Eure Meinung zu BDSM?

BDSM - (Sex, Psychologie, Sexualitaet)

Das Ergebnis basiert auf 11 Abstimmungen

Ja, auch Frauen ''sollen'' ausgepeitscht werden 54%
Ja, aber nur Männer ''sollen'' ausgepeitscht werden etc... 27%
Ist nix für mich, aber ist was völlig normales 9%
Nein, sowas findet in der Gesellschaft keinen Platz 9%

23 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

BDSM ist kein Tabu-Thema mehr. SoG hat es einigermaßen salonfähig gemacht. Das heißt aber noch länger nicht, dass jeder dem gegenüber tolerant ist. Aber sogar Homosexuelle, die als gesellschaftlich akzeptiert gelten, haben noch mit viel Intoleranz zu kämpfen. Bei BDSM ist man noch lang nicht so weit (ist hab auch was anderes als Homosexualität und deswegen nur bedingt vergleichbar). "Völlig normal" ist BDSM jedenfalls nicht und wird es so schnell auch nicht werden. 

Die Studien, die ich kenne, ergeben einen weit kleineren Anteil als 2/3. Ja, viele haben ein paar Fantasien in die Richtung. Die meisten davon wollen diese aber nicht in die Ralität umsetzen. Zusätzlich ist noch die Frage, wo man die Grenze zieht. Ist ein bisschen sanftes Popoklatschen schon SM? Und wenn sich einer einfach fallen lässt und sich verwöhnen lässt - heißt, die Kontrolle abgibt - gleich D/S (Dominanz/Devotion)? Wenn du das mit rein zählst, haben natürlich sehr sehr viele Menschen eine "BDSM-Neigung". Wenn es dir ums Auspeitschend geht, sind es nicht mal alle BDSMler, denen es gefällt. 

Ich bin selbst masochistisch. Mit ein Grund, wieso ich mich hier für ein wenig Aufklärung und mehr Toleranz einsetze. Das Geschlecht spielt dabei überhaupt keine Rolle. Deswegen verstehe ich deine Aufteilung nicht. Vor allem haben männliche Masochisten noch mit viel mehr Vorurteilen zu kämpfen als Frauen. Männern haben die Hosen anzuhaben. Wer sich schlagen lässt sei ein Weichei. Weibliche Masochisten seien dagegen nur nicht emanzipiert und Opfer der Rape-Kultur. So zumindest die gängigen Vorurteile. Also: gleiches Recht für alle, und jedem was er mag!

Vielen Dank für den Stern!

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Ich finde für mich keine Option in der Frage, denn BDSM ist deutlich mehr als nur das rein körperliche "Schmerzen zufügen und Schmerzen genießen".

Dominanz/Unterwerfung

Es gibt auch Menschen die ausschließlich Dominanz und Unterwerfung genießen, ohne dass dabei körperliche "Gewalt" ausgeübt wird.

Das ist für viele sogar "schwerer" weil man dem submissiven Partner eben nicht einfach durch bloße körperliche Züchtigung bestrafen kann.

Bondage/Fesselung

Auch gibt es Bondage-Enthusiasten, die lediglich ihre Fesseltechnik  ausüben und mit den meisten anderen BDSM-Praktiken nichts am Hut haben.

Einige sehen ihre Vorliebe tatsächlich als rein ästhetische Performance-Kunst und haben mit der übrigen BDSM-Szene nur bei Auftitten Kontakt.

Fazit

Exemplarisch gehören diese beiden Gruppen ebenfalls zum Spektrum des BDSM, haben aber mit Auspeitschungen usw. überhaupt nichts zu tun.

Meine Haltung zu BDSM ganz allgemein habe ich bei einer gestrigen Frage bereits geäußert - es ist für mich nichts, das irgendwie ächtenswert ist:

https://www.gutefrage.net/frage/was-haelt-ihr-von-sadismus-und-masochismus?foundIn=list-answers-by-user#answer-266051967

Ich hoffe, mit dieser Antwort geholfen und vielleicht auch das eine oder andere Missverständnis ausgeräumt zu haben.

Naja stände da sm statt bdsm würde das passen aber ja gibt sogar viele bdsmer die schmerz absolut nicht mögen

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Deine Antwortmöglichkeiten sind recht sinnfrei und nicht im Zusammenhang. Daher keine Wahl.

Sonst wird BDSM zunehmend akzeptiert und respektiert. Man kann offener darüber reden, ohne gleich anrüchig und als Perverser behandelt zu werden. Für mich ist es durchaus nichts normales. Was ist schon normal?

Jedes Spiel ist etwas besonderes für mich und ich hoffe, auch für meine jeweilige Partnerin. Es lebt vom Besonderen, von Grenzerfahrungen, vom Verschieben von Grenzen. Von Überraschungen. Es ist dabei ein sehr tiefes Gefühl, Vertrauen und Gespür nötig, eine hohe Aufmerksamkeit, mit der man sich jemanden zuwendet.

Das kann und muss man nicht öffentlich diskutieren, würden nur diejenigen verstehen, die es selbst kennen, dann wäre es aber auch wie Eulen nach Athen tragen.

Welche Tabus gibt es in der Gesellschaft (derzeit)?

Also ich frage nicht so nach klassischen Tabus, sondern nach solchen, die man erst nach und nach merkt in der Gesellschaft.

Beispiele:

Ich denke, der konkrete Tod eines Menschen ist nach wie vor ein Tabu, also wenn Leute erleben, wie ihre Großmutter stirbt, dann berichten sie in der Regel nicht, wie sie sich fühlten, wie das Sterben verlief usw. Im TV gibt es da keine Grenze, aber der Einzelne spricht darüber selten bis nie - auch nicht zu Freunden. Früher war Tod sicher ein gesellschaftliches Tabu schlechthin, heute nur noch vereinzelt - als Phänomen in Familie und mit dem man sich selbst auseinander zu setzen hat.

Ein anderes Beispiel ist wirklich freie Meinungsäußerung. Ich bemerke seit einigen Jahren, dass Leute, auch Freunde von mir, gar nicht mehr bemerken, wie ihnen z.B. ein Konzert gefallen hat, was sie gut/schlecht empfanden usw. Früher taten das alle die ich kannte - heute merke ich sehr stark, dass man solche Ichbotschaften nicht mehr mitteilt. Man spricht auch nicht in Phrasen oder redet darum herum, man gibt nichts von seiner Wahrnehmung preis - das meine und fühle ich. So als wäre - nach einem Konzert beispielsweise - der andere, der mit da war, gar nicht dort gewesen. Ich denke mir also, dass der eigene Eindruck nicht mehr frei erzählt wird - als Tabu.

Meine Frage deshalb: Sind Euch Tabus gegenwärtig in der Gesellschaft - in Eurer Stadt?

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Ich hoffe doch mal, dass ich mit der Frage hier richtig bin. :P

Danke & schönen Abend...

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