Existenzgründerzuschuss nach nebenberuflicher Tätigkeit?

2 Antworten

Irgendwie wird hier mit Begriffen gewürfelt die überhaupt nicht zusammen passen.

Meisterschule - Bilanzbuchhalter - Steuerberatungsgesetz.

Was hat die Meisterschule mit einem Bilanzbuchhalter zu tun.

Und wie passt das Steuerberatungsgesetz dazu?

Ganz einfach, der Bilanzbuchhalter zählt als "Meister" und wenn man sich als dieser selbstständig macht, darf man nur Leistungen anbieten die vom Steuerberatergesetz zugelassen sind. Ich dürfte keine Abschlüsse erstellen, mal so als Beispiel.

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@JaBu84

Ein Bilanzbuchhalter ist kein gewerblicher Tätigkeit und somit hat er auch nichts mit einer Meisterschule zu tun.

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@Apolon

Außerdem hat ein Bilanzbuchhalter mit dem Steuerberatungsgesetz nicht das geringste zu tun. Dieser muss sich in den Steuergesetzen auskennen, wie z.B. Einkommensteuergesetz, Abgabenordnung, Gewerbesteuergesetz usw. usw.

Scheinbar hast du keine Ahnung über die Tätigkeit eines Bilanzbuchhalters. Und der Unterschied zwischen einem Bilanzbuchhalter und einem Steuerberater ist dir auch nicht bekannt.

Und wer nach dem Steuerberatungsgesetz tätig werden kann, kannst du hier nachlesen - nur fehlt hier der Bilanzbuchhalter.

Zweiter Unterabschnitt
Befugnis

Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

§ 2 Geschäftsmäßige Hilfeleistung

Die Hilfeleistung in Steuersachen darf geschäftsmäßig nur von Personen und Vereinigungen ausgeübt werden, die hierzu befugt sind. Dies gilt ohne Unterschied für hauptberufliche, nebenberufliche, entgeltliche oder unentgeltliche Tätigkeit.

Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

§ 3 Befugnis zu unbeschränkter Hilfeleistung in Steuersachen

Zur geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen sind befugt:

1.
Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, Rechtsanwälte, niedergelassene europäische Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer,
2.
Partnerschaftsgesellschaften, deren Partner ausschließlich die in Nummer 1 genannten Personen sind,
3.
Steuerberatungsgesellschaften, Rechtsanwaltsgesellschaften, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften.
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@Apolon

Nun aber mal halblang, bevor Du mich als komplett unwissend darstellen willst. Ich habe mich durchauch informiert und bei Haufe findet man unter anderem das:
"In der Praxis taucht immer wieder die Frage auf, ob das Ausdrucken einer UStVA gestattet ist oder die Übermittlung von Daten wie etwa der UStVA an das Finanzamt. Diese Fragen lassen sich nur auf den ersten Blick sehr einfach beantworten: Das Ausdrucken erfordert keine Kenntnisse im Steuerrecht. Es handelt sich um eine rein mechanische Tätigkeit, die unproblematisch zulässig ist. Es ist ebenfalls keine Hilfeleistung in Steuersachen, als Bote Unterlagen beim Finanzamt vorbeizubringen. Dasselbe gilt für die elektronische Erledigung desselben Vorgangs. Dennoch haben, wie die Praxis zeigt, einige Finanzämter bereits selbstständige Bilanzbuchhalter dafür gerügt, dass sie im Elster-Verfahren mit ihrer eigenen elektronischen Signatur die UStVA für ihre Mandanten an das Finanzamt übermittelt haben. Dabei hat das OLG Brandenburg bereits im 2009 entschieden:"Es ist nicht ersichtlich, dass die bloße Übertragung im Elster-Verfahren eine Tätigkeit darstellt, die den steuerberatenden Berufen vorbehalten und deshalb der Beklagten [Anm.: einer selbständigen Buchhalterin] verboten ist."

Aber: Das Erstellen einer UStVA erfordert nach der
Rechtsprechung Kenntnisse im Steuerrecht, über die selbstständige
Bilanzbuchhalter nach derzeitiger Auffassung des Gesetzgebers nicht
verfügen. Diese Auffassung wird von den Berufsverbänden, insbesondere
dem BVBC, unter Hinweis auf die Ausbildung zum geprüften
Bilanzbuchhalter und die umfangreichen Prüfungen vehement bestritten. Es
ist vor diesem Hintergrund auch ausgesprochen fraglich, ob die
derzeitige Beschränkung der Befugnisse jedenfalls für die Berufsgruppe
der geprüften Bilanzbuchhalter verfassungsrechtlich gerechtfertigt ist."

Quelle: https://www.haufe.de/unternehmensfuehrung/profirma-professional/berufsrecht-der-selbststaendigen-bilanzbuchhalter-131-befugnisse-im-bereich-hilfeleistung-in-steuersachen_idesk_PI11444_HI1933697.html

Hier noch mal ein Merkblatt über die Befugnisse eines selbständigen Bilanzbuchhalters:
https://buchungsservice-stieff.de/dokument/Merkblatt_b.b.h._0_66.pdf

Wie man sieht ist auch hier die Tätigkeit durch das Steuerberatungsgesetz eingeschränkt.

Wenn man sich als Bilanzbuchhalter selbstständig macht zählt das sehr wohl als gewerberbliche Tätigkeit, ein BiBu zählt nicht zu den Katalogberufen.

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Vielen Dank aber in dem Artikel wird nicht direkt auf meine Frage eingegangen. Kann ich Fördermittel beantragen, wenn ich aus dem nebenberuflichen Gewerbe ein Hauptgewerbe mache und aus meinem anderem Job (via Kündigung durch AG) ausscheide?

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@JaBu84

Das ist klar formuliert, gleich im 2. Absatz steht:

Anspruch auf Gründungszuschuss: Wer darf die Förderung beantragen?

Antragsberechtigt sind grundsätzlich alle Bezieher von Arbeitslosengeld I, unter Umständen auch anderer Leistungen nach SGB III, wenn sie noch einen
Anspruch auf Arbeitslosengeld von mindestens 150 Tagen haben, und mit der Gründung eines Unternehmens ihre Arbeitslosigkeit beenden wollen.

Alles klar?

Wenn nicht rufe bei der Arge an, die werden dir es sagen können ob es noch weitere Möglichkeiten gibt.

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@Griesuh

Wenn man es genau liest und einmal darüber nachdenkt ist man mit einem Nebengewerbe nicht wirklich arbeitslos und hat somit keinen Anspruch.

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