Existenzgründung als Studentin

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2 Antworten

Eine freiberufliche Tätigkeit und ein familienversicherten Status widersprechen sich meines Erachtens.

Bezügliche der KSK kann es durchaus möglich sein dass nach Prüfung sich herausstellt dass du versicherungspflichtig bist.

Darauf zu hoffen dass die KSK deine Tätigkeit nicht entdeckt wäre riskant und sofern du auch nur einen Kunden hast der als gewerblicher Verwerter deiner künstlerischen Erzeugnisse eingestuft wird und ordnungsgemäß seine Abgabe an die KSK abführt schließt sich der Kreis :-)

Hallo,

wenn Du hauptberuflich künstlerisch/publizistisch tätig bist, dann musst Du in die Künstlersozialkasse. Vorteil ist, die KSK zahlt Dir die Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge und die andere Hälfte wird durch die Künstlersozialabgabe vom Verwerter (Deinem Kunden/Auftraggeber) und vom Staat refinanziert.

Wenn Du nun allerdings hauptberuflich studierst, wird es schwierig mit der Deklaration hauptberuflich selbstständig zu sein.

Mein Tipp daher erst einmal generell studier doch erst einmal in Ruhe und kümmere Dich um Deine freiberufliche Tätigkeit, wenn Du fertig bist mit dem Studium. Nebenverdienste sind immer erlaubt (auch als publizistisch/künstlerisch Tätige) auch ohne in der KSK pflichtversichert zu sein. Die FAQs und weiteren Dokumente auf der Internetseite der kuenstlersozialkasse.de helfen da schon gut weiter.

Hinsichtlich der Pflichtversicherungsgrenze hast Du recht, Du darfst nicht mehr als 365,- Euro im Monat als Selbstständige/Freiberuflerin verdienen, weil Du sonst versicherungspflichtig wirst (in der Krankenversicherung).

viele Grüße

Andreas

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