Existiert der Klimawandel oder alles nur Schwindel?

28 Antworten

Der Klimawandel als solcher ist absolut unbestreitbar. Es hat auf der Erde immer ein Wandel des Klimas gegeben und den wird es auch jetzt geben. 

Strittig bleiben lediglich die Punkte ob er A) durch den Menschen gemacht ist und B) ob der Mensch ihn aufhalten oder gar umkehren kann. 

Klar ist, dass der Klimawandel durch die Erwärmung der Erde eintritt. Diese Erwärmung entsteht durch einen erhöhten Anteil von so genannten Treibhausgasen wie Kohlendioxyd oder Kohlenmonoxid. Den Effekt den diese Stoffe haben können, kann man beispielsweise schon auf anderen Planeten sehen, wie auf der Venus wo seit tausenden Jahren durch vulkanische Aktivitäten diese Stoffe die Atmosphäre füllen und der Planet sich nach und nach aufheizt. 

Auf der Erde hat der Mensch definitiv durch die Industrialisierung dazu beigetragen, dass mehr Treibhausgase in der Atmosphäre sind. Allerdings ist der Mensch nur Teil des Ökosystems, daher gibt es noch andere Effekte. Ein weiterer Effekt ist, dass durch die bereits bestehenden Treibhausgase die Erwärmung auf der Erde auch die Meere erwärmen. Das Meerwasser hat die Eigenschaft, dass es bei kälte CO2 bündelt, von dem sich dankenswerter Weise Algen ernähren. Erwärmt sich das Wasser, so verliert es diese Fähigkeit und das im Wasser gebündelte CO2 tritt in die Atmosphäre aus, so dass auch nicht vom Menschen gemachte Treibhausgase bei der Erderwärmung eine Rolle spielen. Daher kann man zwar nicht sagen, dass der Mensch allein Schuld am Klimawandel ist, aber der Mensch begünstigt ihn und treibt ihn mit voran. 

Ob der Mensch den Klimawandel aufhalten oder umkehren kann bleibt fraglich. Ich persönlich glaube nicht daran, denn wie gesagt, der Mensch ist nur Teil eines Ökosystems und es wäre ziemlich vermessen anzunehmen, dass wir allein mit quasi-Terraforming, die Erde so gestalten können, wie wir das gerne hätten. Schaut man sich an, welche politischen Maßnahmen sich direkt aus dem Klimawandelproblem ableiten, dann sind das vor allem zwei relativ vernünftige Dinge: 1. die Abkehr von fossilen Brennstoffen hin zu einer sauberen und erneuerbaren Energie und 2. die Bekämpfung der Folgen des Klimawandels, bspw. die Umsiedelung von Menschen in andere Gebiete oder wie in den Niederlanden die Errichtung von Blockaden um den steigenden Meeresspiegel an Überschwämmungen zu hindern. 

Zu deiner Frage wo der Zusammenhang zwischen Stürmen auf Fidschi und dem Klimawandel steht: Da die Ozeane 70% der Erdoberfläche bedecken, ist es relativ einleuchtend, dass sie maßgeblich an der Entstehung von Klima und Wetter beteiligt sind. Ein Regensturm, Taifun oder Hurricane entsteht wie auf Fidschi entsteht dadurch, dass sich Luft über dem Meer erwärmt, dann in obere Atmosphärenschichten steigt und dort auf kalte Luft stößt. Ist der Unterschied groß genug und die Luftfeuchtigkeit und Winde richtig, verstärken sie diese Luftbewegung und ein Sturm entsteht. Erwärmen sich die Meere mehr und mehr, wird auch die Luft wärmer und damit die Unterschiede zwischen kalt und warm und damit die Stärke der Stürme. Das ist der Zusammenhang zum Klimawandel.  

Das ist allerdings Stoff 6. Klasse Geographie und es wundert mich, dass du diesen Zusammenhang nicht selbst herstellen konntest. 

Den Klimawechsel gibt es, das ist messbar. Deine Erfahrungen in diesen Sommer, wie schön und normal sie auch sein mögen, sind aber kein Maßstab. Solche Änderungen und Verschiebungen gehen sukzessive, mit Ausschlägen nach oben und unten. Es kann also durchaus einige kalte, nasse Sommer geben, und ein paar Winter die viel Eis und Schnee mit sich bringen, während aufs Ganze gesehen, die Erderwärmung fortschreitet.

Die Daten zur Klimaerwärmung werden global berechnet, und beziehen sich nicht auf deinem Hintergarten :-)

Nun wird aber in den -meist hitzige- Diskussionen einiges verwechselt und zusammengemischt: 

Die Änderung des Klimas ist inzwischen von allen Wissenschaftler erkannt und zur Kenntnis genommen. Gestritten wird über die Prognosen, die Folgen und die mögliche Maßnahmen. Und das ganze birgt auch wirklich viel Streitpotential.

Die "Lungen" der Erde sind die Wälder. Wir lassen zu, bzw. können es nicht verhindern, dass überall auf der Welt riesige Flächen Urwald abgeholzt werden. 

Die Bevölkerungsexplosion bringt mit sich, dass mehr und mehr Land für Ackerbau und Viehzucht benutzt wird, wobei auch die Viehzucht gewaltige Massen an Co2 verursacht. 

Noch immer finden die Menschen gar nichts dabei aus Jux und Tollerei lange Flugreisen zu machen, wobei die Schäden für die Umwelt klar nachweisbar sind.

All das ist nicht neu. Das Problem ist nur, dass wir Europäer, bzw. die Länder des Westens mit einer hoch entwickelten Technologie, alleine nicht viel ausrichten können, auch wenn wir in vielen Bereichen durchaus noch Energie sparen könnten.

Was nützt es, wenn die Deutschen und noch ein paar Europäische Länder ihren Müll trennen und Yoghurtbecher sammeln, wenn nur ein paar hundert Kilometer weiter östlich riesige Braunkohlewerke stehen, und in allen Schwellenstaaten fossile Brennstoffe ohne Filter verarbeitet werden?

Auch die Umstellung auf Elektroautos birgt Zündstoff. Sogar wenn die Produktion funktionieren würde, woher kommt dann der Strom für diese Autos? Aus Frankreich, Polen oder Russland? Nachdem Frau Merkel die Atomkraftwerke geopfert hat, -eher eine private Panikreaktion- müssen wir den Strom teuer einkaufen, und je größer der Bedarf, je teurer werden die Lieferanten werden, denn sie wissen ja genau, dass in Deutschland nicht mehr viel läuft, ohne den Strom aus dem Ausland.

Die Umstellung auf erneuerbare Energien geht zu langsam voran, und wird voraussichtlich bei weitem nicht den Bedarf decken können.

Auch gibt es Streit um die "Zyklen". Es hat ja immer Eiszeiten und Zeiten mit einem viel wärmeren Klima gegeben. Das war schon so, als es noch gar keine Luftverschmutzung und keine Auswirkungen der Überbevölkerung gab, da es gar keine Menschen gab. Natürlich gibt es auch Stimmen, die sagen, dass der "menschengemachte Teil" an dieser Erwärmung nur minimal ist, und das auch unsere Maßnahmen nur einen Tropfen auf dem heissen Stein sind, und gar keine "abkühlende Wirkung" haben.

Die Rechenmodelle ergeben auch keine Klarheit, denn eines dieser Modelle sieht so aus, dass die Erde bei Erwärmung auch mehr Flüssigkeit verdampfen lässt, was wiederum zu Wolkenbildung führt, und somit die Sonneneinstrahlung mindert, was wiederum zur Abkühlung führt. 

Es gibt die Erderwärmung. Es gibt das Gletschersterben, und das Abschmelzen des Eises an den Polen. Ob wir als Klimakonferenzteilnehmer das großartig beeinflussen können, ist noch nicht geklärt. Dazu wären globale Anstrengungen und viel mehr freundschaftliche Kooperation erforderlich. Soweit ist die Welt noch immer nicht.

Aber auch ohne Klimaerwärmung lohnt es sich, die Natur zu schützen, und sorgfältig mit den Resourcen um zu gehen. Und es schont noch obendrein den Geldbeutel, als nette Nebenwirkung.

Wenn ich vor 20 Jahren auf der Autobahn fuhr war meine Windschutzscheibe mit toten Insekten gepflastert. Jetzt ist meine Scheibe sauber. Die Insekten haben sich wohl versteckt. In meinem Garten gibt es fast keine Vögel mehr. Die haben sich wohl versteckt. In meinem Garten sind in den letzten 10 Jahren alle älteren Bäume umgebrochen. Früher gab es alle 20 Jahre mal einen starken Sturm, jetzt im Jahr 3 x. Im Moment ersaufen gerade im Schwarzwald 100.000 de von Kleintieren in überschwemmten Tälern. -- 

Wer nicht glaubt, dass es abends Nacht wird und dann überrascht ist wenn es auf einmal dunkel ist ist ein Depp.

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