Ex-Freundin hat Persönlichkeitsstörung bekomme ich dann das Aufenthaltsbestummungsrecht?

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6 Antworten

Hallo.... Ohne dich persönlich anzugreifen, Deine Ex ist gerade erst im 3 Monat und welche Beziehungssorgen ihr habt, ist euer ding, eine Persönlichkeitsstörung aber in den Raum zustellen, solltest du einem entsprechendem Arzt überlassen und keine Diagnosen selber stellen... Das gemeinsame Sorgerecht, wie du es beschreibst halte ich wichtig und du auf jedenfall für das ungeborene intensiv als Vater da sein solltest... Deine Gedanken aber, das ungeborene bei dir aufzunehmen und die alleinige Sorge überdenken, halte ich für absoluten Schwachsinn, du gerade auf dem besten Wege bist, die Schwangerschaft und die Gesundheit deines ungeborenen zu gefährden, denn alle Belastungen sind jetzt Gift für Mutter und Baby, was in ihr heranwächst.. Ein ungeborenes gehört gerade am Anfang zur Mutter, es sei denn es gefährdet das Baby, aber das solltest du faierweise umgehend mit dem zuständigen Jugendamt besprechen, um sicher zu sein, das deine ex wegen angeblicher Persöhnlichkeitsstörung keine Kindeswohlgefährdung dastellt, falls doch jetzt alle Maßnahmen vereinbart werden könnten... lg und alles gute

an deiner stelle würde ich mich beim jugendamt und ggf. auch bei einem anwalt für familienrecht schlau machen... noch was zu deiner ex: stimmunsschwankungen/auch aggresivität können in der schwangerschaftvorkommen und sind hormonell bedingt - einfach die ruhe bewahren und nicht provozieren lassen!!!

um vater zu werden musst du erstmal die vaterschaft anerkennen. das könntet ihr schon vor der geburt des kindes machen lassen. wenn sie dich nicht anerkennen lässt, dann musst du erstmal zum gericht um vaterschaft einzuklagen. selbst dann hast du noch immer nicht das sorgerecht. das gemeinsame sorgerecht müsstest du mit anwalt beim familiengericht beantragen. nur nennst du keine gründe warum der mutter das baby weggenommen werden sollte. nur weil sie mit dir schluss gemacht hat und mit dir nicht reden will, bekommst du das baby nicht zu dir. deine karten sind sehr schlecht. sie hat auch keine persönlichkeitsstörung weil sie keine festen bindungen eingehen will. wahrscheinlich war der richtige noch nicht dabei. mach dir lieber gedanken was mit baby alles nach der geburt alles auf dich zukommt in form von umgang, unterhalt für mutter und kind, kosten für erstausstattung etc. es gibt keine gründe dir alleiniges abr zu geben, zudem es uninteressant ist ob sie jeden monat oder jedes jahr einen neuen hat. wie sie sich verhält wenn das kind erstmal da ist kannst du noch garnicht voraussehen. ersmtal muss das kind vernachlässigt werden, misshandelt oder verwahrlosen, bevor irgendwas passiert und dann kommt erstmal die familienhilfe des jugendamtes zur unterstützung bevor du das baby zu dir bekommst.

Das Sorgerecht sagt nicht unbedingt etwas darüber aus, "wieviel Zeit" Jemand mit seinem Kind verbringt....

Nach neuester Rechtsprechung erhalten beide Eltern nun das gemeinsame Sorgerecht für ihr Kind (unabhängig ob verheiratet oder nicht...).

Beansprucht ein Elternteil das alleinige Sorgerecht (.B. weil das "Kindswohl gefährdet" ist...), muss er dies beim Familiengericht einklagen

Derjenige, bei dem das Kind leben/wohnen wird erhält das "Aufenthaltsbestimmungsrecht" , der andere Elternteil das "Umgangsrecht".

Bei "Unstimmigkeiten" (...wenn z.B. einer der Eltern eine Gefährdung des Kindes befürchtet.....) hilft das Jugendamt bzw. entscheidet das Familiengericht darüber.

jumba 04.10.2010, 19:17

das stimmt so nicht. die mutter hat mit geburt das alleinige sorgerecht. entweder gibt sie dem vater das gemeinsame sorgerecht mit beurkundung und unterschrift beim jugendamt oder es bleibt wie es ist. wenn der vater dann gemeinsame sorgerecht will, muss er es beim familiengericht beantragen. automatisch erhalten sie nix. haben sie das gemeinsame sorgerecht, haben sie auch das gemeinsame aufenthaltsbestimmungsrecht. können sie sich nicht einigen wo das kind lebt, muss dieses auf antrag beim familiengericht klären lassen.

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Egoline 06.10.2010, 10:06
@jumba

"...die mutter hat mit geburt das alleinige sorgerecht. entweder gibt sie dem vater das gemeinsame sorgerecht mit beurkundung und unterschrift beim jugendamt oder es bleibt wie es ist...."

...DAS WAR EINMAL (und ist zum Glück bald Geschichte...):

".....Karlsruhe - Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat den Vorrang unverheirateter Mütter beim Sorgerecht gekippt. Mit der am Dienstag veröffentlichten Entscheidung können Mütter ohne Trauschein das Sorgerecht des Vaters für das gemeinsame Kind nicht mehr generell verweigern.

Ab sofort müssen Familiengerichte das gemeinsame Sorgerecht von Vater und Mutter anordnen, wenn das dem Kindeswohl entspricht. Die Verfassungshüter setzten damit ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom Dezember 2009 um. Es hatte gerügt, dass das deutsche Kindschaftsrecht ledige Mütter gegenüber den Vätern bevorzuge.

Dem Straßburger Urteil zufolge verstößt die deutsche Regelung, wonach ledige Väter ein gemeinsames Sorgerecht nur mit ausdrücklicher Einwilligung der Mutter des Kindes erhalten können, gegen das Diskriminierungsverbot in der Europäischen Menschenrechtskonvention. ...."

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,709840,00.html

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jumba 19.10.2010, 18:55
@Egoline

das war so nicht, das ist nach wie vor noch immer so. bis dato ist nichts in arbeit um das in naher zukunft zu ändern. tut mir leid dich zu enttäuschen. bis dato hat der vater nur die möglichkeit einen antrag bei gericht zu stellen. mehr nicht. wie die entscheidung ausfällt hängt von der bindung des vaters zum kind ab. was ein straßburger gericht äußert oder nicht ist im deutschen recht erstmal irrelevant und hat nix weiter geändert. bindend ist was eine regierung für ein gesetz beschließt oder auch nicht. selbst wenn der vater gsr hat, ändert sich für ihn im täglichen einerlei garnix. er hat umgang und drei unterschriften im leben des kindes zu leisten: unterschrift kita, schule und weiterführende schule. vielleicht noch einen antrag auf ausweis oder konto. gibt er die unterschriften nicht, werden sie gerichtlich oder von amtswegen ersetzt zugunsten der mutter. und erzogen wird das kind weiterhin von der mutter oder von dem wo es halt lebt. eine wirkliche gleichstellung gibts dazu nicht.

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ich gehe nicht davon aus das du den Aufenthaltsbestimmungsrecht bekommen wirst auch wenn sie Beziehungsunfähig sein sollte hat das nichts mit ihrem Kind zu tun es gibt Frauen die auch alleine Kinder Erziehen und auch Beziehungsängste haben.

geh zum jugendamt und informiere dich dort. besser als hier irgendwelche antworten zu bekommen,die in deinem fall nicht zutreffen.

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