Exkursion in den Zoo: Was macht eine Q1 im Zoo?

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8 Antworten

Hallo helenatorxx,

ich würde Dir raten, einmal beim Zoo, in den Ihr ggf. gehen würdet anzurufen oder auf der Webseite vorbeizuschauen.

Viele Zoos bieten nämlich für Schulklassen von sich aus verschiedene Programme, an die man als "normaler Zoobesucher" nicht ran kommt. Man kann unter Umständen ausmachen, von einem Tierpfleger herumgeführt zu werden oder einmal hinter die Kulissen des Zoos zu blicken. Hellabrunn bei uns hier in München hat zu diesem Zweck z.B eine eigene "Zooschule". Die Angebote variieren aber von Zoo zu Zoo sehr stark, so dass man da wirklich vor Ort nachfragen muss. Du solltest das zeitnah machen - Programme sind oft lange vorher ausgebucht, weil die Nachfrage sehr groß ist.

Viele Zoos sind auf finanzielle Hilfe durch die Städte angewiesen - meist im Austausch, zum Bildungsprogramm der Stadt in irgendeiner Weise beizutragen. Allein deshalb engagieren sich viele Zoos in diese Richtung.

Ein weiterer Grund liegt aber im Eigeninteresse des Zoos: Zoos betreiben nicht Tierschutz, sondern Artenschutz. Indem sie Tiere zeigen, erzeugen Zoos eine emotionale Bindung der Besucher zu den Tieren und ihren Lebensräumen, wie das Naturkundemuseen nicht können. Diese Emotion soll dann gezielt in Aufklärung über notwendige Schutzmaßnahmen für die Tiere und ihre Lebensräume genutzt werden. Auch hier haben praktisch alle größeren Zoos ihre eigenen Programme - in Hellabrunn z.B. das "Artenschutzzentrum".

Viele Zoos engagieren sich in international koordinierten Artenschutzprogrammen. In München werden z.B. in Kooperation mit anderen Zoos bestimmte Tierarten, die in freier Natur bereits ausgestorben waren oder kurz davor waren, zur Auswilderung nachgezüchtet. So ist es z.B. durch solche Programme gelungen, die Mhorr-Gazellen, die in Marokko durch Jagd verschwunden waren, wieder dort anzusiedeln. Hellabrunn war an diesem Programm beteiligt, außerdem an ähnlichen Programmen für Waldrapps, Przewalski-Pferde und Wildkatzen. Bestimmt nimmt auch der Zoo in Deiner Nähe an derartigen Programmen teil. So etwas kann man z.B. für den Unterricht thematisieren und dabei auch auf den Unterschied zwischen Tierschutz (der das einzelne Tier schützt (z.B. einen Hund aus einer verwahrlosten Haltung herausholt) und Artenschutz (der sich für den Erhalt einer Tierart und ihres Habitats) eingehen. Zumindest bei uns in Bayern steht in der 11. in Bio das Thema "Der Mensch als Umweltfaktor - Populationsdynamik und Biodiversität" auf dem Lehrplan (weiß ich, weil mein Sohn gerade auch in der elten ist). Eure "Ökologie" geht ja schon in diese Richtung. Das kann man sehr gut mit dem Thema Artenschutz verbinden.

Toitoitoi beim Überreden. ;-D

Grüße



Beobachtungen verschiedener Primaten vor und hinter den Gittern, dass würde zur Evolution passen. In Bezug auf Affen, Orang Utah und den Menschen.- Verhaltensweise der verschiedenen Tierarten in Gefangenschaft. 

In Zoos wird unter anderem auch gezüchtet. Ihr könntet Euch dort eine Führung zum Zuchtprogramm des Zoos ansehen und dies in den wissenschaftlichen Kontext zur Genetik setzen.

Ich empehle dir sowas nicht wirklich, ihr solltet lieber den Stoff gut draufhaben.

Im Zoo könnte man natürlich die Primaten untersuchen bzw. Verhaltsbiologie studieren.

Das Inhaltsfeld Evolution ist also am ehesten betroffen, gefolgt von Ökologie.

Da ihr aber wahrscheinlich nur Genetik und Neuro dieses Jahr macht, siehts schlecht aus.

Die verschiedenen tiere miteinander vergleichen, was genetisch verwandt ist / sein könnte, also auf Evolution bezogen

Man könnte sich für Evolution das Gehege von den Affen ansehen.

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