Evolutionstechnisch möglich das irgendwann etwas besser als der Mensch wird?

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14 Antworten

Für den Menschen besteht die theoretische Möglichkeit, dank seiner Intelligenz auch seine körperlichen Merkmale zu verbessern.

Praktisch dürfte diese Möglichkeit jedoch ausgeschlossen sein, weil die Verwirklichung des Ego eine Verschlimmbesserung in der Weise erzwingt, daß der Mensch dann nicht an natürliche Gegebenheiten angepaßt wird, sondern daß die natürlichen Gegebenheiten an kurzlebige Begehrlichkeiten angepaßt werden.

Daß es eine ganz andere Spezies irgendwann besser macht als der Mensch, halte ich für unwahrscheinlich. Die notwendige Arbeit für ein Funktionieren von allem erfordert eine zusammengehörige Gesellschaft.

Genau in diesem Punkt zeigt das Tierreich, daß überall dort, wo Arten eine soziale Gemeinschaft bilden, entweder der Unfrieden Programm ist oder Einseitigkeiten mindestens die Grundlage der Artenvielfalt verzehren und so schon dem Gesamten die für den Selbsterhalt benötigten Resourcen  schmälern.

Der möglichst langandauerende Selbsterhalt des Ganzen kann deshalb meiner Ansicht nach nur durch einem ständigen Wechsel quer durch das Ganze erfolgen, begleitet von ständiger Neuentstehung von Arten und ständigem Verschwinden anderer Arten.

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Es ist durchaus denkbar, dass eine große Katastrophe, die den größten Teil der Menschheit wegputzt, als Auslöser für einen evolutionären Sprung dienen könnte, an dessen Ende deutlich mehr Intelligenz rauskommt, als bereits vorhanden ist.

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Zuerst mal geht es nicht um den "Stärksten", sondern um den am besten Angepassten.

Zweitens gibt es nun mal Zeiten, wo der Selektrionsdruck niedrig ist, wie heutzutage hierzulande, und Zeiten, wo er hoch ist, wie in Krisenzeiten.
Und wenn man die vielen Menschen betrachtet, die sich rein aus Unvorsicht, Übermut oder schlicht aus Dummheit auf dem Leben befördern, ist die Evolution auch hierzulande und heutzutage wirksam.

Weiterhin sollte man den Menschen nicht als besser bezeichnen.
Klar hat der Mensch einzigartige Fähigkeiten, aber die Menschen sind sich ja nicht mal einig, ob das gut ist.

Auf lange Sicht gibt es immer einige Tiergruppen, die sich in Richtung "Steigende Intelligenz" entwickeln.
Während andere paralle dazu ihr letztes bisschen Hirn wegoptmieren, wie Muscheln oder Parasiten.

Jedenfalls liegen die Vorteile von Intelligenz auf der Hand, genau wie die der absoluten Dummheit.

Mit dem Menschen vergleichbare Intelligenz (also nicht extrem weit entfernt) hat sich ja im Tierreich mehrfach unabhängig voneinander entwickelt.
Unter den Säugern bei Primaten, Delphinen und evtell. Elefanten.
Unter den Vögeln bei Rabenvögeln und Papageien.
Sogar Tintenfische sind zeimlich intelligent, wenn man die näheren Verwandten, Muscheln und Schnecken, als Vergleich nimmt, sogar sehr intelligent.

Es gibt etliche Tiere, die ein Selbstbewusstsein haben, sich also im Spiegel erkennen. Und sich ausgeklügelte Stategien überlegen, andere auszutricksen und anzulügen.
Das wird so weitergehen, wahrscheinlich.
Vielleicht gibt es irgendwann Vögel, die eine Kultur und Zivilisation vergleichbar der unseren haben.

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Bitte kläre uns zunächst über deine Hintergedanken auf:

  • Wie kommst du zu der Annahme, der Mensch sei allen anderen Arten überlegen, während täglich tausende Menschen von primitivsten Bakterien getötet werden?
  • Wie kommst du zu der Annahme, verschiedene Arten seien besser oder schlechter, wo sie doch total unterschiedlich sind?
  • Wie kommst du zu der Annahme, der Mensch sei das Beste, wo er doch weder fliegen noch tauchen kann?
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Der Mensch steht nicht allein an oberster Stelle.
Jedes Lebewesen, das heute existiert steht an oberster Stelle, denn diese Lebewesen haben sich über die Zeit entwickelt und sich gegen viele andere Arten behauptet.
Der Mensch ist in seiner Weise an die Natur angepasst wie viele Tiere in ihrer Weise.
Kann ein Mensch unterwasser Leben? Sich frei bewegen und sich von dem, was das Wasser gibt ernähren?
Wer sagt denn also nicht, dass der Hai, irgendein Fisch oder Seestern dem Menschen überlegen ist?

Falls du meinst, ob ein anderes Lebewesen alle anderen, und damit auch uns dominieren wird:
Nein, dafür würden wir schon sorgen.

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Kommentar von rlstevenson
06.09.2016, 15:55

Ich bin mir nicht sicher, ob uns nicht letztendlich doch die Stechmücken dominieren...

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Naja. Nur aus unserer Sicht sind wir "die Besten". Die Evolution ist aber nie abgeschlossen.

Theoretisch wäre es möglich, dass wir irgendwann "überholt" würden. Aber ich glaube, dass der Mensch dafür zu egoistisch ist. Wir würden uns die Tiere, die unsere Position anfechten untertan machen und ausnutzen.

Wenn es also Gebiete auf der Erde geben würde, in denen der Mensch keinen Einfluss hat wäre das also sicher wahrscheinlicher.

Das alles sind natürlich rein theoretische Überlegungen. Die Evolution ist zudem extrem langsam.

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Naja, die Umwelt verändert sich doch konstant. Selbst ohne Mitwirken der Menschen ändern sich die Temperaturen und das Klima. Ab und zu ändert sich das Magnetfeld, hier und da bricht ein Supervulkan aus oder fällt ein dicker Meteorit auf die Erde. Das Leben auf der Erde wurde 4 Mal nahezu vollständig ausgelöscht.

Die Klimaveränderung, die gerade anfängt, wird erhebliche Auswirkungen haben. Selbstverständlich wird es Kriege um Ressourcen geben, Länder werden verwüsten, Küstenregionen versinken. Natürlich wird ein Großteil der Menschheit das nicht überleben, zumindest wenn der Klimawandel wie prognostiziert seinen Lauf nimmt.

Es ist naiv zu meinen, daß der Mensch immer weiter so wursteln können wird. Es reicht ja schon eine Edidemie á lá Pest oder spanische Grippe, um ein Großteil der Menschheit hinzuraffen.

Daher wird auch die Evolution weitergehen. Der Angepasstere überlebt. Oder der der Schwein hat.

Als die Dinosaurier ausstarben, sah der Vorfahr des Menschen so ähnlich aus wie heute eine Ratte. Ist 65 Millionen Jahre her. Lange Zeit für den Menschen, für die Evolution und die Erdgeschichte aber nicht.

Vor 3 Milliarden Jahren hat das Leben auf der Erde begonnen. In 4 Milliarden Jahren wird das Wasser auf der Erde verdampft sein, weil sich bis dahin die Sonne so stark aufgebläht haben wird. In 8 Milliarden Jahren wird die Sonne die Erde verschlucken. Kann noch einiges passieren in der Zeit.

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Definiere "besser".

Evolution kann niemals abgeschlossen sein, nicht einmal bei Verzicht auf geschlechtlicher Fortpflanzung.

Darwin schrieb nie davon, dass der "Stärkste" gewinnt, sondern dass der an besten Ausgestattete überlebt.

Was evolutionäre Fitness betrifft, sind uns die Krokodile weit überlegen. Von Insekten will ich gar nicht erst anfangen.


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Kommentar von Keehh
06.09.2016, 15:48

beim Mensch kann sich abe so nach Darwin nichtmehr viel tun. Da eben alle durch kommen.

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Theoretisch alles möglich
Aber: in der derzeitigen Situation ist der Mensch an der Spitze in der Lage andere Spezies daran zu hindern ihn auf der Evolutionsleiter zu überholen
Für mich einzig mögliches Szenario wäre ein beinahes bis völliges aussterben des Menschen und erst dann wäre genug "Platz" für eine andere Spezies sich über unseren Stand hinaus zu evolutionieren

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Kommentar von rlstevenson
06.09.2016, 15:53

"Über unseren Stand hinaus" - das klingt, als würde sich da jemand als besonders hochstehend begreifen. Ich möchte Dich nicht enttäuschen, aber wir sind gar nicht so fit im evolutionären Sinne.

Evolution ist auch keine "Leiter", bei der es ein Oben und ein Unten gibt. Evolutionär erfolgreich ist der, der nicht ausstirbt. So einfach ist das.

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Kommentar von Dave0000
06.09.2016, 16:26

"Über unseren Stand hinaus" - das klingt, als würde sich da jemand als besonders hochstehend begreifen.

-welches Tier wäre heute in der Lage mich zu fressen, einzusperren oder gar so zu formen wie es mich haben will?
Ich jedoch werde gleich Kuh Schwein und Hähnchen auf den Grill schmeißen
Tatsächlich sehe ich mich "hochstehend"

Ich möchte Dich nicht enttäuschen, aber wir sind gar nicht so fit im evolutionären Sinne.

-welches dir bekannte Lebewesen ist denn Fitter als der Mensch im evolutionären Sinne?
Nur weil Delfine zB gewisse Dinge besser machen als der Mensch ,hindert mich das nicht daran die Dinger in Dosen abzupacken sollte es eng von denen geben

Evolution ist auch keine "Leiter", bei der es ein Oben und ein Unten gibt.
Oben unten
Vor oder zurück
Ist doch bloß kleinkariert
Wir sind auf der Evolutionsleiter nach oben geklettert
Und siehe man sich den Menschen vor 10000 Jahren an bis heute ist das unabstreitbar denn wir leben länger , sind intelligenter geworden und sind in vielen Bereichen einfach die einzig bekannten Wesen die diese Dinge tun

Evolutionär erfolgreich ist der, der nicht ausstirbt. So einfach ist das.

-ja so einfach....
So einfach ist es aber nicht ...
Erfolgreich ist der der sich anpasst
Zumindest so laut Darwin

Das macht der Mensch sehr gut
Und dadurch sind wir theoretisch in der Lage jede andere Spezies wenn wir wollen auszurotten oder uns zu formen wie wir wollen
Man muss nicht alles gut heißen
Aber ich hab wenig sorge das uns evolutionär jemand überholt

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Kommentar von Dave0000
06.09.2016, 16:53

Natürlich haben einge Spezies wie Insekten oder auch die crocos diverse Vorteile uns gegenüber
Diese machen Sie uns jedoch evolutionär nicht überlegen
Denn du betrachtest das nur von der einen Seite
Ich habe noch keine Mücke gesehen die 100 wurde
Und kein croco das ne Niere für ein anderes gespendet hat
Und erst recht keinen Wurm der so wie der Mensch den Überblick über das Geschehe auf der Welt hat

Alles in allem
-Wir stehen an der Spitze der Nahrungskette
-Wir sind die offensichtlich schlauste und geschickteste Spezies
-und auch wenn Kakerlaken und Mücken noch nach uns da sein werden, haben wir in unserer relativ kleinen Zahl doch mehr an diesem Planeten geformt als jeder andere und dabei die größten entwicklungsschritte gemacht
Wir sind die mächtigste und einflussreichste Spezies auf diesem Planeten
Und wäre das ein Spiel das JETZT entschieden werden müsste ,dann hätten wir Menschen gewonnen

Ps: deine Argumentationsweise gefällt mir sehr
Und ich verstehe deinen Standpunkt
Die Frage aber ob uns irgendwer evolutionär einholen könnte muss ich  aber immernoch klar beneinen

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Menschen haben sich schon weiterentwickelt und entwickeln sich auch noch weiter, vielleicht  bald sogar selbst. 

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Kommt darauf an... In Sachen Umweltschutz ist bereits jede Spezies dem Menschen überlegen.

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Kommentar von Comment0815
06.09.2016, 16:04

Aber eher in einem passiven Sinn.

Ich glaube nicht, dass es Arten gibt, die etwas bewusst nicht tun, um die Umwelt zu schützen (höchstens um ihre Nahrungs- und Lebensgrundlage nicht zu zerstören). Eher ist keine andere Art in der Lage die Umwelt so schnell und nachhaltig zu schädigen wie der Mensch.

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solange es menschen gibt wird auf der erde nichts die menschen "überholen"

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Der Mensch steht auf der höchsten Sprosse der Erdenleiter. So lange er lebt, wird er stets der Chef bleiben.

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Kommentar von rlstevenson
06.09.2016, 17:02

Aus anthropozentrischer Weltsicht betrachtet, hast Du sicherlich recht. Aber eben nur aus anthropozentrischer Weltsicht betrachtet...

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Daaaaaaaaaa hat wohl wieder einer zuviel Heroes geglotzt HA HA HA

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Kommentar von skcusintom
06.09.2016, 15:45

witzig -.-



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