Ex-Mann möchte Sachen haben die ihm nicht zustehen und auch, das sein Kind bei ihm lebt?

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5 Antworten

ihr wurde per gericht das alleinige sorgerecht übertragen mit beschluss oder einfach nur niedergelegt wo das kind derzeit lebt?

unabhängig davon, wird das umgangsrecht nicht an das sorgerecht gekoppelt. das umgangsrecht hat der vater und wenn es gerichtlich nicht eingeschränkt wurde, dann kann er sein kind ohne einschränkung über das we abholen und kind übernachtet dort. die aggressionen gegenüber der mutter haben mit dem kind nichts zu tun und solange er das kind nicht krankenhausreif schlägt und missbraucht, wird sich daran auch nichts ändern. - das wären auch die einzigen gründe für entzug des sorgerechtes. bist du dir also sicher, ein gericht hätte das umgangsrecht derart eingeschränkt? wenn nicht, kann die mutter garnichts verbieten, das steht ihr garnicht zu.

wenn der vater erst klagen muss auf umgangsrecht, wird das auf längere sicht ein schlechtes licht auf mutti werfen. sie sollte also recht zügig eine vernünftige umgangsregelung für das kind finden. eine betreuung in ihrem beisein, ist definitiv nicht vernünftig.

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Kommentar von reginarumbach
07.02.2017, 19:19

ja, das ist immer so eine sache... recht und gerechtigkeit und das beste fürs kind, ist nicht immer alles ein und dasselbe.spielsucht ist KEINE leichte sache und im grunde sollte das kind nicht die wochenenden beim vater verbringen. schade, dass es rechtlich nicht möglich ist den umgang zu unterbinden bis das kind groß genug ist alles selbst in worte zu fassen. umgang ist eben nicht immer das beste, auch wenn es rechtens ist. ich finde es muss auch mal gesagt sein, dass umgang mit einem suchtkranken elternteil sehr schädliche auswirkungen haben kann und dass man sich als kind da absolut ungeschützt dingen ausgesetzt sieht, die man vielleicht in der rückschau so gar nicht in seinem leben haben wollte. aber... es ist nunmal das gute recht, das den umgang fördert. will jetzt nicht zu weit ausholen, aber es sollte auch mal eine stimme geben, die das hochgelobte, viel genutzte und doch nicht immer tolle umgangsrecht in frage stellt.

und warum? weil es das leben schon gezeigt hat. nichts auf der welt ist nur gut. auch nicht wenn es 'recht' ist.

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Die beiden sollten sich vernünftig einigen. Es gibt sicher kein Beleg mehr wegen des Sofas, das heißt, er müsste erstmal nachweisen, dass er dieses gekauft hat und das geht ohne Belege nunmal nicht.

Wenn das Jugendamt sagt, er darf das Kind nur mit der Mutter gemeinsam sehen, hat er sich daran zu halten.

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Wenn gerichtlich festgelegt wurde, dass der Vater das Kind nur in Begleitung der Mutter sehen darf, dann darf er das genau so lange wie das Gericht es bestimmt hat. Übernachtungen sind dann sicher nicht integriert. Schade, dass die Eigentumssachen nicht bei der Scheidung mit besprochen wurden, denn dann wäre es jetzt klar geregelt. Ob die Möbel also ihm gehören hängt von vielen Faktoren ab, das ich mich nicht getraue jetzt hier eine Aussage zu treffen.

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Zur ersten Frage:

Wurden im Rahmen der Scheidung der Hausrat nicht bereits aufgeteilt?

Wenn sein Herz an dem Sofa und der Mikrowelle hängt, würde ich ihm diese Dinge überlassen und lieber neu kaufen. Aber danach muß Ruhe sein, er kann nicht alle paar Wochen mit neuen Ansprüchen kommen.

Beim Umgangsrecht würde ich in der aktuellen Situation nicht nachgeben. Die Mutter hat das alleinige Sorgerecht und damit auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht nicht grundlos.

Erst wenn er erfolgreich eine Therapie absolviert hat, ist er wieder in einer Position, wo er verhandeln kann. 

Ich würde als Mutter außerdem das Gespräch mit dem Jugendamt suchen, zur Stärkung meiner Position.

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Kommentar von gnarr
14.09.2016, 16:06

das sorgerecht und das abr haben mit dem sorgerecht überhaupt nichts zu tun. das abr regelt nur wo das kind gemeldet wird und wer das festlegt. mehr ist es nicht.

das jugendamt entscheidet keine umgangsdinge und stärkt auch keine position.

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Grundsätzlich gilt bei einer Scheidung, dass der gemeinsame Besitz geteilt wird. Wurde das nicht geregelt, wer was kriegt?

Wenn sie das alleinige Sorgerecht hat und der Vater das Kind nur in ihrem Beisein treffen darf, hat er keinen Anspruch darauf, es übers WE zu sich zu nehmen - das wäre auch unverantwortlich, wenn er gewalttätig ist.

Offenbar fehlt diesem Mann jegliches Realitätsempfinden.

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