Eure Erfahrungen mit Langkonsum?

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4 Antworten

Man muss psychisch der Typ dafür sein... 

Sowohl pro, als auch kontra Argumente variieren je nach physischer und psychischer Verfassung. 

Meine wesentlichen pro/kontra Argumente sind:

Pro: intensiver Sex, guter Schlaf, Kreativität, verminderung von Aggressionen, Stressabbau, entspannte Grundstimmung

Kontra: Vergesslichkeit, Gleichgültigkeit

Danke das hilft mir:)

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@XrthuR

Seh ich ziemlich genau so. Ich kenn auch Leute, denen sagt der Rausch null zu oder es macht sie höchstens unangenehm müde oder paranoid. Andere wiederum rauchen 3-5 Joints am Tag, da ist halt jeder anders empfänglich für.

Ich gehe mal davon aus du hast auch die Erfahrung gemacht, dass Orgasmen deutlich intensiver sind wenn man vorher was geraucht hat?

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Hallo XrthuR,

ich selber bin 17 und konsumiere bereits seit ich 14 bin mehr oder weniger regelmäßig Cannabis. Anfangs hab ich mal ab und an nen Joint mitgeraucht, dann selber was geholt und jeden zweiten Tag nen Kopf geraucht. Das hat mir einfach super beim Chillen und Einschlafen geholfen. Dann kam ne Phase, wo ich keinen Kontakt mehr zu Tickern hatte und auch das Kiffen satt hatte und habe fast ein Jahr nix geraucht. Schließlich hab ich mit meinem alten Kollegen erneut was gekauft und dann folgte die erste Zeit des Kopf-an-Kopf-Rauchens. Das ging ein paar Wochen gut, bis ich dann (warum auch immer) sone Art Bad-Trip hatte. Bereits ein paar Wochen zu vor wäre ich durch meinen Leistungssport fast kollabiert und hatte psychische Probleme, mit anderen Worten ich hab nicht gerade verantwortungsvoll konsumiert und musste nun die Konsequenzen tragen.

Als ich dann wieder was rauchen wollte, hatte ich immer ein Gefühl von Paranoia und Kontrollverlust. Resultat: Hab wieder ein Jahr Pause gemacht und jetzt vergangenes Karneval wollte einer meiner besten Freunde mal was probieren und da ist mir dann auch aufgefallen, dass ich wieder Freude am Kiffen gefunden habe.

Momentan bin ich recht regelmäßig am Kiffen, also 1-2 pure Bongköpfe am Tag. Manchmal auch mehr wenns was zu feiern gibt oder ich in NL bin. Ich bin jedoch keiner, der wegen nem Engpass seinen Ticker rauspfeift und anfleht mitten in der Nacht noch was rumzubringen. Wenns weg ist, mach ich Pause bis sich das nächste mal was mit Freunden ergibt.

Ob ich Schäden davon getragen habe? Nun von bleibenden Schäden kann ich nicht wirklich sprechen, da Paranoia etc. mittlerweile weg sind und ich ja auch wieder unbesorgt und mit Freude kiffen kann. Leider habe ich seit geraumer Zeit generell einige Beschwerden physischer und psychischer Natur, von denen ich nicht mit Sicherheit sagen kann, dass sie nicht mit meinem Cannabiskonsum in Verbindung stehen. Ich würde es aber dennoch ausschließen.

Vor- und Nachteile kann ich nur persönlich auf mich beziehen, also denkt euch jetzt nicht, dass es bei euch auch so sein wird oder fangt deswegen an Cannabis zu konsumieren!

Vorteile:

- schnelleres und tieferes Einschlafen

- angenehme Entspannung auch in Verbindung mit Musik

- Anregung meines Appetits

- lustige Gespräche und Spaß mit Freunden

- Euphorie (bzw. ich mag einfach dieses Gefühl)

- Intensive schöne Gedankengänge und leichte Optiken, die ich jedoch nicht so erdrückend wie die von Pilzen finde

Nachteile:

- natürlich kann man süchtig werden oder eine latente Psychose etc. ausbrüten

- mein (Kurzzeit-)Gedächtnis wird schlechter

- es gibt Probleme mit Eltern und bekannten, die sich vom illegalen Drogenkonsum distanzieren; gerade das hat bei mir für die meisten Probleme gesorgt (ironischerweise mehr als das Gras an sich)

- Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwäche

- man hat halt das Gesetz im Nacken und neigt daher dazu immer auf der Hut sein zu müssen. Es ist natürlich unschön einem solchen Risiko ausgesetzt zu sein, nur weil man sich berauschen will.

Man sieht also, dass die meisten Probleme für mich als Cannabiskonsumenten erst durch die Intoleranz und die Prohibition innerhalb der Gesellschaft entstanden sind. Das mit dem Gedächtnis wird sobald ich aufhöre immer wieder wie vorher.

Ich kann den Konsum für mich verantworten und werde darum auch weiter machen. Ich selber trinke seit 2,5 Jahren keinen Tropfen Alkohol, weil er mir einfach nicht zusagt und ich lasse mich nicht dazu zwingen nur diese Einzige Droge zur Verfügung zu haben.

Trotzdem muss jeder selber wissen, ob sich der Konsum für ihn lohnt oder nicht. Die Risiken sind da, dass ist Fakt. Wenn man erwischt wird hat man (hoffentlich nicht mehr lange) Pech gehabt und muss mit den Konsequenzen leben. Außerdem sollte man selbstverständlich eine gewisse Reife haben und einen verantwortungsvollen Umgang mit allen Drogen pflegen.

Wenn du noch weitere Fragen hast nur zu! Ich hoffe ich konnte dir helfen.

lg seife23

Danke. Das ist für mich sehr hilfreich:)

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Ok danke sehr. Ich bin da aber gerade drin schon so seid 1 Jahr. Ich weiß garnicht was ich machen soll wenn ich nicht kiffe. Ich bin dann immer drausen und hab viel Spaß mit Freunden. Geht zwar aufs Geld in meinem Alter. Weiß nicht wie es weiter gehen soll. Langsam mach ich mir schon Gedanken

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