Eure Meinungen zur AFD?

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12 Antworten

"Man kann aus Protest die AfD wählen, weil einem die Politik der anderen Parteien nicht gefällt. Dann kann man aber auch in der Kneipe aus Protest aus der Kloschüssel trinken, weil einem das Bier nicht schmeckt."

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Kommentar von KowloonCN
31.07.2016, 20:01

man kann auch dir Grünen aus Protest wählen, weil einem die Steuerzahler ein Dorn im Auge sind.

Man kann auch zum nächsten Dönerfachmann gehen und dort Schweinefleicsh bestellen.

Du siehst, das Wunschdenken der Konservativenfeindlichen kann mannigfaltig sein.

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Einer ihrer Gründer wurde trotz massiven fachwissenschaftlichen Protestes dank CDU Professor. Was damals ein in etwas anspruchsvolleren Medien thematisierter Skandal war. 

Dieses Subjekt will den Euro abschaffen. Es ist mittlerweile aus dieser Partei geflogen. 

Seine Nachfolger sind durchaus nicht intelligenter. Zumindest jener Teil, der öffentlich thematisiert wird. 

Ein ganz anderes Thema sind für mich sogenannte einfache Mitglieder. Hier 

lassen sich Fragen draus entwickeln. Wesentlich und wichtige Fragen an uns alle. Vor allen Dingen aber an politischer Führung. 

Es lohnt durchaus, diesen Beitrag mehr als ein Mal anzusehen. 

Es lohnt durchaus, nach Beiträgen bei dradio mit den hier zu Wort kommenden Fachmenschen zu schauen. 

Grundsätzlich sollten wir alle zunächst mal damit beginnen, unser eigenes Grundgesetz zu lesen, es verstehen zu lernen. Dann besteht Hoffnung, dass eine Partei zu einer Volksvertretung wird. 

Das Grundgesetz ist das Skelett unseres Staatswesens. Je weniger Menschen es kennen und damit beachten können, je instabiler ist es. 

Manche Kritik sogenannter einfacher Mitglieder der AfD haben mich persönlich auf mir bis dahin unbekannte lokale und nationale Staatsaufgaben aufmerksam gemacht. Lösungsansätze finde ich bei den führenden Kräften dieser Partei dazu allerdings nicht. Eher das Gegenteil. 

Wir haben definitiv einen massiven Reformstau in diesem unserem Staat. Und manches Mal blamieren wir uns über die Schamgrenze hinaus vor der Weltöffentlichkeit. 

Ich gebe ein Beispiel: 

Seit 67 Jahren sind wir geschlechtsbezogen gleichberechtigt. 

Seit 64 Jahren haben wir im Westen das Betriebsverfassungsgesetz. Dieses berücksichtigt die Gleichberechtigung ganz selbstverständlich. 

Kurz nach der Wende musste eine Maurerin vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen um weiterhin in ihrem erlernten Beruf arbeiten zu dürfen. - Ein Armutszeugnis für alle Frauen in diesem wiedervereinten Staat. 

Geschlechtsbezogene Lohnungleichheit existiert bis heute. Die Damenwelt macht dafür die Männer verantwortlich. Und greift zeitgleich Frauen an die sich weigern, vor Männchen zu buckeln. 

58 Jahre seit Bestehen des Betriebsverfassungsgesetzes versucht also die EU, diese große Errungenschaft für alle Mitgliedsstaaten umzusetzen. Gegen auch öffentlich verkündeten Widerstand einer deutschen Frau, genannt Merkel. 

Die deutsche Damenwelt besteht darauf, dass ins Betriebsverfassungsgesetz die EU-Norm eingefügt wird. Dämchen braucht sich jetzt also nicht mehr die übliche Mühe machen einen Wahlkampf zur Betriebsratswahl auszufechten. Dämchen hat ja nun schriftlich, dass jede dritte Person im Betriebsrat aus ihren Reihen zu wählen ist. 

64 Jahre seit Bestehen des Grundgesetzes fordern Dämchen ein, noch mal ausdrücklich im Betriebsverassungsgesetz Lohngleichheit festzuhalten. 

Die AfD schwimmt auf der Welle dieser staatspolitischen Verweigerung, dieser inneren Fäulnis. Ihr gesunder Anteil sucht auf andere Weise Bert Brechts Kinderhymne zu leben. Er verlässt also die AfD. 

Ein Staat ohne kritische politische Diskussion zersetzt sich von innen. 

Ich möchte auch nicht Kretschmar mit manchen Gründungsmitgliedern seiner Partei in einen Topf werfen. 

Jo. Den letzten Satz dürft Ihr verstehen, wie Ihr wollt. Ich kenne diesen Mann seit Jahrzehnten. 

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Die AfD ist zwar lang nicht so gefährlich, wie sie die Medien zu inszenieren versuchen (da sollte man reell sein & nicht blind alles nachplappern, was die Bildzeitung sagt oder irgendein Internetportal), aber ich mag sie trotzdem nicht. 

Das ist einfach Klientelpolitik, die von der politischen Unruhe lebt -------> wäre eine andere "neue Partei" da, würden die AfD Wähler dieser ihre Stimme geben. Dass es eben die AfD gibt und nichts anderes, ist Zufall.

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Die AfD ist 2013 als eurokritsche Partei einiger Wirtschaftswissenschaftler gestartet. War nicht mein Ding, denn ich liebe den Euro, aber ok. Dann ist etwas passiert, das nie hätte passieren dürfen. Die AfD wurde von  ehemaligen NPD Sympathisanten, Pro-Deutschland Aktivisten, Reichsbürgern, Verschwörungstheoretikern und Putinisten unterwandert.

Den Werdegang solcher Rechtspopulisten in Deutschland kann man in vier Phasen unterteilen

Phase 1: Die moderaten Gründer werden aus der Partei rauskomplementiert.
Phase 2: Die weniger Moderaten besetzen die Schlüsselpositionen der Partei
Phase 3: Die Spinner und Radikalen kämpfen mit den weniger Moderaten um die Macht in der Parteil.
Phase 4: Der Machtkampf zerlegt die Partei, das Wahlvolk wendet sich mit Grausen ab.

Die AfD ist in Phase 3. Wenn wir Glück haben, erreicht die Parteil rechtzeitig vor der Bundestagswahl Phase 4, ich bete jedenfalls dafür.

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Eine Partei, deren Programm fatale Auswirkungen auf Deutschland hätte, und zwar im wirtschaftlichen(z.B. wieder Transaktionskosten durch Wegfall des Euros), sozialen(z.B. niedrige Steuern für die Reichen, Sozialabbau), ökologischen(z.B. Ablehnung von Klimaschutzmaßnahmen) und im gesellschaftlichen Bereich(z.B. Diskriminierung von Minderheiten und Frauen).

Die AfD richtet sich mit ihrem Programm auch gegen meine elementaren Wertevorstellungen, zu denen u.a. Liberalität, Soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit gehören.

Und außerdem hat die AfD diverse verfassungswidrige Forderungen: Sie verstößt in ihrem Programm u.a. gegen Art. 3 Abs. 2, Art. 4 Abs. 2 und Art. 23 Abs. 1 GG. Wenn man Äußerungen von AfD-Granden dazu nimmt, dann kommen u.a. Art. 20 Abs. 3 und Art. 3 Abs. 3 hinzu.

Insgesamt also eine absolut unwählbare Partei. 

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Kommentar von KowloonCN
31.07.2016, 19:52

fatale Auswirkungen für die wenig leistungsbereite Personen, das stimmt. Auch bzw insbesondere Muslime hätten hier drastische wirtschaftliche Einschränkungen zu verzeichnen inklusive möglicherweise einer Aberkennung der sehr easy verliehenen deutschen Staatsbürgerschaft.

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Schwieriges Pflaster. Sie erfährt regen Zulauf, aber ihr Erfolg beruft sich auf eine kurz- bis mittelfristige Situation aus den sie versucht Kapital zu schlagen, folglich eine reine Populistenpartei, die um verängstige Wählerstimmen buhlt. Folglich kann sie nichts konstruktives leisten, da sie zu populistisch agiert. Deswegen freue ich mich, dass zur bundesweiten Wahl noch ein bisschen hin ist.

Persönlich widert mich diese Partei und ihre rechtsextremen Belegschaft an, auch stellt die junge Alternative eine Katasstrophe dar (Junge Leute lassen sich zu extremen Gedankengut verleiten). Versteht mich nicht falsch, mir ist bewusst das die AfD grundsätzlich nicht rechtsextrem agiert(e), jedoch gibt es in der Partei einen gefährlichen Kern, der auch Sympathieträger dieser Partei ist, v.a. in ländlichen Regionen. Sozusagen ein Wolf im Schafspelz. Dies erkennt man schon in ihren verkorksten Parteiprogramm und ihrem Auftreten im öffentlichen Leben. Naja bezeichnet mich als Gutmenschen o.ä. ich sehe die AfD höchst negativ und sie vergiftete das politisches Leben.

 

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Kommentar von willom
03.08.2016, 03:44

.....und sie vergiftete das politisches Leben.

Das derzeitig hier praktizierte " politische Leben " kann von mir aus lieber heut als morgen " vergiftet " werden.

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Was soll man schon halten von einer Partei, die ihr Parteiprogramm in großen Teilen von der NSDAP vor 80 Jahren übernommen hat? Nicht wählbar, sag ich dazu!

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Kommentar von hediderjedi
31.07.2016, 10:14

Vernünftiger Junge |3

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Kommentar von Gebraucht123
31.07.2016, 10:34

naja wie auch immer, heute wird alles verschoben. Was ist schon rechts und was Links? Beide derselbe Müll so wie die KPD

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Kommentar von Gebraucht123
31.07.2016, 10:48

Ja das stimmt, jedoch ist die AFD eine blöde Partei wie jede andere

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Kommentar von willom
31.07.2016, 14:48

Was soll man schon halten von einer Partei, die ihr Parteiprogramm in großen Teilen von der NSDAP vor 80 Jahren übernommen hat?

Hochinteressant!

Ich wußte gar nicht, daß die NSDAPüberhaupt schon ein Parteiprogramm hatte, geschweige denn das sie sich damals schon mit Sachen wie Fracking, Digitalisierung, Klimaschutz, Gender-Blödsinn, der Nato, dem Euro oder Bioenergie beschäftigt hat.

Aber du wirst ja sicherlich ein paar konkrete Beispiele zur Hand haben, woraus klar ersichtlich ist was denn da nun übernommen wurde.

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Der X-te Aufgussversuch der dauerversagenden deutschen Rechten (1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg). Wie gewohnt spießbürgerlich, kleinkarriert, rassistisch, antisemitisch, nationalistisch, grundrechtsfeindlich, asozial, etc.pp.

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Kommentar von Machtnix53
31.07.2016, 13:25

"kleinkarriert" - klasse, werd ich mir merken.

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AfD eine rückwärtsgerichtete reaktionäre Partei voller Muff und Mief.

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Kommentar von KowloonCN
31.07.2016, 20:03

Schön, dass Sie die erforderliche Kompetenz haben, so etwas richtig zu beurteilen.

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Die meisten Anti - AfD - Aussagen zeugen von einem horrenden Wissensmangel über diese Partei. Ich empfehle sich schlicht mal das Grundsatzprogramm dieser Partei auf derer Website durchzulesen. Besser als irgendwelche linke Parolen über die AfD nachzuplappern. Gehen unbegrenzt viele Menschen in einen Raum? Dumme Frage? Liebe Asylbefürworter kapiert doch:Auch in ein Land gehen nicht unbegrenzt viele Menschen! Gäbe es die AfD nicht, müsste sie erfunden werden.

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Wieder mal eine Argumentation auf dem höchsten Niveau hier.

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Die schlimmste Partei!

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