Ex DDR Beamte ( Polizei und Feuerwehr )

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In der DDR gab es keinen Beamtenstatus, sondern in vergleichbarer Funktion ausschließlich Staatsangestellte. Diejenigen welche keine engen Verbindungen zur Stasi hatten und nicht politisch belastet waren konnten einen Antrag auf Übernahme stellen. Wenn es mit dem neuen Stellenplan vereinbar war wurden die Mitarbeiter übernommen. Je nach Alter konnte man noch verbeamtet werden, die Älteren blieben Angestellte, zumindest bei der Feuerwehr.

Über die Verbeamtung bei der Polizei fehlt mir da das genaue Wissen, es gab und gibt aber Polizisten die auch schon bei der Volkspolizei waren.

Auch in anderen Funktionen wie bei Gerichten, Staatsanwaltschaft, Justiz aber auch der kommunalen Verwaltung wurden viele Beschäftigte übernommen.

Bezüglich Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit mussten die Betreffenden eine Erklärung schreiben ob und wie sie mit dieser zusammengearbeitet haben. Kam bei der nachfolgenden Überprüfung durch die BStU heraus das die Angaben unrichtig waren so wurden sie aus der Behörde entlassen. Bei der Vielzahl der Verfahren ist es nur natürlich das die Ergebnis nicht immer 100%ig waren, in beide Richtungen.

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So ähnlich war es!

Wobei das nur die staatlichen Stellen anbetraf.

Der private Wirtschaftssektor hat die "ehemaligen" in der Regel mit Kusshand genommen. Einfach, weil sie klug waren und sind, Disziplin hatten, nicht wegen jedem Quark auf die Straße gehen, sehr genau wissen, was "rechts" und "rechtslastig" ist, und weil sie nicht auf die Uhr schauen, wenn gearbeitet werden muss!

mussten die Betreffenden eine Erklärung schreiben ob und wie sie mit dieser zusammengearbeitet haben>

Interessant wäre zu erfahren, ob diese Erklärung auch ein Herr Gauck, ein Herr de Maiziere, ja selbst eine Frau Merkel unterschreiben mussten und wie diese dann überprüft wurden!

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@XXholditXX

Herr Gauck war jedenfalls nachweislich mehrere Stunden völlig allein mit seiner Akte und hatte damit die Gelegenheit, sie zu manipulieren. Außerdem darf er gerichtsfest als "von der Staatssicherheit begünstigt" bezeichnet werden. Bei Anderen war so etwas Grund genug für Hexenjagd und Jobverlust. Aber manche sind eben gleicher.

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Die haben sich zunächst mal über Jahre hinweg vom Westen aushalten lassen.

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Deine plumpe und verleumderische Hetze kannst Du Dir sparen.

Informiere Dich bitte über die Höhe der Reparationen von 1945-1953, die die DDR/SBZ für den Westen mitbezahlt hat (die höchsten bekannten Reparationen überhaupt und pro Kopf das 130fache) und über die zweite Deindustrialisierung ab 1990 unter Verantworung der "Treu"-hand, von der der Westen ebenfalls erheblich profitiert hat.

http://www.sueddeutsche.de/politik/ddr-treuhand-anstalt-ausverkauf-der-republik-1.137266

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Der Text ist nicht von mir, einfach mal drüber nachdenken wer wirklich Schuld ist

Wenn man ein Land, eine Region komplett deindustrialisiert, anstatt die Betriebe zu sanieren und hofft, dass sich irgendwie schon wieder irgendwas ansiedeln wird, dann bekommt man ein solches Ergebnis.

Langfristig wäre die Sanierung der DDR-Industrie billiger gekommen. Man hätte nicht nur einen Großteil der Sozialtransfers gespart, sondern hätte Steuereinnahmen generiert, die Konsumkraft gestärkt und die Abwanderung gestoppt. So wären die Neuen Länder auch attraktiver für Investoren geworden.

Aus ideologischer Verbohrtheit, die auf vollständige Privatisierung gesetzt hatte, verscherbelte die zuständige Treuhand die DDR-Betriebe für'n Appel und'n Ei an "Investoren", von denen die meisten gar kein Interesse an der Fortsetzung der Arbeit in den Betrieben hatte. Denen reichte es , die Fördermittel abzugreifen, die Schamfrist einzuhalten, das "Tafelsilber" zu verticken und sich dann wieder aus dem Staub zu machen.

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@XXholditXX

Ich habe das nicht auf ganz Deutschland bezogen, beruhigt euch. Auch Wetsdeutschland musste für den Osten aufkommen (Solidaritätsbeitrsg etc.)

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@TechnologKing66

Du hast offenbar die beiden Kommentare nicht ansatzweise verstanden. Das ist bedauerlich. Also noch mal im Klartext:

Ostdeutschland ist 2 mal deindustrialisiert worden, wovon jedesmal der Westen erheblich profitiert hat.

Wenn dann im Anschluß Gelder von West nach Ost wandern, ist das also nur recht und billig. Hier von "aushalten lassen" zu sprechen, ist entweder unverschämt oder deutet auf mangelhaftes Wissen hin.

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@TechnologKing66

technoKing

Auch Wetsdeutschland musste für den Osten aufkommen (Solidaritätsbeitrsg etc.)>

Ob das Märchen nur mal einer richtig stellt?

Techno, auch ich als Ossi bleche den Soli schon immer, und das mit ca. 25% weniger Gehalt als Du (auch noch nach 25 Jahren sog. Wiedervereinigung), mit geringerem Deckelbetrag bei Arbeitslosengeld und Rentenberechnung, aber mit genau den gleichen (und mitunter höheren) Einzelhandels-, Wohn- und Spritpreisen!!

Und jetzt wird darüber gesprochen, den Soli auch für "notleidende" Westgebiete einzusetzen - etwas, was schon immer seit Einführung des Soli gemacht wurde und zwar in verdeckter Form!

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@XXholditXX

Hinzu kommt, dass eigentlich jeder Finanztransfer von West nach Ost gewissermaßen als "Schuldendienst" zu betrachten ist, denn nach dem Weltkrieg hat die ehemalige DDR die Hauptlast bei den Reparationszahlungen getragen (ca. 95%)! Rechne Dir mal die Zinsen aus, die die "bunte Republik" an die "Ostgebiete" zu zahlen hat.

Falls Dein "Speicher" gerade nicht ausreicht dafür bzw. Dein Taschenrechner kaputt ist, dann sage ich es Dir:

Prof. Peters aus Bremen hatte 1994 ausgerechnet: die Schulden der BRD gegenüber der DDR betrugen 1989 ca. 727 Mrd. DM.

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Danke ich kann rechnen, aber Mieid habe ich mit der DDR bzw. mit Deutschland keiens. Nieandb hat euc h gezwungen, einen Krieg vom Zaun zu brechen. (Ich bi übrigens kein Deutscher, lebe in der Schweiz und bin Schweizer)

Ich kann das ganze nur aufgrund der Schilderungen meiner Grossmutter nachempfinden, die damals im Westen gelebt hat. Und sie hat gesagt, dass die östliche Arbeitsmoral direkt nach dem Mauerfall katastrophal war, weil es im Osten durchaus mal vorkam, dass Arbeiter einfach nach Hause geschickt wurden, wenn kein Material mehr vorhanden war.

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