Ex-Arbeitgeber überweist zu viel Gehalt. Zurück damit und wie lange?

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4 Antworten

Das ist eine "ungerechtfertigte Bereicherung", auf die der Arbeitgeber einen Rückgabeanspruch hat.

Die Verjährungsfrist ist 3 Jahre ab Ende des Jahres, in dem die Forderung entsteht - die Chance, dass der Arbeitgeber das erst 2019 bemerkt, ist so winzig, dass Du es besser zügig zurückzahlst - insbesondere, wenn Du Dich gut mit ihm verstehst.

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Ich würde dir dringend raten, das zuviel überwiesene Geld an den ehem. AG zurückzuzahlen. Dazu bist du auch gesetzlich verpflichtet. Unterlässt du diese Rückzahlung und kassierst weiterhin das Geld, wird dein ehem. Chef irgendwann mal feststellen, dass er dir zuviel überwiesen hat. Dann wird er dir eine Rechnung mit Zinsen und der sofortigen Rückzahlung aufmachen. Kannst du dann diese Summe nicht zurückzahlen, wird er dich verklagen. Zudem hättest du dich unberechtigter Weise bereichert. Informiere deinen ehem. Chef dass du das zuviel gezahlte Gehalt auf sein Konto rücküberweist und er im Gegenzug den Dauerauftrag bei der Bank storniert. Einschreiben mit Rückschein wäre empfehlenswert.

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Was musst du manuell tun? Wenn du heute das Geld zurück überweist und dem Ex-Arbeitgeber informierst, dass er zu viel bezahlt hat, ist die Sache doch erledigt. Anhand es Kontoauszugs kannst du nachweisen, dass du das Geld zurückgeben hast, falls ihm nach Monaten auffällt, er hat zuviel Geld überwiesen.

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Hallo.      

Ich würde tatsächlich vehement dazu raten, das zuviel gezahlte Gehalt, auch zukünftig zuviel gezahltes Gehalt zurückzuführen um Forderungsansprüche auch nach Jahren, aus dem Weg zu gehen. 

Unterrichte einfach den AG, gerne per Einschreiben, das du zu unrecht weiterhin Lohn/Gehalt überwiesen bekommst.     

Liebe Grüße, FlyingDog 

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