Extemes Heimweh schon nach 12 Stunden alleine, ich bin völlig am Ende, was soll ich tun?

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11 Antworten

Hey,

Also zum einen kann ich dich ein klein wenig verstehen, zum anderen finde ich das sehr krass für eine 19 jährige.

Du kannst ja nicht so weiter machen und mit 25 Jahren immer noch bei deiner Mama sitzen. Du musst lernen mit beiden beinen in deinem eigenen Leben zu stehen und nicht noch in deinem Kindlichen verhalten.

Ich kann dich nicht dadurch verstehen, weil ich das selbst erlebt habe, sondern einfach, weil es menschen gibt, die halt eben mehr heimweh haben als andere.
Ich hatte keine schöne Kindheit mit meinen Eltern und es war grauenvoll, weswegen ich froh war, auch mal alleine auf beiden beinen zu stehen und ab und zu bei meiner familie vorbei zu schauen. Durch das nicht permanente sehen, wurde unser verhältnis, vor allem zu meiner mama um einiges besser. Jetzt freue ich mich auch riesig, wenn ich wieder meine Mama sehe, aber ich bin auch froh, wenn ich meine eigene 4 wände habe.

Und für dich ist das gerade ein guter lernprozess, dass du lernst, mit eigenen beinen im leben zu stehen, dass du dich freuen kannst, wenn du zu besuch gehen kannst, und wenn du wieder gehen musst, das du dich auf das nächste wiedersehen freuen kannst.

Wichtig ist, dass du dir etwas aufbaust, dort wo du wohnst, was dir gut tut und wo du auch freude hast, zurück zu kehren.

Und ich finde es gut, wenn du deine ausbildung nicjt abbrechen kannst, denn du musst lernen das zu schaffen, dir was aufzubauen was dir spass macht. Und wenn du aussenstehende hilfe braucjst, dann such dir eine beratungsstelle für psychische probleme und lass dir auf diesem weg helfen.

Du kannst gerne auch mich anschreiben, wenn du reden willst, oder denkst, es würde dir gut tun, etwas ablenkung zu haben.

Vielen lieben dank, dein kommentar ist wirklich sehr hilfreich. 

Es ist ja nicht so, dass ich nicht auf eigenen beinen stehen möchte! 

Ich habe mir als ziel gesetzt, nach meiner Ausbildung in eine eigene Wohnung zu ziehen, die in einem Ort ist, der 10 km von zuhause weg ist. 

Dort habe ich meine meisten freunde, meine Hobbys und auch gute chancen auf einen job. Und ich weiß, dass ich mich dort wohlfühlen kann und dort auf eigenen beinen stehen kann, da ich mich da auskenne und mich einfach sicher und gut fühlen kann. Dann werde ich auch nicht mehr dieses extreme verlangen nach zuhause haben. 

Vielleicht ist es auch einfach nur das komplett andere umfeld, was mich so fertig macht? Ich weiß es einfach nicht! 

Ich habe in einer Großstadt gelebt und lebe auch jetzt wieder in einer, vielleicht liegt es ja auch daran? Meine Heimat ist in einem 500 einwohner dorf, rundherum nur land, felder und stille... hier das genaue Gegenteil 

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@19mausi98

Das kann gut möglich sein, das du divh erstmal an die veränderung gewöhnen musst. Jede veränderunh ist etwas neues und bei jeder veränderung muss man sich erstmal eingewöhnen. Bei manchen ist es total schwer, bei anderen einfach. 

Mir tat es immer gut, einfach darüber mit jemanden zu reden. Deshalb biete ich dir das an. Ich konnte dann einfach reden und mit der zeit fielen mir auch gedanken auf, die ich vorher nicht hatte. Ideen und vermutubgen die sich der wahrheit entsprachen weshalb ich das so gemacht habe weshalb ich mich so fühle usw. 

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Jeder Mensch ist unterschiedlich und hat andere Hintergründe, Empfindungen und Lebensmuster.

In der heutigen Zeit ist es modern mit jedem kleinen Problem zum Psyschologen zu rennen - aber der macht nichts anderes als dir einen Spiegel vorzuhalten und dafür geld zu kassieren - das kannst Du selbst besser.

Such dir in deiner Freizeit einen Ort (Natur) wo Du deine "Accus" aufladen kannst, das dürfte dein Heimweh verringern.

Und mach dir Gedanken was oder woran du dein Heimweh festmachst - was genau dir fehlt - wenn Du das reflektierst hilft dir das besser als jeder Psyschologe.

gerne kannst du mich auch persönlich kontakten, wenn Du jemanden zum Quatschen brauchst.

Kopf hoch, DU schaffst das.

Puh. Das klingt echt, als würdest Du Dich da total reinsteigern, bis Du nicht mehr rauskommst. Wenn ich etwas vergleichbares hatte, hat mir kaltes Wasser überm Kopf geholfen, also eine Dusche oder ein Eimer Wasser... Oder Essen... Oder Sport. Probier mal irgendwas davon und beobachte, ob es davon wenigstens vorübergehend besser wird.

Das ist auf jeden Fall schon etwas krankhaft... Ich meine du bist jetzt 19 und da sollte man sich langsam selbstständig machen, und wenn du nicht einmal einen Tag gut alleine aushältst ist da etwas nicht in Ordnung. Schau dich vlt einmal nach psychischer Beratung um, weil für immer kannst du nicht täglich an deiner Familie hängen...

Sorry - aber Dein Verhalten ist für ein 19-jährige widernatürlich. Ich kann Dir nur empfehlen Dich an einen Therapeuten zu wenden, um einen Loslöseprozess von den Eltern einzuleiten / zu erarbeiten.

du musst versuchen, dich in kleinen schritten von zuhause abzunablen.

kinder, die mit 25, 30 oder 35 jahren immer noch zuhause hocken und sich nicht trauen, auf eigenen füssen zu stehen, werden von experten (und vom rest dere welt) als entwicklungsgestört angesehen.

alle anderen beginnen in der jugend ein eigenes leben; was aber nicht bedeutet, sich total vom elternhaus zu lösen.

Du bist volljährig, erwachsen und solltest dich auch dementsprechend verhalten. Melde dich in einem Verein an, Fitnessstudio etc., dann lernst du neue Leute kennen.

ich bin der meinung das du zu labil bist.und dein traum beruf eher in einem alptraum endet.-

-mit 19 sollte man langsam erwachsen werden und sich nicht in selbst mitleit drehen.

wenn du verheiratet bist willst du dann auch immer an mamis rockschürze hangen.du wolltest eine ehrliche antwort-----da kann ich nur den kopf schütteln

Was ist den der entscheidende Punkt bei deinem Heimweh? Deine familie? Die Wohnung an sich? Oder der Ort? Freunde? Also was ist das was du eigentlich vermisst und dich so traurig macht?

Was ich vermisse: ich vermisse es, in dem Haus zu sein, indem ich meine gesamte Kindheit verbracht habe. Meine Mama, Schwester und Stiefpapa bei mir zu haben, die ich über alles liebe, meine beiden Katzen, meine Freunde, meine ganzen anderen Verwandten, die auch dort leben und natürlich auch meine ganzen Hobbys, die ich dort habe. 

Vielleicht ist es auch so extrem für mich, da ich mit 2 Jahren schon lernen musste, alleine zu sein. Meine Mutter war damals alleinerziehend mit meiner 2 jahre älteren Schwester und mir. Sie ging jeden tag von morgens bis abends arbeiten und dieser zeit waren wir immer bei einer Tagesmutter, die wir aber auch ständig wechselten. Ich habe mich nie zuhause gefühlt in dieser zeit und all dies änderte sich erst, als ich in die Grundschule kam, da hat meine mutter meinen stiefpapa kennengelernt und es war wieder mehr zeit da. 2010 musste ich dann wieder lernen, alleine klarzukommen, da meine mutter und mein Stiefpapa sich da selbstständig gemacht haben und sie auch jeden tag arbeiten. 

Vielleicht kommt jetzt genau das hoch, was ich in meiner ganzen Kindheit vermisst habe? 🤔

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@19mausi98

Kann sein, dass es damit zusammenhängt. Ich denke dir bleibt nichts übrig als in kleinen Schritten aus dieser Sitauation raus zu kommen. Immerhin bist du jetzt quasi Erwachsen und da sollte man solangsam selbstständig werden.

Und deine Familie und das Umfeld ist ja nicht komplett aus der Welt.

Ich wünsch dir viel Glück :)

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Versuch Dir einen Freundeskreis in deinem neuen Wohnort aufzubauen. Kannst ja auch Kollegen / Mitschüler fragen, ob sie Lustvauf gemeinsame Unternehmungen habe. 

Zu Hause sitzen und heulen bringt Dich nicht weiter

Ich habe das auch und bin in psychiatrischer Behandlung

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