Existiert Gott wirklich?

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27 Antworten

Wie du hier schon aus den vielen verschiedenen Antworten entnehmen kannst gibt es viele Meinungen über Gott. Die Religionen verbreiten ihr widersprüchliches Teilwissen und die Spekulationsfreude der Menschen ist kaum zu bremsen.

Viele philosophieren endlos herum, bis sie sich eine eigene Philosophie "zusammengestrickt" haben, mit der sie zufrieden sind. Andere machen es sich nicht so einfach, suchen ernsthafter. Und wenn sie genügend Geduld aufbringen, dann finden sie irgendwann die Wahrheit.

Das Grundproblem ist wohl, dass die Religionen (wie schon gesagt) mit Teilwissen hantieren und dies als absolut und vollständig "verkaufen". Das kann man Gott nicht "ankreiden", denn die ursprüngliche, von Ihm verbreitete, Lehre wurde von Menschen verfälscht. Und andere Menschen haben dies, aus welchem Grund auch immer, akzeptiert.

Nur aus den vedischen Schriften können wir heute noch etwas über das ursprüngliche spirituelle Wissen der Menschheit erfahren.

Dort wird erklärt, dass diese Welt eigentlich gar nicht dazu bestimmt ist, dass wir selbstzufrieden in den Tag hinein leben. Sie ist vielmehr eine Art "Schulungsort", den Gott für uns eingerichtet hat, damit mir unsere Wünsche ausleben und aus den Resultaten unsere Handlungen lernen können. Wir bekommen genau das, was wir verdient haben. 

Das ist aber nur verständlich, wenn man weiß, dass man nur insofern nur einmal in dieser Welt lebt, als dass man selbst, die Seele, nie stirbt. Es ist nur der Körper, der irgendwann unbrauchbar wird. Und die Seele geht entsprechend ihrer Wünsche und ihres Karmas in den nächsten Körper ein. Man macht gewissermaßen dort weiter, wo man im vorherigen Leben aufgehört hat. Und idealerweise auf einer höherer Bewusstseinstufe als die, auf der man das letzte Leben begonnen hat.

Menschen die sich dessen bewusst sind, sind weniger leicht einzuschüchtern und zu kontrollieren. Das mag einer der Gründe sein, warum das Wissen darüber z.B. im Christentum schon im ersten Jahrtausend einfach "abgeschafft" wurde.

Du magst dich nun fragen, ob es nicht irgendwie "grausam" von Gott ist, uns in solch einer Welt leben zu lassen.

Dazu sagen die Veden, dass wir aufgrund unseres eigenen Wunsches hier sind, weil wir uns eingebildet haben, alles"im Griff" behalten zu können. Eine Art "Größenwahn" also, für den es keine andere Therapie gibt als praktische Erfahrung. Aber unser gesamtes Leben in dieser materiellen Welt ist nur ebenso real wie ein Traum. Wir träumen wirklich, aber wenn wir aufwachen, dann ist der Traum vorüber und wir wissen, dass es nur ein Traum war.

Es wird gesagt, dass während unseres unendlich langen Aufenthaltes in dem "Traum" vom Leben in der materiellen Welt in unserem eigentlichen Zuhause, der spirituellen Welt nur ein ganz kurzer Augenblick vergeht. Dann sind wir wieder wach, der "Traum" ist vorüber und wir können wieder uneingeschränkt glücklich sein (was unsere wahre Natur ist). Denn wir haben aus unserem "Traum" gelernt und unsere unerfüllbaren falschen Ideen und Wünsche aufgegeben, die uns andernfalls davon gehindert hätten, wirklich glücklich zu sein

Hier kannst du mehr darüber lesen -  wenn du möchtest - besonders das Vorwort ist interessant, denn es erklärt die Zusammenhänge, die einem sonst unter Umständen nicht sofort verständlich sind:

http://www.prabhupada.de/bg/Prabhupada%20-%20Bhagavad-gita%20Wie%20Sie%20Ist.pdf



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Hallo pe139,

das kann ich sehr gut verstehen! Wenn man nicht versteht, warum Gott all das schlimme Leid der heutigen Zeit zulässt, dann fällt es wahrlich schwer, noch an ihn zu glauben. Doch in seinem Wort, der Bibel, hat er uns die Frage bzgl. des Leides zufriedenstellend beantwortet.

Wenn man in die Bibel hineinschaut, dann stellt man fest, dass sogar einige ihrer Schreiben fragten, warum Gott Leid und Böses zulässt. Da ist z.B. der Prophet Habakuk, der einmal fragte: ""Wie lange, o Jehova, soll ich um Hilfe schreien, und du hörst nicht? [Wie lange] werde ich zu dir [wegen der] Gewalttat um Beistand rufen, und du rettest nicht? Warum lässt du mich Schädliches sehen und schaust ständig auf nichts als Ungemach? Und [warum] sind Verheerung und Gewalttat vor mir, und [warum] entsteht Gezänk, und [warum] wird Streit geführt?" (Habakuk, Kapitel 1, Vers 2, 3). Da Gott diesem treuen Mann wegen seiner Fragen nie Vorwürfe gemacht hat, versteht er gut, warum Menschen diese Frage beschäftigt. Es ist ihm auch nicht egal, dass soviel Leid geschieht. Woher weiß man das?

Das geht aus einer Aussage Gottes in 2. Mose, Kapitel 3, Vers 7 hervor, wo es heißt:" „Zweifellos habe ich die Trübsal meines Volkes, das in Ägypten ist, gesehen, und ich habe ihr Geschrei über die gehört, die sie zur Arbeit antreiben; denn ich weiß wohl, welche Schmerzen sie leiden."
Kann man aus diesem Beispiel nicht deutlich erkennen, das Gott sieht, wie Menschen leiden? Wenn man sich noch einmal den letzten Teil des zitierten Verses ansieht - da sagt Gott: " Ich weiß wohl welche Schmerzen sie leiden." Würde das ein Gott sagen, der kalt und distanziert ist?

Gott sieht aber nicht nur das Leid, sondern es berührt ihn auch. Als es einmal darum ging, das Gottes Volk, die Israeliten, zu leiden hatten, heißt es gemäß Jesaja, Kapitel 63, Vers 9: "Während all ihrer Bedrängnis war es für ihn bedrängend. Und sein persönlicher Bote, er rettete sie. In seiner Liebe und in seinem Mitleid kaufte er selbst sie zurück, und er hob sie dann empor und trug sie all die Tage von alters her." Kann man nicht daraus schließen, dass Gott das Leid dieser Menschen sehr nahe ging und sollte man nicht daraus auch ableiten, das Gott wirklich mit uns fühlt und es ihn schmerzt, wenn wir leiden?

Du könntest nun fragen: Warum tut denn Gott nichts, wenn ihn das Leid der Menschen so sehr berührt? Liegt es wohl daran, dass er nicht über genügend Macht verfügt, es zu ändern? Nicht, wenn man das berücksichtigt, was in Jeremia, Kapitel 10, Vers 12, über ihn steht: "Er ist es, der die Erde durch seine Kraft gemacht hat, der das ertragfähige Land durch seine Weisheit fest gegründet und der durch seinen Verstand die Himmel ausgespannt hat." Wenn man bedenkt, wie viel Macht nötig war, um das riesige Universum, mit allem, was darin ist, zu erschaffen, müsste man dann nicht logischerweise auch erwarten, dass er seine Schöpfung im Griff hat?

Da Gott also in der Lage ist, dem Leid mit einem Mal ein Ende zu bereiten, müsste man da nicht annehmen, dass er gute Gründe hat, warum er noch nicht eingegriffen hat? Die Bibel lässt uns darüber nicht im Ungewissen.

Um die Frage umfassend zu beantworten, muss man an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückgehen. Dazu wäre es wichtig, folgende Begebenheit nachzulesen, die sich damals zutrug. In 1. Mose 3, Vers 1 - 5 heißt es: "Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“   Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘  “   Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben.   Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

Auch wenn heutzutage viele diesen Bericht belächeln, liegt doch gerade hier der Schlüssel zur Beantwortung der Ausgangsfrage. Dass bei dieser Begebenheit nicht eine buchstäbliche Schlange sprach, sondern in Wirklichkeit jemand anderes dahinter stand, zeigt ein Vergleich mit Offenbarung, Kapitel 12, Vers 9. Dieser Text verdeutlicht, dass sich Satan der Teufel im Garten Eden einer Schlange bediente, sie sich quasi zu einem Werkzeug machte.

Wenn wir die vorhin zitierte Bibelstelle ( 1. Mose 3:1-5) analysieren, fällt auf, dass der Teufel mit seiner Behauptung "ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben" Gott als Lügner darstellte, denn Gott hatte ja zu Adam gesagt, auf seinen Ungehorsam stünde der Tod. Damit stand plötzlich eine Behauptung im Raum, die geklärt werden musste. Dazu wurde Zeit benötigt. Mit der Behauptung Satans war mehr verbunden, als es zunächst scheint. Da er Gott als Lügner abstempelte, behauptete er im Grunde, er wäre ehrlicher als Gott. So sagte er eigentlich sinngemäß zu Eva: Gott lügt euch an, aber ich sage euch die Wahrheit. Damit hatte er eine Streitfrage sittlicher Natur aufgeworfen. Gott entschied sich dafür, den Ankläger nicht sofort zu vernichten, da dadurch die erwähnte Streitfrage nicht mehr hätte geklärt werden können. Außerdem wusste er, dass es am besten war, Zeit vergehen zu lassen, damit die Wahrheit letztendlich ans Licht kommen würde.

Kehren wir noch einmal zum Ausgangstext aus 1. Mose 3:1-5 zurück. Was behauptete Satan, was noch passieren würde, wenn Eva von der verbotenen Frucht äße? Er sagte, Ihr würden "die Augen geöffnet werden" und sie würde "wie Gott" werden, "erkennend Gut und Böse". Damit unterstellte der Teufel Gott, er würde den Menschen etwas Gutes vorenthalten. Das war somit eine weitere, heftige Anschuldigung. Mit anderen Worten ließ Satan durchblicken, dass es Eva - und im weiteren Sinne allen Menschen - besser erginge, wenn sie ein Leben frei von göttlicher Bestimmung leben würden.

Damit diese Anklage widerlegt werden konnte, entschied sich Gott auch in diesem Fall dafür, Satan den entsprechenden Beweis erbringen zu lassen. Damit sind wir beim zentralen Punkt: Gott erlaubte Satan, eine gewisse Zeit lang über die Welt zu herrschen. Das erklärt, warum es heute und in all den Jahrhunderten zuvor, so viel Leid gegeben hat, denn tatsächlich beherrscht nicht Gott diese Welt, sondern Satan der Teufel. Das geht deutlich aus folgendem Bibeltext hervor: " Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist." (1. Johannes, Kapitel 5, Vers 19).

Obwohl also Gott das Leid eine bestimmte Zeit zulässt, heißt das nicht, dass er nur gleichgültig zusieht. Aus der Bibel geht nämlich hervor, dass Gott für uns da ist, wenn wir Ängste und Sorgen haben. Das zeigt beispielsweise, was der berühmte König David, der in seinem Leben viel durchmachte, gemäß Psalm, Kapitel 31, Vers 7 sagte: "Ich will frohlocken und mich freuen in deiner liebenden Güte, Da du meine Trübsal gesehen hast; Du hast gewusst von den Bedrängnissen meiner Seele."

Für David war es also ein echter Trost, zu wissen, das Gott alles sah, was er durchmachte. Da Gott sich seit den Tagen Davids nicht geändert hat, nimmt er ebenso das Leid in der heutigen Zeit wahr, und er hat beschlossen, es nicht auf ewig zuzulassen. Die Bibel zeigt mehrfach sehr deutlich, dass Gott dem Teufel bald das Handwerk legen wird und dann dem Leid für immer ein Ende machen wird. Interessant dazu ist folgende Aussage: "Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen" (1. Johannes 3:8). Ja, es kommt der Zeitpunkt, da Gott bald dafür sorgen wird, dass der Teufel keinen weiteren Schaden mehr anrichten kann. Dann wird endlich das geschehen, worum Menschen schon seit Jahrhunderten im Vater-unser beten: "Dein Wille geschehe im Himmel so auch auf Erden" (Matthäus 6:10). Ist das nicht ein sehr tröstlicher Gedanke?

LG Philipp

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Ich kopiere mal eine meiner früheren Antworten auf diese Frage:

Warum glaube ich nicht mehr an Gott?

Im Grunde ging es mir ähnlich wie Dir - "Wo war Gott in Auschwitz?"
war lange eine Frage die mich sehr bewegt hat. Ich bin nicht wirklich
christlich erzogen worden, ich fand die Kirche als kleines Kind meist
interessanter als meine Eltern. Das Mystische und Geheimnisvolle
bereitet mir heute noch ein großes Kribbeln, wenn ich Kirchen aufsuche.
Trotzdem hatte ich spätestens in der Grundschule erste Zweifel. Wieso
lässt Gott erst fast alle Tiere absaufen und sagt hinterher durch den
Regenbogen: "Passiert nie wieder. Versprochen!" (Noah und die Sintflut).
Wie kann ein liebender Gott das nur tun? Ich interessierte mich auch
schon immer für fremde Kulturen und deren Glauben. Irgendwie passte
deren Glauben nur wenig mit unserem zusammen.  Am meisten angetan haben
mir die Ureinwohner Amerikas. Manitu ist nur im Entferntesten mit dem
Gott der Bibel vergleichbar, auch wenn durch die Missionierung der
Christen sich der Glaube stark gewandelt hat.

An die Hölle konnte ich irgendwann auch nicht mehr glauben. Gut/Böse -
Was kann ein Mensch dafür, dass er als Kind gequält wurde und später
dann ausflippt? Wie entscheidet Gott? Für mich machte das alles keinen
Sinn. Ich war mir sicher: Nach dem Tod erteilt uns alle das selbe
Schicksal.

Im Grunde dachte ich zu meiner Konfirmation dass Gott höchstens für
die Erschaffung des Universum und für die Toten zuständig war. Zum Beten
war er jedenfalls nie da. Ich wurde in die Kirche hinein geboren und
damit konnte ich leben.

So wurde mein Gott immer kleiner. Auschwitz, die Kreuzzüge und
Hexenverbrennungen haben mir dann den letzten Rest vom friedlichen
Christentum geraubt. Zur Nazizeit lebten etwa 95% der Christen in
Deutschland. Und fast jeder schaute weg. Luther war ein Judenfeind
gewesen, die Kirchen hetzten im Mittelalter vielfach gegen sie, und
Hitler lebte diesen Hass wieder auf. Auch in den Kirchen flammte es auf.

Nach meiner Ausbildung und dem 11. September beschäftigte ich mich
zunehmend wieder mit dem Islam und dem Christentum. Ich kam in der Zeit
mit der Aufklärung in Berührung, befasste mich mit Religionskritik.
Jesus, den ich bis dahin wenigstens noch für eine schimmernde Person
hielt verlor auch langsam seinen Reiz. Ich musste erkennen, dass er nur
ein Mensch seiner Zeit war. Ich lernte die Unterschiede zwischen den 4
Evangelien kennen, wusste sie historisch-kritisch einzuordnen. Das
Christentum wurde endgültig entzaubert. Ich konnte jetzt nicht mehr
anders - Mein Gewissen sagte mir, ich müsse austreten.

Mir fiel ein Stein vom Herzen. Ich war innerlich befreit. Endlich ein
Freidenker. Agnostiker, innerlich mit dem Gott des Christentums zwar
längst abgeschlossen, aber nicht mit anderen Glaubensvorstellungen. Was
kommt nach dem Tod? Ist vielleicht doch noch etwas da draußen? Ist Gott
vielleicht Anders als gedacht? Ich habe seitdem viel gelesen,
hauptsächlich wohl Religionskritisches. Aber mich beschäftigt auch die
Philosophie und vor allen Dingen die Wissenschaft. Die Neurologie (die
Wissenschaft des Gehirns) gibt sehr viel Ausschluss darüber warum wir
glauben. Ich halte auch die Seele für ein Hirngespinst. Außersinnliche
Wahrnehmungen kann man mittlerweile künstlich erzeugen.

Angetan haben mir es auch Wissenschaftler wie Carl Sagan. Seine
damalige Serie "Cosmos" ist toll (die neue mit Neil deGrasse Tyson aber
auch). Der Film "Contact" , die auch aus der feder Sagans ist, befasst
sich nicht nur mit Science-Fiction, sondern auch mit der Frage nach Gott
und dem Glauben. Für mich war der Film sehr prägend, hat viele neue
Fragen in mir aufgeworfen.

Wir alle bestehen aus Sternenstaub - Ich finde diese Vorstellung
heute viel fantastischer und überwältigender als die Vorstellung eines
Gottes.

“The surface of the Earth is the shore of the cosmic ocean. On
this shore, we've learned most of what we know. Recently, we've waded a
little way out, maybe ankle-deep, and the water seems inviting. Some
part of our being knows this is where we came from. We long to return,
and we can, because the cosmos is also within us. We're made of star
stuff. We are a way for the cosmos to know itself.”
― Carl Sagan, Cosmos

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Kommentar von Viktor1
28.03.2016, 21:19
Ich kopiere mal eine meiner früheren Antworten 
auf diese Frage:

Grausig dein langes Referat und dein "Glaubensbekenntnis", damals wie heute, das keiner liest und an der Frage vorbei geht.
Missionieren kannst du wo anders.
Die streng Bibelgläubigen, ebenfalls mit langen Referaten (oder Kopien aus früheren Beiträgen) machen dies auch nicht anders.

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Hey pe139, die Frage ob Gott wirklich existiert hat sich doch jeder schon mal gestellt und darauf findet man im Internet ja mehr als genug antworten. Fakt ist beweisen kann es keiner aber wiederlegen auch nicht von daher ist es immer eine Sache des Glaubens, also falls du denkst, dass er nicht existiert nur weil in der Welt was schief läuft, dann sei dir soviel gesagt Gottes Wege sind unergründlich. Außerdem lief und läuft in unserer Welt immer etwas schief. Nur weil jetzt etwas publik gemacht wird heißt das noch lange nicht, dass das das einzige Problem ist. Hinzu kommt das viele Sachen sehr einfach zu lösen wären, aber sie werden nicht gelöst werden. Am ende sei soviel gesagt, ob ein Gott existiert und böse mit uns Spielt musst du für dich entscheiden. Das wird dir keiner abnehmen. Ich persönlich glaube nicht an Gott oder Götter. Aber ich bin auch ein Querdenker^^

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Ich bin überzeugter Atheist, glaube dem entsprechend an keine Form eines Gottes.

Jedoch verurteile ich Gläubige nicht und lasse sie in Ruhe ihren Glauben ausführen, solange dieser nicht extremistisch wird. Ich kann es zwar nicht nachvollziehen wie man an Gott glauben kann, aber jedem das seine und mir ist es egal

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Ich glaube, dass es Gott gibt, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Wenn ein Mensch von der katholischen Kirche heilig gesprochen werden soll und es die Bedingung gibt, dass ein Wunder passiert sein muss, dann wird das von Ärzten untersucht. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch mehr erfüllte Prophezeiungen. Soweit ich weiß belegen Funde, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Zum Leben nach dem Tod: Man kann im Internet ja auch mal nach "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).

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Also ich glaube an den Gott, von dem in der Bibel geschrieben steht, insbesondere in Bezug auf das Neue Testament. Darin steht nichts davon, dass Gott sich einmischt, um von Menschen verursachtes Unrecht zu verhindern, sondern dass die insbesondere in der Ewigkeit gesegnet sind, welche wegen dem Unrecht anderer im irdischen Dasein leiden.

Von daher finde ich, dass man konsequent sein sollte, wenn es um Glauben geht. Entweder glaubt man an Gott und sollte dann auch an die Verheißungen glauben, insbesondere in Bezug auf das Ewige Leben, oder man glaubt nicht an die Verheißungen und sollte dann aber auch keinen Anlass haben, Gott etwas vorzuwerfen, weil das eigentliche Problem dann in der Inkonsequenz der eigenen Sichtweise liegt.

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Vielleicht ist dieser Text auch noch mal ein Denkanstoß:

"»Das Verlangen nach Gott ist dem Menschen ins
Herz geschrieben,

denn der Mensch ist von Gott und für Gott erschaffen.

Gott hört nie auf, ihn an sich zu ziehen.

Nur in Gott wird der Mensch die Wahrheit und das Glück
finden,

wonach er unablässig sucht«.

Eine solche Aussage, die auch heute in vielen
Kulturkreisen völlig annehmbar, ja beinahe selbstverständlich
wirkt, könnte im säkularisierten westlichen Kulturkreis dagegen als
Provokation erscheinen, denn viele unserer Zeitgenossen könnten
einwenden, daß sie überhaupt kein solches Verlangen nach Gott
spüren. Für große Teile der Gesellschaft ist er nicht mehr der
Erwartete, der Herbeigesehnte, sondern vielmehr eine Wirklichkeit,
der man gleichgültig gegenübersteht, die es nicht einmal der Mühe
wert ist, sich dazu zu äußern.

In Wirklichkeit ist das, was wir als »Verlangen nach
Gott« bezeichnet haben, nicht völlig verschwunden, sondern es
taucht auch heute in vielerlei Weise im Herzen des Menschen auf. Das
menschliche Verlangen ist stets auf bestimmte konkrete Güter
ausgerichtet, die oft alles andere als geistlich sind, und dennoch
steht der Mensch vor der Frage, was wirklich »das« Gute ist, und
muß sich also mit etwas auseinandersetzen, das etwas anderes ist als
er selbst, das er nicht selbst herstellen kann, sondern zu erkennen
aufgefordert ist.

Durch die Liebe erfahren Mann und Frau die Größe und
die Schönheit des Lebens und der Wirklichkeit. Wenn das, was wir
erfahren, nicht einfach nur eine Illusion ist, wenn ich wirklich das
Wohl des anderen will – auch als Weg zu meinem eigenen Wohl –,
dann muß ich bereit sein, selbst aus dem Mittelpunkt herauszutreten.

Die anfängliche Ekstase wird so zum Pilgerweg, zum
»ständigen Weg aus dem in sich verschlossenen Ich zur Freigabe des
Ich, zur Hingabe und so gerade zur Selbstfindung, ja, zur Findung
Gottes«. Denn nicht einmal die geliebte Person kann das Verlangen
stillen, das im menschlichen Herzen wohnt, sondern je authentischer
die Liebe zum anderen ist, desto mehr wirft sie die Frage über ihren
Ursprung und ihre Bestimmung auf, über ihre Möglichkeit, auf immer
zu währen.

Die menschliche Erfahrung der Liebe hat also eine
Dynamik in sich, die über sich selbst hinausweist, sie ist die
Erfahrung von etwas Gutem, das den Menschen aus sich selbst
herausgehen läßt und ihn dem Geheimnis gegenüberstellt, das die
gesamte Existenz umgibt.

Ähnliche Überlegungen könnte man auch in bezug auf
andere menschliche Erfahrungen anstellen, wie die Freundschaft, die
Erfahrung des Schönen, die Liebe zur Erkenntnis: Alles Gute, das der
Mensch erfährt, strebt auf das Geheimnis zu, das den Menschen selbst
umgibt; jedes Verlangen des menschlichen Herzens ist Widerhall eines
Grundverlangens, das nie völlig gestillt ist. Natürlich kann man
von diesem tiefen Verlangen, das auch etwas Rätselhaftes in sich
birgt, nicht unmittelbar zum Glauben gelangen.

Der Mensch weiß letztlich wohl, was ihn nicht satt
macht, aber er kann sich nicht vorstellen oder beschreiben, was ihn
jenes Glück erfahren ließe, nach dem sein Herz sich sehnt. Man kann
Gott nicht kennenlernen, wenn man nur vom Verlangen des Menschen
ausgeht. Unter diesem Gesichtspunkt bleibt das Geheimnis: Der Mensch
sucht nach dem Absoluten, als Suchender macht er kleine und unsichere
Schritte.

Dennoch ist bereits die Erfahrung des Verlangens sehr
bedeutsam. Es zeigt uns, daß der Mensch ein zutiefst religiöses
Wesen ist. Wir können mit Pascals Worten sagen, daß »der Mensch
unendlich den Menschen übersteigt«." (Papst Benedikt XVI.)

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Ich denke nicht dass etwas was man als Gott bezeichnen würde existiert. Das hat allerdings überhaupt nichts mit schlimmen Dingen die in der Welt passieren zu tun.

Schlimme Dinge sind kein Gegenargument zu Gott, höchstens zu einem Gott der barmherzig ist und auch das nur unter bestimmten Umständen.

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Ja, ich bin fest davon überzeugt, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat, der unserem Leben Sinn und Bedeutung gibt und der einen Plan für uns hat, der weit über die irdische Existenz hinaus in ein wunderbares ewiges Leben in Herrlichkeit reicht.

Für mich gibt es viele Gründe, daran zu glauben, dass die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Einige Gründe dafür werden in dem folgenden sehr interessanten und empfehlenswerten Artikel aufgeführt: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Wenn die Bibel recht hat... 

 - gibt es einen Gott
 - ist dieser Gott erfahrbar
 - hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
 - kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
 - trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
 - bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
 - gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
 - sind Himmel und Hölle Realitäten
 - gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
 - können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

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Gott existiert nicht und er hat nie existiert. Er ist eine Erfindung, die vor 3.000 Jahren erschaffen wurde um eine Religion zu gründen die sich über die antiken Pantheons der Römer, Griechen und Ägypter hinwegsetzen konnte.

Auf dieser Erfindung, dem Judentum, beruht das Christentum und auf diesem der Islam.

Alles Märchen, nichts weiter.

Die Existenz von Dingen die man als "böse" bezeichnen kann ist ein eindeutiger Beweis gegen Gott.

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Kommentar von Fantho
28.03.2016, 22:06

Die Existenz von Dingen die man als "böse" bezeichnen kann ist ein eindeutiger Beweis gegen Gott.

Was für eine undurchdachte Aussage...

Nach Deiner Aussage kann ich nun hergehen und folgendes anmerken:

Die Existenz von Dingen, die man als 'nicht böse' bezeichnen kann, ist ein eindeutiger Beweis für Gott...

Gruß Fantho

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Ich habe einige Erfahrungen gemacht, was soetwas angeht. ( viel zu lang zum erzählen)  Eine Zeit lang habe ich auch an Gott geglaubt, doch wenn Gott doch "jeden Menschen liebt" , warum lässt er so viele Probleme in dieser Welt zu und warum geht es Leuten die häufig beten und alles so schlecht. Mittlerweile glaube ich nur noch zu 30% an ihn.

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Ich kann dir eins sagen selbst wenn keinen Gott gibt dann erfinden wir uns einen , Menschen halten sich an Gott fest und haben Hoffnung in ihn und außerdem wenn es kein Leid gäbe , gäbe es auch keine Freude

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Gottesexistenz

---existieren kann nur etwas, was mit unseren sinnesorganen zu erfassen ist.

---da gott etwas geistiges ist, ist er unerfaßbar und kann deshalb auch nicht existent sein.

---unser denken ist das falsche werkzeug, um uns gott überhaupt zu nähern.

---ist die frage falsch gestellt, so wird auch die antwort falsch.

---gott ist jenseits von existenz und auch von nichtexistenz.

Jes 55,8-9

8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,

9 sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken

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Diese Frage stellen sich viele und haben sie sich gestellt. Es kann eigentlich keinen geben, weil er extrem rachsüchtig wäre und an morden Spaß hätte. Dies widerspricht ja dem gelehrten Bild. 

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Es heißt ja glaube und mir geht es auch so 😕. Ich bin erst 14 und eh ein bisschen verwirrt im Moment aber das ist auch einer meiner Fragen aber ich GLAUBE das wen wir wirklich dran glauben ist da oben jemand der Aufpasst aber er oder sie kann auch nicht alles verhindern den die Menschen es sind fast nur die Menschen die ALLES Kaputt machen

LG Sarah

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Ein paar Argumente für den Glauben an Gott:

- weil die Menschen sich nach mehr sehnen als was es im Leben gibt.

- weil es gute Menschen gibt, die sich selbstlos für andere einsetzen.

- weil es liebevolle und weise Menschen gibt, die ihren Glauben überzeugt leben.

- weil eine so unvollkommene Institution wie die Kirche trotz allem Widerstand weiterhin existiert.

- weil die Schöpfung unendlich vielfältig und schön ist.

- weil das Gesetz der Enthropie gilt, wodurch alles zu Unordnung und
gleichmäßiger Verflachung tendiert;  und doch entwickelt sich
aus etwas Niedrigem (Materie) etwas Höheres (Mensch).

- weil sonst das leidvolle und anstrengende Leben und der Tod nicht auszuhalten wären.

- weil wir das Paradies und den Frieden auf der Erde nicht
schaffen können, obwohl wir das doch alle wollen (das muss also von
einem weiseren Willen, den wir nicht verstehen, anders gewollt sein)

- weil das, was Gott von sich offenbart, so unglaublich ist, dass es sich kein Mensch ausdenken könnte

- weil Menschen Gott so sehr bekämpfen (man kämpft ja nicht gegen Nichts)

- weil Gott sich finden lässt, wenn wir Gott suchen.

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Gott ist nicht von den Umständen abhängig.

"Und ich, ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er auf der Erde stehen." Hiob 19,25

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Kommentar von earnest
28.03.2016, 21:56

Nöh, du WEISST das nicht, du GLAUBST es nur.

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Gehört in den Märchen  Bereich wie Schneewittchen oder Rumpelstilz.

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Ich glaube nicht, dass es ihn gibt 

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