Extrem erschöpft durch angststörung?

8 Antworten

In Unterbewusstsein hat man schon Ängste

, ich hatte auch Zeitlang diese komische ,sehr unangenehm, Energie raub , innerlich Angst un Unruhe ,die einem fast umhaut dadurch erschöpft und genervt , Versuch so bisschen langsam anders zu denken , das du es schaffst, die Sachen zu erledigen

So ziemlich jede gesundheitliche Beeinträchtigung macht müde.

Du solltest gezielt gegen diese Gedanken ankämpfen daß es z.B. schwer ist sich auf den Beinen zu halten. Je mehr Du Dir das "einredest" umso mehr wird diese selbsterfüllende Prophezeiung wahr. Und ja, das macht das Unterbewußtsein. Das wird jedesmal, wenn Du Dir wegen irgendwas Angst machst, Deinen Wahrnehmungsfilter entsprechend justieren so daß Du so richtig merkst wie schlecht es Dir gehen könnte... Aber es geht Dir nicht schlecht. Wird Zeit, daß Du das Deinem Unterbewußtsein mal mitteilst. Dann hört es auf, Dich fertigzumachen.

Finde einen passenden Tagesrhythmus für Dich. Und halt Dich dran. Jeden Tag. Lieg nicht zuviel in der Gegend herum, sondern bewege Dich. Auch wenn es anfangs besonders anstrengend ist... Und trink bloß keinen Kaffee/koffeinhaltiges um Dich "wachzuhalten". Kaffee/Koffein bewirkt leider das Gegenteil... Erst recht bei einer gewissen Überdosierung (ab der dritten Tasse am Tag oder dem 1. Red Bull etc.)...

warehouse14

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Vielen Dank. Ich werde es versuchen. Ich habe eben Riesen Angst, das es dieses erschöpfungssyndrom sein könnte. Ist das eher ausgeschlossen? Das macht mir große Angst:(

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@blablablubb2

Da körperlich alles ok ist kannst Du dieses Syndrom ausschließen. Deine Panikstörung hält Dich zum Narren. Spiel ihr Spiel einfach nicht mehr mit.

warehouse14

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Angst erschöpft natürlich. Ist doch klar. Es ist der Hochleistungsmodus des Körpers, der erforderlich ist, um zu kämpfen oder zu flüchten. Im Verdauungsruhemodus geht das nicht.

Es gibt dabei eine akute Angst und einen akuten Modus, den Mediziner Sympathiko-adrenerg nennen, und einen Langzeit-Modus, der auf niedrigerer Intensität fährt. Und dann nicht direkt Kampf oder Flucht mobilisiert, aber gewissermassen einen Bereitschaftsmodus dafür, der erhöhte Wachheit und Vorsicht garantiert, um die vermuteten Gefahren sofort wahrzunehmen und in Kampf und Angriff umzuschalten. So wie auf der Enterprise "roter Alarm" und "gelber Alarm".

Jedem sind verschiedene Muster von Hormonen und Neurotransmittern zugeordnet und beide erschöpfen. Nur eben schneller oder langsamer.

Naja, ich habe große angst das ich das erschöpfungssyndrom haben könnte.:(

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@blablablubb2

Ich weiss nicht, was du da als "körperlich" von was unterscheidest. Hormone sind im Körper unterwegs. Wo sonst?

Das "Erschöpfungssyndrom" hat so eine ganz eigene Geschichte...

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Hallo blablablub2,

das Unterbewusstsein kann durchaus Ängste auslösen! Deine Müdigkeit könnte z.B. daher kommen, dass eine Panikattacke Deinem Körper und Deiner Psyche eine Menge abverlangt. Es kommt natürlich darauf an, wie oft und intensiv Du Angst hast. Es ist am besten, das bei einem Arzt abklären zu lassen!

Erschöpfung kann auch körperliche Ursachen haben, die in einem "großen Blutbild" nicht unbedingt zu sehen sind. Ich weiß ja nicht, welche Werte bei Dir abgegriffen wurden, wie aber sieht es beispielsweise mit Deinem Vitamin-D-Spiegel aus? Wurde er auch kontrolliert? Und hat Dein Körper genug Magnesium (viele Menschen leiden, ohne es zu wissen, an einem Magnesiummangel).

Was kann man nun gegen eine Angststörung tun? Bei einer Angststörung wie z.B. Panikattacken hat sich die sog. kognitive Verhaltenstherapie bewährt. Dabei lernt man zum einen Stressbewältigungsstrategien kennen, und zum anderen, wie die Angst allein durch eigene Phantasien und Katastrophendenken erzeugt wird. Ziel der Therapie ist es , den Betroffenen mit angstauslösenden Situationen zu konfrontieren, und ihnen zu zeigen, dass man die Angst aushalten und wie man sie am besten bewältigen kann.

Es gibt zwar einige sehr wirksame Medikamente gegen Angst, doch geben Ärzte sie in der Regel nur vorübergehend oder als Notfallmedikament (da sie ein hohes Abhängigkeitspotential haben). Da die Angst im eigenen Denken begründet ist, können Medikamente allein keine dauerhafte Besserung bringen. Viel wichtiger ist es, die zugrundeliegenden Ursachen zu erkennen und anzugehen.

Du fragst Dich wahrscheinlich, was Du auch selbst gegen die Angst tun kannst. Eine Möglichkeit zur Selbsthilfe ist z.B. die progressive Muskelentspannung. Durch dieses bewährte Verfahren kann man eine wunderbare Tiefenentspannung erleben. Die progressive Muskelentspannung ist nicht schwer zu erlernen und im Handel gibt es entsprechende CDs. Viele Infos und Lernprogramme findest Du auch im Netz.

Eine Panikattacke zu erleben, kann einen ganz schön verunsichern und die Angst weiter schüren. Mache Dir jedoch klar, dass eine Panikattacke, so schlimm sie im Moment auch ist, Dich nicht umbringen kann! Die Panik entsteht durch Gedanken und Phantasien und daher ist es auch möglich, diese zu überwinden, wenn man es lernt, seine Gedanken zu kontrollieren.

Du wirst wahrscheinlich gemerkt haben, dass Du dazu neigst, Situationen, die Ängste in Dir auslösen, zu meiden. Das ist zwar durchaus verständlich, ist aber der falsche Weg! Je öfter Du diese Situationen vermeidest, umso mehr entsteht in Dir das Gefühl, die Angst nicht aushalten zu können. Bleibst Du jedoch, soweit machbar, in der Situation oder setzt Dich ihr sogar bewusst aus (natürlich unter Anleitung eines Therapeuten), wirst Du merken, dass die Angst Dich nicht zerstört und Du sie aushalten schließlich überwinden kannst.

Was auch helfen kann, ruhiger zu werden, ist die Bauchatmung. Diese Technik ist ebenfalls sehr einfach zu erlernen und kann bereits innerhalb weniger Minuten dazu führen, innerlich entspannter zu werden. Man kann nicht gleichzeitig entspannt sein und Angst haben. Daher sind Entspannungstechniken auch so wirksam bei Angst. Eine Möglichkeit, die Bauchatmung durchzuführen, findest Du hier:

https://utopia.de/ratgeber/atemuebungen-diese-uebungen-solltest-du-kennen/

Denke auch daran: Irrationale Angst ist ein erlerntes Gefühl, dass man auch wieder verlernen kann! Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, sondern benötigt schon eine gewisse Zeit. Wichtig ist es aber im Sinn zu behalten, dass die Angst Dich nicht ein Leben lang begleiten muss. Unter therapeutischer Anleitung bestehen gute Chancen, Ängste ganz zu überwinden.

Andererseits wäre es unrealistisch zu glauben, dass ein völlig angstfreies Leben möglich ist. Es gibt im Leben immer irgendetwas, was auf die eine oder andere Weise Ängste auslöst. Was kann man dann tun?

Für jemand, der an Gott glaubt, kann z.B. der Gedanke helfen, dass er uns sieht und sich für jeden Einzelnen interessiert. Das hatte auch der Schreiber eines Psalms erkannt, denn er sagte in einem Gebet: "Als mich Sorgen überwältigten, hast du mich getröstet und beruhigt" (Psalm 94:19, NW 2013). Ist das nicht ein schöner und hilfreicher Gedanke?

Ich wünsche Dir, dass Du die Hilfe und Unterstützung bekommst, die Du brauchst, um Deine Ängste nach und nach zu überwinden. Lasse Dich nicht entmutigen, wenn das alles eine gewisse Zeit dauert. Denke daran, dass es viele vor Dir geschafft haben! Warum sollte es Dir dann nicht auch gelingen?

(Hier noch eine kurze Anmerkung: Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich im Hinblick auf gesundheitliche Probleme und deren Behandlung keine bestimmten Empfehlungen geben möchte - das ist immer Sache des Arztes . Verstehe daher bitte meine Antwort rein informativ.)

LG Philipp

Panikattacken rauben einem ganz schön die Ernergie. Ich hatte 5 Monate lang täglich mindestens eine Panikattacke. Ich konnte gar nichts mehr...

Warst du schon bei einem Psychiater? Wenn nicht solltest du das mal machen.

War vorher auch bei zig Ärzten, weil ich dachte ich habe eine schlimme Krankheit. Hab zuerst gar nicht kapiert das es psychisch ist.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Danke. Ich war schon bei einer allerdings in einer klinik und muss noch einen Psychologen finden. :)

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