Eure "Lieblings" - Linux Distribution?

6 Antworten

Ich nutze derzeit nurnoch Manjaro, und werde das wahrscheinlich auch nie ändern.

Manjaro hat erstens die ganz verschiedenen Editionen, mit anderen Desktop Environments. Deswegen ist es vorallem für Anfänger sehr empfehlenswert.

Die Architekt Edition finde ich am besten, da man bei ihr einen einfachen Installer bekommt, mit dem man das System sich so konfigurieren kann wie man es will (ohne erst im Terminal Dateien am Arsch der festplatte ändern müssen).

Mit MHWD kann man ganz einfach die Treiber wechseln, ohne erst wieder alles in den X11 configs umstellen zu müssen oder mit Black screens zu kämpfen. Ich hatte beispielweise beim normalen Arch Probleme die NVIDIA Treiber zu installieren, weil ich egal was ich gemacht habe nur blackscreens gehabt hab. Da half nur den Intel Treiber zu nutzen. MHWD macht das ganze sehr einfach.

Manjaro nutzt ArchLinux als Basis. Der größte vorteil ist die Arch User Repository (AUR) welche gefühlt jedes Computerprogramm der Welt enthält.

Für die Nutzer welche das Terminal nicht sehr mögen, gibt es Pamac. Mit Pamac kann man per GUI (es gibt eine GTK und eine QT version) oder CLI software installieren. Dabei kann man die Software aus den normalen Manjaro Repos, der AUR und Snap beziehen (ich glaube Flatpak geht auch, bin mir aber nicht sicher).

Software in den Manjaro Repos wird lange getestet, wodurch Bugs Recht selten auftreten. Falls man aber die Software schneller haben will, kann man immer auf die Testing Branch oder auf die Unstable Branch wechseln.

Manjaro ist außerdem eine Rolling Release distro. Wenn eine neue Version raus kommt, muss man nicht wie bei beispielweise Ubuntu oder Debian, das System erst upgraden oder gar neu installieren. Bei Manjaro wird alles bei den normalen Updates mit installiert.

Achja und Manjaro kommt aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, also europäische Qualität ist auch gesichert :).

Woher ich das weiß:Hobby – Ich programmiere seit ich 9 bin mit Rust, Java, C++, ...

Danke für deine ausführliche Antwort :)

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Nein, die werden nicht lange getestet. Die schnorren einfach bei Arch Linux.

Wenn da Manjaro irdendwas als Testing verkauft, ist das Arch Linux stable.

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Ich bin seit 1994 Linuxfan und habe schon viele Distributionen beruflich als Softwareentwickler erprobt.

Meine Rangfolge ist Arch Linux , Manjaro Linux (für Desktop-PC's) und Xubuntu für Notebooks.

Ich liebe Arch Linux mehr, weil nur das, was ich auch möchte, installiert wird. Ausserdem ist Arch Linux auf dem aktuellsten Stand. Wer die ansprochsvolle Installation von Arch Linux scheut, kann sich mit der bequem zu installierenden und auf Arch basierenden Manjaro Linux Distribution durchaus behelfen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Linux Mint 20

Ich bin erst letztes Jahr von Windows auf Linux umgestiegen und wollte es mir nicht unnötig schwer machen.

Bislang bin ich sehr zufrieden und denke, dass ich immer mehr den "grip" von Linux bekomme. Auftretende Probleme (NAS-Anbindung ohne Samba, Saitek Side Console für LS17) bekomme ich immer schneller gelöst. :)

Mein erster Kontakt mit Linux war die 2004 erschienene Distribution Ubuntu. Diese war bei einer Linux-Zeitschrift auf der beiliegenden CD dabei.

2012 bin ich dann auf Linux Mint umgestiegen. Und zwar aus dem Grund weil Linux Mint in den Paketquellen auch propritäre Treiber beinhaltet. Damit ist auch die Hardwareunterstützung am größten. Seit dem nutze ich nur noch Linux Mint.

Ausserdem habe ich noch einen Raspberry Pi 4B mit 8GB RAM. Darauf läuft Raspberry Pi OS (das ist der Nachfolger von Raspbian). Um die Betriebssystem-Images auf die Speicherkarte zu flashen nutze ich dieses Tool https://www.balena.io/etcher/ Für Windows, Mac und Linux verfügbar.

Ich benutze OpenSuse, bin damit super zufrieden.

Habe jetzt auf einem alten Laptop Bodhi Linux installiert- diese alte Gurke läuft wieder richtig flott.

LA

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