Eure Erfahrungen mit Alkoholikern...

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16 Antworten

Der von Dir zitierte Ausspruch ist nicht grundsätzlich richtig. Diejenigen, die wirklich bis ganz unten fallen sind zwar die auffälligsten, aber nicht die Mehrheit. Ein Großteil der Alkoholiker lebt - ohne ständig aufzufallen- jederzeit mit uns zusammen. Und die Therapieresistenz nimmt auffälligerweise mit dem Bildungsgrad zu... (komplexes Thema, schlecht hier kurz zu beantworten) Meine Erfahrung : jein

In unserem näheren Familieren Umkreis ist leider jemand "Alki". Aber das schlimmste ist, er macht es heimlich!" Wenn man ihn darauf anspricht z.B. Hast du eine Fahne! dann reagiert er nicht oder er sagt, ich trinke nicht. Aber das schlimmste an dieser Geschichte ist, er macht nur Ärger in der Familie. Er ist nicht ehrlich, hinterhältig und verlogen! Mit so einem Menschen Kontakt zu haben ist nicht so einfach. Weil ich ein offener und ehrlicher Mensch bin und auf Menschen zugehe, habe ich versucht, ihm richtig die Meinung zu sagen. Aber es hilft nicht. Wenn man ihn beobachtet, muß man zusehen, wie er sich immermehr herunter wirtschaftet. Ich habe schon viele "Alkis" gesehen, sind alle gleich und die lassen sich nicht helfen. Erst wenn sie in der "Gosse liegen!"

Das ist bei allen Sucherkrankungen so, egal ob es Bullemie, Spielsucht, Drogen- oder Tablettensucht oder Alkoholismus ist. Denn erst, wenn die Person selber merkt, dass es nicht mehr geht und dass sie in der Gosse liegt wird sie sich Hilfe holen und diese auch annehmen. Denn ohne den eigenen Willes ist es leider unmöglich diesen Leuten zu helfen. So schwer das als Angehöriger, Freund etc auch ist. Aber helfen kann man leider erst, wenn die Einsicht gekommen ist!

Warum wird ein Mensch zum Säufer? Das können vielfältige Aspekte sein. Meist, denke ich, geschieht es aus einer Hoffnungslosigkeit (sozialber Abstieg etc.) heraus. Wen den Leuten eine Perspektive fehlt, kommen Die da gaaanz schlecht wieder heraus. Meist merken Sie noch nicht einmal, das es Andere gut mit Ihnen meinen und wirklich helfen wollen. Ohne professionelle Hilfe geht nix, aber die Rückfallquote ist sehr hoch...Teufelskreislauf!

Alkoholiker bringen ihren Familien soviel Leid! Und immer abwarten:es wird schon besser werden. Was en scheiß!!! Man muss den Druck solange erhöhen, bis es beim Trinker Klick macht. Sonst geht nur das Leid immer weiter. Für mansche ist eine Trennung nicht genug Druck, um es sein zu lassen. Achte auf dich!

das thema alkohol ist sehr komplex und nicht jeder der täglich sein bier und wein trinkt ist gleich ein alkoholiker. da gibt es die alpha beta die qurtals und spiegeltrinker und so weiter. die einen können aufhören und die anderen eben nicht. wenn eine körperliche und psychische abhängigkeit vorliegt sieht das nun nicht mehr so gut aus, aber das war ja nicht deine frage. viele müssen erst ganz unten landen bevor sie es einsehen das sie abhängig sind. der weg nach oben wird sicherlich ein schwerer werden und noch schwerer bei jedem rückfall was ja leider in der regel so ist bevor man es vielleicht irgendwann mal geschafft hat trocken zu bleiben.erst muß man es einsehen dann muß man handeln und dann muß man versuchen ein lebenlang trocken zu bleiben. ich bin am 7.11. 10 jahre trocken

hatten mal ne nachbarin die echt schlimm alkoholkrank ist,die war öfters auf entzug,wurde dan aus der wohnung geschmissen.die ärzte haben ihr gesagt sie stirbt wenn sie weitersäuft,gelernt ha die trotzdem nichts,habe sie letztens gesehen,vor nem supermarkt und immer noch am trinken!die leute müssen es wirklich wollen,sonst kommen die davon nicht los!

wie hiess die den ?

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Ich betreue solche Menschen. Einer hat die Bierflasche neben dem Bett, falls er aufwacht und muß morgens erst mal trinken, um zur Arbeit gehen zu können. Aber er ist seiner Meinung nach nicht alkoholkrank. Was soll man da machen? Zuerst muß die Einsicht von dem Betroffenen selber kommen. Ein anderer hatte einen totalen zusammenbruch und lag eine Ewigkeit auf der Intensivstation. Auch er trinkt weiter. Es gibt auch einige wenige positive Beispiele, aber die sind die Ausnahme. Wie gesagt, zuerst muß die Einsicht beim Betroffenen selbst kommen. Helfen kann man vorher nicht. Es klingt hart, aber Du kannst ihm/ihr ansonsten nur beim langsamen Sterben zusehen. Und unterstütze niemanden in dieser Phase finanziell. Es gibt auch Selbsthilfegruppen für Angehörige. Wenn es so einen Fall in Deiner Familie gibt, wende Dich dorthin.

Bevor einige Abhängige oder Trauma-Patienten ihre Behandlungsnotwendigkeit überhaupt erkennen, müssen sie sich vor sich oder ihrem Verhalten erschrecken, ekeln, usw., d.h., sie müssen den tiefsten Punkt ihrer sozialen Stellung wahrnehmen, damit die Bereitschaft zur Veränderung eintreten kann. Ganz unten, im Dreck, sinnbildlich in der Gosse. ;-)

du hast recht, leider.

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Jeder Alkoholiker braucht seinen persönlichen Tiefpunkt um trocken werden zu können. Bei dem Einen ist das der Jobverlust, bei dem Anderen kann das der totale soziale Absturz sein. Wieder andere kommen nie an diesen Punkt und sterben an ihrer Krankheit.

Das ist kein Ausspruch, sondern ein Rat, der von den anonymen Alkoholikern selbst gegeben wird. Erst dann, wenn einem Alkoholiker alles genommen wurde, hat er die Chance zu merken, was er sich selber antut.

Mein damaliger Mann hatte sich bei denen erkundigt, weil seine Mutter Alkoholikerin ist. Leider hat nicht die ganze Familie mitgezogen, und so trinkt sie noch immer.

LG

Wieselchen

nein es stimmt nicht,da man auch bei diesem beispiel die menschen nicht verallgemeinern kann..

jeder ist individuell und somit reagiert er anders auf umstände als ein anderer.

der eine merkt es irgendwann und wird dann sofort aufhören...der andere muss erst in die gosse....

und dazwischen sind soviele andere möglichkeiten,auf die jeder wie gesagt anders reagiert,,,

lg

viele liegen schon in der gosse und merken es selbst dann nicht,und wenn dann ist es die ausnahme

oder sie merken es, geben aber anderen die Schuld!

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Muss nicht sein viele sind ja Alkis und wissen es nicht und sind auch nicht in der Gosse!!! Aber der Weg dahin kann ein schneller sein zurück auch aber dann nicht so schnell.

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z.B. Ein Mörder, der nicht weiss, das Töten verboten ist, sieht sich nicht als Mörder!

Ich meine was macht einen Alki zum Alki! Viele Menschen haben es im Griff! Es wird erst ein Problem für sie, wenn sie ständig unter Druck zum Aufhören gezwungen werden!

Ich kenn Alkis die sind voll abgestürzt und bekommen es durch den Suff noch nicht mal mit. Aber Hilfe wollten die auch nicht

Ja das stimmt,ich spreche aus Erfahrung von mir selbst.

Ehrliche Antwort, Dh!

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..ernsthaft? LG

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@XCarpediemX

Nee, der macht nur Spass ... oh, Gott, was für ´ne Frage!

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@bluebluerose

Das ist keine Schande, sondern der richtige Weg! Eine Schande ist es eher, solch eine Gegenfrage zu stellen. ;-)

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@bluebluerose

Keine Schande, kann ganz schnell passieren, dass man selbst da rein rutscht. Respekt, wenn Du heute Ohne Alk leben kannst!

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@Quandt

...mom, nicht gleich wieder "draufhaun", ich kenne dich (im Positiven, bist recht lustig drauf) und dachte so bei mir, ist das jetzt Ernst oder Scherz! Sorry, wenn das bei dir falsch angekommen ist!

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@bluebluerose

Ist mir schon klar, das war ein ironischer Kommentar. Ich glaube verstanden zu haben, dass es bitterernst war. Und ein Stückchen höher habe ich Dir - ernst gemeint - meinen Respekt ausgesprochen! Lieben Gruss ;-)

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Hast Du daraus gelernt?

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Respekt!

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@Quandt

...war dann auch Spaß oder? Bin jetzt wirklich etwas verwirrt denn, warum sollte so eine Frage nicht gestellt werden.....auf die Antworten war ich gespannt! LG

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@bluebluerose

...ganz egal was ich sage...ist eh verkehrt! Lies was ich geschrieben habe und.....ich habe keinerlei Vorurteile!

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@bluebluerose

...ganz egal was ich sage...ist eh verkehrt! Lies was ich geschrieben habe und.....ich habe keinerlei Vorurteile!

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Sprichst von dir selbst in punkto Alk? Das erklärt manches. Okay. Sorry für meine Äußerungen. Vermutlich hast du deshalb so rumgelallt, weil du "Blue-blue-Rose" so "blue-blue warst. Sry.

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