Eure Theorien zum Universum?

10 Antworten

Ich habe Vertrauen in die Urknalltheorie

Meiner Meinung nach sieht es nicht so aus, als ob es jemals ein Ende geben wird.

Die Energieverteilung geht stets vom Niederenthropischen zum Hochenthropischen.
Die Sterne Fusionieren Wasserstoff zu Helium, Helium zu Kohlenstoff ... usw.

Irgendwann wird es keine Gas- und Staubwolke mehr geben, die noch genug Wasserstoff zusammenbringt, dass ein Stern entstehen kann.
Es wird also dunkel werden im Universum, freie Energie wird weniger werden, also geht es in Richtung eines Zustandes, den man als 'ewigen Frost' bezeichnen könnte.

Es gibt kein Außerhalb. Das Universum ist alles, was da ist. Unsere 4dimensionale Raumzeit ist im Urknall entstanden. Wenn es ein 'da, wo unser Universum nciht ist' gibt, dann könnte es dimensionslos sein.

Die 4dimensionale Raumzeit ist mit dem Urknall entstanden, also ist die Frage nach einem vorher irrelevant, da es vorher keine Zeit gab.

Das wäre es so im Überblick von mir dazu.

LG

G.H.

Wie passt die dunkle Energie in deine Sichtweise?

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@GunnarHeinrich

Woher willst du das wissen? Die Wissenschaftler selbst haben eigentlich keine Ahnung was das sein soll^^

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Mir kommt das ein wenig traurig vor. Ich kann nicht glauben das es nur das Universum gibt und das ALLES sein soll... Es ist alles so faszinierend. Mir fehlt in der Welt einfach jemand höheres als wir Menschen. Ich glaube nicht an einen Gott, aber trotzdem fehlt mir etwas, jemand der bescheid wüsste über Raum und Zeit. Das wir Menschen einfach so entstanden sind und niemand über uns Wacht, macht mich echt traurig...

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@RoteSchorle00

Naja, die Aussicht ist in der Tat etwas traurig. Wenn es Dich aufmuntert, bis dahin wird vermutlich noch ein vielfaches an der Zeit vergehen, die das Universum bis jetzt besteht. Und das ist wirklich viel Zeit und eine enorme Menge Raum zum Erforschen.

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@GunnarHeinrich

Ich glaube wir müssen uns damit abfinden das wir nun mal eine Spezies sind die im Vergleich zum Universum fast unsichtbar ist. Wir werden mit unserem primitiven Gehirn nicht nachvollziehen können was vor dem Universum war und wie es überhaupt aus dem nichts entstanden ist. Bringt ja auch nichts sich darüber den Kopf zu zerbrechen, einfach hinnehmen und weiterleben...

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Entstehung des Universums

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Wenn Du mehr wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Man kann sich auch als gläubiger Mensch mit Naturwissenschaften beschäftigen. Glaube und Wissenschaft müssen sich nicht immer widersprechen. So hat zum Beispiel Mendel, ein katholischer Mönch, wichtige Entdeckungen bei der Genetik gemacht. Der Mensch, der die Urknalltheorie aufgestellt hat, war katholischer Priester.

Laut der katholischen Kirche ist die Evolutionstheorie mit dem Glauben vereinbar.

Viele Wissenschaftler glauben auch an Gott. Mir kommt das aber ein wenig merkwürdig vor, wir sind auf einem von Billionen Planeten und nirgendwo ist höheres Leben außer auf der Erde, zumindest so weit wir sehen können. Auch gibt es kein höheres Leben als wir Menschen das wir wahrnehmen können, mir fehlt da halt so ein Herrscher der sich auch zeigt und über Raum und Zeit bescheid weiß. Das wir einfach so da sind und niemand sonst zu sehen ist, klingt ziemlich traurig.

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@RoteSchorle00

Man sieht eventuell vorhandenes Leben im Weltall nicht, weil die Entfernungen zu riesig sind, um mit den vorhandenen Instrumenten etwas erkennen zu können. Das All ist längst noch nicht so genau erforscht, dass man sagen könnte, es gäbe kein außerirdisches Leben.

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Laut der katholischen Kirche ist die Evolutionstheorie mit dem Glauben vereinbar.

Wie denn das?

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@Ahzmandius

Ich empfehle, das einfach mal im Internet zu suchen. Da findet man ausführlichere Antworten, als ich es jetzt hier geben kann.

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@Ahzmandius

Weil in der Schöpfungsgeschichte unter anderem steht:

"die Erde bringe hervor..."

Das ist eine Umschreibung der Evolution.

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"Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde....."

Naja, dann halt einfach zur nächsten. dann absolut notwendigen Frage für jemanden, der sich für die eigentlichen Ursprünge interessiert: Woher kamen dann die Gedanken oder das "denkende Wesen" (nenne es meinetwegen "Gott" oder wie immer du magst), welches die "Welt" vor ihrer Existenz durchdacht und geplant haben soll ?

Leider kommt man bei diesem logisch konsequenten Weiterfragen zu keinem Ende, denn man kann immer die nächste notwendige Frage nach einem noch tieferen Grund von allem stellen, was man da schon zusammenphantasiert hat !

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Am Anfang gab es Energie, viel Energie. Nach E=mc^2 ist aus Teilen dieser Energie die erste Materie und die erste Antimaterie entstanden. Quarks, Gluonen, Leptonen und Bosomen waren geboren. Viele dieser Teilchen sind sehr instabil.

Anscheinend waren Materie und Antimaterie doch nicht komplett gleich. Denn auch nach der Annihilation blieb ein klitzekleiner Anteil an Materie übrig. Irgendwo weit nach der uns bekannten letzten Nachkommastelle scheint es einen Unterschied zu geben.

Die Tau-Neutrinos und Myonen-Neutrinos zerfielen in Elektronenneutrinos und die Tauonen und Myonen in Elektronen. UP und Downquarks entstanden aus den Strange, charming top und bottom Quarks, die zerfielen. Diese bildeten dann in den richtigen Zusammensetzungen nach Farbkodierung usw. die ersten Neutronen und Protonen.

Die Temperatur sank, erste Atome könnten sich bilden, da sie von der brownschen Molekularbewegung nicht mehr auseinander gerissen wurden, die Gluonen verbanden diese in stabilen Atomen. Higgs-Bosomen bleiben an unterschiedlichen Teilchen unterschiedlich stark hängen. Die Stärke dieses „Hängenbleibens“ nennen wir heute Masse, und durch die Auswirkungen dieses Hängenbleibens ist das, was wir heute Gravitation nennen.

Das Universum kühlte ab, es expandierte. Als Folge dessen entstand immer mehr Platz zwischen der Materie, wie ein Quantenfluktuationsfeld welches in die Länge gezogen wird. Diese so entstandenen Kluster fielen aufgrund der Gravitation in sich zusammen, Supercluster bis hin zu einzelnen Galaxien entstanden.

Kernfusion durch die Eigenschaft der Quarks, sich in andere umwandeln zu können ermöglichte die Entstehung von Sternen, diese sammelten Materie um sich, aus denen sich später durch die Gravitation und Kollisionen miteinander sich die Planeten bildeten.

Das Universum wird im Hitzetod sterben. Wenn die höchste Entropie errreicht ist, wird niemals mehr ein anderer Zustand möglich sein.

Nichts kann außerhalb der Realität sein, um diese zu erschaffen. Auch Gott nicht. Denn außerhalb der Realität zu sein bedeutet, nicht Real zu sein.

Vor dem Universum war nichts, da die Zeit erst mit Entstehung des Raumes begann. Davor ist daher ein Konzept, welches nicht existiert. Deswegen scheitern da auch alle Theorien.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Dies höchste Entropie ist kein Hitzetod, sondern das Gegenteil.

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@Lamanini

Dein Link sagt nichts anderes, als das, was weckmannu auch sagt

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@nax11
Dies wird auch als der „Wärmetod des Universums“ bezeichnet.

Der Begriff ist, wenn auch vielleicht etwas irreführend, nicht falsch.

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@Lamanini

Wärmetod ist nicht das gleiche wie Hitzetod, sondern bedeutet, dass es keine Wärme mehr gibt. Der Ausdruck ist missverständlich und wird besser mit der maximalen Entropie beschrieben.

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@Lamanini

Stimmt: 0 Kelvin läßt sich ja auch als Null Wärme ausdrücken, während Kälte als physikalischer Begriff/Wert garnicht existiert.

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Holografisches Universum - Ich verzweifle.?

Hallo,

Und zwar frage ich mich die ganze Zeit, wie das Universum ein Hologramm sein kann/soll (nach dem Holografischen Prinzip).

Was würde das für mein Leben bedeuten?

Wenn mein Leben nur eine Projektion meines Handelns ist, dann muss die tatsächliche Handlung doch an einem anderen Ort geschehn sein, weil das tatsächliche Objekt bzw. das tatsächliche Leben ja nur auf unser Universum projiziert werden würde und eine Projektion einen Ausgangspunkt braucht. Da dies zeitliche Verzerrung mit sich bringen würde aufgrund der Distanz die die Projektion von irgendwo bis zum Universum überbrücken müsste, kann es sein, dass ich damals gelebt habe und das Jetzige nur noch projizierte Erinnerungen an mein damaliges Leben sind.

Das ganze ist noch recht vorstellbar. Das was für mich schwierig vorstellbar ist, ist der jetzige Moment. Jetzt gerade mache ich mir Gedanken darüber, ob mein Leben nur ein projiziertes Leben ist, d.h dieses "Gedankenmachen" ist auch nur eine Projektion davon, dass ich mir in dem Leben welches projiziert wird, genau diese Gedanken gemacht habe, was bedeuten würde ich habe in dem wirklichen Leben darüber nachgedacht, ob ich nicht ein projiziertes Leben lebe. Jetzt ist die Frage wann endet diese Kette?

Und die Frage aus welchen Strahlen diese Projektion an der Oberfläche unseres Universums zustande gekommen ist? Licht (wohl eher nicht..)?

Es tut mir leid aber seitdem ich mich mit dem Gedanken des holografischen Universums beschäftige, bin ich extrem durcheinander, aber will diesen Gedanken unbedingt verstehen. Kann mir jemand den Gedanken genauer erläutern und näher bringen und vor allem mögliche Konsequenzen erläutern die das für das jetzige Leben hätte.

Beste Grüße

Fabi

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