Existenzminimum bei Unterhaltspflicht an 2. Kind

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5 Antworten

Der Selbstbehalt liegt sogar nur bei 1.000,- Euro und steigt durch das zweite Kind nicht.

Wenn das Einkommen oberhalb von 1.000,- Euro nicht ausreicht, um den vollen Unterhalt für beide Kinder zu leisten, liegt ein so genannter "Mangelfall" vor. Dann ist das Resteinkommen auf beide Kinder aufzuteilen. Näheres zum Mangelfall findest du unter http://www.scheidung-online.de/unterhalt/selbstbehalt/unterhalt_selbstbehalt.php.

Der Selbstbehalt ändert sich durch diese Situation für den Vater nicht.

Alle KInder sind jedoch gleichrangig unterhaltsberechtigt. Wenn nicht genügend Einkommen zur Verfügung steht um alle Unterhaltsansprüche voll zu bedienen, kommt es zu einer sogenannten Mangelfallberechnung. Der zur Verfügung stehende Betrag wird dann anteilsmäßig auf die Kinder aufgeteilt.

Wenn ein Kind beim Vater lebt, erhöht sich dadurch die Pfändungsfreigrenze, also der Betrag, der nicht gepfändet werden kann. Werden Unterhaltsansprüche jedoch nicht voll bedient entstehen Unterhaltsschulden.

Du findest was, wenn du "Selbstbehalt" oder "Eigenbedarf" googelst. Dein bei dir lebendes Kind wird berücksichtigt.

Sicher zählt die Verpflichtung für das Kind aus 1. Beziehung mit in die Berechnung hinein.

Es geht nach Einkommen, Kindergeld zählt glaube ich auch... ich würde es mal berechnen lassen. Dann bist du auf der sicheren Seite. Und 1100,- sind für 2 Personen zwar knapp aber Hartz 4 Bezieher haben da weniger. =)

ja ok ich lebe zwar nicht in deutschland daher kann ich das nicht beurteilen, aber er bekommt doch auch witwer "rente" oder wie sich das schon wieder nennt ausserdem 50% der verstorbenen Frau was das erbgut angeht, das wurde sehr wahrscheinlich schon miteinberechnet vom staat

Die Mutter hatte nichts verdient, aber theoretisch ist der Vater doch auch ihm gegenüber unterhaltspflichtig oder? Angenommen, sie wäre nicht gestorben und die Mutter zahlt aber keinen Unterhalt, dann gäbe es keine Waisenrente, sondern nur das Kindergeld.

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@nelli70

jaa er ist verplfichtet beide kinder finanziell zu unterstützen, auch wenn die mutter nichts verdiente... es gibt sachen die sie besass und halt auch etwas geld was sie mit in die beziehung brachte... falls sie verheiratet waren würde der mann 50% bekommen, und das kind 50%... ansonsten würde das kind alles bekommen

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