Existiert dafür ein Fachbegriff?

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4 Antworten

In der Sprachwissenschaft nennt man solche Begriffe, die die Wandlung vom Eigennamen zum Gattungsnamen geschafft haben, Deonyme - zusammengesetzt aus den Wörtern für "Gott(heit)" und "Name". 

Das Feld der Deonyme ist aber nicht auf Markennamen beschränkt: Das Verb "röntgen" leitet sich beispielsweise vom Entdecker der nach ihm benannten Strahlen ab und ist ebenfalls ein Deonym.

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Die Werbefuzzis sprechen von "Gattungsname" oder "Gattungsbegriff", wenn sich ein Markenname so durchgesetzt hat, daß man zuerst an den Markennamen und dann erst an das Produkt denkt.

Z.B. neben den von Dir genannten kennt jeder "Nylon". Allerdings sagt kein Mensch, und Laien schon gar nicht, "Polyamid" zu diesem Kunststoff.

Eine sehr schlimmer Gattungsname ist "TÜV" - ein Überbleibsel aus dem vorigen Jahrhundert, als der TÜV Monopolstellung hatte und sich auch so gebärdet hat.

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"generischer markenname" oder auch "deonym"

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