Evolutions-Wissenschaftler im Gericht (Überzeugung)?

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17 Antworten

Bei wirklichen Anhängern von Kreationismus und Intelligent Design wirst Du mit Argumenten, so gut sie auch sein mögen, rein gar nichts erreichen können. Sobald das Argument "Gott hat das so aussehen lassen, als ob es Evolution gäbe, um so den Glauben seiner Schäfchen zu testen" ins Spiel kommt, ist keine Diskussion mehr möglich.

Das ist keine Gegenüberstellung zweier durch Fakten und Untersuchungen hinterlegten Theorien die verifiziert bzw. falsifiziert werden können, sondern eine Theorie und ein Glauben. Da ein Glauben ab einen gewissen Punkt keine Belege und Beweise mehr benötigt, lässt er sich objektiv nicht auf diese Weise greifen.

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Kommentar von BaalAkharaz
04.02.2017, 10:18

gegenüber Kreationisten und "Intelligent" Designern hat Du absolut recht, mit denen kann man sich bestimmt auch streiten, ob denn die Welt rund ist...

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Hallo ShizenCat,

zunächst einmal vielleicht von Interesse für Dich: Solche Prozesse hat es tatsächlich gegeben. Hier eine Übersicht:

https://ncse.com/library-resource/ten-major-court-cases-evolution-creationism

Anhand dieser Prozesse erkennt man vor allem eines: Kreationismus ist eine politische Strömung in den USA. Weil die USA ein säkularer Staat sind mit einem von der Verfassung festgelegtem säkularem Schulsystem, steht dort außer Frage, dass Kreationismus nicht in die Schulen gehört. (Säkulares Schulsystem bedeutet, dass dort an den Schulen keinerlei Religionsunterricht stattfindet, die Kinder haben in ihren Gemeinden "Sonntagsschulen" dafür.)

Die Kreationisten haben deshalb das "Intelligent Design" erfunden, eine Variante des Kreationismus, in dem Wörter wie "Schöpfung" oder "Gott" nicht vorkommen. Die Formulierungen sind daher immer nur verneinend, andeutend in der Art "kann doch nicht durch Zufall entstanden sein"...

Diese ID-Bewegung drängte wiederholt an die Schulen; Biologen mussten daher wiederholt vor Gericht darlegen, dass es sich auch beim ID um Religion und nicht um eine wissenschaftliche Theorie handelt.

Ich erzähle das, weil man nur so versteht, wie eigentlich die Argumentationen in solchen Prozessen ablaufen. Es steht nämlich nicht die ET "vor Gericht", sondern die Frage, ob ID eine wissenschaftliche Theorie ist.

Die Argumentation läuft deshalb über die erkenntnistheoretische Basis wissenschaftlichen Arbeitens an sich und dem Aufzeigen, dass ID diese erkenntnistheoretischen Kriterien nicht erfüllt. Wesentliche Punkte der Argumentation sind hier der Gegenstandsbereich der Naturwissenschaften (in der Natur ablaufende gesetzmäßige Prozesse), der metaphysische Hintergrund (schwacher ontologischer Naturalismus) und - zentral - die prinzipielle Falsifizierbarkeit. Das Scheitern der ID  am Falsifizierbarkeitskriterium ist sehr eindeutig nachweisbar.

http://www.martin-neukamm.de/kreation.pdf

Vermutlich hast Du eine andere Antwort erwartet; eher dass man nun das Fossilienmuster oder andere Belege für die ET anführt. In der Praxis spielen vor Gericht aber obige Argumentationswege eine größere Rolle.

Einen Kreationisten kann man nicht überzeugen, WEIL er sich von wissenschaftlicher Argumentation entkoppelt hat. Während der Wissenschaftler alle Daten auf den Tisch legt und dann anhand dieser Daten entscheidet, welche Schlussfolgerung am überzeugendsten ist, ist der Kreationismus ein reines Glaubenssystem. Im Kreationismus steht die Schlussfolgerung von vornherein dogmatisch fest und man sucht nach Punkten, die man in die gewünschte Richtung interpretieren kann und blendet andere Daten aus. Man beschränkt sich darauf, über das für alle(!) naturwissenschaftliche Arbeit charakteristische Fehlen einer Letztbeweisbarkeit von All-Aussagen Zweifel anzudeuten. (Naturwissenschaftliche Theorien sind All-Aussagen im philosophischen Sinne ( Falls nicht bekannt: http://www.nachdenken-bitte.de/erkenntnistheorie/verifikation-und-falsifizierung-von-allaussagen-und-existenzaussagen/))

Wo immer naturwissenschaftliches Arbeiten und reine Glaubenssysteme aufeinanderprallen (Evolution, Astrologie, Alternativmedizin,...) ist ein Überzeugen der "Gläubigen" mit keiner Argumentation der Welt möglich, weil Glauben nicht rational basiert ist.

Für jeden wirklich an der ET Interessierten, würde ich natürlich auf den enormen Berg an Belegen für die Evolution hinweisen (http://www.pbs.org/wgbh/evolution/library/04/index.html) oder ihm ein gutes Buch dazu, wie das von Neill Shubin ("Der Fisch in uns") empfehlen.

Grüße

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Kommentar von AllesLiebe12
05.02.2017, 18:33

Den/die Fragesteller(in) - womöglich ein Schüler/Schülerin - kann Deine ausführliche Antwort evtl. sogar helfend zufriedenstellen.

Du bist im Detail zu gewissen Zusammenhängen wohl sehr kundig, kommst aber (wie fast alle Menschen) über einen bestimmten Punkt zu "höheren" Wahrheitsfindungen eben doch nicht wirklich hinaus.

Wissenschaft oder Spiritualität können getrennt für sich letztlich auch nur begrenzte Bereiche von (scheinbarer) Realität vertreten.

Wissenschaftliche Arbeit und deren Beweis-Fakten, aber meist eben auch "nur" Theorien ("mögliche" Ausschnitte von Wahrheiten) werden grundsätzlich leider immer noch über die oftmals belächelten Thesen/ Erkenntnisse von Spiritualität und/oder religiösem Glauben gestellt, welche - zumindest teilweise - durchaus stichhaltig sind !

Wirklich fundamentale und dabei unumstößliche Wahrheiten finden sich in gemeinsamen Schnittpunkten von Wissen UND (!) Glauben.

Leider sind heutzutage fast alle Menschen (noch) nicht dazu bereit bzw. folglich in der Lage, ihr Bewusstsein dafür entsprechend zu erweitern, um dieses so als eindeutig zutreffend zu erkennen !



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Einen solchen Prozess gab es bereits vor dem höchsten US-Gericht. Kreationisten / IDler wollten in den USA den Kreationimsmus als Unterrichtsstoff in den Schulen einführen.

Die "Evolutionäre" argumentierten, für die ET gäbe es inzwischen hunderte von wissenschaftlich begründeten Argumenten, während es für den Kreationismus kein einziges wissenschaftlich anerkanntes Argument spricht.

Um diese Frage zu klären, ließ der Richter den Krerationisten unter Eid aussagen und unter Eid musste dieser zugeben, dass es tatsächlich kein einziges wissenschaftlich haltbares Argument für den Kreationismus gäbe.

Das Gericht entschied dann gegen die Einführung als Unterrichtsfach, da die Schule nicht dafür da sei, unbelegte Glaubensgrundsätze als Wahrheit zu verkaufen. Der Unterricht an den Schulen habe sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen zu orientieren.

Das deckt sich auch mit meiner Einschätzung. Inhaltlich bringen Diskussionen nichts, da Kreatinisten ihre alten Argumente wiederholen, selbst wenn sie schon hundert mal widerlegt wurden. Worauf man daher immer rumreiten kann, ist die absolute Beleg- und Beweislosigkeit der Kreationisten. Alle ihre Argumente laufen am Ende darauf hinaus: "Evolution kann ich mir nicht vorstellen und begreifen, also kann es sie auch nicht geben."


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Also wenn wir Gen 1,16 f bemühen: Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. [...] Gott schuf also den Menschen als sein Abbild [...], dann sehe ich keinen Widerspruch zur Evolution, so sie gottinduziert ist. Da hatte ich zwar schon mal nen langen Disput hier drüber, aber ich bleibe dabei, solange man was wissenschaftlich nicht beweisen kann, ist es unwissenschaftlich, das Göttliche per se auszuschließen.

Es würde einem Allmächtigen ökonomisch gesehen ja gut anstehen, "nur" n paar Aminosäuren zu verketten, die sich binnen "kurzer Zeit" (also so geschätzte 3 - 3,5 Mrd. Jahre) selber und ohne weitere Arbeit zu dem angestrebten Ziel (die Erde zu bevölkern) entwickeln wird. Und n omnipotentes Wesen könnte die Folgen ja absehen. 

Also sehe ich da, wenn wir luthermäßig die Bibel als Quelle heranziehen kein Problem. Mit dem absolut schwachsinnigen unwissenschaftlichen dümmer-als-die-gender-hypothese Schmarrn des Creative Design hat das aber nix zu tun. Aber mit solchen Leuten zu reden oder sie gar überzeugen zu wollen hat eh keinen Sinn, wer so Postfaktisches glaubt, der ist der Logik nicht zugänglich. Da halte ich mich an den Rat von Mark Twain: Never argue with stupid people. They drag you down to their level and beat you with experience.

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Das wird nicht gelingen. Wer ein eingefahrenes Weltbild hat, der lässt sich nicht überzeugend. Egal wie gut und richtig die Argumente sind, man kann jederzeit den Teufel hervorzaubern und behaupten, der sprechende sei mit ihn im Bunde, und niemand hört ihm mehr zu. Indoktrination und Fundamentalismus kann man nicht mit Logik bekämpfen. Genauso wenig wie Windmühlen. In diesem Fall siegt immer die Dummheit, weil sie eben einfacher ist.

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Ich würde zunächst auf die zahlreichen Fehler der beiden Schöpfungsmythologien der Bibel, bzw. Torah hinweisen. Zunächst stößt einem schon sauer auf, dass die beiden Mythologien sich auf das heftigste widersprechen. Die Priesterschrift, entstanden im 6. Jahrhundert vor Christi, ist zwar gegenüber der Jawistenschrift wissenschaftlich hochstehender, enthält aber schon für sich genommen zahlreiche Behauptungen die nachweislich falsch sind. Z.B. wird behauptet es gebe länger flugfähige Tiere als Tiere auf der Landmasse. Es wird behauptet es gebe länger Pflanzen auf der Erde als Sonne, Mond und übrige Himmelskörper. Und die gesamte Entwicklung habe 6 irdische Tage gedauert, wobei die Zeitabschnitte sorgsam als irdische Tage durch den Wechsel von hell und dunkel gekennzeichnet sind.

Als schlagkräftigsten Beweis für die Evolutionstheorie betrachte ich die Untersuchung von endogenen Retroviren im Erbgut. Warum diese Viren die ET beweisen, wird hier gut erklärt.

http://www.ag-evolutionsbiologie.net/html/2010/evolutionsbeweis-retroviren.html

Weitere Belege sind die vergleichende Molekularbiologie, Fossilienfunde, rudimentäre Organe, Atavismus u.s.w. und natürlich die genetische oder molekulare Uhr

https://de.wikipedia.org/wiki/Molekulare_Uhr

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Kommentar von Lazybear
04.02.2017, 08:43

hallo, ich habe schon recht viele gespräche dieser art geführt, zeigt man zum beispiel auf, dass der gilgamesch epos ein vorläufer ist, dann wird gesagt, die übereinstimmung kommt dadurch zustanden, dass gott den menschen schon früher seine prinzipien offenbarte und die menschen sie verfälschten, woraufhin gott es den menschen nochmal auffrischte nach der flut! erklärt man den leuten die Et an der beschaffenheit der mitochondrien, so kommt das argument gott hätte das rad nicht ständig neu erfunden, kommt man mit altersbestimmungen, so kommt das argument, man wisse nicht ob der zerfall wirklich wirklich konstant sei.... man hat es mit leuten zu tun, welche an etwas glauben, weil sie es wollen, und gegen etwas sind weil sie es wollen, die fakten sind unerheblich, wenn du unbedingt ein auto willst, das schlechte bewertungen hat, aber du es unbedingt haben willst, redest du dir auch ein, es sei nicht so wichtig, sie vllt nicht, ich meinte dass im allgemeinen! ich denke, dass man solch eine argumentation eher in eine richtung lenken sollte, wo vertrauen und respekt für einen selbst zuerst kommt, erst dann werden die leute empfänglich für fakten! lg

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Kommentar von Christian3684
06.02.2017, 01:48

Die Schöpfungsgeschichte kann man als eine aproximative Erklärung für die Entstehung des Universums und des Lebens verstehen. Sie zeigt auf, dass es nicht der blosen Zufall  war, dass alles entstanden ist, sondern das dahinter ein schöpferischer Geist steht. So wie auch Darwin die Entstehung begründet hat. Wie auch viele andere.

Er sagte, dass es ohne diesem schöpferische Wirken auch keine Evolution gegeben hätte.

Diese Notwendigkeit eines schöpferischen Wirkens wird dagegen von Materialisten/Naturalisten und Evolutonisten in Frage gestellt, bzw. angelehnt.

Diese Ablehnung kann aber weder mit der Wissenschaft/Evolution begründet, noch kann sie bewiesen werden. Sie verlangt denselben Glauben wie von jenen, die den Ursprung auf Gott zurück führen. Es ist also eine intellektuelle Entscheidung, ob man an Gott glauben will oder nicht. D.h. was man für wahr, bzw. glaubwürdig  hält.

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Das kannst du vergessen, du hast da nicht mit leuten zu tun, die nicht wissen was die evolution ist, sondern leute dich sich bewusst dagegen entscheiden und garnicht wissen wollen was die evolution ist, es geht dabei um gefühle und emotionen, fakten interessieren da keinen, alleine durch fakten kommst du nicht weiter, du wirst bestenfalls an einen punkt kommen, wo sich die gläubigen beleidigt fühlen und dann wirds noch schlimmer! Man müsste sich in solch einer situation den respekt und das vertrauen der leute verdienen um zustimmung ernten zu können, nur dann sind sie empfänglich für fakten, dabei würden sie zuerst nicht den fakten trauen, sondern dir, bevor sie eigenständig ihr wissen erweitern! Der trick wäre also den leuten zuerst die abneigung gegen die Et zu nehmen! Ich persönlich war zwar noch nie vor gericht, habe aber schon viele gespräche mit kreationisten geführt, daher kann ich dir nur den rat geben, wenn du interesse an fakten hast, dann schau doch mal bei meinen fragen nach, ich habe dort einmal eine faktensammlung erfragt, als ich mich auf eines solcher gespräche vorbereitete mit sehr hilfreichen antworten! Lg

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Kommentar von Dxmklvw
04.02.2017, 12:22

Im Wesentlichen stimme ich dem zu.

"Man müsste sich in solch einer situation den respekt und das vertrauen der leute verdienen um zustimmung ernten zu können, nur dann sind sie empfänglich für fakten."

In dieser Aussage sehe ich ein Problem. Bei engstirnigen Gläubigen ist mir häufig aufgefallen, daß diese eine sehr spezielle Pseudoligik bevorzugen:

"Werde erst einmal bei uns Mitglied und glaube alles, was wir sagen, widerspruchslos. Danach sind wir gerne bereit, auf das zu hören, was du uns zu sagen hast."

Da zeigt sich dann ein Punkt, ab dem klar wird, daß man manche Dinge niemals auf die Reihe bekommt, weil entweder die Logik nicht durchdringt, oder weil Grundbedingungen gesetzt werden, die Logik von vornherein ausschließen.

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Kommentar von Lazybear
04.02.2017, 14:32

da hast du natürlich recht, solche leute gibt es, wenn man sich geschickt anstellt, und ein großer teil dir folgt, tragen sie deine argumente auch in ihre gemeinden und arbeiten für dich ohne es zu wissen, so dass eben diese hardcore leute damit konfrontiert werden von leuten, die diesen weg gegangen sind! man wird nie alle zu 100% überzeugen können, aber solange es die mehrheit ist, kann man wieder ruhig schlafen :)

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Kommentar von Christian3684
05.02.2017, 09:03

Ich möchte hier klarstellen, dass die Evolutionstheorie keinesweg dem Schöpfungsglauben widerspricht.  In diesem Zusammenhang habe ich bereits mehrmals in diesem Forum darauf hingewiesen, dass der Begründer der Evolutionstheorie und auch seine engsten Mitarbeiter niemals die Existenz Gottes in Frage gestellt haben.

Darwin sagte:

"Eine Welt, die so wunderbar geornet ist, könne als Ganzes nicht das Ergebnis puren Zufalls sein. Ich kann das Universum nicht als Resultat blinden Zufalls ansehen."  (F.Darwin &Seward 1903, I, 321)

"In meinen extremsten Gedanken war ich nie ein ATHEIST in dem Sinne, dass ich die Existenz Gottes verneint hätte."
 (F. Darwin 1887, II, 105)

Wenn also immer wieder behauptet wird, dass die Evolutionstheorie Darwins ein Beweis gegen eine Existenz Gottes wäre, dann ist das fundamental falsch und gleichzeitig ein Missbrauch der Erkenntnisse Darwins, die er aufgrund seiner jahrelangen Forschung, so wie auch Wallace, gewonnen haben.

Es ist deshalb zutiefst tragisch, wenn man Darwins Theorie für seine "ANTIGÖTTLICHE" /atheistische Lebenseinstellung falsch verwendet und interprätiert.

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Kommentar von Lazybear
05.02.2017, 20:20

lieber christian, es ging hier in der frage dadrum, wie man andere leute, die die evolutionstheorie ablehnen von ihr überzeugen kann, dein standartgequatsche geht also an der frage vorbei, ist super nervig und zudem noch falsch! ich würde es sehr begrüßen, wenn du dich erst einließt eher du kommentare postest! aber nur für dich nehme ich mir mal die zeit um zu benatworten warum du so falsch liegst! 1) es geht hier um kreationisten, um genauer zu sein junge erde kreationisten, oder anhänger des intelligent designs, das sind menschen, die glauben die erde sei max. 10000 jahre alt und alle tiere seien parallel innerhalb von 7 tagen erschaffen worden, d.h. dinosaurier, menschen, alle anderen tiere, alle gleichzeitig, eine globale flut etc. und vor allem, keine evolution! das ist absoluter nonsens und auch von vielen gläubigen als solcher anerkannt! 2) charles darwin hat den grundstein der evolutionstheorie gelegt um genauer zu sein er war sogar nur der dessen theorie zu der zeit die vollständigere war, welche immer weiter entwickelt und verfeinert wurde, was er damit beabsichtigt ist volkommen irrelevant! ein beispiel, die gebrüder wright gelten als die begründer der luftfahrt, was flugzeugbauer heute vollbringen fußt zwar auf ihnen, hat aber sonst nichts mit ihnen zu tun! 3) kein atheist missbraucht die evolutionstheorie, atheisten argumentieren damit, dass es für gott keine beweise gibt und es daher volgerichtig ist und erlaubt anzunehmen dass es gott nicht gibt, was auch absolut richtig ist, denn es gibt keinen einzigen beweiß für die existenz gottes, gläubige nehmen an, dass etwas wahr ist, was nicht bewiesen werden kann, atheisten tun das nicht und damit ist es vollkommen legitim, da du das aber schon öffter gesagt bekommen hast, hoffe ich, dass es dir entdlich ins gehirn sickert! 4) ich habe das gefühl, dass du gar keine ahnung hast von der Et, ein wesentlicher bestandteil der Et ist der zufall, das steht tatsächlich im wiederspruch zu einem gerichteten schöpfungsakt, ob darwin oder du dran glauben oder nicht ist irrelevant! lg

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Kommentar von Lazybear
05.02.2017, 20:23

Btw, sorry für die rechtschreibfehler!

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Kommentar von Lazybear
06.02.2017, 05:20

Christian, deine liebesbekundungen zu charles darwin ändern an der tatsache, dass du ein festgefahrener und ignoranter mensch bist genausowenig, wie mich als engstirnig zu bezeichnen! Ich weiß ja nicht für wen oder was du dich genau hälst, aber ich merke immer mehr, dass du keinen dunst hast! die evolutionstheorie beschreibt die entwicklung des lebens, dabei geht es NICHT um die entstehung des lebens, Fakt ist dabei, dass einer der kernpunkte der evolutionstheorie zufällige veränderungen sind, also zufall, das schließt gott zwar nicht aus, zumindest seine existenz, es schließt aber einen gerichteten schöpfungsakt aus, welcher ein widerspruch zum zufall wäre! daher ist es vollkommen unerheblich, den ursprung des lebens zu kennen, da das prinzip selbst eine zielgerichtete evolutionäre entwicklung ausschließt! dein argument für gott, wenn wir etwas nicht wissen, dann war es gott, ist purer unsinn!! Es ist zwar richtig zu sagen, es gibt keinen beweis gegen gott, aber auch keinen für gott, dein gejammer über richard dawkins, oder deine abneugung gegen atheisten, genauso wie deine festgefahrene engstirnigkeit ändern an dieser tatsache nicht das geringste, daher ist die sichtweise eines atheisten genauso zutreffend wie deine und du solltest dir das hinter die löffel schreiben, denn grade in der bibel steht „Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen!“, d.h. die selbe engstirnigkeit und ignoranz, die du anderen engegenbringst kommt zu dir zurück!

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Gegen religiöse Fanatiker kann man nicht Argumentieren, da die keine Argumente hören wollen. Das in der Realität verankerte Konzept von evidenzbasierter Wissenschaft ist denen nicht vertraut. Würden sie es anerkennen, müssten sie ihre Religion aufgeben.

Daher können und dürfen diese Menschen nicht zwischen Sinn und Unsinn unterscheiden. Studien haben gezeigt, dass Religiöse Menschen auch eher an anderen Unsinn glauben, der sich nicht beweisen lässt.

Was du also tun müsstest ist den Menschen ihren Glauben absprechen. Und das wirst du nicht schaffen.

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Die Schöpfungstheorie ist nicht widerlegbar und daher keine Wissenschaftliche Theorie. Nur widerlegbare Theorien sind entwickelbar und daher wissenschaftlich sinnvoll.

Außerdem fällt es dieser Theorie sehr schwer, gute Erklärungen für Atavismen und Rudimente zu finden.

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Kommentar von Barney123
06.02.2017, 03:08

Mannomann Brieftasche

Außerdem fällt es dieser Theorie sehr schwer, gute Erklärungen für Atavismen und Rudimente zu finden.

?????????????? mir fehlen die Worte! Gerade Atavismen und Rudimente zeigen, dass es eine Evolution gegeben haben muss!!!!!!!!!!!!

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So einen Prozess gab es vor ungefähr vor 2000 Jahren in Caesarea. Der Fall lag zwar anders herum, aber das ist ja egal. Die Richter hießen Festus und Agrippa. (Nicht Felix und Herodes Antipas, wie ich anderweitig irrtümlich behauptet habe.)

Nach dem Theater im Theater von Cesarea meinten die beiden Richter, das sei eigentlich ein Affentheater, und man hätte den Mann sofort freilassen können, wenn der nicht Berufung beim Kaiser eingelegt hätte. Aber nun müssten sie ihn halt nach Rom schicken.

Da es im Moment keinen Kaiser gibt, braucht das hohe Gericht bei deinem Prozess auch keine Komplikationen zu befürchten. Sie sollten sich nur alle was zu lesen und ein paar Butterbrote mitbringen, und wenn euer Filibuster vorbei ist, macht der Kadi seinen Spruch, und alle gehen wieder heim.

:-)

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Liebes Gericht,

Die Evolutionstheorie erklärt die Entstehung, die Entwicklung und die Vielfalt des Lebens auf wissenschaftliche Weise. Charles Darwin war nicht der erste, der eine Evolutionstheorie aufgestellt hatte. Den Kern beinhalteten bereits die Naturphilosophien des Griechen Aristoteles um ca. 350 vor Christi Geburt.  Der Begriff Darwinismus wurde im April 1860 von Thomas Henry Huxley geprägt als er im Westminster Journal Darwins On the Origin of Species besprach. Der Begriff wurde verwendet, um die Evolutionstheorie von Darwin von anderen Evolutionstheorien zu unterscheiden. Heute hat der Darwinismus wegen der Weiterentwicklungen innerhalb der Biologie im wesentlichen nur noch historische Bedeutung.

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Kommentar von Blumig96
04.02.2017, 01:32

Merkst selber nh? klingt alles nicht so riffig.

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Kommentar von warehouse14
04.02.2017, 09:56

In der Evolutionstheorie geht es nicht im geringsten um die Entstehung des Lebens.

Das ist dort einfach uninteressant. Wird einfach auf ein anderes "Fachgebiet" abgeschoben.

Die ET setzt erst an, wenn Leben bereits existiert. Obendrein auch noch schon recht vielfältig...

Das ist etwas, was Evolutionsvertreter einfach nicht sehen (wollen). Sie haben also kein Problem damit, ein Buch nicht von Anfang an zu lesen. Sie fangen einfach irgendwo in der Mitte an und wundern sich, warum sie es nicht verstehen. o.O

warehouse14

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Solche Leute kann man nicht überzeugen.

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Die Frage nach der Herkunft von Kains Frau war doch schon immer ein beliebter Aufhänger für diese Schöpfung-Evolution-Prozesse. Da würde ich dann nüchtern erklären, dass Kain selbstverständlich in Nod heiratete und auf Gen. 1.26-31 verweisen, wo Menschen VOR Adam und Eva erwähnt werden. Der Vollständigkeit halber würde ich noch die Entstehung dieser Menschen beleuchten.

https://www.gutefrage.net/frage/wenn-wir-nach-dem-ebenbilde-gottes-geschaffen-sind-wie-sieht-gott-dann-aus?foundIn=list-answers-by-user#answer-233236621

So würde ich meine frommen Gegner mit ihren eigenen Waffen schlagen. 

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Gläubige kannst du nicht überzeugen.

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Kommentar von Frankonian
04.02.2017, 01:26

Das dachte ich auch gerade.

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Kommentar von Dxmklvw
04.02.2017, 16:18

Das ist eine Erkenntnis, zu der viele Gläubige niemals kommen.

Beweis: Gewisse Gläubige versuchen ständig, Menschen, die etwas anderes glauben, von einem neuen Glauben zu überzeugen, obwohl doch klar sein sollte, daß auch engstirnige Andersgläubige nicht überzeugbar sind, weil sie ebenfalls etwas glauben.

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Da gibt es doch einen berühmten us-amerikanischen Film "Wer den Wind sät" ("Inherit the wind") aus dem Jahr 1960 mit Spencer Tracy und Frederic Marc, welcher wiederum auf einer wahren Begebenheit beruht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wer_den_Wind_s%C3%A4t_(1960)

https://www.amazon.de/Wer-den-Wind-Fredric-March/dp/B0001YIE62/ref=sr_1_1?s=dvd&ie=UTF8&qid=1486170723&sr=1-1&keywords=Wer+den+Wind+s%C3%A4t

Gibt es auf Englisch auch vollständig auf YouTube:

Vielleicht kannst Du Dir das was "abschauen"?

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Deine Frage erinnert mich an eine Folge Harvey Birdman - Attorney at Law:


Damen und Herren Geschworene, die Frage die heute vor Ihnen liegt ist eine einfache: abgesehen vom Zeigen auf traditionelle Fossilienformen, oder DNA-Polymorphismen, oder Rachenmandeln, oder domestizierte Tiere, oder Gen-Sequenzen, oder männliche Nippel, oder den gesunden Menschenverstand - wie kann man die Evolution beweisen?

Evolution des Menschen - (Biologie, Wissenschaft, Evolution) Quelle: Harvey Birdman - (Biologie, Wissenschaft, Evolution)
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Kommentar von MeliS1998
04.02.2017, 10:13

Das Argument der Gegenseite:

Meine Damen und Herren, ich frage Sie: denken Sie, Sie stammen von Affen ab, von schmutzigen Tieren bedeckt mit Fell, Haare überall an ihrem Körper, Haar das nachwächst selbst wenn wir Stunden täglich damit verbringen ein beleidigendes Follikel nach dem anderen zu entfernen von unseren Gesichtern oder unserer Brust, oder, schlimmer, Rücken, mit Pinzetten oder darf ich sagen schmerzhafteren Methoden wie scharfe Enthaarungscremes oder mit Wachs, voll brasilianisch!!

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Ich kann mir nicht vorstellen, jemand zu sein, der ich nicht bin.

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