Existenzminimum bei einer 18-jährigen durch individuelle Situation veränderbar?

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2 Antworten

Du kannst schon mehr als 100 Euro verdienen. Allerdings wird man dir im Gegenzug das Bafög kürzen. Du musst halt deine Ausgaben einschränken.

Viele H4 Empfänger haben weniger Geld als du zur Verfügung und müssen auch über die Runden kommen. Dann gibt es halt kein neues Bett und nicht ständig neue Klamotten. Die Klamotten kann man sich auch sehr günstig besorgen. Man muss halt auch die Freizeit dem Geldbeutel anpassen.

Und gefördert wirst du doch. Du erhältst jeden Monat dein Bafög und dein Kindergeld für deinen Schulbesuch!

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Kommentar von Fortuna1234
07.03.2016, 19:36

Du kannst schon mehr als 100 Euro verdienen. Allerdings wird man dir im Gegenzug das Bafög kürzen. Du musst halt deine Ausgaben einschränken.

Falsch. Man darf 4880€ anrechenfrei zu Bafög dazuverdienen.

Viele H4 Empfänger haben weniger Geld als du zur Verfügung und müssen auch über die Runden kommen.

Tut zwar nichts zur Sache, aber H4 ist tatsächlich mehr als Bafög. Man bekommt zwar als Bafögempfänger mehr Geld, muss davon aber ALLES selbst zahlen.

Viele die vorher H4 bekommen haben und dann mit Bafög klarkommen müssen, müssen erstmal mit dem geringen verfügbaren Geld klarkommen.

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Kommentar von SelinaloveFabi
07.03.2016, 21:00

Hey,
Ausgaben einschränken ist leicht gesagt. Wie schon beschrieben, wohne ich in einer ähnlichen Stadt wie Hamburg, in der alles teurer ist. Das Einzige, was ich mir wirklich gönne, sind die Beiträge für den Sport monatlich. Es gibt keine Kleidung extra, ich trage seit 2 Jahren dasselbe, obwohl ich rausgewachsen bin - Aber für zusätzliche Kosten, sei es ein Englischbuch in der Schule, Medikamente bei einer Grippe (die sehr teuer sind) möcht ich doch nicht auf ein Brot verzichten müssen? Das finde ich schade, dass auf die individuelle Situation nicht eingegangen wird. Dann würde ich wenigstens gern arbeiten gehen können für 450€, anstatt auf den Staat angewiesen zu sein, oder eben mit Existenzminimum leben zu müssen.

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Hi,

also:

Du wohnst zu teuer. In Bafög sind 229€ Mietpauschale drin. Das muss reichen. Du musst günstiger wohnen. Es hat gute Gründe warum andere Schüler/Azubis/Studenten so oft in WGs oder Wohnheimen wohnen.

Du kannst zu Bafög 4880€ pro 12 Monate Bewilligungszeitraum anrecehnfrei dazuverdienen. Das Jobcenter hat gar nichts mit dir zu tun.

Für dich gilt NUR das Bundesausbildungsförderungsgesetz (kurz: Bafög) und da darfst du eben diese 4880€ anrechenfrei dazuverdienen.

Auch Sport in Höhe von 55€ ist zu viel. Du darfst einfach nicht über deinen Verhältnissen leben und das tust du eben.

Du bist in dem Fall kein "besonderer Fall", sondern wirst genauso behandelt wie Jugendliche/junge Erwachsene mit Eltern, mit tollen Eltern, mit miesen Eltern, mit verstorbenenen Eltern. Du darfst aber nicht über deinen Verhältnissen leben.

Entweder Einnahmen erhöhen oder Ausgaben reduzieren.

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Kommentar von SelinaloveFabi
07.03.2016, 20:54

Hey, danke erst einmal für deine Antwort!
Ich wohne für die Mietverhältnisse sehr günstig. Wohne in einer Kleinstadt am Meer, in der die Meiten sehr teuer sind, vergleichbar Hamburg. Es wird mir also nicht möglich sein, meine Mietkosten oder auch die Sportkosten zu senken. Beziehe auch in dem Bereich das günstigste Angebot und darauf verzichten müssen, finde ich nicht richtig.

Zu den 4880€ innerhalb von 12 Monaten werde ich mich Morgen mal erkundigen. Ich bin mir eigentlich auch relativ sicher, dass jeder Betrag, der über 100€ liegt, vom Bafög abgezogen wird - Wäre natürlich super, wenn es nicht so ist und ich endlich wieder einen Nebenjob annehmen könnte!

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