Evolution oder Gott? welches von beiden haltet ihr für real?

32 Antworten

Hallo Raumstation12,

eines ist klar: Wenn das stimmt, was Evolutionsbefürworter glauben, dass nämlich das Leben aus unbelebter Materie entstanden ist und sich aus einer ersten Zelle sämtliche Arten des Lebens entwickelt haben, dann ist die Existenz eines Schöpfers überflüssig. Dann wäre auch all das falsch, was die Bibel über die Entstehung von pflanzlichem, tierischen und menschlichen Leben sagt. Sie spricht nämlich eindeutig von Erschaffung, nicht von Entwicklung.

Bevor ich auf einige Grundpfeiler der Evolutionstheorie eingehe, möchte ich etwas vorausschicken. Es gibt selbstverständlich eine Entwicklung innerhalb der einzelnen Arten; niemand, der ernst genommen werden will, würde das bestreiten. Diese Entwicklung nennt man Mikroevolution.

Deutlich wird sie bei vielen Tierarten, z.B. beim Hund, genauer gesagt bei den Hunderassen. Sie weisen eine sehr große Bandbreite an Größen, Formen und Fellfarben auf, die weitgehend durch Züchtung entstanden sind. Doch die Veränderungen bewirken niemals, dass aus dem Hund eine andere Tierart entsteht. Der Darwinismus geht jedoch von der Entwickelung sämtlicher Tierarten aus. Hier spricht man dann von einer Makroevolution, also einer Entwicklung über die Artgrenzen hinaus.

Was zeigen die Fakten? Es wird zwar seit den Tagen Darwins nach Beweisen für eine Makroevolution gesucht, doch gibt es dafür bis heute keinen Beleg! Eine Entwicklung über die Artgrenzen hinaus ist aber eine Grundvoraussetzung dafür, dass sich das Leben von selbst entwickeln konnte. Doch auf die Frage, wie das je möglich gewesen sein könnte, bleiben uns Evolutionsbiologen die Antwort weiterhin schuldig.

Bevor ich auf die Evolutionstheorie selbst zu sprechen komme, möchte ich zuerst einmal die Stimmen einiger Wissenschaftler wiedergeben, die ihr kritisch gegenüber stehen.

Chandra Wickramasinghe, ein hochgeachteter britischer Wissenschaftler, sagt: „Für keinen grundlegenden Lehrsatz der darwinschen Evolution gibt es einen Beweis. Was 1860 in der Welt in Mode kam, war eine gesellschaftliche Kraft, und meiner Meinung nach hat sich das für die Wissenschaft bis auf den heutigen Tag als katastrophal erwiesen.“

Der Mikrobiologe Michael Denton schrieb: „Es kann keinen Zweifel darüber geben, daß die Biologen nach einem Jahrhundert intensivster Anstrengungen nicht vermögen, . . . [die Darwinsche Evolutionstheorie] in irgendeiner bedeutsamen Hinsicht zu bestätigen. Es ist und bleibt eine Tatsache, daß sich die Natur nicht auf das Kontinuum eingrenzen läßt, das das Darwinsche Modell verlangt, noch kann die Glaubhaftigkeit des Zufalls als schöpferisches Mittel verteidigt werden“ (Evolution: A Theory in Crisis).

Der Biochemiker Michael J. Behe: „Die molekulare Evolution entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. . . . Es gibt Behauptungen, daß eine solche Entwicklung stattfand, aber keine einzige davon wird durch einschlägige Experimente oder Berechnungen gestützt. Da niemand die molekulare Evolution selbst beobachtet hat und es keinerlei Grundlage gibt, auf die sich derartige Behauptungen stützen könnten, kann wirklich gesagt werden, daß . . . die Behauptung von der Darwinschen molekularen Evolution bloße Großsprecherei ist“ (Darwin’s Black Box).

Der Evolutionist Loren Eiseley gab zu: „Den Theologen war immer vorgeworfen worden, sie beriefen sich allzusehr auf Mythos und Wunder, und nun blieb der Wissenschaft selbst nichts anderes übrig, als eine eigene Mythologie zu begründen: Die Unterstellung nämlich, daß ein Vorgang, den man allen Anstrengungen zum Trotz nicht hatte beweisen können, in der Vergangenheit stattgefunden haben sollte“ (Die ungeheure Reise, München, 1959, S. 230).

Das sind nur einige Stimmen von vielen, die zum Ausdruck bringen, was viele Wissenschaftler nicht auszusprechen wagen: es gibt keine wirklich schlüssigen Beweise, dass eine Evolution des gesamten Lebens, so wie sie von Evolutionisten erklärt und beschrieben wird, stattgefunden hat. Auch wesentliche Fragen bleiben unbeantwortet.

Die Grundpfeiler, auf denen die Evolutionstheorie ruht sind Mutation, natürliche Auslese (Selektion) und die Fossilien. Liefern sie jedoch befriedigende Erklärungen für das Vorhandensein der heutigen Arten?

Mutationen

Man geht davon aus, dass zufällige Veränderungen im Erbgut von Pflanzen und Tieren nicht nur neue Arten, sondern sogar völlig neue Pflanzen- und Tierfamilien hervorgebracht haben. Was zeigen die Fakten?

Seit einigen Jahrzehnten hat man sich darum bemüht, durch gezielte Auslese von Mutationen z.B. bessere und ertragreichere Pflanzenarten hervorzubringen. Der Mutationsforscher Wolf-Ekkehard Lönnig, der sich rund 30 Jahre mit Mutationsgenetik an Pflanzen beschäftigte, erklärt: „Es wurde eine Revolution der traditionellen Pflanzen- und Tierzucht erwartet. Man dachte, man würde durch Induktion und Selektion positiver Mutationen neue und bessere Pflanzen und Tiere erhalten.“ Man startete Forschungsprojekte und versuchte durch neue Methoden die Evolution zu beschleunigen.

Was haben 40 Jahre Forschung auf diesem Gebiet gebracht? „Der Versuch, durch Bestrahlung [die Mutationen hervorruft] ertragreichere Sorten zu züchten“, sagt der Forscher Peter von Sengbusch, „erwies sich trotz eines großen finanziellen Aufwands weitgehend als Fehlschlag.“ Lönnig führt dazu aus: „Spätestens in den 1980er-Jahren erwiesen sich die Hoffnungen und die Euphorie weltweit als Fehlschlag. Als separater Forschungszweig wurde die Mutationszüchtung in den westlichen Ländern eingestellt. Die allermeisten Mutanten . . . waren lebensunfähig oder anfälliger als Wildarten.“

Nach inzwischen etwa 100 Jahren Mutationsforschung kann man inzwischen Aussagen darüber treffen, ob durch Mutationen tatsächlich neue Arten entstehen können. Dazu noch einmal der Mutationsgenetiker Lönnig: „Durch Mutationen kann aus einer Art [einer Pflanze oder eines Tieres] keine völlig neue entstehen. Diese Schlussfolgerung stimmt sowohl mit der Summe aller Erfahrungen und Ergebnisse der Mutationsforschung des 20. Jahrhunderts überein als auch mit den Gesetzen der Wahrscheinlichkeitsrechnung".

Der Versuche der Wissenschaftler, durch Mutationszüchtung gezielt neue Arten hervorzubringen, ist also kläglich gescheitert. Kann man erwarten, dass der Zufall etwas bewirken konnte, das nicht einmal in den Laboren der Welt unter der Aufsicht von Wissenschaftler gelingen konnte?

Die Forschung hat immer wieder gezeigt, dass man an Artgrenzen stößt, die einfach nicht überschritten werden können. Was spricht noch gegen Mutationen als Motor einer Höherentwicklung?

Man sollte bedenken, dass Mutationen zufällige, nicht zielgerichtete Veränderungen im Erbgut darstellen. Kann man dadurch wirklich positive Veränderungen erwarten, die letztendlich eine Höherentwicklung zur Folge haben?

Außerdem sind die allermeisten Mutationen für einen Organismus schädlich, was Wissenschaftler übereinstimmend zugeben. In der Encyclopedia Americana wird darüber gesagt: „Die Tatsache, dass sich die meisten Mutationen auf den Organismus schädlich auswirken, scheint kaum mit der Ansicht vereinbar zu sein, Mutationen seien die Quelle des Rohmaterials für die Evolution. In der Tat stellen die Mutanten, die in Biologielehrbüchern abgebildet sind, eine Sammlung von Missbildungen und Monstrositäten dar, und die Mutation scheint eher ein zerstörender als ein aufbauender Prozeß zu sein.“

Wie ist denn ein Prozess zu bewerten, bei dem von 1000 Ereignissen 999 schädliche zu erwarten sind? Ein Beispiel: Würde sich das Bild eines Fernsehers wohl verbessern lassen, wenn man die Rückwand öffnet und man mit einem Schraubenzieher ein wenig in dem Innenleben des Fernsehers stochert? Oder: Welches Zutrauen hätte man zu einem Chirurgen, bei dem auf 1000 Bewegungen nur eine richtige käme? Die Antwort liegt auf der Hand.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass nicht beweisbar ist, dass Mutationen neue Arten hervorbringen können. Durch zufällige und ungerichtete Veränderungen im Erbgut entstehen keine neuen Baupläne, die Neues hervorbringen könnten. Da Mutationen in der Regel schädigend sind, gibt es Veränderungen eher in Richtung Degeneration.

Natürliche Auslese (Selektion)

Darwin glaubte, durch natürliche Zuchtwahl würden die Lebensformen begünstigt, die besser angepasst sind als andere, wohingegen weniger geeignete Lebensformen schließlich aussterben würden.

Experimentelle Forschungen haben ergeben, dass durch Selektion eigentlich qualitativ nicht Neues hervorgebracht wird. Es geht eher um eine Verstärkung von Merkmalen, die ein Individuum auch schon vorher besaß. Selektion ist eine Art Aussonderungsmechanismus, durch den schädliche Mutationen im Laufe der Zeit reduziert werden. Selektion kann zwar bewirken, dass nicht gut angepasste Lebewesen aussterben, sie erklärt jedoch nicht die Entstehung bestimmter Lebensformen.

Ein berühmtes Beispiel, das in vielen Schulbüchern zu finden ist, ist das der "Darwinfinken", einer Finkenart auf den Galapagosinseln. Dazu wird in der Broschüre "Das Leben - reiner Zufall?" folgendes gesagt:

"In den 1970er-Jahren beobachtete eine Forschergruppe um Peter und Rosemary Grant von der Universität Princeton diese Finken. Sie fand heraus, dass nach einem Jahr Dürre die Finken mit etwas größeren Schnäbeln eher überlebt hatten als die mit kleineren Schnäbeln. Da Größe und Form der Schnäbel zu den Hauptkriterien gehören, nach denen die 13 Finkenarten bestimmt werden, galt diese Entdeckung als bedeutsam. In der Broschüre der NAS heißt es dazu: „Wenn es auf den Inseln etwa alle 10 Jahre eine Dürre gäbe, könnte den Grants zufolge schon nach rund 200 Jahren eine neue Finkenart auftreten.“24 Die Broschüre verschweigt allerdings, dass in den Jahren nach der Dürre wieder Finken mit kleineren Schnäbeln dominierten. Wie die Forscher feststellten, waren einmal Finken mit größeren Schnäbeln in der Überzahl und ein andermal Finken mit kleineren Schnäbeln, was offenbar an den stark wechselnden klimatischen Bedingungen auf den Inseln lag" ("Das Leben - reiner Zufall?", Seite 20).

Aus diesen Beobachtungen kann man festhalten, dass trotz einiger Veränderungen dieser Finkenart, die Finken immer Finken blieben und keine neue Art entstand. Somit bewirkt die natürliche Auslese keine Höherentwicklung von einer Art in eine andere.

Dass Selektion keine Höherentwicklung der einzelnen Tierarten bewirkt, beschreibt Dr. Henning Kahle (Universität Bielefeld) in seinem Buch "Evolution - Irrweg moderner Naturwissenschaft" so: "Nach meiner Auffassung jedoch gibt es nicht den Funken eines wissenschaftlichen Beweises dafür, dass Evolution im Sinn einer Progression von einfacheren zu komplizierteren Organismen irgend etwas mit Selektionsvorteil oder mit der Produktion einer größeren Nachkommenschaft zu tun hat. Anpassung ist ja auf jedem Organisationsniveau möglich...Der Organisationsgrad eines Lebewesens steht in keinem nachweisbaren Zusammenhang mit dem Wirken der Selektion. Die Differenzierungshöhe eines Organs oder Bauplans kann nicht mit Anpassung oder Selektionsvorteilen begründet werden " ("Evolution - Irrweg moderner Naturwissenschaft", Seite 68).

Aus genannten Gründen kann die natürliche Auslese oder Selektion nicht als echter Beleg für eine evolutive Höherentwicklung gewertet werden.

Fortsetzung...

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Fossilien

Wie National Geographic (Deutschland) 2004 schrieb, ist die Aneinanderreihung von Fossilfunden „wie ein Film über die Evolution, bei dem von jeweils 1 000 Einzelbildern 999 verloren gegangen sind“. Klingt das wie ein überzeugender Beweis für die Evolution?

Dazu heißt es in der Broschüre Der Ursprung des Lebens: Fünf Fragen kritisch beleuchtet: "Setzen wir diesen Gedankengang einmal fort: Von einem Spielfilm mit 100 000 Einzelbildern stehen uns nur 100 zur Verfügung. Könnten wir daraus die Handlung rekonstruieren? Vielleicht schwebt uns ja eine bestimmte Geschichte vor. Was aber, wenn nur 5 dieser Einzelbilder unsere bevorzugte Version stützen und die restlichen 95 eine ganz andere Geschichte erzählen? Würden wir trotzdem steif und fest an unserer Version festhalten? Könnte es sein, dass wir die 5 Einzelbilder bewusst in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet haben, damit sich unsere Vorstellung bestätigt? Müsste man aber nicht auch die anderen 95 Einzelbilder berücksichtigen?" (Seite 24).

Im Bulletin des Naturgeschichtlichen Museums von Chicago wurde im Hinblick auf die Fossilien folgendes gesagt: „Darwins [Evolutions-]Theorie ist stets eng mit dem Fossilienbeweis verknüpft worden, und vermutlich wird gemeinhin angenommen, die Fossilien hätten einen bedeutenden Anteil an der allgemeinen Beweisführung zugunsten darwinischer Interpretationen der Entwicklungsgeschichte. Genaugenommen trifft das bedauerlicherweise nicht zu. . . . Das Zeugnis der Gesteine lieferte weder damals, noch liefert es heute eine feinabgestufte, langsam fortschreitende Entwicklungsreihe“ (Januar 1979, Jg. 50, Nr. 1, S. 22, 23)

Das Auffallende an diesen Funden ist, dass Tierarten über lange Zeiträume fast keine oder nur sehr geringe Veränderungen aufweisen. Das stimmt mit der beschriebenen Mikroevolution überein, also Veränderungen innerhalb einer Tierart. Hätte es jedoch eine Makroevolution gegeben, dann müsste es eine Vielzahl von Übergangsformen, den sog."Missing Links", geben. Diese fehlen jedoch bis heute!

Ein sehr starkes Indiz, das gegen eine Höherentwicklung der Arten spricht, ist das plötzliche Auftreten der Arten in den fossilen Schichten. In den Schichten den Kambrium-Zeitalters findet man eine große Zahl von Fossilien, die vollständig ausgebildet sind. Paläontologen sprechen in diesem Zusammenhang von der "Kambrischen Explosion". In dem Buch A View of Life wird erklärt: „Seit dem Beginn des Kambriums und im Verlauf von weiteren 10 Millionen Jahren traten alle Hauptgruppen von Tieren mit wirbellosen Skeletten in Erscheinung, und zwar mit dem spektakulärsten Zuwachs an Vielfalt, der je auf unserem Planeten zu verzeichnen war“ (Salvador E. Luria, Stephen Jay Gould und Sam Singer, Kalifornien [USA], 1981, S. 649).

Der Paläontologe Alfred Romer schrieb: „Darunter [unter dem Kambrium] liegen dicke Sedimentablagerungen, und es wäre zu erwarten, daß man darin die Vorstufen der kambrischen Formen finden würde; aber wir finden sie nicht; diese älteren Schichten entbehren nahezu aller Anzeichen von Leben, und man könnte vernünftigerweise sagen, das allgemeine Bild sei in Übereinstimmung mit der Anschauung, daß die Lebensformen zu Beginn des kambrischen Erdzeitalters separat erschaffen worden seien“ (Natural History, Oktober 1959, Nr. 8, S. 467).

Bis heute hat man etwa 200 Millionen Fossilien gefunden und katalogisiert. Forscher haben übereinstimmend festgestellt, dass die großen Gruppen der Tiere plötzlich auftreten und im Wesentlichen unverändert geblieben sind. Der Paläontologe und Evolutionsforscher David M. Raup sagte: „Statt eine allmähliche Entstehung von Leben zu entdecken, haben die Geologen aus Darwins und auch aus unserer Zeit eine äußerst unzusammenhängende, ungereimte Dokumentation vorgefunden. Will sagen: Arten erscheinen in den verschiedenen Schichten urplötzlich, weisen kaum oder gar keine Veränderungen auf und sind mit einem Mal wieder verschwunden.“(David M. Raup: „Conflicts Between Darwin and Paleontology“. Field Museum of Natural History Bulletin, Januar 1979, S. 23).

Warum aber hält man trotz gegenteiliger Beweise daran fest, dass die Fossilien ein Beleg für die Evolution der Arten sei? Der Autor Richard Morris sagt: „Offenbar hatte die Paläontologie die traditionelle Interpretation der schrittweisen Evolution angenommen und hielt sich daran, ungeachtet dessen, dass alle Beweise das Gegenteil vermuten ließen. Man hatte versucht, die Fossilien im Rahmen anerkannter Evolutionsthesen zu interpretieren" (Richard Morris: Darwins Erbe: Der Kampf um die Evolution. Hamburg 2002, S. 111, 112).

Fortsetzung...

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@Philipp59

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Wie sieht es jedoch bei der Entwicklung des Menschen aus? Lässt sich durch die große Vielzahl an Funden die Abstammung vom Affen nachweisen? Wie eindeutig sind die Belege? Robin Derricourt von der Universität Neusüdwales (Australien) schrieb 2009 über die Klassifizierung dieser Fossilien: „Wahrscheinlich besteht die einzige Übereinstimmung darin, dass es keine Übereinstimmung gibt" (. Robin Derricourt: „Patenting Hominins—Taxonomies, Fossils and Egos“. Critique of Anthropology, Jg. 29(2), 2009, S. 195, 196, 198).

Gyula Gyenis, Forscher am Institut für biologische Anthropologie der Eötvös-Loránd-Universität (Ungarn), schrieb im Jahr2002: „Die Klassifizierung und stammesgeschichtliche Einordnung hominider Fossilien wird unaufhörlich debattiert.“ (Gyula Gyenis: „New Findings—New Problems in Classification of Hominids“. Acta Biologica Szegediensis, Jg. 46(1-2), 2002, S. 57, 59).

Die Fossilien von angeblichen Vorfahren des Menschen geben also kein eindeutiges Bild ab. Die Abstammung des Menschen bleibt also vom wissenschaftlichen Standpunkt gesehen, weiter in ein Dunkel gehüllt.

LG Philipp

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Meine Güte... Eine Glanzleistung an absichtlicher Fehlinformation und Quote-mining... Selbst für die Zeugen Jehovas schon armselig... Aber mal zu den Punkten:

Bzgl. Makroevolution:

Falsch. Beispiele für Artbildung findest du mehrfach, z.B.:

https://de.wikipedia.org/wiki/Artbildung

Ebenso sind sowohl Arthybride als auch Gattungshybride klare Beispiele, die deine Behauptungen widerlegen, aber ich denke mal, dass hier bewusst mit dem "Artbegriff" herumspielst und ihn völlig frei verwendest. Was genau soll denn eine "Art" sein? Dieses Märchen von den Grundtypen, von denen noch nicht ein einziger beschrieben, geschweige denn gefunden wurde? Wo ist diese magische Grenze zwischen Mikro und Makro? Müsstest du doch klar benennen können? Also...

Den Zusammenhang zu dem herausgerissenen "Zitat" aus der Encylopaedia hätte ich auch gerne mal... Seltsamerweise finden sich heutzutage völlig andere Einträge in diversen Enzyklopädien dazu...

z.B.:

https://www.britannica.com/science/mutation-genetics

Bzgl. Mutationen:

Hier wird so getan als würde behauptet werden, dass durch Mutationen mal eben so neue Arten entstehen... Auch das wurde dir hier schon mehrfach erklärt, dass dem nicht so ist, es wurden dir Links gegeben, die du dann allesamt ignoriert hast nur um wie auch hier wieder die Kreationisten-Propaganda deiner sog. Glaubensgemeinschaft (Zeugen Jehovas) zu hinterlassen...

Das Leben - reiner Zufall?", Seite 20).

Zu diesem Pamphlet der Zeugen Jehovas, was eigtl. nur eine Aneinanderreihung von absichtlichen Falschaussagen und quote-mining ist empfehle ich mal die folgende Seite, auf der auch die vorsätzlich falsch wiedergegebenen Wissenschaftler z.T. selbst mal zu Worte kommen:

http://www.tj-encyclopedie.org/Blatant_misquotes_in_the_Origin_of_Life_booklet

Der Organisationsgrad eines Lebewesens steht in keinem nachweisbaren Zusammenhang mit dem Wirken der Selektion. Die Differenzierungshöhe eines Organs oder Bauplans kann nicht mit Anpassung oder Selektionsvorteilen begründet werden

Leider scheint der dort zitierte Wissenschaftler nicht auf dem aktuellen Stand zu sein, denn schon seit Jahrzehnten kann man anhand von Resistenzgenen genau das Gegenteil beweisen... Die Selektion hat hier gerade zu Manifestationen von differenzierten Änderungen im Bauplan geführt... Resistenzgene...

z.B.:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2937522/

Der Ursprung des Lebens: Fünf Fragen kritisch

Und der nächste Tiefpunkt in Sachen Ehrlichkeit. Einfach auch mal das dazu lesen und fragen wieso du diese Informationen den Leuten hier absichtlich vorenthältst?

https://www.thebattles.net/rationality/Weighed1.1.pdf

https://www.thebattles.net/rationality/JW_The_Origins_of_Life_Five_Questions_Worth_Asking.html

Ich verstehe nicht, wieso gerade Zeugen Jehovas immernoch auf solche unehrlichen Methoden wie quote-mining zurückgreifen, obwohl schon dutzende Male aufgezeigt wurde, dass sie selbst durch ihre Leitung (WTG) nach Strich und Faden belogen werden... Kadavergehorsam vom aller feinsten.

Und zur angeblichen Unmöglichkeit von Makroevolution hier mal ein paar Fachartikel, die diese Behauptungen Lügen strafen:

https://www.nature.com/scitable/knowledge/library/macroevolution-examples-from-the-primate-world-96679683

https://evolution.berkeley.edu/evolibrary/article/evo_48

http://www.talkorigins.org/faqs/comdesc/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4590474/

http://www.indiana.edu/~ensiweb/pap.macroevolution.pdf

http://www.ag-evolutionsbiologie.net/html/2012/lenski-langzeitexperiment.html

http://www.martin-neukamm.de/junker3_2.html

(Viel) Mehr Quellen gerne auf Anfrage...

Interessanterweise bekommt die kreationistische Gemeinde ja noch nicht mal eine halbwegs konsistente Definition von "Makroevolution" hin, geschweige denn sowas wie tatsächliche Nachweise für "Grundtypen"...

Also anstatt dir solche Mühe zu machen, Texte aus euren Propaganda-Heftchen zu kopieren, solltest du vielleicht mal selbst die Bücher zur Hand nehmen, aus denen ihr absichtlich Aussagen verfälscht und die mal lesen... Oder vielleicht auch mal die Aussagen eurer "Führung" hinterfragen... Meinst du nicht dass es mal an der Zeit wäre mal wirklich kritisch zu prüfen? In der Bibel steht nichts davon dass man alles prüfen soll, ausser das was aus Warwick oder Selters kommt, sondern man soll ALLES prüfen... Vor allem, wenn man schon so oft wie ihr von denen belogen und betrogen wurdet...

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@Hyperhaes

Geil. Im letzten, sehr langen Artikel kommt am Ende die Aussage, das alles eben so fürchterlich langsam passieren würde, dass man es im Labor niemals nachvollziehen könne. Das ganze vorherige seitenlange Geschwafel hätte man sich also sparen können. Am Ende läuft es immer wieder auf das gleiche, unzulängliche Argument heraus, dass Evolution eben nicht beobachtbar sei.

Man muss sie also "glauben".

Was aber wirklich der Gipfel der Komik ist: Alle von dir aufgelisteten Artikel laufen jeweils genau darauf hinaus. Ohne Ausnahme.

Entweder man "glaubt" an die Evolutionstheorie oder eben nicht.

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@RobertKuhlmann

Völliger Quatsch was du sagst.

Gerade die Bildung von Resistenzen lässt sich sehr gut beobachten, was auch in dem Artikel aufgezeigt und von dir mal wieder ignoriert wird,

Ebenso im Artikel über Artbildung oder über das LTEE etc. Da muss nichts "geglaubt" sondern nur "verstanden" werden und da haben die meisten Kreationisten ein ziemliches Problem mit... Wobei die meisten ja noch nicht mal verstehen wollen... Nicht wahr?

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@RobertKuhlmann
Geil. Im letzten, sehr langen Artikel kommt am Ende die Aussage, das alles eben so fürchterlich langsam passieren würde, dass man es im Labor niemals nachvollziehen könne. Das ganze vorherige seitenlange Geschwafel hätte man sich also sparen können. Am Ende läuft es immer wieder auf das gleiche, unzulängliche Argument heraus, dass Evolution eben nicht beobachtbar sei.

Nochmal kurz dazu... Also auch hier reisst du wieder einen Satz völlig aus dem Zusammenhang, interpretierst ihn nach deinen Wünschen um und stellst dann eine angebliche Tatsachenbehauptung auf... Du "vergisst" dabei nur zu erwähnen, dass die Aussage bzgl. der langen Zeiträume auf nur einen Aspekt von Herrn Lönnings "Argumentation" angewendet wird und keineswegs auf die gesamte Evolution. Dass das auch von dem Autor erklärt wird, auch auf den Seiten davor und danach, ist dir wahrscheinlich nur zufällig entfallen, als du diesen Kommentar geschrieben hast, oder? Nur weil dir der Gedanke von Jahrmillionen nicht in den Kram passt, lässt das die Fakten noch lange nicht verschwinden, noch wird sich dadurch die Biologie, Physik oder Chemie ändern...

Ist diese durchaus vorsätzliche Falschdarstellung von Argumenten deine Strategie, um andere zu beeindrucken, oder willst du hier nur mal aufzeigen mit welchen unehrlichen Mitteln Kreationisten/IDler ihre ganze "Argumentation" aufbauen? Zweiteres wäre dir dann recht gut gelungen...

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Noch kurz dazu:

 Es gibt selbstverständlich eine Entwicklung  innerhalb der einzelnen Arten; niemand, der ernst genommen werden will, würde das bestreiten. Diese Entwicklung nennt man  Mikroevolution.

und dann das:

Außerdem sind die allermeisten Mutationen für einen Organismus schädlich, was Wissenschaftler übereinstimmend zugeben

Damit zeigst du, dass du noch nichtmal an deine "Mikroevolution" glaubst, denn es gibt KEINEN mechanistischen Unterschied zwischen Mikro- und Makro... Meinst du irgendwelche lustigen kleinen Engelchen kommen bei der Mikroevolution um die Ecke und bauen die passenden Veränderungen am Erbgut ein? Und die Behauptung, dass die Anlagen dazu (also der Mops im Wolf) bereits vorher vorhanden gewesen sein sollen, steht leider auch völlig ohne jeglichen Beleg da... im Gegenteil... es konnte ja sogar aufgezeigt werden, dass es massenhaft genetische Neuentwicklungen gibt.

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Evolution sind beobachtbare Fakten. Evolutionstheorie ist die mit Abstand beste Erklärung die wir dafür haben.

Götter hat man noch keine beobachtet, keinen der mehreren tausend die sich die Menschen über die Jahrhunderte ausgedacht haben.

Ich verstehe nicht ganz, warum Gläubige immer der Meinung sein sollen, daß eine schließe das andere aus??? So denkt doch nun wirklich nicht jeder, wenn man sich irgend wie einredet es gäbe Gott, warum dann den offensichtlichen Fakten widersprechen und behaupten, der hätte sich die Evolution nicht ausdenken können? Ist doch in den meisten Mythen ein sehr mächtiges oder allmächtiges Wesen?

Finde ich eine sehr provokante Frage von Dir... Du unterstellst damit Göttergläubigen, daß sie es nicht schaffen, sich ihre Religion irgend wie zurech zu basteln und sich auszumalen wie ihr Gott es geschafft hat die beobachtbaren Fakten der Evolution zu erfinden... es muß kein entweder oder sein...

Wobei man ehrlicher weise sagen muß: Evolution können wir beobachten, das sind Fakten, Götter hat sich der Mensch zwar Tausende ausgedacht über die Jahre, aber wir konnten noch keinen davon beobachten, nicht mal Indizien finden.

Daher kommt die Evolutionstheorie (unsere beste Erklärung für die Evolutions-Fakten) auch komplett ohne Gott aus.

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Nicht mal der Urknall ist bewiesen !!!

Dafür gibt es Beweise dass die Evolution nicht stimmt !

Z.B. behaupten evolutionisten dass der Mensch, 30 Tierstadien durchgemacht hat, bevor er Mensch wurde. Ein anderer wollte das sogar beweisen. Er gab sich wirklich sehr viel Mühe . . . ging aber nicht !!! Er hat es nicht beweisen können !!! Und ist bis heute nicht bewiesen !!!

Dagegen hat ein anderer Wissenschaftler ausgerechnet, dass es unendlich viele Universums von der Größen unseres geben müssten, damit einmal aus eine einzigen Spezies ein anderer wird. Viele andere Forschungsergebnisse zeigen dass die Makro-Evolution nur eine Theorie ist !!!

Die Evolution kann man also nicht beweisen.

Jetzt meine Frage : Kann man Gott beweisen?

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