Eure Kindererziehung?

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Das Ergebnis besteht aus 4 Abstimmungen

Mutter/Vater über 25 50%
Mutter/Vater über 45 25%
Mutter/Vater unter 25 25%

8 Antworten

Was nicht geht ist keine Grenzen setzen. Ein kleines Kind wird eigentlich immer austesten was geht und wo die Eltern/Erzieher sagen Halt!
Die Grenzen müssen klar sein. Zunächst dass man Eltern nicht anspuckt oder schlägt, dass man nichts mit Absicht zerstört ( klar , Sandtürme oder Bauklötze kann man mit Spaß umschmeißen, Torten und Laptops definitiv nicht), später: Lügen und stehlen geht gar nicht. Regeln wie maximale Handyzeit werden eingehalten. Verstöße macht jedes Kind, sie sollten klar bestraft werden. Angemessen. Wenn ein 13 jähriger heimlich ein Spiel für 18 jährige Installiert und spielt, ist halt für Wochen der PC weg. Internet: Erwachsenenseiten ergibt Sperre für das Wochenende.
Meine Erfahrung: Kinder die keine klaren Regeln und Grenzen kennen, verhalten sich seltsam, sind häufiger als andere "nervig" und weniger sozialverträglich.
Nächstes geht gar nicht: kein Lob oder Anerkennung für Anstrengungen welcher Art auch immer ( und sei es Verzicht auf "Rache")
Gewalt geht gar nicht - weder körperliche noch seelische. Wenn ich sehe, dass eine Mutter zu ihrem 5jährigen sagt mach dies und das sonst hat der Papa dich nicht mehr lieb- dann muss ich gehen oder sie anmotzen (ggf anbrüllen). Leider sehe ich viele Leute, die mit seelischer Gewalt erziehen.

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Ist das für so ein komplexes Thema nicht etwas der falsche Ort.
Die Abstimmung hat mit deinem Thema, nicht ansatzweise etwas zu tun.

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Kommentar von Jeazzy1998
03.10.2016, 04:09

Nö, finde ich nicht.

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Ich habe KEINE Kinder, will aber dennoch antworten. 


Ich bin 16 Jahre(weiblich) und ich persönlich liebe Kinder. Ich passe sehr gerne auf meine kleinen Cousinen und Cousins auf und ehrlich gesagt kann man durchs reden so vieles lösen und die Kinder so besser verstehen. 

Was deren Erziehung angeht, kann ich leider nicht viel ändern, da ich nicht 24/7 bei den Kindern sein kann, aber sobald es zB unter den Kindern Stress gibt oder das eine Kind nicht mitmachen will(zB rausgehen oder sowas) löse ich das ganze Problem durchs sprechen. Wenn die sich zB streiten, setzen wir uns alle zusammen und besprechen das ganze, ich zeige den Kindern als "gute Freundin" was richtig und was falsch ist. Und im Endeffekt sind wir uns dann immer einig und die Kinder sind meistens auch viel friedlicher als vorher. Ich finde es unglaublich wichtig dass ich den Kindern gutes mitgebe, schließlich sind diese Kinder unsere Zukunft, und die Kindheit eines Menschen ist sehr wichtig. 

Ich selbst hatte eine Erziehung mit Gewalt und auf mir wurde und wird immer noch sehr viel Macht ausgeübt, aber ja, das sind halt so meine Ansichten. Sogar "leichte" Schläge kann das Kind sehr treffen, vor allem wenn man das Kind nicht einmal verstehen will und einfach seine Macht ausübt. 

Kinder können so lieb und so tolle Wesen sein, man muss sie nur verstehen können. Man muss selbst mal Kind sein können, schließlich waren wir doch alle mal Kinder. 

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Kommentar von rachtzehn
03.10.2016, 07:13

Ich bin absolut deiner Meinung 👌

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Mutter/Vater über 25

Wie man richtig erzieht, habe ich vorhin beantwortet:
https://www.gutefrage.net/frage/was-findet-ihr-effektiver-bei-der-erziehung?foundIn=list-answers-by-user#answer-223711436

Das Alter hat damit wenig zu tun - das ist eine Sache des gesunden Menschenverstandes...

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Kommentar von Jeazzy1998
03.10.2016, 03:48

Wegen der Abstimmung, dass ist nur wegen meiner persönlichen Interesse. Mich Interessiert der "grobe durchschnitt" einfach.(:

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Mutter/Vater über 25

Gewalt jeglicher Art sind Nogos! 

Vertrauen, Zuwendung, Grenzen setzen, Verständnis und Respekt gegenseitig sind ein Muss!

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Mutter/Vater unter 25

ähm ja aus den Fehlern der Erziehung die man selbst erlebt ( es gibt immer viele kleinigkeiten)hat lernen und es halt anderst machen 

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Mutter/Vater über 45

Meine älteste Tochter habe ich sehr früh bekommen, sie ist 28 Jahre als, meine jüngste 12 Jahre ... ich habe 3 Kinder. Das nur als Background.

No go Erziehung:

Verhalten das für die Kinder nicht vorhersehbar ist (mal schimpfen und mal bei der gleichen Sache lachen)

Kindern das Gefühl geben dass sie an allem Schuld sind.

Sätze mit "Du bist" beginnen und dann mit etwas negativem weiterführen.

Bodyshaming

...

Do Erziehung:

Positive Aussagen wie "du bist toll", "du bist fleißig" ...

Kinder ernst nehmen - auch mit ihren "kleinen" Problemen

Trösten aber nicht bemitleiden

ihnen ein Zuhause bieten, in dem sie und ihre Freunde willkommen sind

Deinen Druck ausüben aber sie ermuntern Neues auszuprobieren

... und noch so viel mehr aber in derster Linie.

Ihnen zeigen dass sie geliebt werden, no matter what!

Lili

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Kommentar von lillifee70
03.10.2016, 07:07

... es sollte heißen "keinen Druck ausüben ..."

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Ich stimme mal bei deiner Umfrage nicht ab, weil ich keine Kinder habe, aber Erzieher im Kindergarten bin.

Ich könnt jetzt natürlich nen ganzen haufen "pädagogischen Scheiß" bringen. Aber ich bring einfach ma die essentiellen sachen für Eltern ... aus meiner sicht.

Autoritäre Erziehung, Laissez Faire Erziehung, Gewalt, Schlechte Ernährung, unzureichende Vorbildfunktion (Rauchen, Saufen, Fluchen in Anwesenheit des Kindes), Vernachlässigung, ...

Das nicht zu machen ist schonmal die halbe Miete.

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