Ex-Raucher: Was heut euch zum Aufhören bewegt?

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7 Antworten

Hallo,

letztlich war es natürlich der eigene Wille, der es umgesetzt hat.

Der Anstoß zu der Entscheidung, die ich innerhalb von Sekunden getroffen hatte, war reiner Zufall. 

Ich hatte die Möglichkeit eine E-Zigarette zu probieren. 

Nun war es nur ein billiges Gerät und für einen Umstieg eher ungeeignet. Mit dem Wissen welche anderen E-Zigaretten möglich sind und dem Hintergrund, dass bei korrekter Nikotin Dosierung es relativ leicht ist mit dem Rauchen aufzuhören, habe ich meinen Entschluss gefasst. Diesen habe ich mit dem Kauf meiner ersten E-Zigarette dann von einem Moment auf den anderen umgesetzt. 

Mit dem ersten Zug an meiner ersten eigenen E-Zigarette war das Thema rauchen für mich Geschichte.

Bei entsprechender Dosierung (elementar wichtig!) des Nikotins im Liquid entfallen die Entzugserscheinungen. Das macht E-Zigaretten so erfolgreich.

Allerdings hatte ich nicht wie Du 3 oder 4 Zigaretten, sondern über 30 Zigaretten am Tag geraucht und das über 30 Jahre lang. Das ist ein kleiner Unterschied.

E-Zigaretten sind laut aller aktuellen, wissenschaftlichen Studien zu ca. 95% weniger schädlich als Tabakzigaretten. In dem Liquid sind keine in der Dosierung giftigen oder schädlichen Bestandteile enthalten. Da es keinen Verbrennungsprozess bei E-Zigaretten gibt, entstehen auch keine giftigen Stoffe.

Trotzdem sind E-Zigaretten kein Allheilmittel. Jedoch wenn man ein paar wichtige Punkte beachtet und den Willen für Veränderung aufbringt, dann kann dampfen sehr erfolgreich für den Umstieg sein. Laut der EUROSTAT ist es allerdings auch das einzig erfolgreiche Mittel für einen Rauchstopp. Die Alternative wäre allenfalls ein kalter Entzug.

Ich würde E- Zigaretten Jedem empfehlen der sich mit dem Gedanken trägt mit dem Rauchen aufzuhören. 

Allerdings sollte man sich über das Thema E-Zigaretten vorher informieren, damit es nicht zu einem Fehlkauf führt und am Ende deswegen der Umstieg scheitert.

Alles Gute Dir....

Gruß, RayAnderson  😏

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4 Zigaretten am Tag?

Da sollte die Entwöhnung nicht allzu schwer fallen. Ich habe mal zwischenzeitlich nicht geraucht, weil ich an meinem Urlaubsort in Tunesien bei den Berbern keine Kippen auftreiben konnte. Nach dem zweiten Tag war auch das Verlangen danach fast weg.

Der feine Duft von abbrennenden indonesischen Gewürzzigaretten (riechen wie Glühwein) hat mich aber wieder zum Qualmen gebracht.

Wichtig finde ich, dass man jede Minute abgelenkt wird, an seine Sucht zu denken. Sollte ich es mir je wieder abgewöhnen müssen, würde ich eine spannende Reise buchen, z.B. Dschungeltour durch Costa Rica oder Borneo.

Im Moment habe ich meine letzte Zigarette am 8.März 2005 ausgedrückt. Herzinfarkt.

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Hallo Leo!

Ich bin seit 5 Jahren glückliche Nichtraucherin! :)
Wobei ich sagen muss, dass ich auch kein Kettenraucher war. Mit 2-4 Zigaretten am Tag war ich schon gut bedient. 

Der Anlass um endlich aufzuhören, war bei mir ziemlich banal. Ich habe auf Facebook einen Post gesehen mit einer übersichtlichen Grafik bzw. Statistik, wie sich meine Organe etc. regenieren, wenn ich ab dieser Sekunde aufhöre zu rauchen. Da standen dann so Sachen wie " In XY Jahren wird sich deine Lunge von deiner letzten Zigarette vollständig erholen" oder "Deine Leber wird in XY Tagen ..." 

Ich weiß, wie doof das klingt.
Denn eigentlich weiß man diese Dinge ja auch so, aber man verdrängt sie halt. Na jedenfalls hat mir das dann doch die Augen geöffnet und am nächsten Tag habe ich wirklich einfach einen harten Schlussstrich gezogen.

Dann hab ich noch diesen Artikel paar Tage später gefunden: https://www.nikotinsucht.info/psyche/ und habe dann selbst gemerkt, wie viel besser es meiner Laune erging. Davor habe ich mich ziemlich oft selbst niedergemacht - unbewusst natürlich. 

Aber ja, das ist meine Geschichte... 
Ich hoffe, du kannst auch bald von deiner Erfolgsstory berichten!
Viel Erfolg!

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Guten Tag auch von mir :-)

Ich habe im November 2014 nach einer fast 30-jährigen Raucherkarriere aufgehört. Ich habe dazu Hypnose benutzt und war von jetzt auf gleich rauchfrei ohne Verlagen nach einer Kippe.

Dazu bewogen hat mich eine ebenso lange Karriere mit Abzessen. Nachdem ich im Sommer 2014 nach einer Operation die Zusammenhänge gefunden hatte (Akne Inversa wird durch Rauchen massiv getriggert), beschloss ich, mittels einer guten Therapie aufzuhören.

Es war in allen Belangen ein voller Erfolg. Die Abzesse sind weitestgehend verschwunden, mein Körper dankt es mir auch sonst, daß ich ihn nicht mehr mit Giftstoffen belaste.

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Der eigene Wille.

Ich hatte ein Päckchen am Tag geraucht,

und wenn ich die Treppe hoch in die 2. Etage gegangen bin, keuchte ich wie eine alte Dampflok und das mit 30...

dann der Geruch, die gelbe Tapete...

und das Geld....

ich habe zuckerfreie Bon Bons gelutscht und mit einem Bleistift gespielt oder mit Knetgummi...

Ich empfand es als nicht so schwer und bin seit 20 Jahren rauchfrei.

Nur was verwirrend war, ich träumte so oft, und das bis noch vor 3-4 Jahren ich rauche wieder gelegentlich...

Übrigens... eine Bekannte von mir  hat es gut mit Hypnose geschafft...


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Kauf Dir gute Bücher zur low carb Ernährung. Low carb bewirkt, daß die regelmäßigen Schwächeanfälle, in denen man sich aufputschen muß, ausbleiben. Und dann muß man weniger zur Zigarette greifen, die ja auch aufputscht.

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Eine Freundin hat es mit Hypnose geschafft ... wäre ein Versuch wert.

Ich rauche lieber weiter - den Luxus leiste ich mir :)

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