Ex zahlt seine Schulden nicht zurück

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schon tausend mal hier geschrieben: Ein Unrecht wiegt kein anderes Unrecht auf. Sprich, dass du ganz normal den Rechtsweg beschreiten kannst (Mahnbescheid, Klage etc.) aber nicht einfach seine Sachen verwerten kannst.

Gibts was schriftliches zu den Schulden? Ansonsten is das Geld futsch und er hat Anspruch auf die Rausgabe seines Eigentums. Wenn er diese nich abholt, is das sein Problem. Wieviel Zeit er fürs Abholen hat, kann ich dir jetzt aber so nich sagen. Es kann von einem nich erwartet werden, daß man es ewig aufbewahrt.

tob dich aus...weder wirst du es schriftlich haben dass er dir was schuldet noch wird er nachweisen können dass die sachen ihm gehören bzw dass da überhaupt sachen existierten....

im fall der fälle steht also aussage gegen aussage... solange du dich da dumm stellst und nichts ausplapperst bist du da im recht.

Entziehung Eigentum möglich?

Hallo zusammen,

ich bräuchte bei folgendem Problem eure Hilfe:

Ich bin Eigentümer einer vermieteten Eigentumswohnung. Das Haus, in dem diese liegt, wurde von einer sehr schlechten Verwaltung betreut. Als dann vor rund einem Jahr der Verwaltervertrag auslief und man mir trotz mehrerer Schreiben und Aufforderungen zur Auskunft nicht mitteilte, wie es weitergehen soll, stellte ich die Zahlungen des Hausgeldes an die Verwaltung ein, nachdem ich dies zuvor angedroht hatte.

Seitdem konnte ich nicht in Erfahrung bringen, wie es mit der Verwaltung weitergegangen ist.

Ich war mehrfach vor Ort, habe keinen Eigentümer angetroffen (fast alle Wohnungen sind vermietet). Auf meine Anschreiben reagierten diese nicht. Immer wieder habe ich die (ehemalige) Verwaltung angeschrieben. Auch diese reagierte nicht. Zu einer Eigentümerversammlung wurde ich nicht eingeladen.

Kurzum: Ich weiß gar nichts mehr zur Verwaltung und weiß auch nicht mehr, was sich machen soll.

Meine Meinung ist, dass die alte Verwaltung die Verwaltung weiterführt - mit oder ohne Verwaltervertrag.

Ich habe also seit rund einem Jahr das Hausgeld einbehalten und zurückgestellt.

Ich konnte und kann es doch nicht mehr an eine Verwaltung überweisen, von der ich gar nicht weiß, ob sie die Verwaltung noch weiterführt!

Meine Befürchtung ist nun folgende: Ich weiß, dass unter bestimmten Voraussetzungen einem Miteigentümer sein Wohneigentum entzogen werden kann. Ich befürchte, dass mich dies treffen könnte, auch wenn nie etwas dergleichen angedeutet wurde, weder von den anderen Eigentümern noch von der (ehemaligen) Verwaltung, die ja gar nicht mehr mit mir kommuniziert.

Ist dies möglich? Was kann ich dagegen tun?

Ich kann doch das Hausgeld nicht wieder an die (ehemalige) Verwaltung zahlen. Da sehe ich es vielleicht nie wieder!

Vielen Dank für alle Antworten bereits im Voraus.

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Mietkaution von der gemeinsamen Wohnung vom Ex-Freund zurückfordern wenn man als einziger auszieht

Hallo, Ich steckte vor einiger Zeit in einer Zwickmühle... Folgender Sachverhalt: Mein Ex Lebensgefährte und ich haben uns vor über 1,5 Jahren auseinandergelebt und getrennt. Wir hatten vor gut 3,5 Jahren einen befristeten Mietvertrag gemeinsam für eine Wohnung unterschrieben. Ich hatte die komplette Kaution bezahlt, was ich auch durch einen Überweisungsträger beweisen kann. Er wollte in der gemeinsamen Wohnung bleiben, deshalb bin ich alleine ausgezogen. Hatte mich im Anschluss darum bemüht erstmal aus dem Mietvertrag herauszukommen, damit ich für die Wohnung nicht mehr verantwortlich bin. Das erwies sich anfangs als schwierig, da mein Ex für den Vermieter als alleiniger Mieter in puncto Sicherheit nicht ausreichte. Erst als mein Ex eine neue Frau kennenlernte und diese zu ihm zog gab es jemand der quasi mich als Zweitmieter im Mietvertrag ersetzen konnte. Daraufhin hat der Vermieter den alten Mietvertrag umgeschrieben. Also mich entfernt und einen neuen Vertrag mit dem Namen meines Ex und seiner Freundin aufgesetzt. Wurde alles per Unterschrift festgehalten.

Wir hatten ansonsten ein gutes Verhältnis und er beteuerte mir mehrfach telefonisch und per Mail, dass er die von mir vorgestreckte Kaution an mich auszahlt, die der Vermieter logischerweise weiterhin einbehalten hat, sobald er etwas zusammengespart hat. Aber bis heute, nach fast einem Jahr, hält er mich mit leeren Sprüchen hin. Aber was hätte ich damals tun sollen? Klar, ich hätte die Umschreibung des Mietvertrags im Innenverhältnis zu meinem Ex mit einer schriftlichen Vereinbarung, dass er mir im Gegenzug die von mir gezahlte Kaution auszahlt, verknüpfen können. Aber ich bin diejenige die sich getrennt hat und unter alles einen schnellen Schlusstrich ziehen wollte. Er hätte aber erstens nie den Mietvertrag mit mir gemeinsam gekündigt, weil er weiter in der Wohnung leben möchte. Zweitens hätte er nie so einer Zusatzvereinbarung bei der Umschreibung des Mietvertrags zugestimmt. Demzufolge wäre ich weiterhin im Mietvertrag gestanden und somit weiterhin für die Wohnung mitverantwortlich. Er sitzt am längeren Hebel. Er hätte es in Kauf genommen, dass ich auf dem Papier weiterhin Mitmieter bin. Aber mal ehrlich, wer würde sich darauf längerfristig einlassen? Zumal ich jetzt mehrere 100km entfernt wohne, könnte ich stand heute nicht kontrollieren, was er mit der Wohnung anstellt. Würde ja als eingetragener Mitmieter mithaften, wenn mit der Wohnung etwas passieren würde. Also bin ich das Risiko eingegangen mich erstmal aus dem Mietvertrag entfernen zu lassen und zu hoffen, dass er zu seinem Wort steht und mir die Kaution in absehbarer Zeit freiwillig zurückzahlt. Wie stehen meine Chancen, unter Berücksichtigung aller hier genannten Fakten, ihn juristisch zur Auszahlung der Kaution zu bewegen? Wir reden hier immerhin über rund 2000 EUR.

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Mieter haben Ratenzahlungsvereinbarung unterschrieben und nur 1x bezahlt, dafür von weiter fälliger Miete die Rate einbehalten - Betrug?

Hallo, ich habe mit meinen seit Oktober 17 nur zögerlich zahlenden Mietern und auf Grund einer rückständigen Miete April 2018, schlussendlich einen Ratenzahlungsvertrag abgeschlossen, den beide Damen, sind Mutter und erwachsene Tochter unterschrieben. Sie zahlten dann eine Rate von 250 Euro, sodann die darauf folgende Miete mit Abzug dieser 250 Euro und Abzug weiterer 70 Euro. Somit ist der Vertrag geplatzt und ich habe den mir vorliegenden Titel zur Zwangseintreibung dem Gerichtsvollzieher übergeben. Die Mieter haben desweiteren bereits im April die fristlose ersatzweise ordentliche Kündigung, wobei sie behaupteten diese trotz Einschreiben-Einwurf nie erhalten zu haben, bekommen. Ich habe diese nochmals per Zustellungsurkunde über den Gerichtsvollzieher zustellen lassen. Inzwischen schulden sie ebenfalls die Miete Juli komplett und zwei nicht unerhebliche Heizkosten- und Betriebskostennachzahlungen für den Zeitraum seit 2016. Der Auszugsstichtal zur ordentlichen Kündigung ist nun der 31.7.2018. Von einer Vorbereitung irgendwelcher Umzugsaktionen ist nichts zu bemerken. D.h. mir bleibt dann nur die Räumungsklage die sich nochmals über Monate zieht. Kann ich die Mieter wegen Betrugs bei der Staatsanwaltschaft anzeigen, da hier meiner Meinung nach vorsätzliches Handeln vorliegt, denn die Klientel bestellt regelmäßig Ware bei online-Anbietern, wie H&M etc. Kann ich die Leute einfach raussetzen lassen?Natürlich nicht, ich muss den langen Weg der Räumungsklage gehen, hat hier die Berliener Räumung in München Aussicht? Bitte nur freundliche Ratschläge - Danke.

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Darf das Arbeitsamt großteil von Geld einbehalten wegen einer unverschuldeten Nachzahlung?

Hallo. Ich melde mich wegen folgenden Problem wo ich richtig fertig mit dem Nerven bin. Ich bin in einen behinderten Arbeitsplatz fest eingestellt worden und bezog noch In Januar Geld von Landratsamt. Nun gab es folgendes Problem. Da mein Kostenträger nun das Arbeitsamt wird hat diese natürlich ganz klar zum verrechnen der Höhe von Geld dem ehemaligen Arbeitgeber Sachen zum ausfüllen geschickt. Dieser aber war endweder zu dumm oder schlicht zu faul dieses Dokument rechtzeitig aus zu füllen und hat mir dem Zettel halbfertig ganze 2 Wochen zu spät geschickt statt dem Amt. Durch dem Ex Chef wurden die Gelder viel zu spät ungerechnet und bis die Dokumente bei dem Ämtern fertig waren bezog ich zu unrecht Geld in Februar von Landratsamt und in März. Das Geld von Februar hab ich sofort zurück gezahlt. Nun will aber die Arge das zu viel gezahlte Geld von Arbeitsamt wo ich Ende März zuviel erhielt mir von der April Auszahlung von dem 800 Euro Übergabgsgeld die 600 Euro abziehen. Mit Fahrkostengeld 130 Euro und wahrscheinlich 200 Euro und sehr mikrigen Lohn von 60 Euro der behindertenwerkstätte soll ich nun mit meinen laufenden Miete-und Stromkosten von ca. 500 Euro meinen Lebensunterhalt in April bestreiten. Ziehe ich nun Miete und Stromkosten ab hab ich für Essen und Benzin gerade mal 130 Euro. Kann ich mich irgendwie gegen die Arge tut wehren das sie die gesamten 600 Euro sofort abziehen? Ich lebe aleine in einer 2 Zimmerwohnung und meine Familie ist sich zu fein mich zu unterstützen. Ich weiß nicht wie ich über die Runden kommen soll in April. Ich werde von der Arge behandelt wie jemand der seine Pflichten dem Amt gegenüber nicht erfüllt hat obwohl ich für dem danken Ärger nichts dafür kann! Ich hab mir da nichts zu schulden kommen lassen!

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Kann man sich rechtlich von einem Elternteil distanzieren?

Hallo zusammen,

ich habe eine vielleicht etwas ungewöhnliche Frage: Gibt es eine Möglichkeit, sich rechtlich von einem Elternteil zu distanzieren? Vergleichbar mit einer Scheidung unter Ehepartnern?

Hintergrund: Ich bin Mitte Dreißig und pflege seit mittlerweile über 20 Jahren keinen Kontakt mehr zu meinem leiblichen Vater. Meine Eltern sind seit Ende der 80er Jahre geschieden. Die Kindesunterhaltszahlungen hat mein Vater Mitte der 90er Jahre nach einem heftigen Streit mit meiner Mutter eingestellt. Hierfür wurde er auch rechtskräftig verurteilt. Vollständig gezahlt wurde die Restschuld jedoch bis heute nie, da er diesen Vorfall zum Anlass genommen hat, mehrere Jahre unterzutauchen (Ja, ich hätte es auch nicht für möglich gehalten, aber scheinbar ist das in Deutschland einfacher als man denkt ...). Als er 1999 wieder auftauchte, wurde er wegen mehrerer anderer Verbrechen (u. A. Drogenhandel) sogar inhaftiert, wodurch kurzzeitig wieder Unterhaltszahlungen eingingen. Er hatte in der Haftanstalt wohl einen Job erhalten. Ich brauche wohl nicht gesondert erwähnen, dass ihm das vom Gericht auferlegt wurde und er dies nicht etwa aus Einsicht freiwillig getan hat. Als er nach einer verhältnismäßig kurzen Haftstrafe ca. 2002 / 2003 wieder entlassen wurde, endeten die Zahlungen auch prompt wieder. Theoretisch bestehen daher bis heute Unterhaltsschulden.

Worauf ich eigentlich hinaus möchte ist folgendes: Ich habe jahrelang einen regelrechten Hass auf meinen Vater gepflegt und tue dies bis heute. Und genau das ist der Punkt. Ich merke, dass mir das psychisch nicht gut tut. Ich möchte mit der Sache endlich abschließen. Die ausstehenden Schulden sind mir hierbei mittlerweile egal. Mein Vater ist ein Versager, ein Taugennichts. Das war er schon immer und daran wird sich auch nie etwas ändern, zumal er mittlerweile über 60 jahre alt und vorbestraft ist, was seine berufliche Situation wohl kaum verbessern dürfte. Ohne hierfür konkrete Hinweise zu haben, bin ich mir aufgrund seiner Vorgeschichte relativ sicher, dass er von staatlicher Unterstützung lebt. Ich bin daher der festen Auffassung, dass es bei ihm sowieso nie wieder etwas zu holen geben wird. Ich würde daher auch auf sämtliche Ansprüche verzichten. Andererseits hab ich aber auch den Gedanken im Hinterkopf, dass Vater Staat irgendwann bei mir leutet und die Hand aufhält, wenn mein Vater einmal pflegebdürftig werden sollte, oder Ähnliches.

Gibt es irgendeine offizielle Möglichkeit, dass man hier, wie bei einer Scheidung unter Ehepartnern, gegenseitig auf sämtliche Rechte und Pflichten verzichtet? Dass in meinem Fall eine stichhaltige Begründung vorliegt, sollte aus meinen Ausführungen eigentlich deutlich geworden sein. Ich betone explizit, dass es sich bei meinen vorgenannten Schilderungen schon um die Kurzfassung handelt. Ich könnte die Notwendigkeit meiner Frage noch weit ausführlicher begründen ...

Danke.

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Habe ich als Hausfrau Rechte an der Steuererstattung meines Mannes, er ist in der Insolvenz?

Hallo,

ich bin seit zwei Monaten verheiratet und haben 4 gemeinsame Kinder. Mein Mann befindet sich in der Privatinsolvenz, bereits fast im 5. Jahr. Letztes Jahr hat er von seinem Ex Arbeitgeber eine 5 stellige Abfindung erhalten. Der Anteil, den er von Gericht aus behalten durfte, der ging für 2 Umzüge, Familienauto und Umschulung meines Mannes drauf. Er arbeitete bis auf 4 Monate die ganzen Jahre und der Insolvenzverwalter hat die helle Freude daran ihn auszunehmen und Drohungen auszusprechen. Mein Mann hat bereits mind. 3/4 der Schulden abbezahlt. 

Da mein Mann Tag und Nachtdienst bei einer neuen Firma im Außendienst macht und ihm erst jetzt Urlaub zustand, konnte er erst gestern einen Termin beim Lohnsteuer Büro wahrnehmen (2 Termine zuvor waren auch vom Berater her bereits abgesagt worden)

Er hatte bereits vom Insolvenzverwalter eine Aufforderung dazu erhalten , mit der Drohung, dass wenn er das nicht endlich macht, dass der Verfahrensabschluss sich noch weiter hinauszögern. Dabei ist mein Mann bereits Anfang nächsten Jahres im 5. Jahr und immer noch nicht in der Wohlverhaltensphase, wo Steuern oder Ersparnisse nicht mehr angegriffen werden können.

Bei einem Telefonat teilte er gestern der Kanzlei mit, dass er noch Anlagen vom alten Arbeitgeber beantragt hat und das dann die Berechnung startet, das dauert aber noch eine Woche. Die Sekretärin hat gleich wieder Drohungen ausgesprochen, dass es jetzt sowieso zu spät sein, wenn das Geld nicht zum Jahresabschluss berechnet werden kann, dass sie auch nächstes Jahr wieder die Steuerrückzahlung einziehen. 

Da wir letztes Jahr noch nicht verheiratet waren, steht mir als Ehefrau irgendetwas von der Steuerrückzahlung zu. Schließlich würde es ja der gesamten Familie zufließen. Können wir, obwohl ich derzeit nur Hausfrau und Mutter bin eine gemeinsame Steuererklärung machen. Letztes Jahr erhielt ich nur Elterngeld und für eine kurze Zeit ALG. Würde mir dann nur mein Anteil zustehen (der ja nichts ist) oder die Hälfte der Rückzahlung?

Wir haben im Übrigen jetzt eine Verkürzung des Verfahrens auf 5 Jahre beantragt und auch dass mein Mann 50% der LST einbehalten darf, aber ob das durchgeht, ist halt die Entscheidung des Gerichts. Eine Verkürzung auf 3 Jahre war letztes Jahr gescheitert, da mein Mann zu früh in Insolvenz ging, als dass die Variante bei ihm anwendbar ist.

Über Antworten würde ich mich freuen.

Danke, Petra

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