Extrem grosse Angst vorm Sterben, ist das noch normal?

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11 Antworten

Hallo MissesMalfoy,

sicher ist es nicht normal, eine solch extreme Angst vor dem Sterben zu entwickeln. Wichtig ist es dabei, dass Du mit einer reifen Person (u.U. auch mit einem professionellen Berater) über Deine Ängste spricht, damit sie sich nicht allzu sehr verfestigen können. Du brauchst jetzt jemanden, der Dir wieder zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit verhilft.

Was Dir jedoch auch helfen könnte ist das Wissen darum, was nach dem Tod geschieht und ob damit alles aus ist. In etlichen Religionen glaubt man, der Mensch habe eine unsterbliche Seele, die den Tod überdauert. Das lehrt die Bibel jedoch nicht. Sie zeigt, dass der Tod kein Übergang in ein anderes Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. Das geht aus folgenden Worten der Bibel sehr deutlich hervor: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10). Dass man nach dem Tod aufhört zu existieren, sollte Dich jedoch nicht erschrecken, wie Du gleich noch sehen wirst.

Mit dem in obigem Text erwähnten Wort "Scheol" ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen, das Grab der Menschheit also. Niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität. Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1. Könige 17:17-24; 2. Könige 4:32-37; 13:20,21; Lukas 7:11-17; 8:40-56; Johannes 11:38-44; Apostelgeschichte 9:36-42; 20:7-12; 1. Korinther 15:3-6). Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit oder der Qual befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten. Doch ist kein Wort darüber zu lesen. Das ist nur eine Bestätigung dessen, was in obigem Bibeltext über den Tod gesagt wird.

Heißt das nun, dass man den Tod fürchten muss oder man für immer verloren ist? Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15). Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird.

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes. Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11). Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben. In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese schöne Verheißung in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp

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Das sind wohl folgen von dem Tod deiner Oma. Kann das sein, dass du damals versucht hast, die Gefühle zu unterdrücken, da sie zu schmerzhaft waren? Jedenfalls hat dein Körper bzw die psyche dies nicht vollständig verarbeitet. Du bist gezeichnet und um dies aufzuarbeiten + den Tod als etwas "normales" anzusehen, brauchst du wahrscheinlich professionelle Hilfe. Trauerarbeiter helfen da sehr.
Für dich selbst: Male Bilder, die in deinen Gedanken an die Ängste vor dir auftauchen und blicke ihnen ins Auge. Schreibe deine Träume auf. Rede mit Vertrauten über den Tod deiner Oma. Rede mit deinen Eltern über deine panikattacken. Schaffe einen kleinen trauerplatz im zimmer (Bilder, Kerzen, etc.). Platz, zum freien Lauf lassen der Gefühle. Platz für das Gefühl, trotzdem mit ihr verbunden zu sein.

Ich weiß, dass das schmerzhaft wird. Aber wenn du nicht dein ganzes Leben lang diesen Mechanismus besitzen willst, dann musst du dies wirklich so bald wie möglich anpacken. Lauf nicht weg und lerne, mit deinen Ängste und Gefühlen umzugehen. Such dir Rituale, die dich bei solchen Angstzuständen beruhigen. Sträube dich nicht gegen solche anfälle, sondern versuche, einen klaren Kopf zu behalten und dich innerlich selbst zu beruhigen. Wenn das nicht klappt, dann suche dir einen Vertrauten, der dir die Nähe und Sicherheit gibt, die du brauchst.

Es gibt auch Selbsthilfegruppen. Es gibt so viele Menschen, die nicht den Tod eines geliebten Menschen verarbeiten können. Hier findest du verständnis und zusammenhalt, das dir viel Kraft schenken wird.

Ich wünsche dir unendlich viel Kraft und dass du deinen Weg aus diesem Zustand findest! Ich denk an dich :)

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Hallo Misses Malfoy,

als Deine Oma gestorben ist, warst Du 11 Jahre alt.

Hattest Du die Möglichkeit, Dich von ihr zu verabschieden oder wollten Deine Eltern Dich schonen und haben Dir erst davon erzählt, als alles schon vorbei war?

Es gibt Eltern, die wollen ihre Kinder schonen und nehmen Sie deshalb auch nicht auf die Trauerfeier mit. Damit nehmen sie ihren Kindern aber auch die Möglichkeit, bewusst Abschied zu nehmen.

Dabei hat man auch als Kind die Chance zu lernen, daß der Tod zum Leben dazu gehört und nichts Schlimmes ist.

Du selbst hast Dein Leben noch vor Dir. Genieße Deine Jugend und lerne, was Dich interessiert und glücklich macht.

Alles Gute für Dich,

Giwalato 

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Hi! Ich hatte diese Gefühle auch einmal. Wenn du deine Oma vermisst, dann schreib ihr einen Brief. Pack alles rein, alles was du fühlst und schick ihn mit einem Luftballon in den Himmel. Ich habe jetzt 2 Kinder und eine tolle Familie mit Neffen und und und. Ich hatte immer Angst um alle. Leider gibt es das Schicksal und wir werden Menschen, Freunde und auch einen Teile unserer Familie verlieren. Investiere Zeit in deine Familie und sag ihnen was und wie du fühlst. Ich habe keine Angst vor dem Tod, nur vor dem was zurück bleibt. Ich versuche das jeder Tag (ehrlich gemeint) ein guter für meine Familie ist und lasse sie spüren wie sehr ich sie liebe. Ich lasse mich nicht von der Angst überwältigen, da es mehr gute schöne Tage geben wird und ich und auch du eines Tages alt in Frieden sterben werden. Mein Großvater war 93Jahre und 33 davon Witwer als er starb. Er hat 33Jahre darauf gewartet zu sterben. Als er nach kurzer Krankheit im Kreis seiner Familien einschlief, war er und ich traurig und glücklich zugleich. Ich wünsche dir alles gute und schau nach dem Leben.

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Dann warte erstmal ab bis du Kinder hast.

ich kenne diese Ängste auch. Aber du musst die Zeit die ihr noch habt gemeinsam genießen. Dann bleiben dir auch schöne Erinnerungen, wenn es mal soweit ist. Außerdem deine Eltern und deine Oma, wollen sicher nicht das du traurig bist, sondern dein Leben glücklich weiterlebst und hin und wieder an sie denkst.

eine Psychologin fände ich eine gute Idee. Vielleicht eine die mit Trauerbewältigung Erfahrung hat.

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Hallo,

Du kannst mit einem Menschen darüber reden. Es gibt im Internet und über das Telefon kostenlose Seelsorge.

Ich glaube an ein Leben nach dem Tod, ich bin Christ. Ich habe keine große Angst vor dem Tod. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Alles Gute

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Was hälst Du von einer Beratungsreihe oder einer Psychotherapie.

Dein Leben wird weiter gehen und Du wirst lernen (müssen), mit Verlusten umzugehen.

Wenn Du das nicht alleine schaffst: hol Dir Hilfe, dafür gibt es echt Experten!

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Das ist hart, weil, du hier nicht etwas lesen wirst, was dir als goldner Kelch erscheint und es wird schlagartig besser.

Du solltest mal logisch darüber nachdenken, warum und wieso deine Eltern sehr sicher sind. Es ist extrem unwahrscheinlich , dass ihnen etwas passiert.

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Nein, das ist nicht normal.

Man kann Angst vorm Sterben haben. Darf sich aber nicht davon beherrschen lassen.

Du solltest unbedingt mal mit deiner Mutter darüber reden. Und dir psychologische Hilfe suchen.

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da hilft nur erkenntnis
---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles erleiden, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

Man kann auch sagen:

-das leben verläßt den physischen körper, weshalb der beginnt, zu zerfallen
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-die seele verläßt den physischen körper und beginnt sich von allem irdischen zu reinigen
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-der geist (der eigentliche mensch) verläßt seinen körper und wartet bis die seele sich gereinigt hat. dann geht er mit ihr in seine heimat ein, woher er schon lange vor der zeugung gekommen ist (in die geistige welt)

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---ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

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Nadelwald75 28.09.2016, 11:14

Hallo nowka20, habe ich in dieser Kombination noch nicht gesehen. Was ist das für eine Weltanschauung/ Religion/ Konfession?

...die Seele verläßt den physischen körper und beginnt sich von allem irdischen zu reinigen... erinnert an "Fegefeuer".

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nowka20 28.09.2016, 13:03
@Nadelwald75

das ist nichts religiöses, sondern das ergebnis von erkenntnissen aus der anthroposophie (geisteswissenschaft)

mit fegefeuer hast du durchaus recht, wird auch hölle oder purgatorium genannt.

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Sag deiner Mama, dass du sie lieb hast und schlaf bei ihr im Bett

Sterben ist nicht schlimm, und jeder tuts mal, ich glaube, du wirst bereit sein wenn's soweit ist, oder bereit werden.

Warum trauern, du weisst doch jetzt vom Tod?

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