Exoduserzählung, das Schlüsselerlebnis?

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3 Antworten

Wahrscheinlich meint Ihre Lehrerin damit, dass der Auszug der Juden, die damals Sklaven waren, aus dem damals hochentwickelten Ägypten, so unfassbar erscheint, dass dies, da es den Juden ja nachweislich gelang Ägypten zu verlassen, schon fast einem Gottesbeweis gleichkommt; denn wie sollte es sonst Sklaven gelingen die (scheinbar) mächtigere Zivilisation ihrer Herren gegen derer Willen zu verlassen? Um eine Erklärung darauf zu finden, muss man einfach an Gott glauben, da der im Groben nachweisbare Verlauf des Exodus sonst nicht schlüssig wäre.

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Die Exoduserzählung steht im zweiten Buch Mose, das deshalb auch "Exodus" heißt.

Lies es doch einfach mal durch wie einen Roman. Vielleicht kommst du dann darauf:

http://www.bibleserver.com/text/GNB/2.Mose1

Ich habe dir eine leicht lesbare Übersetzung herausgesucht.

Denke mal an Gewalt, Not, Hoffnung, Hilfe in auswegloser Lage, usw.

Und denke mal an den Aufbau der Geschichten, die viele Hollywoodfilme erzählen.

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Ich würde es so beschreiben:

Durch die Befreiung durch Moses hatte das Volk Israel die Möglichkeit, der ägyptischen Sklaverei zu entkommen, in der sie über 400 Jahre waren. Zwar hat das ägyptische Heer unter dem Pharao versucht, den Israeliten nachzujagen, aber am Roten Meer kam es zur Rettung durch göttliche Hand. Die Israeliten konnten durch das Meer entkommen. Das sogenannte Passah, das Juden heute noch feiern, geht auf diese Befreiung zurück. Es soll daran erinnern. Hätte Gott die Israeliten nicht durch Moses befreit, wären sie schon damals ausgerottet worden (spätestens am Roten Meer). Und so wäre die Linie zum verheißenen Samen (Jesus Christus) schon damals abgebrochen worden. 

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