eure meinung zum thema unterforderung?

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5 Antworten

Ich denke eher nicht, dass du direkt ein besseres Abitur bekommen hättest, wenn du direkt auf das Gymnasium gekommen wärst. Davon abgesehen gibt es auch genug Leute, die seit der 5. Klasse ein Gymnasium besuchen und sehr schlechte Noten bekommen.

Du hast scheinbar zu Grundschulzeiten einfach noch nicht die nötige Reife besessen, die du für's Gymnasium brauchst. Zu dieser Reife zählen Parameter, wie zu hören, wenn es langweilig ist. Auch mangelte es dir offensichtlich an Ehrgeiz. Andernfalls hättest du Zuhause ein bisschen Zeit ins Lernen investieren können. Den Grundschulstoff kann man noch super mit den Eltern aufarbeiten.
Vermutlich gab es auch noch den ein oder anderen Grund, weshalb du nicht für das Gymnasium empfohlen wurdest und weitere Gründe, die dafür sorgten, dass Deine Eltern doch nicht an der Realschule, sondern an der Hauptschule anmeldeten.

Wenn das alles betrachtet, kann mit ziemlicher Sicherheit gesagt werden, dass du auf dem Gymnasium eher überfordert gewesen wärst und die Schule vermutlich hättest wechseln müssen.

Zu guter Letzt möchte ich dir einen Rat mitgeben. Du kannst immer wieder fragen, was wäre wenn? Ich persönlich hätte eine viel angenehmere Schulzeit haben können, wenn nicht ganz viel unnötiger Mist passiert wäre. An manchen Tagen ärgere ich mich enorm darüber, aber ich weiß auch ganz genau, dass ich nichts dagegen unternehmen kann. Ich versuche stehts in die Zukunft zu blicken, weil mich alles andere nicht weiter bringt. Das rate ich dir auch.

Was hast du davon, wenn du jetzt weißt, dass dein Abitur hätte besser sein können(wenn dem so wäre), dein Abitur wird dann immer noch so bleiben, wie es ist.

Suche dir gezielte Nachhilfe. Vielleicht findest du auch jemanden, der dich beim Lernen lernen anleiten kann.

Es gibt an eigentlich fast jeder Schule so ein Programm "Lernen lernen" frage man an deiner Schule nach, ob dir jemand Material dafür geben kann.

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Tja so ist das Schulsystem - der Fleischwolf für freie, intelligente Geister. Problematisch finde ich, dass sie vor allem die linke Gehirnhälfte bedienen. Da geht es viel zu häufig einzig um Intellekt und wie viel man auswendig lernen kann, nicht um echte Intelligenz.

Ich hatte eine Gymnasium-Empfehlung und bin dann tatsächlich dorthin, doch Mutter und Halbschwester redeten das von anfang an schlecht. Man wollte mich trotz Empfehlung auf die Hauptschule zu schicken und ich protestierte dagegen. Jedenfalls hatte ich im Gymnasium durch solche Vorbelastungen nicht den besten Erfolg. Dort kamen auch noch zusätzliche Belastungen wie Misshandlungen an mir in der Vergangenheit und rassistischem Mobbing hinzu. Heute wirbt die Schule damit ausdrücklich antirassistisch zu sein. Naja mir hast es nichts genutzt, selbst einige Lehrer machten mir das Leben schwer. Einen dieser Lehrer begegne ich heute öfters im Zug auf der Weg zur Arbeit. Und dabei spüre ich bitterliche Reue. Der Hund bringt es aber nicht fertig sich zu entschuldigen. Dennoch habe ich vergeben. 
Letztendlich weiß ich, dass er nur seine Negativ-Quoten erfüllen musste. Jene, die ihm das Schulsystem vorgibt. 

Ich hatte auf einer anderen Schule dann den gewünschten Erfolg und in meinen Lieblingsfächern wie Informatik und Mathematik durchgehend Einsen. 

Seit dem ich weniger auf das Gelaber von Lehrern hörte, bemerkte ich eine Wissensexplosion. Die Informationsquellen sind ja frei zugänglich und quasi nur einen Fingertipp entfernt. Aber ich verstand dann auch, dass ich jeden Lehrer kollegialer betrachten musste, um die Lehrer-Schüler-Beziehung in den Hintergrund zu rücken und dadurch ungetrübten Zugang zum gelehrten Wissen zu erhalten. 

So viele Diskussionen drehten sich darum, ob Kameraden die Hausaufgaben nicht gemacht hatten "oh das habe ich nicht verstanden - oh das habe ich vergessen - blablabla" und wer denn eigentlich im Recht sei blablabla. 

Und dann auch ständig Wiederholungen z.B. weil jemand was nicht mitbekommen hatte weil er schwätzen musste.

Und ja an der Uni wird neu gemischt, aber nachdem was ich so erleben durfte bedeutet ein Uni-Abschluss nicht unbedingt, dass man irgendetwas auf dem Kasten hat. Man mag zwar voll mit Wissen sein, aber ohne Intelligenz kann man dieses Wissen nicht anwenden. 

Man sollte das Schulsystem schon früher nach Interessengebieten aufteilen und nicht versuchen den Schülern zu unpassendem Zeitpunkt Wissen einzutrichtern, das für sie - zumindest zu diesem Zeitpunkt - völlig uninteressant und irrelevant ist.

Und überhaupt sollte man in den Schulen nicht mehr so viele Unwahrheiten (besonders gesellschaftliche) lehren, doch das ist eine andere Geschichte. Dort bekommt man die Version des Systems - ist ja klar. 

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Hallo! wenn du unterfordert wärst dann würdest du vermutlich nicht aufs gymnasium kommen, weil dir alles auf den sack gehen würde. Du hast auch gesagt das du web iq-tests gemacht hast, die haben aber keinerlei wert. Kurz und bündig: internet iqtest = fake!!

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Auch die Groß- und Kleinschreibung wäre ein Vorteil fürs Abi.

Aber zu deinem Thema: die Unterforderung intelligenter Schüler ist ein heutiges Problem. Die Lehrer sind mit Schülern überfordert, die einfach schlecht sind (dumm, faul, oder sonst wie unterprivilegiert). Zur Förderung hochbegabter Schüler haben sie dann keine Zeit mehr, oft auch keine Lust, glauben, das sei nicht nötig.

Du hast darunter gelitten. Nun weißt du, dass du nicht die Einzige bist, der so etwas passiert ist.

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Kommentar von Spirit528
22.03.2016, 00:39

Ist ja auch nicht nötig. Besser als sehr gut gibt es nicht :)

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Kommentar von einfachichseinn
22.03.2016, 11:48

Wie kommst du drauf, dass der FS hochbegabt ist?

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streng dich jetzt an und lerne einfach wie verrückt fürs abitur,danach steht dir alles offen denn auf der uni werden die karten sowieso neu gemischt.

(fang am besten bei grammatik-und rechtschreibregeln an)

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Kommentar von lollifox
22.03.2016, 00:12

hey cool dass du sofort geantwortet hast :) aber eigentlihc meinte ich so im grossen und ganzem. da sind ja sicher noch viel mehr kinder auf der haputschule die da eigentlich gar nicht hingehören... man sollte sie doch vorher prüfen ob sie da wirklich richtig sind und sie nicht da einfach hinschicken. sie könnten es nicht mal merken dass sie hochbegabt sind und haben ihr leben weggecshmissen...

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Kommentar von einfachichseinn
22.03.2016, 11:52

@ lollifox, wie kommst du drauf hochbegabt zu sein? Die ganze IQ-Testerei im Internet ist ein ziemlicher Schmarn und es waren ja auch nicht nur die Lehrer, die dich auf die Hauptschule geschickt haben, sondern schlussendlich deine Eltern, die dich wirklich gut kennen und einschätzen können. Sie hätten dich immerhin auch an der Realschule anmelden können.

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