Exmann boykottiert meine Erziehung

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für einen 17 jährigen KEIN vorbild. das leben besteht nicht aus saufen als einziges vergnügen. nimm deinen sohn (und evtl seine freunde) zu spannenden aktivitäten ohne promille mit z.b. klettern, ausflug ins gebierge, freizeitpark, sportfest etc. damit das kind lernt spaß geht auch ohne alkohol.

ganz meine Meinung! Bisher hab "ich" das auch immer getan, mache das, wenn er es will, auch weiterhin. Im Moment konfrontiert er damit seinen Vater, früher war das immer hoffnungslos, jetzt hoffe ich dass er hartnäckig bleibt!

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Frag deinen Sohn, wie er gerne die Zeit mit seinem Vater verbringen möchte und ermutigen ihn, dass er das mit seinem Vater bespricht. Kontakt in so einer Art ist wirklich nicht besonders forderlich, aber dass dein Sohn erst mal diesen Kontakt toll findet, da der Vater jetzt Interesse an ihm zeigt kann ich verstehen. Geh nicht in den Widerstand, dann geht es dein Sohn auch, zeig ihm, dass du ihn verstehst und mach mit ihm Spielregeln aus, z.B. nicht betrunken nach Hause kommen, Ausgehzeiten, etc.

Dankeschön, ich glaube das ist die Lösung!!! Das Beste wäre, wenn mein Sohn ihm Vorschläge macht, was "er" gerne mit ihm unternehmen würde und nicht umgekehrt, dann haben beide was davon.

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@nichtnurmama

Sanja 2 hat Recht. Du darfst nicht dagegen reden, sondern bestärke Deinen Sohn darin, seinem Vater seine Meinung zu sagen. Sollte die Situation nicht so in den Griff zu bekommen sein, kannst Du immer noch mit Deinem Ex ein Gespräch in Beisein eines Mitarbeiters des JA führen, um ihm klar zu machen, dass er gegen das Jugendschutzgesetz verstößt. Aber meide es, wie der Teufel das Weihwasser, vor Deinem Sohn schlecht über ihn zu reden. Sprich mit ihm nur neutral über diese Ereignisse. Viel Erfolg!

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Dein Ex benutzt den Jungen, um sein nicht vorhandenenes Selbstwertgefühl aufzupolieren. Er war ja wohl die ganzen Jahre nicht für den Jungen dar, weil es sich wahrscheinlich zu fein zum Wechseln der Windeln oder Putzen der Nase war - oder zu wichtig. Jetzt plötzlich sieht er aber, dass der Junge gut geraten ist und meint, mit ihm bei seinen Saufkumpels angeben zu müssen. Mir tut der Junge leid. Natürlich ist er froh, dass er jetzt endlich das Interesse des Vaters erweckt hat, aber er sollte auch wissen, dass das aus reinem Egoismus des Vaters geschieht und nicht aus plötzlich verspürter und purer Liebe. Erklär dem Jungen auch, dass du deinen Ex bzw. seinen Vater für einen Alkoholiker hältst und warum. Mach ihm deutlich, dass du ihm nicht die Freude am neu aufgelebten väterlichen Kontakt vermiesen willst, aber dass er vorsichtig mit dem ganzen Alkohol sein soll und dass Alkoholiker bestimmmte Verhaltens- und Wesensmerkmale aufweisen - und zwar alle, nicht nur der eigene Vater. Sag ihm ebenfalls, dass du ihn so, wie er jetzt ist, gut findest und er sich von seinem Vater nicht zur Minna machen lassen muss oder soll - immerhin ist es seine Entscheidung, ob er seinen Vater sehen will oder nicht.

Apropos Autorität: Dein Ex hat keine Autorität; in meinen Augen (und basierend auf deinen Schilderungen) handelt es sich um einen selbstsüchtigen, gescheiterten Jammerlappen, der nichts anderes kann, als sich an Trinkgläsern festzuhalten und in der Welt rumzutönen - am heimischen Tresen natürlich.

Bitte entschuldige die eher heftigen Worte, aber bei solchen Dingen kann ich mich nur schlecht beherrschen.

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