Existiert was nach dem Tod?

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20 Antworten

Diese Frage geht von der Vorstellung aus, dass der Mensch aus Körper und Seele besteht, und dass sich beim Tod die "unsterbliche" Seele vom Körper trennt. Das führt zur Frage, was passiert dann mit der Seele?

Diese Vorstellung wird heute von vielen Menschen nicht mehr geteilt, weil man bisher auch mit den empfindlichsten Messgeräten nichts Vergleichbares wie eine Seele feststellen konnte. Heute sind sich meines Erachtens die meisten Wissenschaftler darin einig, dass die "Seele" nichts anderes ist als die durch Sprache, Mimik, Gestik usw. an die Außenwelt "übermittelten und übersetzten" Abläufe im Gehirn. Daraus folgt: Ist das Gehirn tot, dann ist diese Seele tot.

Die betreffende Person existiert nicht mehr. Der noch vorhandene Körper zerfällt früher oder später in niedermolekulare Teilstücke oder Mineralien, die wiederum von anderen Lebewesen aufgenomen werden und von ihnen für den Aufbau ihres eigenen Körpers verwendet werden.

Das Leben eines Menschen kann man mit dem Leben eines Blattes vergleichen: Zunächst ist nichts, aber auch gar nichts vom Blatt vorhanden. Dann bildet sich am Stamm oder am Zweig des Baums eine Knospe, daraus wächst das Blatt und genießt bzw.erträgt einen Sommer lang Sonne und Regen, Wind, Sturm und Hagel, Insektenfraß und Pilzbefall, bis im Herbst kurze Tage und frostige Nächte sein Leben beenden. Es fällt ab und vermodert. Damit ist wieder nichts mehr, aber auch gar nichts mehr von diesem speziellen Blatt vorhanden. Was betehen bleibt, ist der Baum.

Beim Menschen entsprechen dem die Gene, die er an seine Nachkommen weitergegeben hat. Er selbst ist verschwunden, auch wenn noch Erinnerungen, Fotos und ähnliches von ihm eine Zeit lang weiter existieren.

weckmannu 07.08.2017, 04:30

Dass man seelische oder spirituelle Kräfte mit Meßgeräten nicht erfassen kann, ist noch kein Beweis, dass sie nicht existieren.

Große Persönlichkeiten zitieren auch heute noch Shakespeare:

Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als eure Schulweisheit sich träumen lässt.

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HEWKLDOe 07.08.2017, 10:56
@weckmannu

Dass manche Menschen an "Übernatürliches"  glauben, das mit den Naturgesetzen nicht erklärt werden kann oder ihnen widerspricht, ist auch kein Beweis dafür, dass es existiert.

Ein Phänomen, das mir niemals im Leben begegnet, ist für mich nicht vorhanden, da bin ich einfach ein Realist. Ich lese gern Märchen, aber ich weiß sie von der Wirklichkeit zu unterscheiden.

Wenn es Ihr Leben bereichert und verschönert, "hinter der realen Welt" eine spirituelle, mit Messgeräten nicht erfassbare, Welt zu vermuten, dann bleiben Sie doch dabei. Wie hat der "Alte Fritz" so schön gesagt: Es möge jeder auf seine Fasson selig werden.

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Nach dem Tod existiert alles noch so wie vor deinem Tod. Es werden Brote gebacken, gekauft und gegessen. Leute fahren zur Arbeit, Leute werden geboren und weitere Leute sterben. Aber Du bist dann nicht mehr da, kannst nichts mehr mit bekommen, so einfach ist das.

Was war vor Deiner Geburt?

Klar, wir können es nicht 100% Sicher wissen, aber es gibt *keine* Anzeichen, daß es danach irgend wie weiter geht und alles was wir wissen spricht dagegen. Jeder der behauptet zu wissen, das es ein Leben nach dem Tod gibt, lügt und wer auch noch behauptet wissen zu können wie es da aus sieht macht sich ziemlich lächerlich.

Will ich, daß es vorbei ist? Nein. Aber ich bin ziemlich sicher, daß es dann vorbei ist.

weckmannu 07.08.2017, 04:22

Es gibt sehr wohl Anzeichen für eine Existenz nach dem Tod, z.b. Nahtoderfahrungen. Ob du sie nicht kennst oder nicht glaubst, ist objektiv irrelevant.

Gegenteilige Äußerungen als Lüge zu bezeichnen ist ziemlich überheblich. Es gibt schließlich ca. 2 Milliarden Menschen, die von der Reinkarnation überzeugt sind!

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matmatmat 07.08.2017, 11:11
@weckmannu

Nahtoderfahrungen werden hier immer wieder als "Beweis" genannt. Schön, das Du es immerhin nur "Anzeichen" nennst. Ja, das Phänomen ist "echt", Leute haben diese Erlebnisse. Allerdings zeigt die Forschung zum einen, daß die meisten Leute die sowas hatten zu dem Zeitpunkt nicht in Lebensgefahrt, wohl aber in einer Suaerstoff-Unterversorgung waren. Zum Anderen sind die Erlebnisse historisch unterschiedliche: bevor das Durch Buch & Fernsehn bekannt wurde sind die Beschreibungen anders, keiner erwähnt ein "Licht am Ende des Tunnels" in alten Beschreibungen und auch kulturell unterschiedlich. Wenn man sowas in China hat interpretiert man es auf als Anzeichen einer Geisteskrankheit und geht zum Arzt.

Es handelt sich also weder um ein Phänomen, daß mit dem Tod zu tun hat, noch um ein konstantes Erlebnis, das alle Leute auch nur ähnlich haben die davon berichten. Das ist der aktuelle Stand der Wissenschaft und der legt nun mal im Moment nahe: Das ist *kein* Anzeichen für ein Leben nach dem Tod.

Wieviele Menschen sich irren ist nicht ausschlaggebend dafür, wie falsch oder richtig etwas ist...

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Hallo Robinijan,

die Vorstellungen, was nach dem Tod geschieht, gehen oft weit auseinander. Einige glauben, der Mensch besäße eine unsterbliche Seele, die den Körper beim Tod verlässt und an einem jenseitigen Ort weiterlebt. Andere sagen, von dem Menschen bleibt gar nichts übrig und er höre einfach auf zu existieren. Doch egal, welche Auffassung jemand vertritt, die meisten haben irgendwie Angst vor dem Tod. Warum? Kurz gesagt sind wir mit dem Wunsch erschaffen worden, für immer am Leben zu bleiben. Darum wird das Sterben als etwas völlig Widernatürliches empfunden. Manche haben jedoch zusätzlich Angst, weil sie befürchten, sie könnten in die Hölle kommen.

Um sich Klarheit zu verschaffen, wäre es hilfreich, einmal in der Bibel nachzuschauen, was sie über den Tod sagt. In dem Bibelbuch Prediger steht unmissverständlich: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [das Grab], dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10). Wenn der Mensch stirbt, dann hört er auf zu existieren. Er befindet sich, wie obiger Text zeigt, in einem Zustand völliger Bewusstlosigkeit. Sämtliche Lebensfunktionen sind erloschen, da sie an den Körper gebunden sind. Nach der Bibel gibt es nichts - auch keine Seele - , die nach dem Tod weiterlebt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass mit dem Tod für immer alles aus ist. Die Bibel spricht von einer Auferstehung, bei der Gott die Toten zum Leben zurückbringen wird. Wie ist das möglich? Weil Gott ein vollkommenes Gedächtnis besitzt, das in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes einzelnen zu erinnern. Für Gott ist die Auferstehung ungefähr so, als würden wir einen Schlafenden wecken. Aus diesem Grund verglich Jesus den Tod mit einem Schlaf (siehe Joh. 11:11-14).

Nach der Auferstehung werden die meisten auf der Erde weiterleben, allerdings unter besseren Voraussetzungen, als dies heute der Fall ist. Gott wird, wie die Bibel zeigt, zuvor in das Weltgeschehen eingegriffen und für bessere Verhältnisse gesorgt haben. Dies wird mit sehr schönen Worten in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel beschrieben. Dort heißt es: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Die Auferstehung ist ein in der Zukunft liegendes Ereignis, das Jesus einmal wie folgt beschrieb: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, ... zu einer Auferstehung des Lebens" (Joh. 5:28, 29). Das bedeutet, dass die Verstorbenen bis zum Tag der Auferstehung im Todesschlaf ruhen. Es gibt auch niemanden, der mit einem Höllenfeuer gestraft wird. Wenn man über das Gesagte nachdenkt, dann mag man zwar immer noch ein gewisses Unbehagen bei dem Gedanken an seinen eigenen Tod empfinden, doch ist einem der ganz große Schrecken vor dem Tod sicher genommen. Ist das nicht sehr erleichternd?

LG Philipp

da hilft nur erkenntnis
---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles in ordnung bringen, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

Man kann auch sagen:

-das leben verläßt den physischen körper, weshalb der beginnt, zu zerfallen
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-die seele verläßt den physischen körper und beginnt sich von allem irdischen zu reinigen
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-der geist (der eigentliche mensch) verläßt seinen körper und wartet bis die seele sich gereinigt hat. dann geht er mit ihr in seine heimat ein, woher er schon lange vor der zeugung gekommen ist (in die geistige welt)
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in dieser heimat wird alles, was du dir im leben als anlage erworben hast zu fähigkeiten umgeschmolzen.
---------------------------------------
in einem neuen leben, kannst du dann diese fähigkeiten einsetzen, um neues auf der erde zu lernen

ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

Gott kannst Du aus der Gleichung streichen.

Nehmen wir den Faden auf.
Determiniert ist, die Seele ist unsterblich.
Wohin geht dann die Reise nach dem Tode?

Leben an sich ist eine Form der Energie, die nicht verloren gehen kann, nach Einstein, Erster Energieerhaltungssatz.
Der Körper als solches ist ein Energieverbraucher, er wandelt Nahrung in Energie.

Wenn die Seele unsterblich ist, was wäre sie dann, wenn nicht Energie?
Sie wandelt sich in eben eine  andere Energie.
Insoweit geht es nach dem Tod weiter.

Nur gibt es hernach keinen Rückkanal, meinethalben aus dem Jesnseits.
Es konnte noch niemand darüber Berichten.
Was nichts am Einstein ändert und dem Umstand, dass Energie nur ihren Zustand wandelt, aber nicht verloren gehen kann.

Es verbliebe die Frage nach Konsistenz, eben der gewandelten Form und deren Wirkung.
Die führt nicht zu Gott oder einer Wolke 7.
Die Spannung steigt, wohin die Reise geht, nach dem Tode?
Eine zuversichtliche Annahme ist, das erfährt mit seinem Ableben ein jeder selbst zuerst.

matmatmat 05.08.2017, 23:16

Determiniert ist, die Seele ist unsterblich.
Wohin geht dann die Reise nach dem Tode?

Das halte ich jetzt schon für gewagt. Was soll eine Seele sein, aus was ist die? Wie ist die? Wie kann sie unsterblich sein? Erst nachdem wir das beantwortet haben wissen wir, ob es überhaupt Sinn macht die Frage nach einer Reise zu stellen. Da wir aber keinerlei Anzeichen für sowas gefunden haben...

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soissesPDF 05.08.2017, 23:25
@matmatmat

Ohne Seele wäre die Veranstaltung unsinnig.
Da wirst geboren, frisst vor Dich hin und stirbst.
Wozu erst lange ein Bewußtsein ausbilden, bei gegebenen Ende?

Selbstverständlich kann das Leben einfach Unfug sein, "wir werden geboren um zu sterben"?
Dann könnten wir Kraft Bewußtsein die Veranstaltung auch gleich ganz bleiben lassen, oder.

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TroIIinger 05.08.2017, 23:36
@soissesPDF

Da wirst geboren, frisst vor Dich hin und stirbst.

Jup, genau so läuft es.

Wozu erst lange ein Bewußtsein ausbilden, bei gegebenen Ende?

Es hat sich im Laufe der Evolution als Vorteil erwiesen.

So etwas wie eine Seele ist eine vollkommen unbelegte Annahme.

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soissesPDF 06.08.2017, 00:08
@TroIIinger

Psyche (Seele) ist eine grundlegende Annahme.
Politik und Wirtschaft nutzen diese für Manipulation.
Warum, wenn es keine gäbe?

Dass die Seele physisch unbewiesen ist und bleibt, ist unbestritten.

Welcher Vorteil ergibt sich evolutionär ein Bewußtein zu haben?
Eine Eintagsfliege lebt auch und hält das für die Ewigkeit.

Der Mensch bringt es zuweilen auf 90 Jahre, erleidet Demenz und lebt dennoch.
Welchen Sinn hat Demenz in diesem Leben?

Wohin also führt die ganze Veranstaltung Evolution?
Ganz ohne jeden Gedanken schafften die Dino's Millionen von Jahren auf dieser Erde.
Bis es pling machte und denen die Lebenslichter ausblies.
Diese Millionen Jahre hätte sich Mutter Natur auch sparen können, oder.
Wozu nun dieser Versuch mit dem Bewußtsein, das es für Leben an sich gar nicht braucht?
Das wäre reine Energie- und Zeitverschwendung.

Etwas moderner, der Erkenntnis wegen, wozu sich den Buckel krumm arbeiten, wenn im Ausgang kein Ergebnis ist?
Der Mensch hätte es beim fressen auch belassen können, hat er aber nicht.
Welchen Sinn macht es, den einzigen Planeten zu vernichten, den man besitzt?
Der ganze Budenzauber vor der Erkenntnis "sterben müssen wir alle".

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TroIIinger 06.08.2017, 08:47
@soissesPDF

Welcher Vorteil ergibt sich evolutionär ein Bewußtein zu haben?

Für Wesen, die in sozial organisierten Gruppen leben, ist es von Vorteil, von sich auf Andere schließen zu können. Dazu ist es hilfreich, das "sich" zu kennen.

Andererseits könnte das Bewusstsein auch nur ein Nebeneffekt höherer Intelligenz sein. Es tritt bei vielen intelligenten Wesen auf.

Welchen Sinn hat Demenz in diesem Leben?

Keinen, es handelt sich um eine Krankheit

Wohin also führt die ganze Veranstaltung Evolution?

Die Evolution hat kein Ziel.

Welchen Sinn macht es, den einzigen Planeten zu vernichten, den man besitzt?

das ist ein anderes Thema.

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soissesPDF 06.08.2017, 19:21
@TroIIinger

Seltsam, die Auffassung von sozial = die Allgemeinheit betreffend, wenn der Mensch bewußt seinen Planeten vernichtet.
Das ließe darauf schließen, dass der Mensch ein Irrtum der Natur ist.
So gesehen kann es zweifelhaft sein, dass der Mensch eine untrennbare Seele besitzt
Dann wäre es gerdadezu klug, einfach herumzusitzen und den Tag zu genießen, statt sich Jahr um Jahr krumm zu schuften.
Was hingegen nicht der Antrieb des Menschen ist.

Dem Menschen ist durchaus bewußt, dass das Sein endlich ist.
Wird der "Stecker" gezogen und das Lebenslicht dadurch ausgeblasen, gibt es nur zwei Möglichkeiten.
Entweder das Bewußtsein verliert seinen Inhalt, womit die Veranstaltung vollends beendet ist.
Was Einstein wiedersprechen würde, dass Energie nicht verloren geht.
Oder wir halten es mit Einstein, E=mc², wonach sich Energie in Materie umwandelt und ebenso umgekehrt.
Dann bliebe der Inhalt des Bewußtseins in der Energie erhalten,dem Zustand, den das Leben nach dem Tode annimmt.

Letztere Betrachtung erklärte warum der Mensch mit seiner Geburt einen Lebensmut zeitigt und am Ende seiner Tage den Tod nicht fürchtet.

Ob dem letztlich so ist, wird der Mensch zu seinen Lebzeiten nicht erfahren. Er kann die Erfahrung nicht machen, was denn nach dem Tode geschieht.
Einen Rückkanal hat die Natur nicht vorgesehen.
Es läßt sich daher nicht bestreiten, dass mit dem letzten Atemzug einach nur Schluß ist.
Mangels eines Beweises, dss dem eventuell nicht so ist.
Allerdings halte ich E=mc² für logischer, als der Glaube an einen seligmachenden Gott.

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TroIIinger 06.08.2017, 20:18
@soissesPDF

Das ließe darauf schließen, dass der Mensch ein Irrtum der Natur ist.

Die Natur kann sich nicht irren, sie hat kein Bewusstsein.

Oder wir halten es mit Einstein, E=mc², wonach sich Energie in Materie umwandelt und ebenso umgekehrt.
Dann bliebe der Inhalt des Bewußtseins in der Energie erhalten,dem Zustand, den das Leben nach dem Tode annimmt.

Die Energie wird dann geerdet und die Informationen sind weg. Das wäre auch das ende.

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soissesPDF 06.08.2017, 20:41
@TroIIinger

"Energie geht nicht verloren, sie wandelt nur ihren Zustand".
Erster Energieerhaltungsatz nach Einstein.

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weckmannu 07.08.2017, 04:39
@soissesPDF

Nicht immer Einstein.

Der Energieerhaltungssatz stammt aus dem 19.Jahrhundert und ist von Mayer.

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Wenn man stirbt,
dann stirbt 'nur' der menschliche Körper....

und dieser kommt
in ein Grab, in eine Urne, oder wird in die Luft verstreut...

Die Seele, die bis zum irdischen Tod in dem menschlichen Körper weilte, tritt nach einer gewissen Zeit aus dem Körper aus.

Jetzt kommt es darauf an, wie der Mensch während seines Lebens 'getickt' hat: Gottglaubend, Nichtglaubend, Agnostisch etc.

Es gibt Seelen, die zunächst mal 'verschreckt' sind, da sie plötzlich aus dem menschlichen Körper raus mussten, weil 'ihr' Mensch z.B. einen plötzlichen, unerwarteten Tod hinter sich hatte. Sie werden dann erst mal verirrt sein.

Diese Seelen werden als erdnahe, als erdgebundene Seelen bezeichnet, da sie sich in der Nähe der Erde aufhalten, weil sie versuchen, wieder in einen Menschen zu gelangen (manchmal gelingt dies auch, siehe zB Schizophrenie), oder andere möchten ihren Hinterbliebenen unbedingt noch etwas mitteilen und bleiben deshalb noch erdgebunden...

Dann gibt es Seelen, die die meisten und wichtigsten Aufgaben, Lernprozesse gelernt und ihr Karma aufgelöst haben. Sie werden, falls sie nicht freiwillig wieder inkarnieren möchten, nicht mehr wiedergeboren werden, und auf sie warten weitere Aufgaben in den jenseitigen Welten...

Dann gibt s Seelen, die noch einiges auf Erden zu erledigen haben; sie werden wieder inkarnieren (müssen), wenn sie wieder zu Gott, wieder nach Hause zurückkehren wollen...

Es gibt aber auch viele Seelen, die nicht an Gott glauben; sie werden im Jenseits auch keinen Blick auf Gott werfen können, da sie Gott nicht erkennen werden. Sie würden Gott als Fake betrachten.

Viele dieser Seelen wenden sich der negativen Seite, dem Satan zu und verweilen dann in dessen Reich, sprich Dimension, da sie Satan als wahren Gott anerkennen...

Wenn eine Seele nicht als erdgebundene Seele in der dritten Dimension verweilt, gelangt sie in einen Tunnel und tritt dann, entsprechend ihres Bewusstseinsstandes, in die dafür vorgesehene Dimension aus dem Tunnel aus.

Dort erwartet sie eine Menge an Räumlichkeiten (Warteraum, Ruheraum, Richterraum, etc. pp.), die sie, je nachdem, durchschreitet.

Seelen, die nicht mehr wiedergeboren werden, gelangen zuerst auf eine Parallelwelt, auf der sie den Rest der noch verbliebenen Lernprozesse durchleben und auf der sie noch z.B. ihre Wünsche und Vorlieben ausleben werden...

Seelen, die wiedergeboren werden (müssen/sollen), suchen sich, abgestimmt auf die noch zu erledigenden Aufgaben und Karmabeziehungen, ihr Umfeld aus: Die Kultur, das soziale Umfeld, die Lebenssituation, (bei freiwillig reinkarnierenden Seelen) die Eltern, ihr Geschlecht etc. pp.

Das war jetzt von mir in Kürze...

Gruß Fantho

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung,
dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach
"Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Alles ist LEBEN. Leben ist ewig. Der Tod ist nur ein Übergang in ein neues Leben, genauso wie es unsere Geburt war. Viele Menschen wollen sich - aus welchen Gründen auch immer - nicht damit abfinden. Nun, dann müssen sie eben warten, bis sie den Tod schauen, und dann sehen sie bereits die erste Spur ihres  " neuen "  Lebens.

Das braucht man gar nicht irgendwie zu belegen oder sonstwie zu beweisen, weil es jeder Mensch selber erleben kann und auch erleben wird.

Nach dem Tod kommt höchstwahrscheinlich nichts, denn ohne Gehirn nimmt man nichts mehr wahr, fühlt nicht, denkt nicht, hat keine Erinnerungen. Das nimmt man zumindest logischerweise an, denn bislang ist kein Bewusstsein bekannt, das ohne Gehirn existiert.

weckmannu 07.08.2017, 04:41

So logisch ist das nicht, schließlich gibt es Nahtoderfahrungen!

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TroIIinger 07.08.2017, 22:03
@weckmannu

Nahtoderfahrungen sind wie der Name schon sagt keine Todeserfahrungen. Das Gehirn macht unter Sauerstoffmangel eben merkwürdige Sachen. Vom Tod ist noch keiner zurückgekommen, um davon zu berichten.

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Angenommen, Du würdest von der Existenz von Stühlen nichts wissen - einige sprechen darüber, dass es sie geben soll, andere wiederum streiten vehement ab, dass es irgend etwas derartiges überhaupt geben kann ... Vermutlich würdest Du erst dann an die Existenz von Stühlen glauben, wenn Du selbst einen gesehen, vielleicht Dich sogar draufgesetzt hast.

Einige erinnern sich an vorherige Inkarnationen - ich auch.

Ich war weiblich und männlich, hatte verschiedene Hautfarben und
verschiedene Charaktere. Ich war eher reich, mittel und sehr arm und
hatte verschiedenste Berufe / Aufgaben.

Lies meine ausführliche Antwort an Fentyfenty auf die Frage

Warum können sich nur so wenige Leute an ihr damaliges Leben erinnern?
https://www.gutefrage.net/frage/warum-koennen-sich-nur-so-wenige-leute-an-ihr-damaliges-leben-erinnern?foundIn=answer-listing#answer-171259574

Klick darin auch meine Antwort an wunderfuss an.

Ich denke dasselbe wie du. Das Problem ist, das für das menschliche Wesen eine NICHT-Existenz für irgendwas und zwar vor allem seine eigene, einfach der Vorstellungskraft des menschlichen Geistes wiederspricht.

Daher ist es einfacher an religiös oder anders spirituell zu werden. Das ist ein einfacher psysischer Mechanismus: Man mag sich nicht vorstellen, dass man am Ende nur genauso tot wie Hitler, wie Jesus oder sonstwer ist, weil alles auf dasselbe Nichts hinausläuft.

Der menschliche Geist baut dann aus Überlebenswillen auf Hoffnung - muss er ja auch, sonst wäre er evolutionstechnisch niemals soweit gekommen.

Nichts das im Universum existiert wird jemals vollkommen ausgelöscht sein! Selbst ein Blatt Papier kannst du nicht vollkommen auslöschen. Wenn das Universum etwas erschafft wird es für immer existieren, es ändert nur seine form oder Art der Existenz. Das Bewusstsein stirbt erst recht nicht. Alles ist Energie und alles ist miteinander verbunden. Wir sind mächtige Spirituelle Wesen und der Tod ist nur eine Illusion.

matmatmat 06.08.2017, 12:13

Schon klar, wenn die Proteine, Fette und DNA deines Körpers irgend welchen Würmern als Futter dienen bleiben die Atome erhalten. Selbst wenn die mal gespalten oder fusioniert werden, weil die ur-ur-ur...Ahnen der Würmer die dich aufgegessen haben mit dem Planeten in der expandierenden Sonne in ein par milliarden Jahren vergehen existieren die Bausteine dieser Atome weiter.

Aber: Das hat nichts mit deinem Bewußtsein zu tun. Wir haben keine Hinweise darauf, daß es ein vom Körper unabhängiges Bewußtsein gibt, aber viele Indizien, das es ein vom Körper und den Atomen in dieser Konfiguration erzeugtes Phänomen ist.

Also auch wenn Du dich damti trösten kannst, das deine Atome dann in den Würmern weiter leben... Du, deine denkende, bewußte Existenz ist dann zu Ende nach allem was wir wissen.

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realboy95 06.08.2017, 17:37
@matmatmat

Wir sind Spirituelle Wesen. Unser Bewusstsein ist Energie. Energie die niemals aufhört zu sein.

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Wirklich wissen kann das keiner. Da beginnt der Glaube.

Ich persönlich denke nicht, dass einfach alles vorbei ist. Ich denke nur dass das, was dann kommt, für unsere beschränkten Gehirne nicht fassbar ist. Vielleicht gibt es auch die Wiedergeburt, aber eben nicht immer.

Die eine Frage, die damit zusammen hängt ist ja auch "Warum bin ich ICH und nicht du oder jemand anderes und worher bin ICH gekommen?" Das kann man auch nicht beantworten.

matmatmat 05.08.2017, 23:13

worher bin ICH gekommen?" Das kann man auch nicht beantworten.

Da empfehle ich mal, wenn Du alt genug bist, mit deinen Eltern ein Gespräch zu führen ;-)

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Mietzie 05.08.2017, 23:15
@matmatmat

Also, ich bin 47 und weiß wo die Babies her kommen ;-)))

Ich meinte das ja auch nicht biologisch, ne....

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matmatmat 06.08.2017, 12:14
@Mietzie

Aber dann hast Du doch - zu mindest zu einem Aspekt - schon eine Antwort :-D

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weckmannu 07.08.2017, 04:45
@matmatmat

Das ist die materielle Seite. Ob man sich mit dieser armseligen Erklärung zufrieden gibt, ist Geschmackssache.

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Das Jenseits war eine glänzende Geschäftsidee der Religionen. Nur dadurch konnten Priesterschaften die Völker ausbeuten und Milliarden Vermögen anhäufen.

Zahle und arbeite Du im Diesseits für die Kirche. Deinen Lohn zahlt ein Mr. Gott ausgerechnet nach dem Tod.

Brutal, so ein Betrug. Tote klagen keinen Lohn ein. Wahnwitz, daß heute noch 6 Milliarden Menschen drauf reinfallen.

Das weiß keiner von uns. Man kann nur spekulieren und ich denke vielleicht daran, dass da einfach nichts mehr ist. Wir sind hier auf der Welt nur Gäste, die irgendwann gehen müssen, mehr nicht.

Hallo!

Ich vermute es folgt nichts!

Warum spricht die Kirche nicht von einem Himmel oder Hölle für Insekten.

Ich denke das in den meisten Religionen dieses nur dem Menschen zusteht, ist eine typisch menschliche Seite. Hat aber nichts mit Realität zu tuen. 

Robinijan 05.08.2017, 22:48

Ja hab ich noch nie Drüber nach gedacht

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Viktor1 05.08.2017, 23:01
Warum spricht die Kirche nicht von einem Himmel
oder Hölle für Insekten

genau - und warum werden Insekten bei uns nicht zur Bundestagswahl zugelassen oder bekommen keine Sozialhilfe ?
Das ist der negative Einfluß der Kirche bei uns auf den Staat.

dieses nur dem Menschen zusteht, ist eine 
typisch menschliche Seite

Genau, da sollte der Mensch auch mal eine tierische Seite zeigen.

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Es gibt Leute, die so etwas glauben.

Beweise dafür gibt es nicht.

Hier mal ein gutes Video dazu 

Gottes Reich existiert ewig.

Wir Menschen sollen auch da hinein kommen, aber nur unter der Bedingung des Gehorsams gegenüber unserem Vater (Mt.6,10; Offb.21,7).

Satan (Offb.17,1-14) wird dann gebunden sein (Offb.20,2) bzw. im Feuer (Offb.20,10), wo auch die hinkommen, welche ungehorsam bleiben (Offb.20,15).

Unser Herr, Du wirst die Menschen gewiß zu einem Tag versammeln, an dem es keinen Zweifel gibt. Allah bricht nicht, was Er versprochen hat. (3:9)

O ihr Menschen, gewiß, Allahs Versprechen ist wahr. So soll euch das diesseitige Leben nicht täuschen, und nicht täuschen soll euch hinsichtlich Allahs der Täuscher. (35:5)

Meint ihr denn, dass Wir euch zum sinnlosen Spiel erschaffen hätten und dass ihr nicht zu Uns zurückgebracht würdet? (23:15)

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