Existiert Zeit oder sowas?

13 Antworten

Nach Einsteins Relativitätstheorie ist Zeit eine Dimension wie der Raum um uns herum. Würde alles aus dem Raum verschwinden, wäre der Raum noch existent? Prinzipiell ja, es wäre einfach ein leerer Raum. Da Zeit eine Dimension ist und wie der Raum immer abhängig von Betrachter ist also relativ, ist diese auch immer existent. Es ist dabei egal ob die Zeit für ein Objekt stillsteht oder nicht, die Zeit ist immer existent als ein Teil der Raumzeit. Ob die Zeit vergeht also läuft oder nicht ist rein Abhängig vom Betrachter.

Ich hoffe ich konnte es dir halbwegs verständlich erklären. 

Grüße D'Amesto

du hast die Urknalltheorie in deiner Überlegung nicht mit berücksichtigt: Raumzeit hat einen Anfang. Es „gibt“ keinen Raum, keine Zeit, keine Raumzeit „vor“ diesem Anfang.

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Zeit ist ja gerade durch Veränderung definiert :

Seit 1967 ist eine Sekunde das 9.192.631.770-Fache der Periodendauer der dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs entsprechenden Strahlung.


Definitionsgemäß ist die Sekunde also das Vielfache der Periode einer Mikrowelle, die mit einem ausgewählten Niveauübergang im Caesium­atom in Resonanz ist. Daher wird sie als Atomsekunde bezeichnet.

Würde es keine Veränderung / keine Aktivität geben, dann würde es diese Definition einer Sekunde ja gar nicht geben, also erübrigt sich deine Frage.

Schwierig, schwierig... denn in diesem Moment bewegen wir uns selber ja noch. Wir können unseren Puls fühlen, unsere Gedanken kreisen lassen etc.

Unsere innere Uhr, der biologische Schrittmacher im Zwischenhirn, läuft auf jeden Fall dann noch weiter, nur nicht so konstant, wie die Uhren, die wir sonst gewohnt sind. Die innere Uhr ist nämlich gefühlsabhängig.

Die objektive Zeit von der Du sprichst, ist ohnehin nicht existent. Sie wird uns nur vorgegaukelt. Denn was wir auf den Uhren ablesen ist lediglich ein Zeigervorgerücke aufgrund der eingebauten Batterie. Die Impulse, die für das sekündliche Vorrücken der Zeiger sorgen, werden beispielsweise von einer Atomuhr gesteuert, welche die Schwingungen des Cäsiumatoms als Taktgeber benutzt. Die objektive Zeit wurde niemals so wie Amerika entdeckt. Sie ist nur eine Illusion.

Das ist die philosophische Standpunkt des Relationalismus. Den find ich auch sinnvoll. Nichtsdestotrotz kann ich nicht einfach so die Zeit als nicht existent abtun, denn laut der ART ist Raumzeit sowas wie ein Gewebe. Ich müsste das als bloßes Konstrukt abtun, doch ihr scheint physikalische Wirklichkeit zuzukommen, denn die Raumzeit wird gekrümmt und interagiert mit der in ihr befangenen Materie.

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@kreisfoermig

Die Raumzeit ist noch etwas anderes. Da habe ich nicht genügend KnowHow drüber. Mein Beitrag handelte nur von der subjektiven und der objektiven Zeit.

Auch ich bin ein Anhänger der Allgemeinen Relativitätstheorie. Vor Albert Einstein habe ich dann doch zu viel Respekt :-))

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@TimeosciIlator

Ich empfehle dir das Buch Philosophie der Physik (Esgfeld). In Kapitel 2 oder so wird genau dieses Thema diskutiert. Auch gehen die Sache Kant, Leibniz, usw. eingehend ein.

Ich neige zu der Auffassung: Zeit sei relational, ihr komme keine Wirklichkeit zu, sondern beschreibe lediglich die Reihenfolge von Ursachen-Wirkungen und entsteht dadurch. Unter dieser Auffassung sind kausal isolierte System bzgl. „Zeit“ völlig voneinander unabhängig. Solche isolierte könnten gelegentlich in Kontakt miteinander kommen, sodass wir Verhältnisse zwischen den verschiedenen „Zeiten“ nachstellen können, da wäre es kohärent dass bspw. in S A vor B und in S' A' vor B' vorkommen, jedoch, dass sich S und S' treffen, wenn A in S und B' in S' ereignen und dann später (bzgl. S) und früher (bzgl. S'), wenn B in S und A' in S' ereignen. Dann können wir sagen, dass in S die „Zeit“ rückwärts läuft im Vergleich zu der „Zeit“ in S'. Noch komplexere Verhältnisse wären dann durchaus möglich und m. E. nicht mehr so paradox.

Doch ich kann die Zeit als verwirklichtes Ding nicht so einfach leugnen. Sie scheint eine reale wirkende Entität zu sein. Da wäre eine Versöhnung: es gebe sie und sie sei die Verwirklichung und das zusammennähen von Ursache-Wirkungsketten.

Na ja, ich muss mich selber mehr mit dem Thema beschäftigen. Zwei Freunden von mir haben das im Philosophiestudium gemacht und wir plaudern häufig drüber.

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