Extreme Verlustangst und Angst vor dem Tod?

12 Antworten

Wenn Du einmal eine Nacht hattest, wo Du morgens aufgewacht bist und Dich nicht daran erinnern kannst, etwas geträumt zu haben, ist es dem Tod recht ähnlich, sofern es kein Leben nach dem Tod gibt. Bei einer Vollnarkose ist es ebenso. Der Unterschied ist nur, dass der Tod nicht endet, der Schlaf bzw. eine Vollnarkose in der Regel aber durchaus.

Die Vorstellung vom Tod ist sehr wahrscheinlich wesentlich schlimmer, als die Erfahrung des Todes selbst, sofern man in letzterer Hinsicht von einer Erfahrung ausgehen kann.

Entweder gibt es nämlich ein Leben nach dem Tod - dann gibt es vermutlich auch ein Wiedersehen mit denen die einem im irdischen Dasein nahestehen - oder es gibt kein Leben nach dem Tod und man wird nie erfahren, dass es kein Leben nach dem Tod gibt. 

Bitte lache jetzt nicht über den Rat, ich meine ihn sehr ernst und weiss, dass er hilft!

Wenn du im Bett liegst entspanne dich, nimm eine bequeme Position ein und dann flüsterst du halblaut vor dich hin:

Es geht mir von Tag zu Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser.

Denke nicht darüber nach. Mach einfach!

Du kannst dir eine Schnur bereiten mit 20 Knoten drin. Bei jedem Knoten sprichst du so laut, dass du es selbst gerade noch hören kannst den Satz.

Mach das auch noch am Morgen vor dem Aufstehen.
Anstatt TV gucken sitz entspannt im Sessel, nimm die Schnur und sprich den Satz.

Es wird dir von Tag zu Tag immer besser gehen, deine Gedanken werden freier werden, du selbst entspannter, gelöster.

Kommst du ins Grübeln, kommen schlechte Gedanken auf, lege oder setze dich wohin, entspanne dich,  nimm die Schnur und sprich den Satz.

Es geht mir von Tag zu Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser.

Du hast wahrscheinlich Panikattacken, die du eventuell alleine unter Kontrolle bekommen kannst. Wenn dir solche Gedanken durch den Kopf schwirren, lenk dich sofort ab. Schau Fernsehen oder höre Musik. Ich weiss nicht ob du religiös bist, aber ein Pfarrer kann dir den Tod und was danach kommt gut erklären und hat immer ein offenes Ohr. Ich kann mir vorstellen, dass es schwer für dich ist, aber versuche offen mit deinen Eltern über deine Ängste zu reden. Die können dich da wahrscheinlich am meisten beruhigen und dir mit Rat zur Seite stehen. Als Teenager sollte man sich wirklich nicht mit solchen Sachen belasten. 

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