Eure Meinung zum Gedicht meiner Traurigkeit?

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4 Antworten

du gehörst wohl zur Familie ;-) ... Der Wolf, der nicht heult, findet sein Rudel nicht...Die Familie deren, die auf der Suche sind, nicht um das Ziel zu erreichen, sondern um sich immer wieder in der Welt selbst zu finden, und der Suche selbst zu Liebe. Du bist wie ich ein Sumari Kind ;-) (Liest du Jane Roberts?) Am schwersten und schönsten ist es, die Liebe zu sich selbst zu finden. Denn die meiste Zeit bei sich selbst zu bleiben würde das Leben für uns hier nicht mehr liebenswert machen.

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Kommentar von Ginalolofrigida
10.02.2016, 12:55

Es hallt in mir das Echo,

die Stimme meiner Freunde, die ich noch nicht kenne,

Der vielen Ichs, die ich noch werden werde...

und obwohl so fremd, nicht mal die Sprache kennend,

zieht mein Herz eine Spur des Verlangens,

einen Weg,

bis in die weitesten Welten

meines Universums.

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Kommentar von jayhammer
11.02.2016, 17:43

Ich lese leider gar nichts... ( Ich hab in meinem Leben vielleicht 10 Bücher (mehr oder weniger) gelesen...) Bei diesem hab ich gar nicht nachgedacht. Ich habe es im Prinzip einfach runtergeschrieben (ca. 5 min) . 

Aber deine Antwort finde ich mal sehr kreativ :) (Tut mir Leid, dass ich fragen muss, aber was ist ein Sumari Kind?) Dein Kommentar finde ich übrigens auch schön. Danke

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Ich möchte das Gedicht nicht bewerten, Dir aber einen Tipp geben: Wenn Du Gedichte über neutrale Dinge schreibst, kann das Deine Traurigkeit mindern.

Ich hab mal an einem Lyrikseminar teilgenommen, in dem eine Frau ein Gedicht über ihre beiden Kinder geschrieben hatte, die ein halbes Jahr zuvor beide bei einem Autounfall ums Leben gekommen waren. Der Anlass hat mich zu Tränen aufgewühlt, aber das Gedicht war grottenschlecht. Sollte ich ihr das sagen. Eigentlich war es irgendwie nicht besonders fair von ihr, für dieses Gedicht eine Beurteilung zu verlangen. Denn die konnte ja nicht ehrlich ausfallen, weil keiner der Teilnehmer sie noch mehr betrüben wollte.

Schreib ein Gedicht über das letzte Blatt, das vom Baum fällt, ehe der Herbst anbricht, schreibe ein Gedicht über frierende Penner, die unter der Brücke hocken, oder schreib ein Gedicht über das Gesicht einer Frau, über das der Schatten einer Wolke zieht, das sind alles Gedichte über Traurigkeit. Aber es sind Bilder für die Traurigkeit, und es werden darin nicht eigene Befindlichkeiten ohne jede literarische Umsetzung und leider auch mit abgegriffenen verbalen Klischees den Anderen um die Ohren geklatscht.

Also noch mal, bitte mich nicht, das Gedicht detailliert zu bewerten (was ich natürlich könnte, da ich Literaturwissenschaften studiert habe). Ich sage nur eines dazu. Es ist ehrlich. Aber ist es auch gut? Das musst Du entscheiden.

Und zum Schluss noch ein Rat: Lies, lies, lies! Lies Gedichte, ein Dutzend, hunderte, tausende.

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Kommentar von jayhammer
11.02.2016, 23:06

Sagen wir es mal so: Meine Traurigkeit kann ich jederzeit abschalten, ich hab schon zuviel erlebt, deshalb ist das kein Problem :D.

Aber Danke für deine Tipps. Ich werd sie hoffentlich beherzigen. Vielleicht werd ich mich morgen mal an ein Gedicht setzen was nicht in 5 Minuten geschrieben ist.  

DANKE

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Finde Gedichte über Traurigkeit, Depressionen oder Selbstmord immer so.... Wirkt dann immer so "romantisch", auch wenn es vielleicht geplant war Hoffnung zu geben. Außerdem könnte das triggern oder Kiddies zum faken anregen. (Hab das leider schon erlebt..)

Schreib lieber über deine Verbundenheit zu etwas! (: Ich schreib manchmal über die Natur!

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Kommentar von jayhammer
09.02.2016, 16:06

Ich versuche gerade diverse Gefühle damit zu verarbeiten, deshalb dieses Thema. Ich gerade mental einfach nicht in der Lage über Positives zu schreiben... 

Was meinst du mit: "Kiddies zum Faken anregen" ?

Übrigens ich habe Selbstmord in diesem Gedicht nicht gemeint, sonder dieses in Bezug auf meine vorige Frage und meinen Charakter bezogen. Ich meine damit soll ich jetzt einfach wieder fröhlich sein oder wieder selbstverliebtes A******** sein. 

Danke für deine Meinung

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Kommentar von skogen
09.02.2016, 16:25

War auch nur ein Beispiel! (: Finde ich gut wie du deine Gefühle verarbeiten willst, aber es hilft echt, wenn du auch an was positives denkst. Wie "Aus den Augen, aus den Sinn!". Naja, kennst du Tumblr? Da schreiben ja viele poetische Literaturen und reden such dann ein wie schlecht es den ja doch geht. Hatte viele "Freunde" die immer nur sowas gelesen haben und plötzlich "starke Depressionen" hatten.

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Jetzt mal ganz provokativ gefragt: Was soll daran ein Gedicht sein? Da kenne ich Prosatexte, die deutlich poetischer sind.

Was ein (gutes) Gedicht ausmacht: 

- Metrum, Rhythmus, Struktur

- eine bildhafte Sprache

- kreativer Umgang mit Sprache

- einen Inhalt auf eine eigene, ganz neue Art vermitteln

Ich finde nichts davon in deinem "Gedicht". Das ist einfach ein stinknormaler Text, der mit Absätzen versehen wurde. Bestenfalls kannst du das als Gedankensammlung für ein Gedicht verwenden, dann ist das die Grundlage, aus der später mal ein Gedicht werden kann. 

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Kommentar von jayhammer
11.02.2016, 17:53

Hmm... Ich sags mal so: Bei Gedichten gibt es für mich keine Norm.

DIese hier ist lediglich ein Produkt meiner Trauer, welches ich in ca. 5min runtergeschrieben habe. Für dich mag es in keinster Weise einen Wert darstellen, aber eventuell für andere und mich hat es doch einen sehr hohen emotionalen Wert. Ich erwarte nicht, dass du das verstehst. Vorallem ist für mich die Nachricht wichtig, aber vermutlich würde diese, kaum einer verstehen....

Ach ja und ein Gedicht, welches deiner Norm ebenfalls nicht entspricht ist (ein meiner Meinung nach gutes) : "Wörter" von Lotte Paepcke.

Trotzdem Danke

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