evolutionstheorie von darwin?!

...komplette Frage anzeigen
Support

Liebe/r claudihaass1996,

Du bist ja noch ganz neu hier.

gutefrage.net ist eine Ratgeber-Plattform und kein Hausaufgabendienst. Hausaufgabenfragen sind nur dann erlaubt, wenn sie über eine einfache Wiedergabe der Aufgabe hinausgehen. Wenn Du einen Rat suchst, bist Du hier an der richtigen Stelle. Deine Hausaufgaben solltest Du aber schon selber machen.

Bitte schau doch noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy und beachte dies bei Deinen zukünftigen Fragen. Deine Beiträge werden sonst gelöscht.

Vielen Dank für Dein Verständnis!

Herzliche Grüsse

Bea vom gutefrage.net-Support

6 Antworten

Also liebe Claudihaas xD :D Muss kurz in meinem Gedächtnis rumkramen, hatte das Thema lange nicht mehr :D Also, es gibt ja 2 verschiedene Evolutionstheorien.Die erste ist von Lamarck.Ich will es dir an einem Beispiel erklären und zwar nehme ich die Giraffe.Die Giraffe frisst Pflanzen.So, die Pflanzen liegen aber sehr hoch, deshalb hat die Giraffe ein Bedürfnis sich anzupassen, denn sonst käme die Giraffe nicht an ihre Nahrung und würde zwangsläufig sterben.Und um an die Nahrung zu kommen, muss sich die Giraffe weit nach oben strecken.Von Zeit zu Zeit wird der Hals immer länger, da der Muskel sich dann stärker ausbildet.Du kannst dir das vorstellen, wie die menschliche Muskulatur: Trainiert man die Armmuskeln regelmäßig, so wird dein Arm von Zeit zu Zeit muskulöser und stärker.Und da die Giraffe nun einen längeren Hals besitzt, wird dieses ''erworbene Merkmal'' weitervererbt.Unddie Kinder der Giraffe werden auch lange Hälse haben.

Die zweite Evolutionstheorie ist von Darvin, tut mir leid, dass ich so abgeschweift bin :D : Alle Lebewesen haben einen Ursprung und jede entwickelte Art hat Unterarten.Nun ''wählt'' (Selektion) die Natur aus, welche Lebewesen bessere Merkmale besitzen, die können dann folglich überleben und die Anderen sterben aus, weil sie nicht an die Natur angepasst sind.Die stärkeren überleben sozusagen ! Und die Lebewesen mit den besseren Merkmalen zeugen Nachkommen.Die schwächeren bzw. schlechteren Merkmale sterben mit der Zeit aus.

Machts gut ne :D

F3ROX 01.04.2012, 18:24

Frag nach, wenn du etwas nicht verstehst :D

0

Darwins Evolutionstheorie

Bis in das 18. Jhd. hinein war man davon überzeugt, dass es keine Veränderung der Tiere (Arten) und des Menschen gegeben hätte.

Alle Arten, die es zum gegenwärtigen Zeitpunkt gab würden schon von Anfang an bestanden haben.

Eine Weiterentwicklung wurde deshalb ausgeschlossen.

Darwin jedoch stellte aufgrund seiner umfangreichen Beobachtungen fest, dass diese Unveränderlichkeit der Arten nicht haltbar wäre.

Er stellte deshalb die These auf, dass alle heute lebenden Arten eine Folge eines langen Entwicklungsprozesse wären.

Diese Entwicklung führte er auf folgende Ursachen zurück:

a) Kampf ums Überleben (Dasein)

b) Nur die besten angepassten Lebewesen hätte die Chance auf Überleben besessen.

c) Natürliche Auslese führt zur Veränderung der Arten, bzw. bringt neue Arten hervor.

Folglich hätten alle Lebewesen einen ähnlichen oder gemeinsamen Ursprung und haben sich aufgrund der genannten Gründe verschiedenartig entwickelt.

Auch der Mensch würde ein Produkt dieses Entwicklungsprozesses sein und würde deshalb von tierischen Vorfahren abstammen.

Gleichzeitig ging er jedoch davon aus (im Gegensatz zu vielen heutigen Wissenschaftlern), dass** weder die Materie, noch das Leben ein Produkt des Zufalls gewesen wären, sondern ihre Existenz würden sie einem schöpferischen Wirken verdanken.**

Zeitlebens hat er eine atheistische Evolution ausgeschlossen.

Daisyfield 03.04.2012, 15:43

Zeitlebens hat er eine atheistische Evolution ausgeschlossen.

Es gibt keine "Atheistische Evolution", sondern nur Evolution.

0
DarkSepia 06.04.2012, 00:27
@Daisyfield

Es gibt keine "Atheistische Evolution"

Ich denke, er meinst sowas, wie die atheistische Gravitation, die Newton angeblich auch ausgeschlossen hat, weil er sie für den Atem Gottes oder sowas hielt. Private Meinung ohne wissenschaftliche Relevanz. Aber für Referate an der schule brauchbar, sofern man genügend Zeit hat.

0

das haben wir auch grad im unterricht :) Also:

Charles Darwin war einer der ersten wissenschaftler der um die welt reiste! Auf seiner 5 jährigen reise endeckte er 13 vogelarten! und er fand die erste feder von dem Archyopteryx! ( ein Brückentier ( mischung zwischen reptil und vogel) )

Ich hoffe ich konnte dir helfen! LG :)

claudihaass1996 01.04.2012, 18:05

alles klar ! :) und dann? also wie geht´s weiter mit der Theorie?

0
frank1968 02.04.2012, 12:09
@RealBunnysLove

Du hast nur vergessen, vom Zwergmammut zu erzählen, das Darwin als Geschenk für seine Tochter mitgenommen hat, und dessen Fell ihn dann darauf gebracht hat, dass Schnecken und Geranien die gleichen Nervenbahnen besitzen.

0

Darwin entdeckte die natürliche Auslese (Selektion) als Triebfeder der Evolution.

Wann ist das Refrat und was verstehst du daran nicht?

ich denke, dein Bio-Buch kann das.

claudihaass1996 01.04.2012, 17:59

da wir gerade ferien haben und ich es nicht mit habe ist es ein problem.

0
Ayaletta 02.04.2012, 13:31
@claudihaass1996

Lebenslauf:

Charles Robert Darwin wurde am 12. Februar 1809 in Shrewsbury (England) geboren. Er war das 5. Kind einer wohlhabenden und gebildeten Landarztfamilie. Nach einer weniger erfolgreichen Schulzeit begann Darwin auf Wunsch seines Vaters Medizin zu studieren. Nach zwei Jahren jedoch brach er dieses Studium ab und studierte Theologie, beschäftigte sich aber nebenbei intensiv mit Biologie und Geologie.

Mit 22 Jahren wurde ihm durch hilfreiche Vermittlung das attraktive Angebot gemacht an einer Forschungsexpedition rund um die Welt teilzunehmen. Darwins Aufgabe bestand darin, die unterwegs angetroffenen Lebewesen zu studieren und registrieren. Schliesslich erreichten sie die Galápagosinseln. Diese waren fast völlig sich selbst überlassen, was sie zum idealen Forschungsort machte. Die Flora und Fauna dieser Inseln hinterliessen bei Darwin einen bleibenden Eindruck. Schon 1845 kam er zu der Ansicht, dass sich alle dort anzutreffenden Finkenarten aus einer einzigen Stammart entwickelt haben.

Wieder in England angelangt heiratete er 1839. Im selben Jahr veröffentlichte er sein erstes Buch, ein Reisebericht der Expedition.

Entwicklung bis zu Darwin:

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts sah man keinen Grund an der Unveränderlichkeit der Arten zu zweifeln. Damals war man vom biblischen Schöpfungsbericht überzeugt. Das heisst, dass Gott die Welt in sieben Tagen erschaffen hat und alle Lebewesen bereits bei der Schöpfung in der heutigen Form existierten, sich also im Laufe der Zeit nicht weiterentwickelt haben. Wenn man bedenkt, dass ein Mensch während seines Lebens keine Veränderungen der Arten feststellen kann, ist es verständlich, dass die Menschen dies glaubten. Darwin erntete für seine Theorie nicht nur grosses Interesse, sondern auch scharfe Kritik. Er wurde verhöhnt und verspottet, vor allem von christlichen Wissenschaftlern und Theologen. Es dauerte Jahrzehnte bis seine Theorie anerkannt wurde.

Baptiste de Lammarck (1809):

Die Giraffe lebt bekanntlich in Afrika, wo die Böden dürr und graslos sind. Deshalb ist sie gezwungen, Laub von hohen Bäumen zu fressen. Dafür waren aber ihre Vorderbeine zu kurz. Um die Blätter dennoch erreichen zu können, stand die Giraffe auf die Hinterbeine und streckte ihren Hals bis er schlussendlich länger wurde. Lammarck war der Ansicht, dass stark genutzte Körperteile besser ausgebildet werden und dass die im Laufe des Lebens erworbenen Eigenschaften an die Nachkommen vererbt werden.

Darwin (1859):

Im Gegensatz zu Lammarck war Darwin der Überzeugung, dass solche Eigenschaften wie lange Hälse angeboren sind und nicht erworben werden. Die Veränderung der Arten kommt dadurch zustande, dass nur die langhalsigen Giraffen überleben (die anderen verhungern).

Theorie: Nach der Forschungsexpedition entwickelte Darwin mit Hilfe der Aufzeichnung, die er damals gemacht hatte, die folgenden Thesen:

  mehr Nachkommen als zur Erhaltung der Art nötig ist

à Kampf ums Überleben („struggle for life“) beschränkte Ressourcen à nur die am besten angepassten Individuen überleben („survival of the fittest“) Nachkommen eines Elternpaares variieren in ihren Merkmalen, haben aber gewisse Merkmale von ihren Eltern geerbt à die natürliche Auslese („natural selection“) führt zur Veränderung der Arten

Folglich haben alle Lebewesen einen ähnlichen Ursprung und haben sich durch diese Auslese verschieden entwickelt. Auch der Mensch ist ein Produkt dieser natürlichen Evolution, er stammt also von tierischen Vorfahren ab. Heutzutage lässt sich diese These anhand Ähnlichkeiten am Knochenbau und den Enzymen usw. belegen. Man kann auch ungefähr berechnen, wann wir mit welchen Tieren einen gemeinsamen Vorfahren haben:

v Mit Affen vor 25 v Mit Hühnern vor 280 v Mit Fischen vor 490 v Und mit Insekten vor 750 Millionen Jahre

Wir sind sogar mit der Bäckerhefe verwandt. (Also ein bisschen mehr Respekt beim Brotbacken!!!) Corina und Nicole ß TOP

http://www.gymmuenchenstein.ch/stalder/klassen/sa/rev_d/darwin.htm

0

Was möchtest Du wissen?