Evolution der Giraffe?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist Spekulation.

Solange es keine Nachweise über kleinere Giraffen gibt, zB anhand von Fossilien, solange darf eine ENTWICKLUNG von kurzen zu langen Hälsen bei der Giraffe ausgeschlossen werden.

Das von anderen angeführte Argument des langen Kehlkopfnervs dient allenfalls als bemerkenswertes Detail, dass Grund wir bisher nicht verstanden haben, hier sowie zu gehen wie Richie Dawkins ist einfach Quatsch.

Auf ein Neues.....

Also, wir wissen vermutlich nicht, welchen Grund es für den bemerkenswert langen Nerv der Giraffe gibt, das wollte ich schreiben....

cheerio

0


Solange es keine Nachweise über kleinere Giraffen gibt, zB anhand von Fossilien, ....

Gut. Dann können wir das Thema ja jetzt abschließen

http://rsos.royalsocietypublishing.org/content/2/11/150521

http://rsos.royalsocietypublishing.org/content/2/10/150393

3
@uteausmuenchen

Wir müssen das Thema nicht weiter führen:

In analysing morphological features and cervical measurements, we find the neck of S. major to be intermediate between O. johnstoni and G. camelopardalis. In the extinct taxon, the cranial (C2–C3) vertebrae demonstrate a mosaic of characters and dimensions that closely resemble either the okapi or the giraffe. The caudal region of the neck (C5–C7) appears more transitional between the two extant taxa. The C6 of S. major is exceptionally unique in that it has a partially excavated ventral lamina, and a ventral ridge that is developed cranially and yet absent caudally. Both quantitatively and qualitatively, we find the S. major neck to be truly intermediate between the okapi and the giraffe.

Die Einstufung als "missing link" ist mit dem Vergleich nicht ausreichend belegt, zumal S.major offenbar eine Spezies mit Merkmalen des Okay und der Giraffe zu sein scheint.

Evolution kann man nicht herbeireden, nur BEWEISEN.

Wenn man das kann.....

cheerio

0
@gromio
Die Einstufung als "missing link" ist mit dem Vergleich nicht
ausreichend belegt,

Der Begriff des "missing link" ist ein rein kreationistischer. Es gibt ihn nicht in der Biologie, weil die Biologie nur graduelle Übergänge kennt und damit Mosaikformen vorhersagt, also Spezies, die Merkmale BEIDER Gruppen in sich vereinen.

zumal S.major offenbar eine Spezies mit Merkmalen des Okapi und der Giraffe zu sein scheint.

Genau, Du sagst es. Damit ist das Thema erledigt.

3
@uteausmuenchen

Es ist völlig egal, wer hier welchen Begriff geprägt hat: Genau danach wird gesucht, nach missing links bei der Giraffe, wie man sie HEUTE antrifft, und Ahnen, die zB kürzere Beine/Hälse hatten.

Und natürlich Zwischenarten, die eine evolutionäre Halsverlängerung/Beinverlängerung beweisen. Idealerweise innerhalb derselben Art......

Letzteres gibt es eben nicht, man kann es natürlich behaupten......

....UteausMünchen, bleib cool, sobald es Beweise gibt, bin ich der Erste der sich anerkennt.

wenn das interessiert......cheerio.

1
@gromio

@gromio: du hast es nicht verstanden. Es sind fließende Übergänge. Es gibt nicht z. B. 200 Jahre lang ein Okapi. Dann kommt ein harter Cut. Und ab dann gibt es bis heute die Giraffe... so zu denken entbehrt doch jeder Vernunft. Aber natürlich kann man solange darauf pochen das man jede einzelne Generation vom Anbeginn bis heute sehen will, um die Übergangsphasen zu beweisen. Da dir das niemand bieten kann, da nicht jedes einzelne Lebewesen das jemals auf der Erde gelebt hat, zu einem Fossil geworden ist, kannst du für immer abstreiten der ET zuzustimmen, denn es wurde dir ja nicht vorgekaut und mundgerecht serviert...

4
@uteausmuenchen

Wäre nicht das erste mal wo man mit falschen Fossilien versucht hat eine Verbindung zwischen zwei Arten herzustellen. Google nur mal nach Nebraska Mensch wo man aufgrund eines Zahnes welcher sich später als der eines Schweines herausstellte vermeintlich einen Zahn gefunden geglaubt zu haben welcher Gemeinsamkeit zwischen Menschen- und Affenzähnen aufweist,...

"All die Irreführungen und vorgefassten Bewertungen, um die
Evolutionstheorie zu unterstützen, zeigen, dass die Theorie
eine Art Ideologie ist, die mit Wissenschaft rein gar nichts zu
tun hat.

Wie alle Ideologien hat auch diese ihre fanatischen
Anhänger, die die Evolution beweisen wollen, koste es was es
wolle.

Sie sind so dogmatisch an die Theorie gebunden, dass sie
jede neue Entdeckung automatisch als Beweis für die Theorie wahrnehmen,
selbst wenn sie mit Evolution überhaupt nichts zu tun hat."

Quelle: http://derwiderlegte-darwinismus.blogspot.de/2011/01/der-kollaps-des-stammbaums-des-menschen.html

0
@mulano

@mulano: was sind das denn für Quellen???

Zitat Wikipedia: "[...]mit bürgerlichem Namen Adnan Oktar, ist ein türkischer Schriftsteller, Publizist und einer der bekanntesten Kreationisten der islamischen Welt."

Warum prüft ihr eure Quellen nicht vorher, um solche Peinlichkeiten zu vermeiden? 

Das kann ich nämlich auch:

Hast du gewusst das Mäuse nur 4 Finger haben?

Quelle: http://de.disney.wikia.com/wiki/Micky_Maus

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@thetee99

Adnan Oktar, ist ein türkischer Schriftsteller, Publizist und einer der bekanntesten Kreationisten der islamischen Welt.

Na und? Was ist dann muss ja kein Muslim sein um einem Muslim zuzustimmen. Was die Evolution angeht teilen Christentum und Muslime die gleichen Vorstellungen.

0
@mulano

@mulano: Quatsch, es geht mir überhaupt nicht darum ob er Moslem ist oder nicht! Er ist Publizist (!), lebt also von solchen "reißerischen" Aussagen und er ist ein bekannter Kreationist (!), seine Äußerungen sind nicht wissenschaftlich oder neutral-objektiv, er hat schon eine vorgefertigte Meinung die er evtl. am besten zu Geld machen will...

2
@mulano

Etwa 80-90% der deutschen Christen stimmen der Evolutionstheorie zu. Das sind aber keine ECHTEN Christen, gell?

1
@mulano

Da hast Du Recht, und dann versuchen sie immer, Deine Argumente und Quellen in Frage zu stellen.

Ich empfehle Dir, Dich hier nicht zu sehr zu engagieren, die ET-Gemeinde hier ist sehr verbissen und kann mit kritischen Fakten nicht objektiv umgehen.

Jünger Dawkins - wie sagte Jesus, das passt hier genau: "Ein Sklave(oder Jünger) ist nicht größer als sein Herr". Das diese Aussage stimmt, das kannst Du bei Evolutionsthemen der jeden Tag lesen.

Fanatiker.

cheerio

1
@Grobbeldopp

Dieser Analogieschluß ist genauso blöd wie die Evolutionstheorie in Summe.

cheerio

0
@thetee99

na und? Frau Merkel is Physikerin, aber wie die über Nächstenliebe denkt, das ist vorbildlich. Sollten wir das als Vorbild ablehnen, nur weil die Naturwissenschaftlerin ist?

Das wäre genauso blöd wie die Akzeptanz von Publizisten von deren Religion abhängig zu machen.

DAS ist peinlich, igitt.

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@thetee99

na und? Frau Merkel is Physikerin, aber wie die über Nächstenliebe denkt, das ist vorbildlich. Sollten wir das als Vorbild ablehnen, nur weil die Naturwissenschaftlerin ist?

Das wäre genauso blöd wie die Akzeptanz von Publizisten von deren Religion abhängig zu machen.

DAS ist peinlich, igitt.

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@gromio

@gromio:

Ich empfehle Dir, Dich hier nicht zu sehr zu engagieren, die ET-Gemeinde hier ist sehr verbissen und kann mit kritischen Fakten nicht objektiv umgehen.

Ähm, "Spiegel, Spiegel! Ich bin unsichtbar und immer 1x mehr wie du!" ;)

Natürlich artet das hier, mit den ganzen Kommentaren auf Kommentare, leider in einen völlig unübersichtlichen Chatverlauf aus... trotzdem finde ich es gut, dass sich überhaupt Leute der Thematik annehmen und wirklich auf fundierte und nachvollziehbare Art und Weise dagegen argumentieren, statt einfach zu lachen und in die andere Richtung zu sehen um die "Spinner" (ohne Bezug) sich selbst zu überlassen.

Wenn man bedenkt, dass wir im Jahr 2016 sind und in Deutschland der heutige Wohlstand maßgeblich durch Technologien und Naturwissenschaften erzeugt wurde, ist gerade hier die völlige Ablehnung dessen um so absurder und schwer nachvollziehbar.

Aber soweit ich verstanden habe, ging es hier nicht nur um Kreationismus, sondern auch einfach nur das Anzweifeln der ET, bzw. der dezente Hinweis, dass es sich dabei noch um eine "Theorie" handelt die deren Meinung nach noch Lücken aufweist. Ich glaube dadurch soll auch eine Art von "Dienst für die Gesellschaft" verstanden werden, irgendeiner muss ja kritisch bleiben... ;)

1
@gromio


Ich empfehle Dir, Dich hier nicht zu sehr zu engagieren, die ET-Gemeinde hier ist sehr verbissen und kann mit kritischen Fakten nicht objektiv umgehen.

Sieht man sich die Beiträge von Ute oder Diego an so sieht man höfliche und gebildete Menschen, die auf seriöse, angesehene wissenschaftliche Veröffentlichungen verlinken um ihre Behauptungen zu bestätigen.

Sieht man sich deine Beiträge an, so sieht man diverse Entgleisungen, Beleidigungen, Anfeindungen und bestenfalls äußerst dürftig belegte Behauptungen, mit den Behauptungen von Personen, die panisch versuchen ihr eigenes Weltbild am Leben zu erhalten. Deine Links gehen ausnahmslos auf Seiten von fundamentalistischen oder kreationistischen Institutionen/Personen.

Nur um das noch einmal klarzustellen:

Ein Evolutionsbiologe forscht bei der Widerlegung der "Makroevolution" eben an der "Mikroevolution" oder in einem anderen Feld der Biologie weiter. Wie du ja bereits in einem deiner Beiträge geschrieben hast, "Der Mangel an Beweisen ist kein Beweis für etwas.", also wäre eine Widerlegung der Evolutionstheorie kein Beweis für einen Gott. Nebenbei sollte man vielleicht auch die unzähligen gläubigen Wissenschaftler erwähnen, die keine naiven Textgläubigen sind.

Ein religiöser "Wissenschaftler" sieht mit einer Bestätigung der Evolutionstheorie jedoch seinen Glauben direkt widerlegt. Wenn wir nicht von Adam und Eva abstammen, so ist das gesamte Fundament der Bibel falsch. Was für einen Grund hätten wir also bei so einer Frage einem engstirnigen religiösen Wissenschaftler zu vertrauen?

1
@Grobbeldopp

Etwa 80-90% der deutschen Christen stimmen der Evolutionstheorie zu. Das sind aber keine ECHTEN Christen, gell?

Das sind uninormierte Christen weil sie nie selber nachgeforscht haben. Vermutlich wissen sie nichtmal das die ET im Widerspruch zur Bibel steht, doch selbst wenn man die Bibel nicht wörtlich auslegt sollte einem dies irgendwann mal auffallen weil es keine Beweise für, sondern nur Beweise gegen die ET gibt.

0
@Mark1616

also wäre eine Widerlegung der Evolutionstheorie kein Beweis für einen Gott.

Man kann natürlich auch glauben das aus einem Straußen-Ei ein Pinguin schlüpft. Dann hätte man auch das Problem mit den fehlenden Zwischenfossilien vom Hals. ;)

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@mulano

Man kann natürlich auch glauben das aus einem Straußen-Ei ein Pinguin schlüpft. Dann hätte man auch das Problem mit den fehlenden Zwischenfossilien vom Hals. ;)

Alles klar. Also ist das Fehlen von Beweisen für die Existenz Gottes ein Beweis gegen Ihn? Schön wenn selbst du das einsiehst. ;)

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Super, Gromio. Einfache Logik. Es gibt keine Nachweise für kleinere Giraffen, keine Fossilien. Die, die anderer Meinung sind, wären jetzt gezwungen zu lügen, um auf ihre Thesen aufzubauen. Bitte erst mal weiterforschen oder noch ein bißchen wühlen. Man hat wirklich nichts gefunden.

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@mrauscher

Die, die anderer Meinung sind, wären jetzt gezwungen zu lügen, um auf ihre Thesen aufzubauen.

Da man dich wiederholt aufgeklärt hat, dass diese Aussage falsch ist, lügst du hier stolz und schamlos. Ist das nicht genauso eine Sünde? ;)

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Gerade bei der Hals- und Beinlänge, die sich so schön in Metern und Zentimetern angeben lassen, sollte das Prinzip des Gradualismus doch wohl sehr anschaulich sein. Die Körpergröße der Giraffen erfordert spezielle Anpassungen des Kreislaufs, die gleichzeitige Größenzunahme von Beinen und Hals ist das allergeringste Problem.

Wenn sie zuerst lange Beine bekommen hätte, dann wäre sie mit ihrem kurzen Hals nicht mit dem Kopf an den Boden gekommen zum trinken oder grasen.

Auch heutige Giraffen kommen mit ihrem Kopf nicht bis zum Boden, wenn sie ihn absenken. Hast du nie im Zoo oder in einer Dokumentation eine Giraffe beim Spagat gesehen? Offenbar kommen sie mit dieser Methode gut zurecht.

Merkürdigerweise fand man bisher auch noch keine Fossilien von Giraffen mit Hälsen die nur halb- oder dreiviertel so lang sind wie die heutigen.

Ich empfehle dir wirklich, einmal kurz zu googlen, bevor du eine solche Behauptung aufstellst. Es sind über ein Dutzend fossile Giraffengattungen bekannt, alle mit unterschiedlichen Halslängen, einige davon kommen als direkte Vorfahren der heutigen Giraffen in Frage, z.B. die Art Samotherium major.

Der Hinweis auf S. Major ist vielleicht der Nachweis anderer Tierarten mit Ähnlichkeiten, aber auch ein Okay, ein Zebra und eine Giraffe haben Ähnlichkeiten.

Reine Willkür und Spekulation, dies als Beweis für eine Evolution der Giraffe verwenden zu können.

cheerio

1
@gromio

In deinem Beitrag schreibst du:

Solange es keine Nachweise über kleinere Giraffen gibt, zB anhand von Fossilien, solange darf eine ENTWICKLUNG von kurzen zu langen Hälsen bei der Giraffe ausgeschlossen werden.

Und wenn ich fossile, kleinere Giraffenarten nenne, kommt dieser Kommentar hier.

Selbstverständlich bestehen auch zwischen Giraffen, Okapis und Zebras Ähnlichkeiten, aber es ist eben die Abgestuftheit dieser Ähnlichkeiten, der als Beleg für ihre Verwandtschaft gilt und ihre Einordnung in einen Stammbaum ermöglicht. Darum gehören Zebras zu den Unpaarhufern, aber Okapis, Giraffen, Hirsche und Schweine zu den Paarhufern. Okapis, Hirsche und Giraffen gehören innerhalb der Paarhufer zu den Wiederkäuern und Hirsche und Giraffen zu den Giraffenartigen. Und darum gilt Samotherium als Teil der Stammlinie der Giraffe nach der Abspaltung der Stammlinie des Okapis.

Und dass Somatherium einen längeren Hals hat als die gemeinsamen Vorfahren von Giraffen und Okapis, aber einen kleineren Hals als heutige Giraffen, und zeitlich zwischen ihnen lebte, belegt, dass der Hals der Giraffe im Laufe ihrer Evolution an Länge zugenommen hat.

Willkür und Spekulation hat damit nichts zu tun. Wenn du ein Beispiel für Willkür haben willst, dann sieh dir die kreationistische Grundtypenlehre an, wenn du ein Beispiel für Spekulation haben willst, schau dir die angebliche Variabilität von Halbwertszeiten an.

3
@DiegoderAeltere

Nun Diego, keineswegs sind dies BELEGE für eine Verwandtschaft im Sinne der Evolution.

Schon eher sind dies Beweise dafür, dass beide "aus derselben Werkstatt kommen".

Die Einordnung in Stammbäume ist willkürlich, basiert auf wissenschaftlichen Einordnungen hier jeweiligen Zeit und kann übermorgen als falsch entlarvt werden.

Die von DIR und anderen angeführten INDIZIEN sind gleichfalls als Indizien für eine Schöpfung dienen.

Somit ist völlig unentschieden, was nun richtig ist - Schöpfung oder Evolution. WENN man den gesunden Menschenverstand ausschaltet.

Aber es ist sinnlos.....

cheerio

1
@gromio

Schon eher sind dies Beweise dafür, dass beide "aus derselben Werkstatt kommen".

Mit den Belegen ist es doch eigentlich ganz einfach. Man hat ein Phänomen, die Artenvielfalt, und ein paar Leute streiten sich darum, welche ihrer Thesen dieses Phänomen besser erklärt. Um ihre Modelle zu prüfen, wenden sie wissenschaftliche Methoden an, das bedeutet, sie treffen auf Basis ihres jeweiligen Modells Voraussagen und prüfen, ob diese zutreffen. 

Wenn jemand behauptet, dass die Lebewesen von gemeinsamen Vorfahren abstammen und sich im Laufe ihrer Geschichte veränderten, ist die logische Folge seiner Behauptung, dass sich nah verwandte Arten mehr ähneln als weniger verwandte, also müsste sich auf dieser Basis ein Stammbaum aufstellen lassen. Sind diese abgestuften Ähnlichkeiten in der Natur vorhanden, hat derjenige einen guten Punkt, um seine Ansicht zu stützen.

Die Einordnung in Stammbäume ist willkürlich, basiert auf wissenschaftlichen Einordnungen hier jeweiligen Zeit und kann übermorgen als falsch entlarvt werden.

Der Erstellung von evolutionären Stammbäumen liegen klare Begriffe und Vorgehensweisen zugrunde. Natürlich können die momentanen Stammbäume durch neue Forschungen umgestaltet werden, aber würde jemand seinen PC wegwerfen, weil er sich nicht sicher sein kann, dass es in zehn Jahren noch Internet gibt? Warum sollten wir dann die wissenschaftlichen Modelle, die nach allen bisherigen Ergebnissen stimmig sind, verwerfen, nur weil sie in zehn Jahren durch bessere Modelle ersetzt werden könnten?

Die von DIR und anderen angeführten INDIZIEN sind gleichfalls als Indizien für eine Schöpfung dienen.

Und kannst du das auch begründen? Was hat der Schöpfer sich gedacht, als er uns und den Schimpansen hunderte endogene Retroviren an den gleichen Stellen im Genom gab? Was hat er sich dabei gedacht, uns ein solches Fossilienmuster zu hinterlassen, das einen Artenwandel und gemeinsame Abstammung suggeriert? Was hat er sich gedacht, als er Kiwis Flügel gab, mit denen sie nicht fliegen können?

Die Abstammungstheorie setzt diese und tausende andere anatomische Auffälligkeiten in einen sinnvollen Zusammenhang. Mit der Willkürlichkeit eines Schöpfers hingegen lässt sich alles gleich gut rechtfertigen. Sähen alle Lebewesen auf der Erde gleich aus, wäre das der Wille des Schöpfers. Sähen sich keine zwei Lebewesen in irgendeinem Merkmal ähnlich, wäre das der Wille des Schöpfers. Wären sich manche Lebewesen ähnlicher als andere, wäre das der Wille des Schöpfers. Da sie also wirklich keine konkreten Aussagen trifft und sich mit ihr jeder Sachverhalt umdeuten lässt, lässt sich die diffuse Vorstellung von einem Schöpfer nicht durch prüfbare Indizien untermauern.

Somit ist völlig unentschieden, was nun richtig ist - Schöpfung oder Evolution. WENN man den gesunden Menschenverstand ausschaltet.

Schöpfung an sich und Evolution sind nur konstruierte Gegensätze. Wenn an der einen Stelle Evolution stattfindet, schließt das nicht aus, dass an anderer Stelle Schöpfung stattfindet oder dass die Evolution Teil einer Schöpfung ist. Aber das einzige, was sich hier mit Sicherheit sagen lässt, ist, dass die Artenvielfalt auf der Erde durch Evolution entstanden ist.

3
@DiegoderAeltere

Warum sollten wir dann die wissenschaftlichen Modelle, die nach allen bisherigen Ergebnissen stimmig sind, verwerfen, nur weil sie in zehn Jahren durch bessere Modelle ersetzt werden könnten?

@gromio

Und das nur im DETAIL. Also bis zu einem gewissen Schärfegrad ist der Stammbaum des Lebens bereits unverrückbares Wissen, es wird niemals mehr eine Offenbarung der Größenordnung geben, dass die Giraffe doch von Leoparden abstammt.

4

@DiegoderAelerte

Auch heutige Giraffen kommen mit ihrem Kopf nicht bis zum Boden, wenn
sie ihn absenken. Hast du nie im Zoo oder in einer Dokumentation eine
Giraffe beim Spagat gesehen?

Vielen Dank für den Hinweis, aber trotz dem Spagat den sie machen würden sie ohne langen Hals nicht zum Wasser kommen.

Es sind über ein Dutzend fossile Giraffengattungen bekannt, alle mit unterschiedlichen Halslängen

Aha, meine Quelle sagt was anderes, wo ist deine Quelle?
http://www.höhle-breitscheid.de/evo-giraffe.htm

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@mulano

Vielen Dank für den Hinweis, aber trotz dem Spagat den sie machen würden sie ohne langen Hals nicht zum Wasser kommen.

Bitte, dafür bin ich da. Aber ging es nicht eben darum, wie Giraffen, deren Hals kürzer als ihre Beine ist, zum Wasser kommen?

http://fossilworks.org/bridge.pl?a=taxonInfo&taxon_no=42690

Schau hier unter Subtaxa. Ich hoffe, du hast nicht ernsthaft vor, die Existenz dieser Fossilien abzustreiten.

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@DiegoderAeltere

Kann auch behaupten Thomas Gottschalk ist der Sohn von Mike Krüger, weil beide eine lange Nase haben. Du kennst wohl den Unterschied von Ähnlichkeiten und Verwandschaft nicht?

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@mulano

Es ist wirklich höchst amüsant, wie du hier Menschen als dumm darstellst, die dir sowohl an Intelligenz, als auch an Wissen, um ein Vielfaches überlegen sind.

Willst du hier tatsächlich etwas Neues lernen oder nur deine eigene Ansicht verbreiten?

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@Mark1616

Du amüsierst uns hier Mark1616 mit deinen Ansichten. Aber wir haben ja das Grundgesetz. Darfst sie gern behalten, so sind wir ;-)
Im Neulernen, solltest du dich allerdings selbst erst mal üben, bevor du versuchst, bei anderen den Balken aus den Augen zu nehmen. Du hast einfache Fragen nicht beantwortet. Das nennt man ausweichen. Und dann noch andere abfällig beschimpfen. Du du du Schlingel du! Müssen wir noch üben. Meine nicht beantwortete Frage muß ich ja hier wohl nicht wiederholen. Weiß jeder, was du da nicht beantworten kannst. Laß also bitte doch Mulano  gewähren, er bringt gute Vorschläge und ist freundlich. Beides vermissen wir bei dir.

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@mrauscher


Du hast einfache Fragen nicht beantwortet. Das nennt man ausweichen.

Die Antwort auf deine "einfachen Fragen" ist einen Mausclick weit entfernt. Wenn du nicht dazu in der Lage bist diese einfachen Fragen selbst zu beantworten, und das als Webdesigner, dann tust du mir Leid und solltest deinen Job wechseln.

Du hast uns immer noch nicht beantwortet was du denn studiert hast. Wieso steht auf deiner Facebook Seite eigentlich nichts von einem Studiengang, obwohl du dort doch auch sonst alles eingetragen hast?!

Wie nennt man es eigentlich, wenn von dir nur noch Funkstille kommt, sobald ich einmal näher auf deine Kommentare eingehe? Du kannst nichts anderes als blöd daherzulabern. Das habe ich in jedem meiner Beiträge kritisiert und nur deswegen werde ich wütend. Wenn ich einmal auf den Mist, den du als "Logik" bezeichnest eingehe, kommt von dir aber nur noch Funkstille. Wie nennt man das, hmm?

Wenn es nicht so traurig wäre, erwachsene Menschen zu sehen, die so tief in eine Märchenwelt verstrickt sind, dass sie Realität und Phantasie nicht mehr unterscheiden könnten, dann müsste man dich auslachen.

Du bist ein widerlicher Hetzer, der unter dem Mantel des Christentums gegen Andersgläubige, Atheisten, Wissenschaftler und Homosexuelle wettert. Bei deinem unchristlichen Verhalten wirst du im Schwefelsee neben mir brennen. Ich freu mich drauf.

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Es ist schade, dass es sich hier bei um eine kreationistische Fake-Frage handelt, denn das Thema ist eigentlich - wie Naturwissenschaft immer - sehr interessant.

Falsch ist erst einmal, dass es keine fossilen Befunde über die Vorfahren der Giraffen gibt.

https://en.wikipedia.org/wiki/Giraffe#/media/File:Giraffidcomparison.jpg

Hier ein paar Links in die wissenschaftliche Literatur:

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Die Subordnung der Giraffe ist Ruminantia, von denen viele Vertreter Mitte des Eozän in Zentralasien, Südostasien und Nordamerika dokumentiert sind.  Giraffe und Okapi sind die beiden einzigen überlebenden Klassen der Familie Giraffidae. Die Familie war jedoch mit mehr als 10 beschriebenen Fossilklassen erheblich zahlreicher.

Frühe Vorfahren der Giraffe hatten kurze Hälse und ähneltem vom Körperbau eher dem Elch. (http://www.mdpi.com/2079-7737/5/3/35/htm)

Die Verlängerung des Halses begann früh: Vergleiche zwischen Giraffen und ihren alten Verwandten weisen darauf hin, dass sich zuerst Wirbel in der Nähe des Schädels verlängert haben, gefolgt durch die Verlängerung von Wirbeln weiter unten. (http://rsos.royalsocietypublishing.org/content/2/10/150393)

Ein früher giraffider Vorfahr  ist Canthumeryx, der grob vor 15-25 Millionen lebte. Fossilien dieser Art wurden im heutigen Libyen gefunden. Canthumeryx war mittelgroß, schlank und antilopenähnlich. Ein anderer Vorfahr, Giraffokeryx ist etwa 15 Millionen Jahre alt und hat einem Okapi oder einer kleinen Giraffe geähnelt, und hatte einen längeren Hals.(https://tsjok45.files.wordpress.com/2012/12/giraffeevolution.pdf)

Giraffokeryx dürfte sich den Lebensraum mit weiteren, massiver gebauten Giraffiden wie Sivatherium und Bramatherium geteilt haben. (Sie wieder in http://rsos.royalsocietypublishing.org/content/2/10/150393)

Giraffide wie Palaeotragus, Shansitherium und Samotherium sind vor 14 Millionen Jahren erschienen und haben überall in Afrika und Eurasien gelebt. Samotherium zeigt eigentlich besonders schön den Übergang im Giraffenstammbaum, weil seine Halswirbel in der Länge und Struktur zwischen dem einer modernen Giraffe und den eher Okapi-ähnlichen Vorfahren liegen. (http://rsos.royalsocietypublishing.org/content/2/11/150521)

Bohlinia, zuerst im südöstlichen Europa erschienen, lebte vor etwa  9-7 Millionen Jahren und ist wahrscheinlich ein direkter Vorfahr der Giraffe. Bohlinia ähnelt bereits modernen Giraffen, hat einen langen Hals und Beine, ähnliche Hornkegel und ein ähnliches Gebiss. (Siehe noch einmal https://tsjok45.files.wordpress.com/2012/12/giraffeevolution.pdf)

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Zweitens ist die Lückenhaftigkeit des Stammbaumes - gerade in savannenartigen Lebensräumen - eine Vorhersage der Evolutionstheorie (Seltenheit des Fossilisationsprozesses in diesen Lebensräumen) und kanndeshalb gar kein Argument gegen sie sein.


Zweitens ist die Lückenhaftigkeit des Stammbaumes - gerade in savannenartigen Lebensräumen - eine Vorhersage der Evolutionstheorie (Seltenheit des Fossilisationsprozesses in diesen Lebensräumen) und kanndeshalb gar kein Argument gegen sie sein.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?

cheerio, Uteausmünchen

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@gromio

Nein, weil das Zutreffen einer Vorhersage einer naturwissenschaftlichen Theorie kein Gegenargument gegen sie ist.

Meine Antwort ist jetzt 35 Minuten alt: Wie viele der wissenschaftlichen Arbeiten, die ich verlinkt habe, hast Du denn in dieser Zeit gelesen?

cheerio, gromio

4
@uteausmuenchen

DAS Zutreffen einer VORHERSAGE? Lustig, eher Vorwegnahme von Argumenten der Gegner dieser Sichtweise.....

....wie ich schon schrieb: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Und: Was ich zuvor gelesen hatte, brauche ich nicht in 35 Minuten lesen, UteausMünchen.

Ich trinke gern Augustiner, und ich denke, wir sollten unsere Konversation einstellen.

cheerio, Augen auf im Biologieunterricht.

0
@gromio

@gromio: deine Strategie bei diesem Thema scheint wohl Quantität statt Qualität zu sein? ;) Selbstverständlich kannst du hier so lange alle Argumente die für die Evolution sprechen abstreiten, wegen mangelnden Beweisen, bis wir uns alle in neue Lebensformen weiterentwickelt haben ;) Das Problem ist wohl das während "der Evolution" niemand von uns anwesend war, der es zweifelsfrei hätte dokumentieren können. Immerhin existiert diese ET erst seit ca. 180 Jahren...

Was du aber nicht machst ist hier "Beweise" für die Gegentheorie anzubringen. Deiner Meinung nach ist die ET nicht belegbar. Wie ist die Schöpfungsgeschichte zu belegen oder wenigsten annähernd mit den vielen anderen Aspekten der diversen Naturwissenschaften rund um Physik, Biologie, Chemie - mit zum Teil bewiesenen und nachweisbaren Fakten - in Einklang zu bringen. Einfach bockig die Arme zu verschränken und zu sagen: "glaub ich nicht, wenn ichs nicht gesehen habe!", kann ja jeder Tropf.

Das die Erde rund ist, hast du sicherlich auch noch nie mit eigenen Augen von Außen beobachten können, trotzdem akzeptieren wir das es so ist... jedenfalls hoffe ich das zum Kreationismus nicht auch noch die Flat-Earth-Theorie hinzukommt...

3
@gromio

wie ich schon schrieb: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf

Gromio so kannst Du auch vertreten dass die Erde eine Scheibe ist.

1
@gromio


DAS Zutreffen einer VORHERSAGE?

Also sind (angeblich eingetroffene) biblische Prophezeiungen ein Argument gegen die Bibel?

1

Hast du keine deutschen Seiten gefunden? Ich habe mir das Bild auf der rechten Seite im Wiki-Eintrag angeschaut. Was lässt dich so sicher sein das diese Tiere die dort abgebildet sind Verwandte der Giraffe sein sollen? Das kann genauso eine völlig andere Art gewesen sein die einfach nur lange Hälse hatte oder auch nur eine Zeichnung wie man denkt das die Vorfahren der Giraffe ausgesehen haben könnten, aber vermutlich ohne jeden Beweis. Schade das man immer versuchen will eine Theorie zu belegen auch wenn alle Beweise dagegen sprechen

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@mulano
Hast du keine deutschen Seiten gefunden?

Das sind wissenschaftliche Fachveröffentlichungen. Wissenschaftssprache ist Englisch.

Schade das man immer versuchen will eine Theorie zu belegen auch wenn alle Beweise dagegen sprechen

War ohnehin nicht an Dich gerichtet - oder siehst Du oben eine Anrede in meiner Antwort?

Dass man religiöse Fundamentalisten nicht überzeugen kann mit Fakten, weiß ich schon lange. Es ist offensichtlich, dass Du hier nur mit einer Fake-Frage eine Diskussion anstoßen möchtest. Deswegen habe ich für alle, die es sehen möchten, die Fachveröffentlichungen gepostet.

Jeder der möchte, kann nun nachschlagen und sehen, dass Eure Behauptung, es gäbe diese Fossilien nicht, schlicht falsch ist.

Alles andere ist mir wurscht. Bildungsverweigerer finde ich langweilig.

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