Evolutionstheorie vs Bibel (Gott hat die Menschen erschaffen). Wie passt das zusammen?

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25 Antworten

Ich hab die Antworten hier noch gar nicht gelesen. Und werde das auch wahrscheinlich gar nicht machen. Es wird alles dabei sein von: "Gott hat das gemacht. Punkt aus!" bis hin zu: "Es gibt keinen Gott. Evolution ist Fakt."

Tatsache ist aber:

- niemand war dabei

- wir können nicht mal erklären, was wir heute vor Augen haben, wie sollen wir da erklären, was vor Milliarden von Jahren war. Oder eben vor tausenden.

- es ändert nix am Glauben eines Christen. Selbst wenn man Evolution in allen Einzelheiten nachbauen könnte (was nicht geht) wäre das für einen Christen kein Beweis dafür, dass es Gott nicht gibt.

- es ändert nix an den Überzeugungen eines Evolutionsanhängers. Der geht davon aus, dass es Gott nicht gibt oder Er nicht nötig wäre für die Entstehung der Erde. Viele sehen Hinweise PRO Evolution als Beweis gegen Gott - das ist aber nicht richtig.

- es prallen Überzeugungen aufeinander. Es geht bei beiden Lagern um Glauben. Ja, ich höre Evolutionsanhänger schon meckern: "Evolution ist kein Glauben!". Doch, ist es. Es setzt so viel voraus, so viele Annahmen muss ich einfach erstmal glauben, damit Evolution funktioniert. Die Entstehung der ersten lebenden Zelle ist bis heute nicht geklärt. Die Entstehung der Information in der DNA ebenso nicht. Wir können die dunkle Materie nicht erklären, sie muss nur einfach da sein, damit alles funktioniert. Wir können nichtmal El Nino erklären und der läuft vor unseren Augen ab. Natürlich kann man sagen, dass die Abläufe damals eben anders waren als sie es heute sind. Jeder Wissenschaftler heute würde nämlich sofort unterschreiben, dass Zellen nur aus Zellen entstehen. Nur gilt das eben nicht für die Entstehung der Erde. Muss man einfach so glauben, wenn Evolution funktionieren soll. Es ist ein Glaube.

- Es wird schnell emotional - schließlich geht es um die Frage: "Wo komme ich her?" Man kanzelt Andersdenkende schnell ab, stellt sie als dumm, naiv und ungebildet - oder im umgekehrten Fall als wissenschaftshörig, engstirnig usw. hin. Beides kann zutreffen, muss es aber nicht. Es gibt sehr wissenschaftlich denkende Christen und sehr naive Evolutionsanhänger.

- Meine Überzeugung: das Wichtigste steht in den ersten Worten der Bibel: "Am Anfang schuf Gott". Niemand war dabei - niemand weiß, wie Er das gemacht hat. Aber dass die Intelligenz dieser Welt, die Information, die Komplexität und das Leben / Bewusstsein überhaupt entstanden sein soll ohne eine Intelligenz dahinter erscheint mir unlogisch.

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Kommentar von stine2412
16.08.2016, 18:49

MoBruinne, das ist eine sehr sachliche Antwort.

Man kann ja immer wieder fragen: Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Als Evolutionist müßte man erklären können, falls das Ei zuerst da war, warum nur ein Huhn oder ein Hahn daraus schlüpfen konnte. Wie wurde es befruchtet? Wie vermehrte sich  die Gattung? War es ein Huhn, konnte es Eier legen, aber wo war der Hahn? Da nach der Evolutionstheorie ja alles in langen Zeiträumen ablief und dann auch noch auf Zufälle angewiesen war, mußte das Huhn aber lange warten und leben, bis endlich ihr Hahn erschien!!!!

Und so ist es mit fast allen Lebewesen. Wo waren ihre Gegenstücke, die dann auch noch ein anderes Geschlecht haben mußten? Ist es da nicht logischer, intelligenter und auch demütiger, eine intelligente Schöpfung anzuerkennen? Dann kann man als Nebeneffekt auch noch eine große Dankbarkeit empfinden und das ist sehr gut für die Gesundheit -  psychisch und physisch !

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Die Schöpfungsgeschichte der Bibel - eine von vielen - ist doch nur der (unwissenschaftliche, quasi mythologische) Versuch der Menschen (gewesen), sich ihre Entstehung zu erklären. Damals eben mittels Geschichten, später dann - anders - mittels wissenschaftlicher Theorien. 

Die Schöpfungsgeschichte der Bibel passt auch nicht zu den vielen anderen Schöpfungsgeschichten - jede hat ihre eigene Logik. 

Dieser Konflikt war ja das große Thema der Biologen und Geologen im 19. Jahrhundert. Deshalb gab es doch auch diese Rückrechnung, dass die Erde maximal 4000 oder 40.000 Jahre alt sein könnte, wenn man alle Altersangaben der Bibel zusammen nimmt. Was wiederum nicht zu den damaligen geologischen Ergebnissen passte, die dann "umerklärt" wurden, damit das Weltbild wieder stimmte.

In den USA gibt es zudem immer noch Konflikte zwischen Evolutions"anhängern" und Kreationisten, weil die Kreationisten sich nicht erlauben können, die Evolution für möglich zu halten. Sie geben dann ihrer Schöpfungsgeschichte einen wissenschaftlichen Namen "intelligent Design", um sie stärker zu verbreiten (klingt dann wenigstens wissenschaftlich ;-)).

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Die konkrete geschichte der bibel um den Garten eden und die Evolution sind nach meiner meinung nicht vereinbar. Hieße es nur "gott hat den menschen geschaffen" könnte man argumentieren das er die evulution gelenkt habe. Aber da Adam ja direkt aus dem nichts erfschaffen wurde und quasi im garten eden erschien und es somit keine entwicklung gab.

Das vermutlich kannste streichen. Die entsehungsgeschichte des menschen ist ziemlich gut dokumentiert mittlerweile. Inklusive einer nebenläufigen rassen wie dem Neandertahler und eine andere dessen namen ich vergessen habe. Und mit denen sich der Frühe homo sapiens auch vermischt hat.

Viele die die Evulutionstheorie ablehnen scheinen die prinzipien nicht ganz zu verstehen. Und einige davon liegen den irrglauben auf das irgendwann mal ein affe nen fertigen menschen geboren hat. Was  natürlich nen schmarrn ist. Außerdem ist der zeitraum auf dem die Evulution im natürlichen arbeitet relativ unvorstellbar groß. (zumindest beim menschen)

Ein gutes beispiel für de evulution meiner meinung nach ist die Hundezucht. Und aus einem Wolf einen Chihuahua zu züchten sehe ich nicht mehr wirklich als microevulution an.

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Gar nicht, denn der Kreationismus (Glaube der biblischen Schöpfung) basiert auf einer Lüge. Einem Märchen.

Unser ältester Vorfahre war der Australopitecus, ein affenähnliches Wesen, aus dem der Moderne Affe und der Mensch hervorgegangen sein können.

Es ist noch niemals auf unserer Welt eine Art einfach so in die Existenz gestolpert ohne sich aus einer anderen Art entwickelt zu haben. Die Evolution ist inzwischen keine Theorie mehr, sondern erwiesene Tatsache. Sie abzustreiten ist höchst kindisch und weltfremd.

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Kommentar von Waldfrosch4
26.11.2015, 19:28

Kreationsimus meint  nicht , der glaube an die biblische Schöpfung .

Sondern damit wird die wortwörtliche Auslegung der biblischen Schöpfung  gemeint .Also das die Welt tatsächlich in 6mal 24 Stunden erschaffen worden sei.

Nur ein winziger Bruchteil der Christenheit betrachtet das so .Hauptsächlich Evangelikale Kriese aus Amerika kommend .

 

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Immer wieder ein Trugschluss: Gegenüberstellen der A) "Schöpfung",  Ursprung, mit der B) "Evolution" (= Entwicklung, "allmähliche Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation" - Wikipedia). Adam und Eva im AT solltest Du als Symbol betrachten, nicht als Spiegelbild Gottes. Das "Abbild" soll "seine" Tugenden, Vorstellungen, "sein" geistiges "Ebenbild" bedeuten, nicht aber sein physisches Konterfei (niemals die Bibel wörtlich nehmen, sonst gibt es nur noch Mord und Totschlag!).

Schlauköpfige Christen haben diesen Gegensatz schon lange "gelöst": 

Gott habe alles "geschaffen", also auch die Evolution. Die dann untersucht und beschreibt die Entwicklung "seiner" Schöpfungen!

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Hallo ClowdyStorm,

Deine Überlegungen sind völlig richtig! Der Glaube an die Evolutionstheorie und der biblische Bericht über die Erschaffung des Menschen schließen sich gegenseitig aus. Erschaffen ist etwas Grundlegend anderes als sich entwickeln.

Da Evolutionsbefürworter einen Gott von vornherein ausschließen, müssen sie logischerweise nach Erklärungen dafür suchen, wie das Leben entstanden ist und sich dann weiterentwickelt hat. Wenn es tatsächlich so wäre, dass sich das Leben in all seinen Erscheinungsformen allein durch Naturgesetzlichkeiten entwickeln konnte, wäre der Glaube an einen Schöpfer im Grunde überflüssig. Gibt es dafür aber greifbare Beweise, die diese Theorie unzweideutig stützen?

Viele Wissenschaftler behaupten das und stellen die Evolutionstheorie als feststehende Tatsache hin. Diejenigen, die Zweifel daran äußern (wozu auch eine beträchtliche Anzahl Wissenschaftler gehören), werden als unseriöse Ignoranten abgetan. Ohne Zweifel gibt es eine Fortentwicklung des Lebens (Evolution). Diese vollzieht sich jedoch erwiesenermaßen nur innerhalb bestimmter Artgrenzen. In anderen Worten: Durch Mutation und Selektion entstehen keine völlig neue Arten. Mutationen rufen beispielsweise Veränderungen in bereits bestehenden Bauplänen hervor, erklären jedoch nicht deren Entstehung. Ich möchte es an einem Beispiel erklären: Wenn jemand Änderungen an einem bestimmten Musikstück vornimmt, dann entsteht daraus keine völlig neue Komposition. Im besten Fall gelingt ihm eine Variation des Themas (und selbst dazu braucht er ein gewisses Musikverständnis). Ein völlig neues Stück könnte nur durch einen Komponisten entstehen, der zum einen Phantasie besitzt und andererseits mit den Regeln und Gesetzmäßigkeiten der Musik vertraut ist.

Ebenso kann man Veränderungen bestimmter Lebensformen beobachten und nachweisen. Wie diese Lebensformen jedoch entstanden sind, steht auf einem ganz anderen Blatt. Dass die Evolution völlig neue Tierarten hervorbringt (wobei es unterschiedliche Definitionen des Artbegriffes gibt), ist eine Grundannahme der Evolutionsbiologie, bewiesen ist sie nicht.

Ähnlich ist es auch bei der "Art'" Mensch. Gibt es tatsächlich einen Stammbaum des Menschen, anhand dessen sich seine Entwicklung aus dem Tierreich zurückverfolgen lässt? In den Schulbüchern ja, doch bei den Überresten menschlicher "Vorfahren" geht es vielfach um Deutungen und Interpretationen. So hat man z.B. lange geglaubt, in dem sog. Neandertaler einen Beweis dafür gefunden zu haben, dass sich der Mensch aus affenähnlichen Vorfahren entwickelt habe. Heute ist man weitgehend von diesem Standpunkt abgerückt. So hieß es beispielsweise in "New Scientist": "Seit Langem wird die Ansicht vertreten, der Neandertaler sei dem Homo sapiens unterlegen gewesen. Das ändert sich jetzt jedoch, denn nach und nach findet man heraus, dass er Fähigkeiten besaß, die man bisher nur dem modernen Menschen zuschrieb". Experten schreiben ihm inzwischen auch die gleichen mentalen Fähigkeiten des heutigen Menschen zu.

Es gibt heutzutage zwar eine breite Palette von Fundstücken, doch fehlt in vielen Fällen die eindeutige Zuordnung: menschenähnlicher Vorfahr oder Affe. So ist also das, was in dem Bericht der Bibel über die Erschaffung des Menschen gesagt wird, keineswegs überholt. Wer etwas anderes behauptet, der folgt eher einer weltanschaulichen Überzeugung als eindeutigen Tatsachen.

LG Philipp

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Eines fällt mir immer wieder auf bei Fragen zum Thema Schöpfung des Menschen durch Gott:

Wieso denken eigentlich die meisten, daß es bei dem Begriff "Abbild" um materielles wie den Körper geht?

Gott ist Geist. Inwiefern kann etwas körperliches das genaue Abbild von etwas geistigem sein?

Die Evolution befasst sich, wenn überhaupt, nur am Rande mit sowas wie Intelligenz und Verstand. Bei der Evolution geht es eigentlich immer nur um Genetik und somit körperliches.

Man kann doch Äpfel nur bedingt mit Birnen vergleichen.

Und wenn es um die Erschaffungsgeschichte von Eva geht: Was passierte wohl, als die erste Zelle sich geteilt hat, denn wirklich anderes als daß etwas "neues" und artverwandtes aus der Seite von etwas bereits vorhandenem herausgenommen wurde????

Die Schöpfungsgeschichte der Bibel ist in sinnbildlicher Sprache verfasst.

Nur Dummköpfe nehmen das absolut wortwörtlich. Und diese Dummköpfe erkennen ebenfalls nicht, daß es in der Geschichte vom Paradies und Sündenfall um was ganz anderes geht. Weil sie nicht alles davon lesen.

warehouse14

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Die Evolutionstheorie ist der Versuch, die Welt und die Entstehung der Lebewesen ohne einen Schöpfergott zu erklären. Dabei geht es darum, dass neue Arten durch natürlich Selektion (Auslese) entstehen, indem sich die stärkeren bzw. besser angepassten Arten durchsetzen. Durch den Tod bestimmter Arten entstehen also neue Arten, die anpassungsfähiger sind. Irgendwann soll dann der Mensch entstanden sein.

Die Bibel lehrt genau das Gegenteil. Es gibt einen allmächtigen Schöpfergott, für den es kein Problem war, die Erde in ein paar Sekunden, 6 Tagen oder einer Billion Jahre zu erschaffen. Nach dem Schöpfungsbericht hat er sich für eine 6-Tage-Schöpfung entschieden, das die Bewertung "sehr gut" erhielt: "Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag" (1. Mose 1,31). Es gab in dieser Schöpfung kein Leid und keinen Tod.

Die ersten Menschen haben am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Die Bibel sagt ganz klar, dass der Tod durch Adam in die Welt kam und nicht schon vorher da war (das ist der große Unterschied zur Evolutionstheorie): "Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben" (Römer 5,12).

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Sehr empfehlenswert zum Thema sind Texte von "Wort und Wissen" und Vorträge und Bücher von Prof. Dr. Walter Veit oder Prof. Dr. Werner Gitt, z. B.:

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ui habe grade gehört wie sich Darwin im Grab umgedreht hat und und gefühlt wie unser lieber herrgott aus allen wolken gefallen ist....

ne mal ehrlich wenn das keine scherzfrage ist: wie kommst du bitte drauf das die beiden sachen was miteinander zu tun haben könnten?

um es aus einer schlichten wissenschaftlichen Betrachtugnsweise erläutern zu düfen: Der mensch hat schon immer nach einem Grund der Existenz gesucht, woltle eine erklärung fürs Leben und denn Sinn dahinter. Früher wurden dahin gehend keine großen nachforschungen angestellt und so hat man es sich einfach mit etwas übernatürlichem erklärt ( Religionen) in der moderne dann konnte man aber konkretere nachforshcungen erstellen und hat so dinge wie die evolutionstheorie (welche nebenbie bemerkt in extremen gegensätzen zur bibel steht) aufstellen können und diese auch wissenschaftlich weiter verfolgen können.

LG

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Kommentar von Werwolf1608
26.11.2015, 00:46

kleiner Nebenfakt: Darwin hat das seelisch total mitgenommen als er immer mehr merkte, dass seine Funde und Theorien seinen Glauben an Gott in Frage stellen.

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Kommentar von AppleTea
26.11.2015, 01:12

und noch was: Wir gehören ebenfalls zu den Menschenaffen. demnach können wir gar nicht von affen abstammen.. wir sind ja welche.

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Wie passen die beiden zusammen?

Gar nicht. Das eine ist eine Phantasiegeschichte, das andere Wissenschaft. Genauso könntest Du fragen,  wie es zusammen passt, dass Harry Potter auf Besen reiten kann, Dein Staubsauger aber nicht mal einen Hüpfer machen kann.

Die Entwicklung des Lebens ist in ihren Grundstrukturen in der Evoltuionstheorie beschrieben. Es gibt keinerlei vernünftige Zweifel daran.

Es gibt tausende Bücher, Belege, Fossilien, Erklärungen und Wissenschaftler, die hier als Quelle zur Verfügung stehen.

Für den Schöpfungsmythos gibt als Quelle ein Buch. Ein einziges Buch. Und das, was wir darin lesen, steht augenscheinlich im Widerspruch zu dem, was wir direkt und unmittelbar in der Natur sehen können.

Wenn es nun so wäre, das unser Inneres mit Lehm gefüllt wäre, würde mir das zu Denken geben. Statt dessen haben wir ein selbstreplizierendes, überaus komplexes System aus Zellen verschiedenster Ausprägung. Wir haben einen embryonalen Entwicklungsprozess, in dem wir verschiedene Stadien unserer Entwicklung zum Homo Sapiens direkt erkennen können, z.B. Kiemenbögen, Schwanzansatz.

Es ist also eine grundlegende Frage, ob man sich mit der Realität befassen möchte oder sich ein Stück Literatur zur Welterklärung her nimmt.

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Die Evolutionstheorie ist anders als ihr Name zu deuten lässt keine Theorie sondern ein bewiesener Wissenschaftlicher Fakt.

Die Geschichte der Bibel war der versuch der Menschen vor vielen hunderten von Jahren sich die Entstehung der Menschheit zu erklären. So wie du aus allerlei Länder verschiedene Stämme hast die verschieden Ansätze dazu haben. Die Nordischen Völker mit ihrem Lebensbaum. Griechen mit Göttern und Titanen. Eingeborenen Stämme mit Naturgeistern etc.pp.

Hier zur Evolution ein schön verständliches Video:



Das bedeutet nicht das du nun deinen Glauben verlieren musst. Auch wenn ich persönlich nicht an etwas wie einen Gott glaube, weil ich denke das Religionen von Mächtigen Menschen geschaffen wurden um über Ehrfurcht und Angst den Massen gewisse Grundregeln des Zusammenlebens beizubringen, damit eine Zivilisation entstehen kann, könnte es genauso gut sein das der Urknall an sich und somit alle Existenz von einer Macht aus einer höheren dem Menschen unbekannten Dimension ausgegangen ist. 

Oder das dieser Gott auf andere Art in die Existenz eingreift als bisher angenommen. Es gibt immerhin noch viele Dinge die der Mensch nicht versteht, wie Etwa Dunkle Materie und Dunkle Energie, die den Überwiegenden Teil unseres Universums ausmachen und sich auf selbiges auswirken, jedoch die Kraft an sich noch nicht gemessen werden kann, da uns das Wissen und die Geräte dazu fehlen.

Viel Spaß beim philosophieren.

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Kommentar von ClowdyStorm
26.11.2015, 00:56

wobei die Evolutionstheorie eben kein Handfester beweis ist, sondern eine theorie. Sie gilt dann so lange, bis sie entweder entkräftet sind,durch empirischen Gegenbeweis, oder bis sich eine bessere und/oder verfeinerte Theorie durchsetzt. Was die Geschichte der Menschen in der Bibel angeht, naja, da stimmt was nicht.

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Kommentar von ichdergeist21
26.11.2015, 01:02

Die Evolutionstheorie ist ein wissenschaftlich erwiesener Fakt? Seit wann?

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Naja, beides könnte schon zusammenpassen, der Mensch und der Auffe haben einen gemeinsamen Stammbaum. Soweit alles noch wissenschaftlich belegbar. Aber jetzt entwickelt sich der Mensch plötzlich sehr schnell weiter, ohne einen tatsälichen Grund. Hier kommt die Bibel ins Spiel. Die Geschichte macht Sinn, wenn wir das maß aus moderner Sicht betrachten: Aus einer Rippe wurde EVA gemacht. Im Knochenmark liegt die DNA. Und wenn wir Gott nun mit extraterrestischem Raumfahrer übersetzen, dann würde die Bibel ganz klar aussagen, daß die Mensvhheit durch eine Genmanipulation von Außerirdischen entwickelt wurde. Diese Theorie würde auch zu vielen anderen merkwürdigkeiten und Geschichten passen. Zum Beispiel der Geschichte von Mischwesen aus Mensch und Tier. Dem Bericht über die Zerstörung von Sodom und Gomorra.

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Hallo ClowdyStorm,

genau dieselbe Frage habe ich hier versucht, wirklich ausführlich zu beantworten, schau doch mal rüber:

https://www.gutefrage.net/frage/wie-ist-die-evolution-mit-der-lehre-der-grossen-abrahamitschen-religionen-christentum-und-islam-vereinbar?foundIn=answer-listing#answer-178813295

Es läuft darauf hinaus, dass die Frage "Glaubst Du an Gott oder an die Evolution?" schlicht ein Kategorienfehler ist. Hier werden zwei Dinge als Gegensätze dargestellt, die keine sind.

Grüße

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Das passt gar nicht zusammen Das eine ist Religion, das andere ist Wissenschaft.

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Irgendwas müssen solche Menschen ja sagen (Ps.53,2).

Die Verführung (2.Kor.4,4; Eph.2,2) ist eben von unserem "Chefpsychologen" erdacht (Offb.12,9).

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Grundsätzlich passt das schon zusammen:
In der Bibel steht, dass Gott zuerst die Himmelskörper, dann das Wasser, dann die Pflanzen, dann die Tiere und dann die Menschen schuf. Das ist auch der grobe Ablauf aus wissenschaftlicher Sicht.
Ausserdem:
Es ist richtig das Mensch und Affe einen gemeinsamen Vorfahren haben, aber das heißt noch nicht dass alle unsere Vorfahren auch der Bezeichnung Mensch würdig sind. Das hat man doch irgendwann einfach mal so festgelegt. Also ergeben sich für mich eher die Fragen: Wo ist die Grenze zwischen Mensch und Tier?

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Kommentar von Eirene2007
26.11.2015, 08:49

Der Mensch ist ein Tier... Guckt unsere DNA an guckt die DNA der Tiere an. Guckt unser Skelett an und vergleicht und findet unheimlich viele Gemeinsamkeiten mit den Skeletten anderer Tiere. Es gibt keine Grenze zwischen Mensch und Tier... lediglich unser Gehirn ist hochentwickelt!

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Kommentar von uteausmuenchen
26.11.2015, 12:02

Die Reihenfolge passt keineswegs. Die Sonne kommt nach den Pflanzen dran. Ließ es noch mal nach.... In den Texten ist nichts, was man sich nicht zusammenreimen könnte. Dass der Boden vor den Pflanzen kommen muss, ist jetzt soooo schwer nicht zu erraten. ;-)

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Kommentar von Linguino
26.11.2015, 16:52

Das ist falsch: Genesis, 1, 3 Und Gott sprach: Es werde Licht und es war Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. Dieser Abschnitt deutet eindeutig auf die Existenz der Sonne hin. Und erst weit später wird dir Entstehung der Pflanzen beschrieben: Genesis,1,11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Samen ist. Und es geschah so. Die Pflanzen entstanden also eindeutig nach der Sonne. Ich bin also etwas verwirrt, was mit diesem Kommentar gemeint ist. @uteausmuenchen Natürlich ist der Mensch mit dem Tier unglaublich stark verwandt. Dass heißt, aber nicht, dass ein Mensch ein Tier ist, sonst würde er nicht Mensch heißen, selbst wenn ihn nur seine Intelligenz abheben würde.

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Kommentar von Linguino
26.11.2015, 16:53

@Eirene2007

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Kommentar von Linguino
29.11.2015, 12:16

@Eirene 2007 Gott hat das Pferd als Pferd geschaffen, darum ist es ein Pferd. Das Pferd ist aber ein Tier, denn es wurde vor dem Menschen geschaffen. Wieso ist das ein schwaches Argument? Wir sind nunmal keine Tiere, die nur mit einem Fell in der Natur bei Wind und Wetter sind, herumgrunzen und uns das nächste zum Essen nehmen, dass uns vor die Schnauze kommt. Kein Tier erreicht alle menschlichen Kompetenzen! Kein Tier kann je unter Menschen gleichwertig sein! Wir sind die Krone der Schöpfung! Das hat der Mensch schon früh erkannt, deshalb gibt es z.B. im Deutschen das Phänomen, dass alle Tiere fressen, der Mensch aber isst. D.H. nicht, dass wir alle anderen Lebewesen, die Gott für diese gute Welt geschaffen hat, verachten sollen. Ich definiere es so, dass ein Tier all das ist, was Gott am fünften Tag geschaffen hat.

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Das passt garnicht zusammen.

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Die "Evolutionstheorie" stammt vom "Gott dieser Welt" (Offb.12,9), welcher die Menschen hasst (2.Kor.4,4).

Unser "ewige Schöpfer" gründete das Universum, um Seinen Kindern (1.Joh.3,1) Lebensraum für die Ewigkeit zu schaffen (1.Mose 1,1-2,2).

Dass wir so aussehen wie "Gott" ist richtig, denn die "menschlichen Väter" sehen uns auch ähnlich (1.Mose 1,27; Joh.14,9).

Glauben wir lieber unserem ewigen Vater (Jes.45,22), dann werden wir Gottes Reich ererben (Jak.2,5).

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Der Mensch wurde laut Bibel nach Gottes Ebenbild erschaffen,

“Als Mann und Frau schuf er sie”(Gen 1,27)

Daraus können wir wohl schliessen dass Gott, kein Mann und keine Frau ist .Es geht hier auch  eher darum wie Gott als Wesens ist : 

Geist,Ewig und  Vernunft  .

Und so ist dann folglich wohl auch der Mensch beschaffen.

Die Geschichten in Genesis haben  keinen Anspruch naturwissenschaftliche Reporte der Entstehung der Menschen zu sein .

Zu mindestens nicht nach dem christlichen Schriftverständnis .

Es geht bei Adam und Eva eher Eine Aussage über die Beziehung zwischen Gott und Mensch .Dass zudem das was gut und Böse ist bereits  festgelegt ist und dass der Mensch zu seinem eigenen  Wohl daran nicht rütteln solle .

Oder dass der Schöpfer und die Schöpfung nicht identisch ist .Wie es etwa in andren Rligionskonzepten geglaubt wird.

Wie die Welt konkret im Detail erschaffen worden ist ,können Christen getrost der Naturwissenschaft überlassen.

Genau so macht seriöse Naturwissenschaft auch kein Aussegen darüber ob es Gott gibt oder nicht .

Daher ist Evolution und Schöpfung auch kein unvereinbarer Gegensatz.

Es sei denn man ist Kreationist oder Evolutionist .

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Kommentar von Kuppelwieser
28.11.2015, 21:45

Dazu will ich nur sagen dass die Bibel allenfalls teilweise als Geschichtsbuch zu gebrauchen ist, wenn man davon absieht, dass vieles darin, nach den Gesetzen der Logik weniger glaubhaft ist, als z. B. in der Nibelungensage!

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Entweder du glaubst dem "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) mehr als unserem ewigen Vater (Jes.45,22) oder "garnichts" (Ps.53,1-2).

Wer unserem Schöpfer glaubt, wird gerettet (Röm.6,23). Wer "nichts" glaubt oder dem "Verführer (2.Kor.4,4; 2.Kor.11,14), wird auch in Gottes Reich kommen bei deren Wiederauferstehung (Offb.20,5) und wird dann "gerichtet" werden (Offb.20,15).

Satan wird bei Jesu Rückkehr ins Gefängnis kommen (Offb.20,2) und 1000 Jahre niemand verführen können.

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