Evolutionstheorie vs Bibel (Gott hat die Menschen erschaffen). Wie passt das zusammen?

32 Antworten

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Ich hab die Antworten hier noch gar nicht gelesen. Und werde das auch wahrscheinlich gar nicht machen. Es wird alles dabei sein von: "Gott hat das gemacht. Punkt aus!" bis hin zu: "Es gibt keinen Gott. Evolution ist Fakt."

Tatsache ist aber:

- niemand war dabei

- wir können nicht mal erklären, was wir heute vor Augen haben, wie sollen wir da erklären, was vor Milliarden von Jahren war. Oder eben vor tausenden.

- es ändert nix am Glauben eines Christen. Selbst wenn man Evolution in allen Einzelheiten nachbauen könnte (was nicht geht) wäre das für einen Christen kein Beweis dafür, dass es Gott nicht gibt.

- es ändert nix an den Überzeugungen eines Evolutionsanhängers. Der geht davon aus, dass es Gott nicht gibt oder Er nicht nötig wäre für die Entstehung der Erde. Viele sehen Hinweise PRO Evolution als Beweis gegen Gott - das ist aber nicht richtig.

- es prallen Überzeugungen aufeinander. Es geht bei beiden Lagern um Glauben. Ja, ich höre Evolutionsanhänger schon meckern: "Evolution ist kein Glauben!". Doch, ist es. Es setzt so viel voraus, so viele Annahmen muss ich einfach erstmal glauben, damit Evolution funktioniert. Die Entstehung der ersten lebenden Zelle ist bis heute nicht geklärt. Die Entstehung der Information in der DNA ebenso nicht. Wir können die dunkle Materie nicht erklären, sie muss nur einfach da sein, damit alles funktioniert. Wir können nichtmal El Nino erklären und der läuft vor unseren Augen ab. Natürlich kann man sagen, dass die Abläufe damals eben anders waren als sie es heute sind. Jeder Wissenschaftler heute würde nämlich sofort unterschreiben, dass Zellen nur aus Zellen entstehen. Nur gilt das eben nicht für die Entstehung der Erde. Muss man einfach so glauben, wenn Evolution funktionieren soll. Es ist ein Glaube.

- Es wird schnell emotional - schließlich geht es um die Frage: "Wo komme ich her?" Man kanzelt Andersdenkende schnell ab, stellt sie als dumm, naiv und ungebildet - oder im umgekehrten Fall als wissenschaftshörig, engstirnig usw. hin. Beides kann zutreffen, muss es aber nicht. Es gibt sehr wissenschaftlich denkende Christen und sehr naive Evolutionsanhänger.

- Meine Überzeugung: das Wichtigste steht in den ersten Worten der Bibel: "Am Anfang schuf Gott". Niemand war dabei - niemand weiß, wie Er das gemacht hat. Aber dass die Intelligenz dieser Welt, die Information, die Komplexität und das Leben / Bewusstsein überhaupt entstanden sein soll ohne eine Intelligenz dahinter erscheint mir unlogisch.

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MoBruinne, das ist eine sehr sachliche Antwort.

Man kann ja immer wieder fragen: Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Als Evolutionist müßte man erklären können, falls das Ei zuerst da war, warum nur ein Huhn oder ein Hahn daraus schlüpfen konnte. Wie wurde es befruchtet? Wie vermehrte sich  die Gattung? War es ein Huhn, konnte es Eier legen, aber wo war der Hahn? Da nach der Evolutionstheorie ja alles in langen Zeiträumen ablief und dann auch noch auf Zufälle angewiesen war, mußte das Huhn aber lange warten und leben, bis endlich ihr Hahn erschien!!!!

Und so ist es mit fast allen Lebewesen. Wo waren ihre Gegenstücke, die dann auch noch ein anderes Geschlecht haben mußten? Ist es da nicht logischer, intelligenter und auch demütiger, eine intelligente Schöpfung anzuerkennen? Dann kann man als Nebeneffekt auch noch eine große Dankbarkeit empfinden und das ist sehr gut für die Gesundheit -  psychisch und physisch !

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@stine2412

Ist es da nicht logischer, intelligenter und auch demütiger, eine intelligente Schöpfung anzuerkennen?

Nö.

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Hallo ClowdyStorm,

Deine Überlegungen sind völlig richtig! Der Glaube an die Evolutionstheorie und der biblische Bericht über die Erschaffung des Menschen schließen sich gegenseitig aus. Erschaffen ist etwas Grundlegend anderes als sich entwickeln.

Da Evolutionsbefürworter einen Gott von vornherein ausschließen, müssen sie logischerweise nach Erklärungen dafür suchen, wie das Leben entstanden ist und sich dann weiterentwickelt hat. Wenn es tatsächlich so wäre, dass sich das Leben in all seinen Erscheinungsformen allein durch Naturgesetzlichkeiten entwickeln konnte, wäre der Glaube an einen Schöpfer im Grunde überflüssig. Gibt es dafür aber greifbare Beweise, die diese Theorie unzweideutig stützen?

Viele Wissenschaftler behaupten das und stellen die Evolutionstheorie als feststehende Tatsache hin. Diejenigen, die Zweifel daran äußern (wozu auch eine beträchtliche Anzahl Wissenschaftler gehören), werden als unseriöse Ignoranten abgetan. Ohne Zweifel gibt es eine Fortentwicklung des Lebens (Evolution). Diese vollzieht sich jedoch erwiesenermaßen nur innerhalb bestimmter Artgrenzen. In anderen Worten: Durch Mutation und Selektion entstehen keine völlig neue Arten. Mutationen rufen beispielsweise Veränderungen in bereits bestehenden Bauplänen hervor, erklären jedoch nicht deren Entstehung. Ich möchte es an einem Beispiel erklären: Wenn jemand Änderungen an einem bestimmten Musikstück vornimmt, dann entsteht daraus keine völlig neue Komposition. Im besten Fall gelingt ihm eine Variation des Themas (und selbst dazu braucht er ein gewisses Musikverständnis). Ein völlig neues Stück könnte nur durch einen Komponisten entstehen, der zum einen Phantasie besitzt und andererseits mit den Regeln und Gesetzmäßigkeiten der Musik vertraut ist.

Ebenso kann man Veränderungen bestimmter Lebensformen beobachten und nachweisen. Wie diese Lebensformen jedoch entstanden sind, steht auf einem ganz anderen Blatt. Dass die Evolution völlig neue Tierarten hervorbringt (wobei es unterschiedliche Definitionen des Artbegriffes gibt), ist eine Grundannahme der Evolutionsbiologie, bewiesen ist sie nicht.

Ähnlich ist es auch bei der "Art'" Mensch. Gibt es tatsächlich einen Stammbaum des Menschen, anhand dessen sich seine Entwicklung aus dem Tierreich zurückverfolgen lässt? In den Schulbüchern ja, doch bei den Überresten menschlicher "Vorfahren" geht es vielfach um Deutungen und Interpretationen. So hat man z.B. lange geglaubt, in dem sog. Neandertaler einen Beweis dafür gefunden zu haben, dass sich der Mensch aus affenähnlichen Vorfahren entwickelt habe. Heute ist man weitgehend von diesem Standpunkt abgerückt. So hieß es beispielsweise in "New Scientist": "Seit Langem wird die Ansicht vertreten, der Neandertaler sei dem Homo sapiens unterlegen gewesen. Das ändert sich jetzt jedoch, denn nach und nach findet man heraus, dass er Fähigkeiten besaß, die man bisher nur dem modernen Menschen zuschrieb". Experten schreiben ihm inzwischen auch die gleichen mentalen Fähigkeiten des heutigen Menschen zu.

Es gibt heutzutage zwar eine breite Palette von Fundstücken, doch fehlt in vielen Fällen die eindeutige Zuordnung: menschenähnlicher Vorfahr oder Affe. So ist also das, was in dem Bericht der Bibel über die Erschaffung des Menschen gesagt wird, keineswegs überholt. Wer etwas anderes behauptet, der folgt eher einer weltanschaulichen Überzeugung als eindeutigen Tatsachen.

LG Philipp

Die Evolutionstheorie ist der Versuch, die Welt und die Entstehung der Lebewesen ohne einen Schöpfergott zu erklären. Dabei geht es darum, dass neue Arten durch natürlich Selektion (Auslese) entstehen, indem sich die stärkeren bzw. besser angepassten Arten durchsetzen. Durch den Tod bestimmter Arten entstehen also neue Arten, die anpassungsfähiger sind. Irgendwann soll dann der Mensch entstanden sein.

Die Bibel lehrt genau das Gegenteil. Es gibt einen allmächtigen Schöpfergott, für den es kein Problem war, die Erde in ein paar Sekunden, 6 Tagen oder einer Billion Jahre zu erschaffen. Nach dem Schöpfungsbericht hat er sich für eine 6-Tage-Schöpfung entschieden, das die Bewertung "sehr gut" erhielt: "Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag" (1. Mose 1,31). Es gab in dieser Schöpfung kein Leid und keinen Tod.

Die ersten Menschen haben am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Die Bibel sagt ganz klar, dass der Tod durch Adam in die Welt kam und nicht schon vorher da war (das ist der große Unterschied zur Evolutionstheorie): "Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben" (Römer 5,12).

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Sehr empfehlenswert zum Thema sind Texte von "Wort und Wissen" und Vorträge und Bücher von Prof. Dr. Walter Veit oder Prof. Dr. Werner Gitt, z. B.: https://www.youtube.com/watch?v=If_0O4GUZ0U

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