Evtll mutwilliger Schaden wird auf alle Mitarbeiter umgelegt. Ist das rechtens?

... komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Es ist nicht zulässig dass Ihr Arbeitgeber einen Schaden kollektiv von allen Mitarbeitern begleichen lässt. Es haftet nur der Verursacher des Schadens, niemals die Gesamtheit der Mitarbeiter.

Falls Ihr Arbeitgeber sich seine Vorgehensweise von Ihnen genehmigen lassen will, dürfen Sie keinesfalls unterschreiben.

Falls Ihr Arbeitgeber Ihnen das Geld vom Lohn abzieht, dann müssen Sie Ihren Arbeitgeber, ähnlich wie bei einem Lohnrückstand, abmahnen und ihn dazu auffordern den unberechtigt abgezogenen Lohn zu zahlen.

Peter Kleinsorge

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt keine Kollektiv-Schuld. Auch wenn die Maschine absichtlich sabotiert wurde, kann die Reparatur nur vom Verursacher verlangt werden. Ist der nicht zu ermitteln hat der Unternehmer Pech gehabt. Nur eine Maschinenbruchversicherung käme für solch einen Schaden auf. Die schließt aber niemand (auch nicht für eine teure) Kaffeemaschine ab. Wäre viel zu teuer.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bin kein Anwalt aber würde sagen das nur der Schuldige belangt werden kann und wenn dieser nicht zu ermitteln ist Pech gehabt. Zum Wohl eures Ladens solltet Ihr versuchen den Täter zu ermitteln auch wenn ihr das nicht müst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

so einfach ist das nicht, erstmal muß bewiesen werden, ob es mutwillig wahr oder nicht. eigentlich bezahlt auch die versicherung

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von DerHans
13.02.2010, 16:53

An welche Versicherung denkst du da?

0

Kenne jetzt zwar nicht die Gesetzeslage, aber das müßte erstmal bewiesen werden, daß es mutwillig geschehen ist. Ich wüßte, ich würde mir es nicht gefallen lassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von fritzhund
13.02.2010, 16:46

@amdros--findest Du es normal das ein Zapfhahn im Mahlwerk der Kaffeemaschine liegt ? Das kann doch nur Mutwillig geschehen sein.......Aber Du hast Recht, das darf sich Niemand gefallen lassen !!

0

Das darf der Arbeitgeber nicht machen, dafür hat er eine Versicherung, wenn was kaputt geht, das diese auch den Schaden übernimmt. Alles andere ist reiner Betrug und Abzocke auf Kosten der Mitarbeiter!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hat das Café die Sache angezeigt und wird sie von der Polizei verfolgt?

Besteht eine Versicherung?

Wurde gesagt: falls es einer der Mitarbeiter war, ist er jetzt auch noch unkollegial, wenn er sich nicht meldet (aber so und so könnte er sich melden)? - dann war die Gehaltskürzung vielleicht erst eine Androhung, damit der Täter sich irgendwie meldet?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Hermd
13.02.2010, 16:49

Versicherung greift bei Vorsatz nicht, Polizei wurde nicht informiert. Dem jeweiligen steht es natürlich frei sich noch zu melden, aber dann müsste er ja die 500 Euro selbst tragen. Das wird wohl keiner machen.

0

Ist absolut nicht zulässig, dass das pauschalisiert wird. Wehre dich dagegen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn jemand mutwillig etwas zerstört hat, hat er für den Schaden aufzukommen. Aber kollektiv den Schaden auf alle Mitarbeiter abzuwälzen, kann der Arbeitgeber nicht.

Der Arbeitgeber hat eine Versicherung, die dafür einspringt. Trotzdem kann der Arbeitgeber versuchen, von dem Arbeitnehmer, der wirklich mutwillig gehandelt hat, das Geld einzutreiben.

Unterschreibt bloß nichts, falls der Chef da mit irgendeinem Wisch ankommt!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von DerHans
13.02.2010, 16:51

Was soll denn das für eine Versicherung sein?

0

Sonst gehts noch. Wo lebt dein Chef eigentlich. Sowas wie Gruppenhaftung gibt es nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Zeiten der Sippenhaft sind vorbei. Wenn Dein Chef den Verursacher in Regreß nehmen will, dann muss er ihn finden.

Er kann nicht einfach den Schaden unter allen Mitarbeitern aufteilen und hoffen, dass der Richtige schon dabei sein wird.

In dieser Hinsicht alsolut NICHTS unterschreiben oder zusagen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?