eure Meinung zur momentanen Flüchtlingspolitik der EU?

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6 Antworten

Guten Tag Emily,

in der Flüchtlingspolitik zeigt sich sehr deutlich, wie schlecht die meisten der europäischen Regierungen auf die Flüchtlingwelle vorbereitet waren.

In der Folge leidet auch die Koordination, die für eine gleichmäßige Verteilung jedoch deutlich vorher hätte passieren müssen. Der Bürgerkrieg in Syrien dauerte schließlich seit mehreren Jahren (Frühjahr 2011) und somit war eigentlich absehbar, dass Flüchtlinge Richtung Europa kommen würden.

Ich sehe es mit Sorge, wenn Deutschland versucht in Puncto Flüchlingspolitik die Richtung vorzugeben. Dies geschieht bereits in zu vielen anderen Bereichen der gemeinsamen Politik der EU, so dass erneute Vorstöße schnell als Bevormundungsversuch Deutschlands verstanden werden könnten (was historisch bedingt äußerst kritisch ist).

Die Bundesregierung muss die Flüchtlinge, denen sie Asyl gewährt hat, selbst integrieren und kann nicht entgegen einer anderen politischen Haltung beispielsweise Polens, Tschechiens, der Slowakei oder Ungarns Unterstützung einfordern.

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Gibt es überhaupt noch Flüchtlinge, oder hat sich das Thema inzwischen überlebt? - Die Medien und offiziellen Stellen sind jedenfalls auffallend still in letzter Zeit.

Warum sollte man also über eine Quotenverteilung reden, welche vom Rest Europas eh nicht mitgetragen wird. - Da wird wohl Frau Merkel - besser gesagt wir, ihre Untertanen, alleine die teure Suppe auslöffeln müssen.

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Kommentar von koyto
28.02.2017, 18:52

Die Medien und offiziellen Stellen sind jedenfalls auffallend still in letzter Zeit.

Die Ruhe, vor dem Sturm. 

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Kommentar von HansH41
28.02.2017, 20:42

Sie hat noch immer nicht gemerkt, dass der Teller überläuft.

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Und dann? Was können wir schon verändern?

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Die Balkanstaaten halten die Grenzen geschlossen, ein Glück. 

Die Verteilung ist mausetot, weil außer Merkel alle diese dumme Idee ablehnen, nicht nur Osteuropa, auch Dänemark, NL, F, Österreich etc.

Gut ist, dass zuletzt die EU auf Malta endlich die Idee diskutiert hat, in Nordafrika Asylzentren zu errichten, in denen Asyl beantragt wird. Denn die Abschiebungen funktionieren ja nicht: zuletzt drei in einem Flugzeug mit 50 Begleitern, Kosten pro Asylant 14000 € (so viel wie 35 Jahre Durchschnittseinkommen in Afghanistan). 

Gut, dass endlich auch geplant wird, die illegalen Boots-Einwanderer nach Afrika zurückzubringen, wie Spanien das mit Erfolg  macht.  

Aber sie reden viel und tun wenig. Wenn die nächste Welle kommt, drohen wieder die Merkelschen Verhältnisse von September 2015.

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Sie haette es vorher mit den anderen Regierungen abstimmen sollen, dann haetten wir die ganze Diskussion nicht gehabt, ordentlich verteilen und gut, jetzt wird ordentlich dem Erdogan und anderen die Taschen vollgemacht,schade.

LG vom Schuwi.

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Kommentar von don2016
05.03.2017, 23:18

...dieser Diktator, der aus ner Höhle stammt oder wo der hirnlose herkommt, dürfte keinen Cent mehr kriegen...; das Abstimmen von Merkelchen wäre normalerweise gar nicht erorderlich, wenn sich jeder europäische Staat an die untereinander vereinbarten Reglen halten würde; allen voran die Ostblock-Länder, die haben - mit am meisten - kassiert, wollen aber kein € ausgeben; nur nehmen, nix geben..; ...Polen und Ungarn..die Muschkoten... insofern gebe ich dir zum Teil Recht, ne Gruß us Kölle

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Dieses Thema steht mir schon bis oben hin. Wenn ein 3. Weltkrieg kommt, hoffe ich nur, dass es für meine Familie und mich schnell und schmerzlos geht. 

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