Europäer und Indianer?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also: Erstmal solltest du deine Hausaufgaben selbst machen. Internetseiten zu diesem Thema gibt es mehr als genug, selbst Wikipedia bietet hier eindrucksvolle Erkenntnisse.

Den folgenden Text schreibe ich nämlich nur um mich und mein Wissen zu profilieren:

Als die Europäer in die neue Welt kamen bzw. kurz gesagt nach Nordamerika, waren sie den Indianern in erster Linie technologisch überlegen, weswegen die meisten Konflikte positiv für die Europäer ausgingen, sobald sie in Amerika einigermaßen heimisch geworden waren. Kurz gesagt passierte dann folgendes: Den Indianern wurde das Land weggenommen, indem es von den Europäern in Beschlag genommen wurde, zusätzlich wurden sie zwangsmissioniert, später ihrer letzten Ernährungsgrundlagen beraubt und in Reservate verbannt oder allgemein wie Menschen zweiter Klasse behandelt.Nicht zu vergessen sind außerdem die Krankheiten, die die Europäer eingeschleppt haben z.B. die Pocken, Grippe, etc etc. gegen die die Indianer keine Abwehrkräfte hatten und dementsprechend anfälliger waren als die besser 'durchseuchten' Europäer, die später auch von der Entwicklung von Impungen etc. eher profitierten, weil die Medizintechnik, die solche Erkenntnisse möglich machte in der traditionellen indianischen Medizin weniger vertreten war.

Was haben sie gutes mit sich gebracht: Wenig. Allerdings in erster Linie neue Tiere oder Pflanzenarten. Die haben dann evnetuell ein Stück weit das schon dagewesene Verdrängt aber z.B. Schweine oder auch Pferde! waren zuvor vollkommen fremd (auch die nordamerikanischen Mustangs stammen, wenn ich mich recht entsinne, ursprünglich aus Europa und wurden eingeführt).

Was brachten sie für Sachen mit: Wie gesagt, kommt auf die Zeit an. Feuerwaffen, Pferde, Pflanzen, später dann auch industrielle Fertigwaren... und natürlich den christlichen Glauben

Wie wehrten sich die Indianer: Wie man sich eben so wehrt würde ich sagen

33

Und wider wird das Bild vom edlen Wilden dargebracht und vom bösen Europäer.

Da gibt es fast nichts was die Europäer den Indianern angetan haben, was die Indianer sich nicht auch gegenseitig angetan haben.

Die Apachen und andere wurden z.B. von den Comanche teilweise vertrieben, teilweise ausgerottet, wie das auch die Europäer taten. Comancheria – Wikipedia Die Comanchería ist die spanische und heutzutage gebräuchliche Bezeichnung des von den Comanche bewohnten Stammesgebietes auf den Südlichen Plains in den heutigen USA. Bevor die Comanche dieses Gebiet bewohnten, war es die Heimat von mehreren Stämmen, besonders des dominierenden Stammes, der östlichen Apachen, und war größtenteils als Apachería bekannt. Mit dem Auftreten der Comanche auf den Great Plains und deren kriegerischen Einfällen (ab 1700–1780) in die östlichen Gebiete der Gran Apachería gelangten die Comanche durch Raub und Handel in den Besitz großer Pferdeherden - zudem entwickelten sie sich zu den ersten erfolgreichen Pferdezüchtern und den besten Reitern unter den Plainsindianern. Bald galten sie weit und breit als der pferdereichste Stamm auf den Plains.

1785 schlossen die Östlichen Comanche und die Westlichen Comanche 1786 in Santa Fe, New Mexico, eine Allianz mit den Spaniern gegen ihre Feinde, die Apachen. Die Spanier... öffneten spanischen Märkte in New Mexico und im nördlichen Mexiko für die Comanche, wo sie ihre Handelsgüter, wie Bisonfleisch und Felle, gegen Waffen, Munition, Mais, Bohnen, Getreide, Kleidung und anderen Güter eintauschen konnten. Zudem konnten sie nun auch leichter mit den Pueblo-Völkern Handel treiben, besonders mit Taos, das bis dahin enge Kontakte mit den Jicarilla gepflegt hatte und sich nach dem Friedensschluss zu einem der wichtigsten Handelsstützpunkte entwickelte. Spanische Passierscheine stellten sicher, dass einzelne Häuptlinge und ihre Gruppe sich frei in spanischen Territorien bewegen konnten. Zum Vertragsinhalt, der gemeinsame militärische Aktionen gegen die Apachen vorsah, gehörte auch, dass die Comanche für jeden getöteten Apachen eine Prämie erhielten, für einen getöteten Krieger (ab 14 Jahre) ca. 100 Pesos, für eine Frau 50 Pesos und für ein Kind 25 Pesos (damals entsprach ein Peso in etwa einem Dollar; nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg wurden die Prämien für Apachen-Skalps zum Ausgleich der Inflation deutlich erhöht). Die Östlichen Comanche gingen größtenteils dazu über, Sklavenjagden auf Apachen zu veranstalten, da in Neu-Spanien und im Französisch besetzten Louisiana eine starke Nachfrage nach Apachen-Sklaven bestand. Zudem verlangten die Spanier von den Comanche, dass diese von sich aus Unternehmungen gegen die Apachen durchführten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Comancheria

1

https://haolam.de/artikel_16224.html

Nichts gutes wurden Indianern angetan.

Mit allen Mittel wurden sie bekaempft, die Bisons wurden abgeschossen, um ihnen die Lebensgrundlage zu nehmen.

Die Englaender verteilten Decken, die mit krankheitserregenden Floehen durchsetzt waren.

In Uruguay wurden sie mit Alkohol berauscht gemacht und dann komplett ermordet.

Dieser Genozid ist eine endlose Geschichte, in Frankreich stellte man 7 Indianer hinter Gittern im Zoo aus, sie starben allerdings bald darauf.

Man sagt ja, als erstes war der Alkohol in Amerika, dann kamen die Missionare und dann die Siedler mit Flinten.

Das Netz steht voll von Beispielen dieser Art.

Woher ich das weiß:
Recherche

Die Veränderungen:

Die Negativen:

Unbekannte Krankheiten lösten Seuchen aus. Völlige Unterlegenheit den Europäern gegenüber. Unterdrückung/Versklavung durch die Europäer. Landraub durch die Europäer. Teilweise Vernichtung der Lebensgrundlage (Ausrottung der Bisons und anderer Jagdtiere). Massaker durch die Europäer. Kriege mit den Europäern, ohne Aussicht auf Sieg.

Das Positiven:

Neue Nutztiere vor allem Pferde, aber auch z.B. Schweine oder Maulesel usw. Neue Nutzpflanzen, z.B. Weizen. Neue Technologien, insbesondere Metalle aber auch Feuerwaffen. Neues Wissen von der Welt. Die Erde hat eine Kugelform. Für diverse Sprachen wurden Schriften entwickelt, nach europäischem Vorbild. Der Handel wurde ausgedehnt.

Positiv/Negativ, je nach Ansicht: Christentum. Verbesserung der Kriegsführung durch Pferde, Feuerwaffen und neue Taktiken. Nomadenstämme wurden Sesshaft.

Sich wehren?

Mit allen Mitteln, die zur Verfügung standen, inklusive der neuen Gewehre der Europäer und den neuen Pferden.

Ergänzung zur besseren Verständnis der Bewertung der Ankunft der Europäer:

Im allgemeinen werden die Indianer als die Armen Opfer der bösen Europäer dargestellt. Als eine Art von edlen Wilden. Tatsache ist, dass die Europäer den Indianern nichts angetan haben, was die Indianer sich nicht selbst gegenseitig angetan haben. Ob Massaker, Landraub oder Versklavung. Die Seuchen kann man den Europäern nicht anlasten, da diese meistens ohne Absicht verbreitet wurden, mit wenigen Ausnahmen. Die berühmt, berüchtigten verseuchten Decken wurden wirklich den Indianern gegeben um bei ihnen Seuchen auszulösen. Das war aber nicht die Regel, sondern die Ausnahme bei den Seuchenausbrüchen.

Um zu verdeutlichen, was gemeint ist hier das Beispiel der Comanche: (Ohne n)

Die Apachen und andere wurden z.B. von den Comanche teilweise vertrieben, teilweise ausgerottet, wie das auch die Europäer taten. Comancheria – Wikipedia Die Comanchería ist die spanische und heutzutage gebräuchliche Bezeichnung des von den Comanche bewohnten Stammesgebietes auf den Südlichen Plains in den heutigen USA. Bevor die Comanche dieses Gebiet bewohnten, war es die Heimat von mehreren Stämmen, besonders des dominierenden Stammes, der östlichen Apachen, und war größtenteils als Apachería bekannt. Mit dem Auftreten der Comanche auf den Great Plains und deren kriegerischen Einfällen (ab 1700–1780) in die östlichen Gebiete der Gran Apachería gelangten die Comanche durch Raub und Handel in den Besitz großer Pferdeherden - zudem entwickelten sie sich zu den ersten erfolgreichen Pferdezüchtern und den besten Reitern unter den Plainsindianern. Bald galten sie weit und breit als der pferdereichste Stamm auf den Plains.

1785 schlossen die Östlichen Comanche und die Westlichen Comanche 1786 in Santa Fe, New Mexico, eine Allianz mit den Spaniern gegen ihre Feinde, die Apachen. Die Spanier... öffneten spanischen Märkte in New Mexico und im nördlichen Mexiko für die Comanche, wo sie ihre Handelsgüter, wie Bisonfleisch und Felle, gegen Waffen, Munition, Mais, Bohnen, Getreide, Kleidung und anderen Güter eintauschen konnten. Zudem konnten sie nun auch leichter mit den Pueblo-Völkern Handel treiben, besonders mit Taos, das bis dahin enge Kontakte mit den Jicarilla gepflegt hatte und sich nach dem Friedensschluss zu einem der wichtigsten Handelsstützpunkte entwickelte. Spanische Passierscheine stellten sicher, dass einzelne Häuptlinge und ihre Gruppe sich frei in spanischen Territorien bewegen konnten. Zum Vertragsinhalt, der gemeinsame militärische Aktionen gegen die Apachen vorsah, gehörte auch, dass die Comanche für jeden getöteten Apachen eine Prämie erhielten, für einen getöteten Krieger (ab 14 Jahre) ca. 100 Pesos, für eine Frau 50 Pesos und für ein Kind 25 Pesos (damals entsprach ein Peso in etwa einem Dollar; nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg wurden die Prämien für Apachen-Skalps zum Ausgleich der Inflation deutlich erhöht). Die Östlichen Comanche gingen größtenteils dazu über, Sklavenjagden auf Apachen zu veranstalten, da in Neu-Spanien und im Französisch besetzten Louisiana eine starke Nachfrage nach Apachen-Sklaven bestand. Zudem verlangten die Spanier von den Comanche, dass diese von sich aus Unternehmungen gegen die Apachen durchführten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Comancheria

Was möchtest Du wissen?