textilien sich feucht anfühlen, steht dir unter Umständen sogar noch Schadenersatz zu. Dazu brauchst du aber einen Nachweis, dass du nicht der Verursacher des Schimmelbefalls bist, was ich persönlich nicht glaube. Das kann nur ein Gutachter bestimmen. Jetzt muß aber erst mal der Vermieter ein Schreiben über die Mängel bekommen, wo du ihm eine Frist setzt.

http://www.schimmel-in-der-wohnung.com/schimmel-in-mietwohnung/

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Immer wieder Schimmel im Bad, mache mir Sorgen, Vermieter tut noch nicht viel, was mache ich?

Hallo,

Es ist so. Es ist meine erste eigene Wohnung und ich habe immer wieder Schimmel im Bad. Zumindest gehe ich davon aus, dass das Schimmel ist. Es ist schwarz. Da sind auch so braune Flecken, aber da weiß ich nicht, ob das auch Schimmel ist (gibt es braunen?) oder "nur" Wasserflecken. Allerdings wird das auch nicht trocken...

Mein Vermieter weiß seit Monaten von dem Problem, angeblich ist in der Wohnung über mir was undicht, da wurde auch irgendwas gemacht, aber was genau, das weiß ich nicht. Dann hieß es, irgendwann würde zu mir ein Maler kommen, der das Bad wieder "schön" macht, aber das bringt es doch nicht. Man kann doch da nicht einfach weiße Farbe drüber streichen und gut ist. Ich und auch meine Eltern machen sich mittlerweile Sorgen um meine Gesundheit... Mein Vater meint schon, ich solle sonst die Miete kürzen, wenn nichts passiert. Über Weihnachten war ich bei meinen Eltern 5 Tage lang und als ich wieder kam, sah das Bad so aus wie auf dem Foto. Furchtbar. Ich mein, ich darf nicht da, um zu lüften, aber ich habe ja auch keine Feuchtigkeit produziert... Ich sprühe dann dauernd Schimmelentferner da drauf, dann ist er erst mal weg, bis er wieder kommt ...

Was soll ich denn machen? Es ist wie gesagt meine erste eigene Wohnung und ich komme mir etwas hilflos vor... Ich lüfte immer, 15min lang, 3x am Tag bzw. nach dem Duschen, es ist auch eine Lüftung im Bad vorhanden, aber das bringt alles nichts... :(

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Hallo,

ich habe schon viel im Netz gesucht, gelesen etc. da ich aber hier gute Erfahrungen gemacht habe, frage ich hier nach und hoffe auf Antworten die weiter helfen.

Meine Mutter wohnt seit vielen Jahren in einer "Bruchbude". Sie ist ehr ein Mensch, die nicht viel sagt, sondern es so nimmt wie es ist.

Ihre Wohnung ist 40 qm groß (1 Zimmer, Küche, Diele, Bad). Die Fenster sind alt (einfachverglasung,Holzrahmen) und sehr zugig. Im Wohnzimmer und in der Küche hat sie je ein Heizöfchen (Gas).Größe ca. von einem normal großen Umzugskarton. Diese schaffen es gar nicht, die Wohnung warm zu bekommen. Im Bad hat sie keine Heizung, dafür 2 Luftschächte, da kann man sich vorstellen, das es kein vergnügen ist im Winter sich dort zu duschen/zu baden etc..

Sie hat oft den Vermieter angeschrieben und angerufen, aber es kam immer nur nach langem hin und her ein Handwerker, der die Öfchen repariert und meint : Ich hätte hier schon längst eine neue Heizungsanlage einbauen lassen, aber ihr Vermieter will dies nicht.

2009 wollte meine Mutter gerne Umziehen, das Amt verweigerte einen Umzug. Sie ging zum Anwalt, dieser schrieb auch noch mehrmals den Vermieter an, etwas in der Wohnung zu machen, der Vermieter verneinte weiter. Das Amt blieb jedoch auch bei einem Nein in Bezug auf einen Umzug, für die war es immer noch kein Grund umzuziehen, wenn man im Winter trotz heizen grade mal 10-14 Grad in der Wohnung hat.

Meine Mutter gab auf und ergab sich ihrem Schicksal.

Nun habe ich sie soweit aufgebaut,. das sie es nochmals versucht. Das Amt sagt weiterhin nein und fragt wieder, ob sie denn mal mit dem Vermieter geredet hat. Wir haben dann alle Sachen Kopiert und nochmals eingereicht. Wieder kommt ein nein.

Meine Mutter hat zu Ende März gekündigt. Einen neuen Mietvertrag hat sie noch nicht unterschrieben.Die Wohnung wurde Ihr nicht bewilligt, die sie in Aussicht hat, obwohl sie voll im Rahmen liegt, aber wie gesagt, sie hätte angeblich keinen Grund umzuziehen.

Was kann man jetzt noch machen????Weiß jemand Rat?

Gruß

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