Eventuell nochmals Schule nach Ausbildung?

4 Antworten

Echt krass wenn die Lehrer die Schüler während des normalen Unterrichts rausnehmen um mit ihnen über ihre Zukunft zu diskutieren. Wie müssen sich die anderen Klassenkameraden fühlen, wenn die Lehrer nur mit den besten Schülern privat reden und keinen Unterricht besuchen müssen? Da fühlt man sich ja ausgegrenzt und wie Dreck. Außerdem finde ich sind Noten auch teilweise ein Glücksspiel und man kann Intelligenz nur teilweise an Noten messen.

Ich war schon an vielen Schulen in vier verschiedenen Bundesländern in Österreich aber bei uns gabs sowas nie worüber ich auch froh bin.

Zur Frage. Es ist deine Entscheidung was du machen willst. Wenn dir die Ausbildung mehr spaß macht und du sowieso nicht studieren willst warum nicht? Ich studierte an einer Fh Wirtschaft und jeder Tag war ein Grauß dort und ich sagte immer mir würde es viel besser gefallen nur als Aushilfe bzw. Verkäufer im Supermarkt im Dorf zu arbeiten auch wenn ich wenig verdienen würde. Es würde mir mehr Spaß machen. Verstehst du was ich damit sagen will? ;)

Woher ich das weiß:
Studium / Ausbildung

Nein, bleib bei deiner gewählten Ausbildung.

Nicht immer ist ein höherer Schulabschluß die beste Wahl. Sicher ist es sinnvoll, eine möglichst hohe schulische und berufliche Qualifikation zu erreichen, aber:

Du hast dir sicher im Vorfeld Gedanken gemacht, warum du eine (diese!) Ausbildung machen möchtest und kein Abitur/Fachhochschulreife.

Dein Potenzial kannst du auch in die Ausbildung stecken, zudem gibt es x Wege, sich auch nach der Ausbildung noch weiterzubilden, also entweder beruflich über Fort- und Weiterbildungen oder tatsächlich schulisch, also einen Schulabschluß nachzuholen. Gerade Baden-Württemberg hat da viel schulische Wege, die einem offen stehen (Fachhochschulreife auf dem Berufskolleg, Abitur über die BOS, über ein Erwachsenenkolleg, auf dem Abendgymnasium).

Aber auch das muss nicht sein - es ist aber möglich. Wenn *du* das möchtest!

Ich finde, das ist eine sehr persönliche Entscheidung. Der Lehrer kann das gerne "schade" finden, aber du musst deinen eigenen Weg weitergehen. Ich finde es wiederum schade, dass der Lehrer (tw. auch die Gesellschaft) eine Lehre und Motivation dazu so wenig würdigt, sondern meint, nur ein Abitur sei der "Weg zum Glück" und wenn man dies nicht tut, gehe "Potenzial" verloren.

Das tut es nicht.
Bleib dir treu!

Dazu musst Du Dir selbst darüber klar werden, was Du willst. Gefällt Dir der Beruf, den Du nach der Ausbildung haben wirst? Gefällt Dir das Gehalt, welches der Beruf nach der Ausbildung im Schnitt mit sich bringt? Falls ja, dann mach die Ausbildung.

Falls nein, denke vorher über die Alternativen nach und vor allem mach Dir klar, welche Berufe Dir liegen, für die man einen höheren Abschluss braucht. Denn wenn Du wirklich für etwas leidenschaftlich brennst und auf ein bestimmtes Ziel hinarbeitest (z.B. PilotIn, MeeresforscherIn) - das heißt, wenn Du wirklich etwas verändern willst - dann strebe mit all Deiner Kraft den jeweiligen Abschluss an, der Dich zu deinem wirklichen Traumberuf führt.

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