Extreme Selbstmordgedanken?

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Hey zVuge,

ich möchte dir nur ein paar Gedanken mit auf dem Weg geben, dir mir damals geholfen haben, ob sie dir helfen weiß ich nicht - aber ich weiß welch eine Last strenge Eltern sein können.

1. Als erstes möchte ich anmerken, dass nicht nur du ein niemand bist, sondern jeder andere auch. Wie du das feststellen kannst?

Überlege mal was die Zeit mit dir macht. Du bist nicht mehr das Baby das du eins warst, du fühlst auch nicht mehr, was das Baby einst gefühlt hat. Aber so wie du eigentlich nur für diesen einen kurzen Moment da bist, so sind es alle anderen auch. Der Unterschied ist das du fürchtest was kommt, obwohl du es nie erleben wirst!

2. Du bist jetzt in der "glücklichen" Situation, dass du alles ausprobieren kannst. Bevor du dir das Leben nimmst - hast du wirklich alle Türen offen alles zu testen um zu sehen, ob es nicht doch was nutzt.

Wissen deine Eltern wie du dich fühlst? Hast du es Ihnen gesagt - meinst du sie rasten dann noch mehr aus? Ich habe das Gefühl, dass es wichtig ist, dass sie wissen was in dir vorgeht und das Sie dann vermutlich auch rücksichtsvoller werden.

3. Du schreibst keine guten Noten und fühlst dich deswegen als Versager? Ich kann dir eines sagen, aber das wird schwer für dich nachzuvollziehen sein, weil du akzeptiert hast über Noten defeniert zu werden. Wichtiger als die Noten und wertvoller als die Noten ist deine Fähigkeit zu fühlen und noch was wenn du innerlich ausgebrannt bist - kannst du keine guten Leistungen mehr bringen - dein Hirn arbeitet dann nur auf Hochtouren dich selbst fertig zu machen und jeder Stein und jeder Schritt führt noch mehr ins Verderben.

Ich schlage dir damit nicht vor... fuk auf die Schule - sondern
setze die klare Limits und das ist der wichtigste Punkt - versuche Dich nicht mit den anderen zu vergleichen! Sch... auf die anderen - wichtig ist wieviel kannst du jetzt und wieviel ist dier möglich. Setze dir ein klares Arbeitslimit meinetwegen so und soviel stunden pro Tag - mehr als das mach nicht- sei dafür aber konsequent. (Und meiner Erfahrung nach sind nicht unbedingt die besten Schüler die beliebtesten - Charakter ist da Trumpf mit mehr Selbstbewusstsein und da benötigst du die Unterstützung deiner Eltern wird sicher vieles besser gehen).

Probiere bitte einfach mit einer Seelsorgerin zu reden. Oder mit irgendjemanden. Es gibt Menschen die lieben dich. Und deine Familie wird traurig sein wenn du selbstmord begehst. Du wirst noch soviel erleben können, deine Heirat, der Führerschein... Vielleicht auch eigene Kinder... Bitte tu das nicht. Es werden noch so viele schöne Dinge in deinem Leben geschehen, nur jetzt siehst du das noch nicht. Aber es wird passieren, glaub mir. Liebe Grüße :)

Ich kann dir den Chat: 7 tea of Cups empfehlen.

Er ist zwar auf Englisch aber mit der Zeit findet man sich zu recht. Er ist 100% kostenlos und du müsstest dich noch nicht mal anmelden. Dort kannst du auch mit deutschsprachigen Menschen chatten.

Es gibt auch eine Nummer für Kummer, wo du kostenlos anrufen kannst oder noch andere Chats. 

Bitte finde den Mut und gehe zu einer Psychologin oder dergleichen. Sowas ist wirklich nicht schlimm und die haben absolute Schweigepflicht. 

Falls es bei dir wieder schlimm wird mit den Selbstmordgedanken: es gibt unzählige Nummern, wo du anrufen kannst. Im schlimmsten Falle sogar den Notruf.

LG und alles gute!

Lebenswille verloren. Suizid Gedanken.. was soll ich tun?

Bin jetzt an einem Punkt in meinem Leben angekommen wo ich keine Lust mehr habe und es einfach nicht mehr kann und aushalte. Alles.. diese Belastung dass immer irgendetwas schiefläuft (nicht gerade kleine Dinge) und mein Leben nicht einfach einmal gut läuft. Ich kann das psychisch nicht mehr ich halte es nicht mehr aus. Job verloren Auto kaputt Führerschein verloren, man ist den eigenen Eltern egal Ich kann das alles nichtmehr habe auch schon oft über Suizid nachgedacht und tat es auch fast (wurde allerdings aufgehalten.. leider ... habe so oft versucht es besser zu machen was teils auch klappte habe mich sehr oft geändert, angepasst. Aber immer wieder wenn es kurz, ja auch nur ganz kurz gut läuft , passiert irgendentwas. Sowohl sebstverschuldet als auch nicht. Ich habe meine Fehler gemacht und versucht daraus zu lernen aber es wird einfach immer wieder schlecht .. ich weiß nicht warum. Ich will das nichtmehr und kann es auch nicht weiterhin . Würde mir gern einfach das Leben nehmen ...

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Selbstmord als spaßige Fantasie, normal?

Hallo.

Zu vor will ich sagen, dass ich nicht depressiv oder andere schwere psychische Erkrankungen habe. Ich beschäftige mich nur gerne mit solchen Themen und hab schon versucht (ich weiß dass das dumm/ nicht möglich ist) aus mir einen soziophaten zu machen bzw. Gefühllos und kalt.

Nun stell ich mir ganz oft vor wie ich Selbstmord begehe. Einfach mal so unterwegs, im Bus oder so und dann mal ich mir alles aus. Am liebsten vor vielen Menschen, damit besonders dramatisch wird. Das ist sozusagen mein Lieblings TagTraum.
Ist das normal oder sollte ich mir sorgen mach? Ich hab’s jetzt nicht vor oder so, ich stells mir nur seeeehr gerne vor. Manchmal weine ich sogar dabei.

Macht das noch jemand? Ist das normal?

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Hilfe aus aussichtsloser Situation?

Ich habe schon seit 5 Jahren eine Essstörung (Anorexie/Magersucht) und soll bald das 5. Mal eingewiesen werden. Aus ehemaligen Aufenthalten weiß ich jedoch, dass mir das wenig bringen wird. Mein Vater und ich streiten uns täglich, meine Mutter heult wegen mir und mein Bruder will nichts mehr mit mir zu tun haben.. Ich will das ganze nicht mehr.. Ich will es beenden..

Was soll ich machen?

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Familie macht mich psychisch fertig..

Hallo,

ich wollte mich eigentlich damit nicht an die Oeffentlichkeit richten, aber jetzt tue ich es doch, weil ich es nicht mehr aushalte und auch mit niemandem darueber reden kann. Ich halte es bei mi zuhause einfach nicht mehr aus... befinde mich in einem Gefuehlschaos zwischen Schuldgefuehlen, Wut, Verwirrtheit, ALLES. Also zur Situation: meine aeltere Schwester hat vor einigen Monaten Suizid begangen, hatte aber am Ende so ziemlich zu niemanden hier Kontakt, am allerwenigsten zu unseren Eltern. Die Einzige aus der ganzen Familie, die noch so ein bisschen Kontakt zu ihr pflegte, war ICH. Meine Eltern haben eigentlich am Ende nie ein gutes Wort ueber sie verloren etc. Vor einigen Jahren, war die Situation umgekehrt, sie war immer die intelligere, diszipliniertere usw. , hat sich auch immer besser gefuehlt als alle anderen, was wohl auch der Grund war, weshalb sie frueh ausgezogen ist und teilweise ihre Familie verleugnet hat, weil wir ihr peinlich waren etc. So, nun, seit sie tot ist (besonders zurzeit) fangen meine Eltern an, den alten Trend wieder aufleben zu lassen. Vergoettern sie regelrecht und tun so, als haette es NIE irgendwelche Probleme mit ihr gegeben. Wenn ich sie auf die Funkstille, die vielen Streits usw. hinweise, werde ich immer als die Boese hingestellt. Ich bekomme staendig Vorwuerfe, haette ich doch merken sollen, was fuer Probleme sie hatte, wo ich doch Kontakt zu ihr hatte. Jetzt wird MIR die Schuld in die Schuhe geschoben, obwohl sie ja nie Kontakt zu ihr aufgenommen haben. Weder ich noch meine Eltern tragen die Verantwortung, aber mich macht das echt fertig. Ich habe das Gefuehl, denen waere es manchmal lieber, sie waere noch da statt mir. Ich weiss nicht, ob das so ist, aber ich komm mit der Situation einfach nicht mehr klar.. kann ich irgendwas tun. Ich bin erst 16 und habe weder Geld noch die Moeglichkeit auszuziehen. Bringt 'ne Familientherapie in der Situation was. In letzter Zeit wird die ganze Situation wieder aufgewuehlt, dabei hatte ich schon mit meinen eigenen Schuldgefuehlen abgeschlossen, hatte auch welche, weil ich immer eifersuechtig auf sie war, aber ich weiss, dass es nicht meine Schuld war.

Danke fuer eure Ratschlaege.

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Ich kann nicht weiter leben?

Meine Schwester ist kürzlich gestorben und seitdem kann ich einfach nicht mehr. Ich möchte so gerne zu ihr. Meine Familie ist seitdem total am A#rsch. Meine Eltern machen sich nur noch gegenseitig Vorwürfe und wenn sie mal nicht streiten, heulen sie nur noch. Ich weiß, dass sie deswegen auch total fertig sind. Trotzdem fehlt mir jemand zum Reden. Meine Freunde sind alle irgendwie mit der Situation überfordert. Sie wollen, dass ich mich ablenke. Das führt aber nur dazu, dass ich mich später noch schlechter fühle.

Gestern Nacht, als es mir wieder richtig schlecht ging, habe ich bei der Telefon-Seelsorge angerufen, die haben mir aber auch nicht wirklich geholfen. Die meinten nur, dass ich mich nicht umbringen sollte und wenn ich es gar nicht mehr aushalte, soll ich in die Kinder und Jugendpsychiatrie gehen, die haben auch eine Art 24h Dienst und würden mich im Notfall auch nachts aufnehmen.

Ich weiß nur nicht, was das bringen soll. Ich bin ja nicht krank oder so und meine Schwester zurück bringen kann auch niemand.

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Kennt ihr ein Lebensmotto für mich?

Hallo,

Ich suche ein Lebensmotto, dass mich sozusagen am Leben erhält, es soll einfach irgendwie mich daran erinnern, dass ich nicht so einfach von der Welt gehen darf, ihr könnt eurer Kreativität freien Lauf lassen, ich möchte mal ausprobieren, ob es mir dann leichter fällt, weiter zu existieren.

Kurz zu mir: Ich bin 17 Jahre alt, bin in der 12 klasse, werde seit über 11 Jahren gemobbt, wodurch ich schon mal nur 100 Gramm von der Magersucht entfernt war. Seit sehr vielen Jahren, habe ich Suizidgedanken, die seit 2 - 3 Jahren immer stärker werden, und mich immer weiter einnehmen. Soweit einnehmen, dass ich schon eine Art Plan habe. Mittlerweile ritze ich mich auch, um weiter zu existieren, ich ritze mich damit ich mich nicht umbringe. Weil ich langsam aber sicher merke,dass ich keine Hemmungen vor der Umsetzung hätte.

Fällt euch ein passendes Lebensmotto ein?

Vielen Dank im voraus und Liebe Grüße UNGEWISSEKOFFER

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